Das ganz normale Chaos

Wie designe ich ein WordPress Theme? Teil 1

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Wenn man seinen Blog gern individuell gestalten möchte ohne von freien WordPress-Themes abhängig zu sein, kommt man um ein paar Grundlagen zum Thema nicht vorbei. Viele Tutorials im Netz waren für mich viel zu kompliziert und nach zwei Stunden, wo ich dann gerade mal geschafft hatte es hinzubekommen, dass Inhalte in die Sidebar geladen werden, hatte ich schon gar keine Lust mehr.

Bevor ich anfange kommen erstmal ein paar Programmtipps, ohne die ich gar nicht weiterkommen würde. Als erstes einen unkomplizierten Editor.

[Bild nicht gefunden] Notepad 2 ist ein simpler Editor, der an Notepad von Windows erinnert, aber durch die wertvolle Funktion des Syntax-highlighting viel übersichtlicher ist. Es gibt sicherlich viele ähnliche Editoren, aber das ist der, den ich benutze.

Als nächstes fehlt ein gutes FTP Programm, mit dem man auf die Dateien, die auf dem Server liegen, zugreifen kann.  Ich benutze hierfür das Firefox-Plugin FireFTP. Toll hieran ist, dass sich das FTP Fenster in einem Tab des Browsers öffnet, was meiner Meinung nach praktischer ist, als ein separates Programmfenster. Ich habe auf meinem Server eine zweite leere WordPress Installation an der ich alles teste. Natürlich könnte ich auch sowas wie XAMPP einsetzen, aber ich sehe lieber direkt, was mein Server mit dem, [Bild nicht gefunden]was ich mache anstellt, als hinterher flicken zu müssen.

Später nützlich kann auch die Firefox-Erweiterung Firebug sein.

Wenn man für seine Seite Grafiken erstellen möchte, dann braucht man ein Grafik-Programm. Wer nicht das nötige Kleingeld hat, um Photoshop zu kaufen, der kann auch den kostenlosen Photoshopklon Gimp benutzen

So hat man schon mal eine schöne Basis um zu arbeiten.

Je nach Vorkenntnissen kann es nötig sein, sich ein bisschen in das Thema CSS einzulesen. Hilfreich und einfach erklärt ist hier die deutsche Seite CSS4you. Ich habe sie nebenbei eigentlich immer auf um mal kurz „reinzuschauen“, wenn ich mir bei etwas unsicher bin. Nach einiger Zeit der Übung, ist man dann aber oft sicher genug, dass man die Kürzel beherrscht und anwenden kann.

Um ein Theme zu gestalten, reicht es wenn man ein leeres Theme (ohne jegliches Design) im Blog installiert und es dann anpasst. Viele leere Designs haben trotzdem immer noch minimales CSS was zur Anwendung kommt. Da ich das nicht möchte, benutze ich Starkers. Es bietet lediglich das WordPress Grundgerüst und man kann direkt loslegen.

Grundlegend für meine Arbeiten sind die Videos von Cris Coyer. Ich kann Dinge besser und schneller begreifen, wenn ich sehe, dass sie mir jemand vormacht, anstelle, dass ich sie einfach lese und dann nur ??? im Kopf habe. Chris‘ Videos sind zwar in Englisch, aber oftmals reicht es zu sehen was er macht um zu begreifen wie es funktioniert.

Ausschlaggebend sind hier die Videos 25, 26 und 27.

Nehmt euch am besten ein bisschen Zeit um sie ein- oder auch mehrmals zu schauen, manchmal übersieht man Dinge beim ersten Mal.

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2 Kommentare

  1. uff … hört sich wahnsinnig kompliziert und
    komplex an…

  2. Naja, das ist auch eher ein „extra“ für Leute, die entweder schon in der Materie sind, oder sich einlesen möchten. Von WordPress gibt es hunderte (wenn nicht sogar tausende) freie Themes, so dass man auch ohne Programmierkenntnisse in Minutenschnelle einen hübschen Blog haben kann.

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