Das ganz normale Chaos

peter

Zwei Jahre ohne grünes Licht

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Eigentlich wollte ich diesen Text gestern schon vorgeschrieben haben. Nicht weil ich ihn sonst vergessen hätte (sonst wäre hier ja jetzt kein Text), sondern weil ich gestern in der Stimmung war etwas hierzu zu schreiben. Auf der Suche nach einem angemessenen Bild bin ich dann aber im Internet versackt. Nicht auf irgendwelchen Spaßseiten, sondern im Netz in die Erinnerung an ihn. Im vergangenen Jahr sind noch viele Fotos und Erinnerungen aus seinem Leben ans Licht gekommen. Seine Familie hält die Erinnerung an ihn in einem eigenen Blog aktuell. Dort werden regelmäßig Bilder aus Peters Vergangenheit gepostet. Schnappschüsse aus seinem Privatleben, die man sonst so nie zu Gesicht bekommen hätte. Anekdoten aus seinem Leben.

So bin ich gestern also in Erinnerungen versunken und als ich mich gerade an den Text machen wollte, war es bereits 7 (ich hatte gegen 1 begonnen). Ich hatte jetzt also Zeit die vielen neuen Eindrücke sacken zu lassen. Besonders berührt hat mich ein Fotoset, das ich fand. Es handelt sich dabei um das letzte Fotoshooting, das vor seinem Tod gemacht wurde. Peter bei sich zuhause, mit seinen geliebten Katzen.

Natürlich war er nicht mehr der Jüngste, das sieht man ihm an. Aber man sieht auch, dass er er geschafft hatte aus seinem Loch herauszukommen. Zu meinen zwei Lieblingsbildern gehört einerseits dies hier und andererseits dieses hier.

Die Band Otto’s Daughter hat einen wunderschönen Tribute-Song gemacht, den ihr euch hier ansehen könnt:

Zwei Jahre sind jetzt tatsächlich schon. Die Zeit rennt viel zu schnell und manchmal möchte man sie zurückschrauben, aber das geht leider nicht. Um die Erinnerung an ihn weiter lebendig zu halten, hier eines der ersten Lieder, die ich von Type O Negative gehört habe.

Peter Steele 1962 – 2010 – Free at last

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  5. Schöne Worte hast du gefunden um die Gefühle zu beschreiben, die auch ich gestern wieder verstärkt wahrgenommen habe. Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Live-Erlebnis mit Type 0 Negative auf dem Dynamo-Festival im Jahre 1995. Seitdem liebe ich diese Band und bin ihr verfallen. Auch den Auftritt auf dem Bizarre-Festival ließ ich mir damals nicht entgehen. Pete lebt weiter in der Musik und den Erinnerungen, die uns von ihm geblieben sind.

  6. Vermisse Pete Steele auch sehr seit seinem Tod. Er war schon zu Carnivore-Zeiten für mich einer der visionärstejn Musiker around, gerade mit T0N hat er dann aber die Musik meiner eigenen Band ZORNGOTT nicht unwesentlich beeinflusst. Ich bin heute sehr froh, Type 0 Negative in der wie ich finde wichtigsten Phase zu “Slow Deep and Hard” Zeiten im Longhorn gesehen zu haben – dem einzigen Konzert, das bei dieser ersten Tour überhaupt stattfand.

    Alle Platten danach waren für mich okay, wobei vor allem das 1999er Meisterwerk World Coming Down einen ganz speziellen Platz einnimmt.

    Die ganzen Pop-Hits wie “Black No. 1″ und “My Girlfriends Girlfriend” gaben mir allerdings gar nichts. Für mich war das die ultimative Anbiederung an die Zielgruppe der kleinen traurigen schwarzgefärbten Mädchen, über die man sich anfangs ja noch lustig gemacht hat. (Das hat mit elitärem Denken nix zu tun, ich bin halt Metalhead und kein Goth)

    Dann merkte man allerdings, dass damit viel Geld zu machen ist (T0N war die erste Band auf Roadrunner, die Gold holte), also bediente man einfach diesen Markt. Das ist auch wie gesagt okay und es gelang über die Jahre auch immer besser, alle Lager zu bedienen.

    Dass er vor zwei Jahren dann ganz offensichtlich Opfer seinen Drogenkonsums wurde, war leider schon Jahre zuvor absehbar. In dieser Szene hält dich keiner auf, wenn du dich selber kaputt machst.

    • Er war seit 3 Jahren ja wieder clean, trainierte und arbeitete an neuer Musik. Aber es wird sicherlich spuren hinterlassen haben und das war dann der Grund wieso sein Herz nicht mehr mitgemacht hat.

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  9. Ich hatte leider nie das Vergnügen “Type-O-Negative” live zu erleben :(

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