Das ganz normale Chaos

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Zurück zu schön – Vom Gefühl, sein Ziel beinahe erreicht zu haben

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Damals habe ich die Kategorie „Zurück zu schön“ gewählt, weil sie am besten beschrieb, was mein Ziel sein sollte. Ich wollte mich nicht nur wieder schön fühlen, sondern eine schöne Zeit haben, weil ich mit mir selbst wieder im Reinen bin. Schön ist nie wirklich oberflächlich gemeint gewesen, sondern das Gefühl, auf das ich gewartet habe. Das Gefühl, das ich nicht haben konnte, solang ich in einen Körper gesteckt war, der sich nicht wie meiner anfühlte.

Jetzt bin ich fast am Ziel. Ich bin zwar nicht dünn, aber das wollte ich nie sein. Dünn im Sinne von dürr war ich bereits und ich mochte diesen Zustand nicht, aber ich wollte all das loswerden, was mich an die Zeit erinnerte, in der ich es bekommen habe.

Jetzt habe ich mein Gewichtsziel beinahe erreicht. Ich schaue in den Spiegel und sehe mich mit anderen Augen. Aber obwohl es genau das war, was ich wollte, ändert sich mein Gefühl nicht. Der Beweis, dass unser Gewicht für unser Wohlempfinden egal sein sollte. Ich bin kein anderer Mensch. Ich habe immer noch meine eigenen Probleme, ich habe immer noch Sorgen und Ängst und denen ist es egal wie ich aussehe.

Setzt euch bei der Abnahme also nicht unter Druck. Nehmt nicht ab, um glücklicher zu sein, sondern seid immer glücklich, egal wie viel ihr wiegt.

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  3. Wenn du nicht dünn bist, was bist du dann?

    Das mit dem wohlfühlen kenne ich, damals, als ich mal dünn war, habe ich mich genauso gefühlt wie davor und danach.

  4. …deine letzten Sätze versetzen mich ins Grübeln…

  5. Ich habe mir zu dem Thema mal meine Gedanken gemacht: http://www.sunny-dessous.de/blog/steh-zu-deiner-figur/

    Zwischen dünn und dick gibt es noch imemr einen Bereich, der groß genug für die meisten Menschen sein sollte. Hauptsache Du gefällst Dir und Du bist gesund. Alles andere ist schnurzpiepegal…

  6. Das mit dem nicht unter Druck setzen funktioniert bei mir auch am besten!

    Ich hab mit WW meine Ernährungsgewohnheiten geändert und erstmal eingesehen, wie ich die letzten Jahre gefressen habe. Anders als GEFRESSEN kann man das nicht nennen. Es gab kein satt, es gab fast nur voll bis oben hin und dann kamen noch Süßigkeiten hinterher. Das habe ich jetzt gelernt. Außerdem lasse ich die Süßigkeiten fast weg, bzw. habe es total reduziert.

    Dabei habe ich mir aber kleine Ziele gesteckt und war trotzdem überrascht, wie flott das doch ging. Und dann auch noch ohne großartigen Sport… *schäm*. Mein Ziel bis zu meiner Hochzeit im September 13 ist ein Gewicht irgendwo in den 60ern. Nicht dürr, aber halt wieder so wie in jungen Jahren :). Auch ich werde nie eine Traumfigur haben. Scheiß drauf. Hauptsache ich fühl mich wohl und kann wieder Klamotten kaufen, ohne einen Heulkrampf zu kriegen.

    Einfach am Ball bleiben und sich nicht unter kriegen lassen, das hilft echt am besten! Tschakka!

    Und deine letzten Paar Kilochen schaffst du auch noch! Ich hab ja einen rieeesen Respekt vor großen Abnahmen. Da sind meine 15 Kilo ja echt ein Klacks gegen! 🙂

    • Ich denke jeder noch so kleine Erfolg ist ein Erfolg 🙂 Wenn ich jetzt sehe, dass nur noch knapp 5 Kilo auf mich warten, werd ich beinahe schon wehmütig, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Es hat einem irgendwie einen Antrieb zu geben, was zu verändern.

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