Das ganz normale Chaos

Warum ich dieses Jahr nicht mehr beim #Boobsday mitmache

| 112 Kommentare

Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass ich das irgendwann mal schreiben werde, aber ich denke, dass ich beim Boobsday weder mitmachen, noch ihn noch einmal bewerben werde. Das hat einige Gründe. 2010 war meine Idee dahinter einmal, dass Leute Spaß haben, nette Bildchen hochladen und sich keine Gedanken machen.

Einfach die Weiblichkeit feiern. Mittlerweile hat sich das in eine Richtung entwickelt, die nichts mehr mit der Idee zu tun hat. Wettbewerbe, Rankings, Communitys. Das braucht es für so einen Tag eigentlich nicht. Ich wurde im vergangenen Jahr mehrfach angeschrieben, ich solle doch bitte die Brustfotos von meiner Webseite nehmen, weil die Leute Stress wegen Beziehung, Job und Familie bekommen haben, weil ihr Foto auf der Webseite zu sehen war. Die Webseite zum Boobsday habe aber weder ich gemacht, noch habe ich Zugriff darauf.

Auch eine Kommerzialisierung des Selbigen habe ich nie gewollt, auch wenn ich zum ersten oder zweiten das Angebot hatte, T-Shirts machen zu lassen. Dazu ist es irgendwie nie gekommen und ich fand es jetzt auch nicht so schlimm. Ich distanziere mich also nicht von meiner Idee, die hinter diesem Tag war: Das Feiern der eigenen Weiblichkeit. Ich distanziere mich vom „Tittenvergleich“ in den es ausgeartet ist.

Ich finde es traurig, aber ich denke jede Idee hat ein Verfallsdatum. Das des Boobsdays ist erreicht. Suchen wir uns eine neue, lustige Idee.

Edit:

Da anscheinend missverstanden wurde, worauf ich hinaus will.

Der BoobsDay war spaßig gemeint. Seit jeher steht es unter dem Motto, die Weiblichkeit zu feiern. Viele Teilnehmerinnen haben sich über die Follower gefreut, die sie bekommen haben.

…das Niveau vom Boobsday nie viel höher war als es bei RTL der Fall ist

… empfinde ich als Beleidigung, denn wenn es darum geht, das Frausein zu feiern, dann hat das nichts mit billigem RTL zu tun. Dann hat es nichts mit „Niveaulosigkeit“ zu tun. Weder die Aktion ist niveaulos noch die Teilnehmerinnen. Ich habe mich über jede Teilnehmerin gefreut und jede geschätzt, egal welches Bild sie verwendet hat. Und auch die Teilnehmerinnen hatten ihren Spaß.

Wenn ich die unten stehende Diskussion lese, bestätigt es mich zumindest darin, dass der Boobsday nicht so gesehen wird, wie er gesehen werden sollte und genauso bestätigt es mich, dass ich die Richtung nicht gut finden kann. Es macht mich unglaublich traurig, wenn ich sowas lese. Genau so sollte es nicht laufen. Nie.

112 Kommentare

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  19. 1. Du warst diejenige, die Tshirts machen wollte, ich fand das übertrieben.
    2. Die Leute, die sich mit der Bitte, deren Bild rauszunehmen, bei mir gemeldet haben (und so schwer ist das nicht), habe ich natürlich rausgenommen.
    3. Wenn sich so viele Leute bei dir melden, mach in Zukunft einfach mal das Maul auf und gib es weiter.

    • Salve

      Ich vermute, dass dieser doch recht traurig und betrübt zu lesende Kommentar auch daher rührt, dass (ehemalige?) Freunde und Weggefährten sich eine Idee oder ein Projekt „unter den Nagel reißen“ und, wie beschrieben, kommerzialisieren. Dies natürlich ohne die ursprüngliche „Erfinderin“, wahlweise, zu informieren, mit einzubeziehen oder auch nur zu erwähnen. War es nicht sogar so, dass Du sie als „Erfinderin“ erst auf Deiner Seite erwähntest und diese Würdigung nun nicht mehr zu finden ist?
      Und dann wunderst Du Dich, dass dies auf Unmut stößt? Das zeugt von einem nur bedingt funktionfähigen empathischen Verständnis oder von Wissen über grundlegende soziale Interaktionen.

      • Selbst das ist mir eigentlich egal. Für den Boobsday gab es in jedem Jahr eigentlich mehr Hassreaktionen, als nette Kommentare.
        Aber ich glaube nicht, dass das Hauptziel sein sollte, dass man sich vergleicht, vielleicht andere schlechter redet.
        Die Idee ist ausgelutscht, wie Frank schrieb.
        Der Boobsday darf ruhig sterben. Wenn die Idee bisher nicht angekommen ist, dann wird es auch nicht mehr passieren.

        • Die Idee ist angekommen, du hast eben selber geschrieben, dass sie jedes Jahr erfolgreicher wird.

          • Erfolg != Ankommen der Grundidee

          • Die Grundidee ist Brüste in die Timeline zu packen. Nichts anderes tun sie.
            Vergleicht man die Teilnehmerzahlen bei Twitter und auf der Webseite erkennt man, dass der Großteil gar kein Interesse an der Webseite haben.

            Und Hater gab es schon beim ersten Jahr und wird es immer und überall bei allen Dingen geben.

          • RTL ist nicht erfolgreich, weil sie tolles Bildungsfernsehen bietet. Erfolg heißt also nicht das eine Idee verstanden wurde.

          • Die Idee von Fernsehen ist also Bildung?
            AFAIR ist das Unterhaltung, und das kann RTL, so doof es auch klingen mag, anscheinend relativ gut.

          • RTL? Unterhaltsam?
            Wenn du brutalste Vergewaltigung von Geschmack, Sozialer Integrität und geistvoller Unterhaltung als GUTE Unterhaltung siehst, dann wird mir vieles klar. RTL ist, zwar nicht mit großem Abstand, aber immerhin… DER Sender, welcher sich am besten darauf spezialisiert hat die bildungs-fernen Schichten mit seinem Programm NOCH weiter dazu zu verleiten, der Bildung zu entsagen. Mit diesen unsäglichen Pseudo-real-Formaten wird doch diesen Menschen nur suggeriert, dass sie einfach so weiter leben können, wie sie es tun. Sie sind Hartz IV Empfänger? Sie haben vor ohne jegliche Vorkenntnisse auszuwandern? Sie schaffen es in einer drei Zimmer Wohnung mit 15 Kindern, sieben Hunden und vier Zigarettenautomaten zu leben? Prima! Wenn die es zu RTL ins Fernsehen schaffen, schaffen wir es auch! Warum sollte man sich denn bilden? Ist ja mit aufstehen verbunden. Eventuell muss man sich ja auch mal waschen…

            Ja, Du hast Recht… RTL ist wahnsinnig erfolgreich in dem was sie tun. Bis die Kunden irgendwann zu dumm werden um einen Fernsehapperat zu bedienen.
            Also… Du willst Dich und Deine Arbeit wirklich mit RTL vergleichen? Damit hast Du Dich ziemlich disqualifiziert.

          • Unterhaltsam != Moralisch, bildend, Realitätsnah.

            Um mal in Ricardas Terminologie zu bleiben.

            Tatsächlich kann ich mir RTL als den Hauptkandidaten vorstellen, wenn es darum gehen würde, dass der Boobsday es ins Fernsehen schaffen würde.

          • Du meinst die Idee, die Du zu dem gemacht hast, was sie JETZT ist? Die Idee, die Du für Dich eingenommen hast? Von dem, von dem sich Ricarda distanziert?

          • Und:

            Unterhaltung = Anregung des Geistes
            RTL(Stellvertretend für das Private Fernsehen) = Totale Verweigerung des Geistes

          • Nein, ich meine die Grundidee.
            Und nur so nebenbei, aber eine Interview-Anfrage wurde bereits im ersten Jahr an Ricarda gestellt.
            Als es noch unzweifelhaft die Grundidee war. Und sie, wie bereits erwähnt, voll dahinter stand.

            Und Unterhaltung = Zeitvertreib. Nichts anderes.

          • Und weil fundiertes Fachwissen so schön ist, hier nochmal zur Unterhaltung:

            ISIC J 60: Programming and broadcasting activities

            http://unstats.un.org/unsd/cr/registry/regcst.asp?Cl=27&Lg=1

          • Wenn Du sowas aufführst dann doch bitte korrekt. Oder musst Du unbedingt die Tatsachen verdrehen?

            Zum einen handelte es sich um eine ABGELEHNTE Interviewanfrage eines lokalen Radiosenders, zum anderen hat RTL tatsächlich darüber berichtet: Sehr herablassend, ohne Anfrage an Ricarda und ohne die Idee zu verstehen (Ich sehe Ähnlichkeiten…) im VIDEOTEXT!

            Und wenn Du Unterhaltung als dumpfen Zeitvertreib definierst verstehe ich vollständig und zweifellos welche Intention Du hast.
            Danke für diese Einsicht.

          • Ich wollte damit nur untermauern, dass das Niveau vom Boobsday nie viel höher war als es bei RTL der Fall ist.

            Und das mit der Unerhaltung definiere nicht ich, sondern die ISIC, siehe Link. Schachmatt.

          • Das zeigt, dass du der Richtige bist, sich um dieses Thema zu kümmern… nicht..

          • Ich vertraue lieber verschiedenen intelligenten Menschen, was Unterhaltung angeht. Aber schön, dass Du denkst, ich sei Schachmatt, wenn Du Deine Bauern verschleuderst. Scheinbar sind dir die Regeln eines „Diskussionsschachs“ nicht geläufig.

            Also gibst Du grad zu, dass das Projekt um das Du Dich kümmerst niveaulos ist und die Teilnehmerinnen billig? Du ziehst grad wirklich DIESEN Vergleich? Warum schießt Du Dich so ins aus? Herrje…

      • DIe Erwähnung habe ich entfernt, nachdem sie sich beim letzten Boobsday schon dagegen ausgesprochen hatte.

        Kommerzialisiert wird hier gar nichts, da ist ein flattr-Button, der bisher drei Mal genutzt wurde. Damit will ich keinen Gewinn machen, sondern den Leuten die Chance geben, sich zu bedanken (nachdem ich nach so einer Möglichkeit gefragt wurde und man bei flattr besser den Preis bestimmen kann als bspw. bei PayPal).

        Unter den Nagel gerissen hat sich hier niemand etwas, die Idee, die Avatare zu sammeln ist komplett unabhängig von der Aktion selbst. Wer zusätzlich auf der Webseite mitmachen will, kann das freiwillig tun.

        Solange so verdammt viele Leute mitmachen (und die Zahlen der Webseite geben nur einen Hinweis auf die Zahlen auf Twitter) scheint die Aktion beliebt zu sein und hat keinen Grund „zu sterben“. Auch ohne Webseite würden die Twitterer weitermachen.

        Im Übrigen hat sich die Idee nicht in irgendeine Richtung entwickelt, sondern ist auf exakt der Spur vom ersten Jahr geblieben. Seitdem hat sich nichts verändert, und wie der suicider schon so schön anmerkte, war die TiiaAurora da noch Feuer und Flamme.

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  21. Das ist bei vielen Aktionen ähnlich. Sie waren zu ihrer Zeit lustig, danach aber nur noch bemüht. Dann können sie ruhig sterben.

  22. Habe erst durch deinen Beitrag hier mitbekommen, dass da hinter dem #boobsday mehr dahinter steckt. Von der Aktion habe ich letztes Jahr erst erfahren und wusste nicht recht was ich davon halten sollte. Ich meine, seinen Ausschnitt fotografieren und ins Internet stellen? Keine Angst, ich bin nicht prüde, aber die Aktion wäre einfach nix für mich gewesen.
    An sich klingt die Idee, so wie du sie geschildert hast, ganz gut, aber es ist schwierig Weiblichkeit zu feiern, ohne dass sowas wie ein Tittenvergleich dabei heraus kommt.

    • Das hat mal ganz gut geklappt, aber ich denke, wenn eine Idee jedes Jahr erfolgreicher wird, lässt sich so eine Entwicklung nicht mehr vermeiden.
      Es gibt ja auch andere Wege, die Weiblichkeit zu feiern 🙂

  23. Fuer ein Ranking hast du selbst Werbung gemacht (wie man hier im Artikel von 2010) nachlesen kann. Kleiner Zauberlehrling-Moment, find ich nicht schlimm.

    • Mittlerweile finde ich, dass dieser Aspekt Überhand genommen hat und irgendwie in den Vordergrund gerückt ist. Wie oben geschrieben habe ich nachträglich vermehrt Löschanfragen bekommen, was mich zum Schluss kommen ließ, dass es sich hierbei um keine gute Idee handelt.

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  25. Boah, was für ein Mimimimi.
    Es gibt nun mal Ideen, die entwickeln sich weiter. Die Nutzer verwenden Dinge anders, als von den Entwicklern geplant.

    Daraus nun ein Mimimimi zu machen ist so Teenie.

    • Dann bin ich halt wohl ein Teenie. Ist mir relativ egal, ob du das denkst oder nicht 😉

      • Einstein hat auch Mimimi um die Nutzung und Weiterentwicklung seiner Erfindungen gemacht. ZURECHT!

        • Also, Einstein und Boobsday sind zwei verschiedene Dinge? *g*

          Verstehe den Stress hier nicht so ganz… Ist ja nun auch keine krasse, einzigartige Idee, bei der man denkt „Woah! So kreativ!“ Ich meine: es ist nett. Aber darum dann so einen Bohei machen ist mMn übertrieben

          • Soll jeder machen wozu er lustig ist. Ich werde nur nicht mehr mitmachen und stehe auch nicht hinter dem was da abgeht. Nicht mehr und nicht weniger.

    • „Daraus nun ein Mimimimi zu machen ist so Teenie.“
      Ein bisschen zurückgeblieben muss man schon sein, um so einen Satz zu formulieren, oder?

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  40. Ich find jedenfalls die Idee an sich ganz gut. Niemand sagt nur weil man es erfunden hat, muss man auch jedes mal mitmachen. Siehe Dr. Motto und Loveparade, ist genau die gleiche Geschichte!

    Ob jetzt #boobsday oder #drunterdonnerstag irgendwas wirds immer auf Twitter geben!

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  48. <3 Ricarda. 🙂 Mehr gibts dazu nich zu sagen! So!

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  55. Mehr liebe, weniger unliebe…

    Ob es Lovecraft’s idee war das es irgend wann mal T-Shirts von seinen Geschichten gibt weiss niemand (ich denke mal nicht). Ob er sich deswegen distanzieren würde? Keine Ahnung.

    Damals 2009 hatte Tiia den Event ins Leben gerufen und es gab Leute die ihn nicht mochten. Heute gibt es auch einen Event und es gibt Leute die ihn nicht mögen.
    Warum man mitmacht, oder nicht mit, muss jeder selber wissen. Jemanden abzukanzeln deswegen (mitmachen oder nicht mitmachen) finde ich auf beide seiten unschön.

    Tiia hatte eine idee. Diese wurde zum selbstläufer, und hatte sich entwickelt.
    Ende

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  61. Na huch! Dass das in einen Titten-Contest ausartet habe ich anscheinend nicht so richtig mitbekommen, aber vermutlich auch einfach ignoriert, weil es mir egal war … Wenn man es so betrachtet wie du hier Ricarda, gebe ich dir absolut recht – auch wenn es bisher bei mir nicht so ankam. Aber wie gesagt: Evtl. war mir das auch einfach zu blöd und ich habe auf Durchzug geschaltet.

    Was mich persönlich ziemlich erschreckt und traurig macht, ist aber der Tonfall der hier in manchen Kommentaren ausgepackt wird. Man sollte doch seine Meinung verkünden und ändern oder beibehalten können wie man möchte, zumindest dachte ich das.

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  64. Naja, also ich bin dann doch ein bisschen über die Naivität verwundert, die mir hier ins Gesicht schlägt.
    Konkret in Bezug auf das „Titten-Ranking“: Es ist doch vollkommen logisch, dass irgendwann mal einer auf die Idee kommt, die hochgeladenden Brüste zu vergleichen.
    Da muss man doch bloß einmal Abends unterwegs sein, um das zu erleben.

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  68. Guter Text. Der Wandel deiner Meinung geht gut hervor und ist auch nachvollziehbar. Warum dich aber manche deswegen als „verlogen“ (mir schwirren hier konkret 2 Personen durch den Kopf) bezeichnen, versteh ich absolut nicht. Mach dir einfach keinen Kopf darüber…

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  70. Letztendlich sind es nur Brüste und keine aufgeschlitzen Kinderleichen.

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  72. Wenn Frauen ihre Weiblichkeit feiern wollen – was eine gute Sache ist – wie wär’s dann mal wieder damit, ein Kleid oder einen Rock zu tragen, anstatt dass alle immer in Hosen herumrennen?
    Stattdessen werden Tittenbildchen (ich bin jetzt mal so brutal und nenne es so) hochgeladen und sich hinterher beschwert, dass man Probleme im Job und in der Familie bekommt. So viel Gedankenlosigkeit ist schon erstaunlich.
    Also ich kann das nicht verstehen.
    Den Sinn hinter der Aktion kenne ich nun, aber dieser blieb wohl nicht erst dieses Jahr auf der Strecke… Die meisten Frauen machen eben aus Gedankenlosigkeit mit und die Männer haben was zum Glotzen.
    Hätte ich das nicht hier erfahren, ich wäre in 1000 Jahren nicht auf die Idee gekommen, dass die Intention dahinter das Feiern der Weiblichkeit ist.

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  77. Ähem, also nix gegen das Feiern der Weiblichkeit, ob der eigenen oder der von anderen. Das tue ich praktisch jeden Tag (bei der eigenen natürlich). Aber müssen es wirklich ausgerechnet Brüste sein? Damit feiern Männer die Weiblichkeit auch dauernd; z. B. mit Autoreifenwerbung, Männermagazinen etc. Das permanente Abfeiern der weiblichen Brust führte mit zu einer Übersexualisierung, und das braucht nun wirklich kein Mensch auch noch von Seiten der Frauen. Ehrlich, da wird etwas glorifiziert, über das die ganze Menschheit verfügt, und die Hälfte sogar über eine vergrößerte Form. Das ist weder etwas Besonderes, noch etwas, was man so exponieren muss. Ein etwas intelligenteres Objekt zum Abfeiern würde ich mir schon wünschen.

    • Es tut mir leid, sollte mein Ausschnitt weiter zur Übersexualisierung meiner Umgebung beigetragen haben. Werde demnächst züchtig im Rollkragenpullover an die Öffentlichkeit gehen, damit bloß niemand sieht, dass auch nur der Ansatz von Brust an meinem Körper wachsen könnte.

      Ich werde mir demnächst ein weibliches Körperteil mit mehr natürlicher Intelligenz suchen, das ich der Außenwelt präsentiere.

      • Äh, ich schrub nichts von Rollkragenpullovern und habe auch nichts gegen tiefe Ausschnitte, ich trage nämlich selbst welche. Allerdings ist es mir gelungen, sie vollständig in mein Alltagsleben zu integrieren, sodass sie für mich nichts Besonderes mehr darstellen und ich mich im Lauf meines Lebens auch daran gewöhnen konnte.

        Der Ruf nach einer intelligenteren Würdigung von Weiblichkeit halte ich allerdings aufrecht, denn er erscheint mir hier angebracht.

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