Das ganz normale Chaos

Felidae am Rechner

Von Katzenzüchtern, Fem-Nazis, Masku-Schweinen, Grünen und Piraten

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Kurzfassung: Ich lehne Machtstrukturen ab, vor allem wenn sie künstlich erschaffen wurden und ihre einzige Existenzberechtigung ihr Selbsterhalt ist. Gut gemeint ist nicht gut gemacht, aber für die Piraten sehen ich durch das Wahlergebnis noch eine Zukunft. Der Zusammenbruch der Wählerzahlen ist eine Chance.

Langfassung: Die Grüne Jugend sortiert ihre Mitglieder nach „weiblich“ und „nicht weiblich“, um Feminismus zu fördern. Tauscht man das Geschlecht, würde man Sexismus fördern. Sexismus von Frauen gegen Männer gibt es aber nicht. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Ich finde es nicht gut. Nicht weil ich etwa Feminismus ablehne (dazu müsste jemand Feminismus mal genauer definieren), sondern weil ich generell eine Sortierung der Wertigkeit nach Geschlecht ablehne. Das ist eigentlich aber gar nicht mein Hauptanliegen, eher der Aufhänger, wieso ich mal wieder in die Tasten haue.

Es geht um radikale Bewegungen in der Politikwelt, wie sie miteinander umgehen und wieso das toleriert wird. Letzteres weiß ich nämlich nicht. Ich persönlich verstehe zwar in der Theorie, wie radikale Strömungen entstehen, aber ich kann mir nicht erklären, wie sie in einer Gesellschaft wie unserer Halt finden können.

Von Katzenzüchtern

Flauschi

Seit ein paar Jahren bin ich Mitglied in einem Katzenzuchtverein. Bevor dieses ganze Internetdingen meine Zeit anfing zu Fressen, engagierte ich mich in der Erhaltungszucht einer alten Katzenrasse. Ihr kennt sicher diese ganzen Interessensgemeinschaften, die in Vergessenheit geratene Tierrassen erhalten wollen, um die Vielfalt zu bewahren, die durch Massentierhaltung zerstört wird. Massentierhaltung ist bei Katzen zwar eher kein Problem – allerdings das in Mode kommen von bestimmten Katzenrassen und die dadurch entstandenen Erbkrankheiten und genetischen Defekte, die von einigen Züchtern in Kauf genommen werden, weil sich die Babies halt gut verkaufen. Ihr werdet zum Beispiel kaum Perserzüchter finden, die darauf achten, dass die Tränenkanäle ihrer Katzen gesund sind. Das Ergebnis sind dann ständig verstopfte oder siffende Augen. Ihr habt euch gefragt, wieso Siamkatzen häufig schielen? Ebenfalls ein Gendefekt, der immer noch nicht ausgemerzt wurde.

Aber bevor ich mich jetzt in Katzengenetik verliere (das passiert mir gern einmal) möchte ich euch was über Strukturen in Interessensgemeinschaften erzählen. Katzenzüchter sind ein seltsames Volk. Nicht nur, dass sie gerne Kleidungsstücke tragen, auf denen Katzen abgebildet sind und auch sonst jeden Nippes sammeln auf dem eine Katze zu sehen ist, haben sie Machtstukturen, die mitunter sehr extrem sind. 90% der Katzenzüchter sind Frauen über 40. In der Katzenzucht geht es um Ansehen. Es ist wichtig, mit wem man befreundet ist und es geht darum, auf welchen Ausstellungen man mit welcher Katze Preise gewinnt. Prestige und Ansehen erhöht den Wert der Katzen und erhöht damit auch den Preis der Katzenbabies. Ist man mit den richtigen Leuten befreunde, dann ist auch die Gefahr geringer, Opfer von Schikane und Mobbing zu werden.

In der Hierarchie der Katzenzüchter gibt es mehrere Stufen. Ganz unten sind die Schwarzzüchter. Sie gehören keinem Verein an, setzen Katzen aufeinander unabhängig davon ob sie alt genug, gesund oder charakterlich stabil sind. Diese können für ihre Babies nicht so viel verlangen. Man findet Angebote im Netz so um die 150-200 Euro. 

Darüber kommen Züchter sehr beliebter Rassen. Hier ist man einer von vielen, findet kaum Abnehmer für seine Katzen, weil es mehr Babies als Interessenten gibt. Hier unterbietet man sich gegenseitig mit den Preisen und spart an der Gesundheitsvorsorge. 

Darüber kommen dann die erfolgreicheren Züchter, die in den einschlägigen Foren gekannt werden und die mit ihren Katzen auch einige Preise gewinnen. 

Darüber findet man die Topzüchter der jeweiligen Rasse. Diese Leute haben sich in irgend einem Thema spezialisiert, genießen hohes Ansehen und bekommen für ihre Kätzchen viel Geld. Oft haben sie sogar Vorbestellerlisten für bestimmte Farben.

Darüber finden sich dann noch Vereinsvorstände, Dachverbandsvorstände. Meist selbst auch Züchter oder ehemalige Züchter. 

Das Ziel der meisten Züchter ist es, in dieser Hierarchie aufzusteigen. Nicht unbedingt als Vorstand in irgendeinem Verein, aber zumindest als anerkannter Top-Züchter. Ich als Anhängerin einer damals nicht anerkannten Rasse hing ich ein bisschen in der Luft zwischen Schwarzüchter, weil es die Rasse offiziell nicht gab und Spezialzüchter, da ich Vorbestellerlisten hatte.

Ich war damit glücklicherweise bei den meisten Machtkämpfchen außen vor, weil ich nicht ernstgenommen wurde, bekam aber einen Einblick, mit welchen eisernen Bandagen gekämpft wurde. Grüppchenbildung, Mobbing, Verleumdung, unberechtigte Meldungen an Vereine, Dachverbände oder Amtstierärzte. Nicht selten wurden unbeliebte Züchter beim Finanzamt gemeldet, weil man ihnen kommerzielle Zucht unterstellte. Diesen Strukturen zu entkommen war unmöglich. Schlimmer noch – es entwickelten sich radikale Strömungen, die unterschiedliche Arten der Zucht verteufelten und die eigene Art und Weise als einzige gerechtfertigte Art ansahen. Und noch schlimmer, wenn man sich nicht in diesen radikalen Strömungen engagierte, war man automatisch der Feind. Es gab Morddrohungen, Depressionen, Angst, Einstweilige Verfügungen und Burn Out. Wer nicht stark genug war, zog sich zurück. Nochmal – wir reden hier von Katzenbabies – aber zwischen Züchtern herrscht ein stetiger Krieg, in den man nicht hineingeraten will.

Von Fem-Nazis und Masku-Schweinen

Gehen wir über zum radikalen Feminismus und radikalen Maskulismus und dem Krieg der dort herrscht. Auch hier geht es schon lang nicht mehr um das Thema. Es geht nicht mehr um die „gesunden Katzenbabies“ sondern es geht um Hierarchie, Macht und Struktur. Es geht um Gut und Böse und ums Rechthaben. Auch hier sind alle Mittel recht, die sich zur Verfügung stellen, den anderen unter Druck zu setzen. Verleumdung ist ganz groß mit dabei – gerade im Netz ein unglaublich wirksames Mittel.

Das Verhalten, die Strukturen – ich kenne das alles. Es geht um Grüppchenbildung, wer mit wem zu tun hat. Man bekennt sich offenkundig zu anderen Leuten in der „Szene“, um nicht selbst ins Schussfeuer zu geraten und um sich einer Gruppe zuzuordnen.

Auch hier halte ich mich wie auch im oberen Beispiel heraus, denn ich lehne extreme Meinung ab. Vor allem lehne ich es aber ab, mich einer radikalen Strömung zu solidarisieren, nur um nicht in die Schussrichtung zu geraten. Das wäre Verrat an mir selbst und meiner Meinung und Einstellung. Das Spiel mit der Angst.. Ich spiele es nicht mit.

Von Grünen und Piraten

Reden wir nun über die Parteien, die meiner Meinung nach dem radikalen Feminismus die meisten Stimmen gegeben haben. Wie wir wissen, war am Wochenende die Bundestagswahl und ich habe in einigen Artikeln hier davon geredet, dass ich nicht weiß, wen ich wählen sollte. Ich habe mit Piraten geredet, ich habe mit Freunden geredet, ich habe Wahlprogramme gewälzt und ich habe viel gelesen. Ein Satz, der mir immer und immer wieder ins Gedächtnis geschossen ist war „Die Arbeit der lokalen Piraten wird auf Bundesebene mit diesem Kindergarten kaputt gemacht“. Und das ist eine Aussage, der ich zustimmen musste. Ich dachte an die Piraten meiner Heimatstadt, ich dachte an das Sommerfest im letzten Jahr, wo wir gemeinsam diskutierten, redeten und lachten. Ich dachte daran, wie ich die Piraten vor einigen Wochen am Infostand besuchte, mit ihnen scherzte und wie weh es mir tat zu sehen, wie diese Arbeit dort, von den Katzenzüchter-ähnlichen Machtspielen kaputt gemacht wird.

Meine Erststimme bekamen am Sonntag die Piraten. Wieso? Weil ich den Kandidaten unseren Wahlkreises 100% unterstütze. Weil ich ihn sehr mag und weil er für mich genau das verkörpert, was ich mir von den Piraten auch auf Bundesebene so sehr wünsche. Meine Zweitstimme bekamen die Piraten nicht. Ich weiß sehr wohl, dass viele meine Erststimme als „verschenkt“ ansehen, weil ja eigentlich die Zweitstimme die wichtigere ist, aber ich habe nach Gewissen gewählt. Dass „mein“ Lokalpirat am Ende sogar mehr Stimmen als der FDP-Mann hatte, hat mich gefreut.

Meine Zweitstimme haben die Piraten auf Bundesebene aber verspielt. Auch wenn ich in der Wahlkabine nach dem Kreuzchen für Sven kurz zögerte, ging es einfach nicht. Zu tief saßen all die Dinge, die dort vorgefallen sind. Zu dick die Narben.

Das Katzenzüchterdingen habe ich aufgegeben… Da ist Hopfen und Malz verloren.  Die Piraten habe ich noch nicht ganz aufgegeben. Ich hoffe, der Zusammenfall beim Wahlergebnis dazu führt, dass die Leute aus der Partei verschwinden, denen es nur um Prestige ging. Die in der Hierarchie aufsteigen wollten. Denen Anerkennung wichtiger ist als gesunde Katzenbabies. Mein Herz gehört immer noch der Idee der Piraten, auch wenn sie es in den letzten beiden Jahren mehrfach gebrochen haben.

Warum ich die Neofeminismusbewegung nicht unterstützen kann und wieso in in Maskulisten keine Lösung sehe.

Beide Bewegungen sind nicht eindeutig definiert. Dementsprechend kann man sich auch nicht mit „Dem Feminismus“ oder „Dem Maskulismus“ identifizieren. Wie oben schon geschrieben, geht es mit quer, mich mit einem Geschlecht solidarisieren zu müssen. Ich habe in beiden Bewegungen die radikale Strömung kennengelernt und bin mit ihr aneinandergeraten. Den Feministen bin ich zu männerfreundlich, den Maskulisten zu frauenfreundlich. Im Endeffekt bin ich aber menschenfreundlich. Mich stört Diskriminierung gegen beide Geschlechter. Mich stören Machtstrukturen gegen beide Geschlechter. Die gibt es – ich habe sie selbst erlebt. Ich kenne Frauen, die Männer hassen und tätlich angreifen und unterdrücken und ich kenne Männer die das mit Frauen machen. Beide Geschlechter schenken sich nichts und wer das verleugnet ist für mich noch nicht in der Realität angekommen.

Ich bin eigentlich unglaublich müde, erklären zu müssen, dass Menschen die gleichen Chancen haben sollten – unabhängig von Geburtsmerkmalen. Die kann sich nämlich niemand aussuchen. Aber dann gibt es so Tage wie heute, wo man über die Webseite der Grünen Jugend stolpert und genau den Grund findet, wieder darüber reden zu müssen. Mir ist es egal, wenn ich den Hass auf mich ziehe oder „mein Geschlecht verrate“. Irgendwann werden die Menschen hoffentlich einsehen, dass wir uns nicht wegen etwas hassen dürfen, für das wir nichts können. Bis dahin werde ich dies hier immer und immer wieder herunterleiern. Vielleicht trägt es zumindest ein bisschen dazu bei, die Welt etwas gerechter zu machen.

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15 Kommentare

  1. Das geht mir ähnlich… was Feminismus und Maskulismus angeht. Und danke für die Katzenzuchteinblicke 😀

  2. Toller Beitrag zu dieser Debatte. Und das mit dem Katzenzuchtverein… wow, wusste gar nicht, dass es da ähnlich abgeht.

    Zum Genderdingsbums: Wir haben 2009 oder so mal gesagt, dass wir alle Menschen sind und das Geschlecht keine Rolle spielt. Wir hatten sogar konkrete und sehr praktische Ansätze, wie sich die Gleichberechtigung verbessern ließe – und das ganz ohne Quote.

    Und das empfinde ich auch jetzt noch als richtig.

    Ich verstehe absolut nicht, wie die Diskussion über Genderthemen so viel Raum bei den Piraten einnehmen konnte, obwohl in meinen Augen bereits alles dazu gesagt war…

    • Meine Vermutung ist: So wie die Grünen in den 70igern von den linken Splittergruppen quasi gekapert worden sind, weil die K-Gruppen gemerkt haben, daß ihre Themen auf dem politisch akzeptierten Umweltschutz-label supereinfach ins Parlament reiten können, so haben das die Feministen mit der Piratenpartei versucht: War ne junge Partei, tolle Ideen und warum soll man die nicht vor den Karren spannen? Denn an der feministischen Partei Deutschland („Die Frauen“ – schon mal gehört?) sieht man, daß Feminismus politisch tot ist. Die Piraten haben es versäumt, sich genau anzusehen, wer bei ihnen mitmacht und bald waren sie nicht mehr handlungsfähig. Denselben Fehler hat die AfD auch gemacht und meine Prognose ist, daß die bald wieder verschwinden werden.

  3. Ganz einfach: alles was einen Menschen wegen bestimmter x oder y Chromosomen oder deren Abwesenheit ungleich behandelt, ist Sexismus. Alles andere ist „meine Scheisse hat aber eine schönere braune Farbe als deine“ – verzeih meine Ausdrucksweise…
    Diese Katzenzüchter-Seilschaften hat man in so ziemlich jeder Ansammlung wo mehr als 3-4 Menschen zu anderen Zwecken als purem Spass zusammentreffen. Nur der Grad der ZIckigkeit wechselt. Politische Parteien sind übrigens ein ganz wunderbarer Nährboden für Leute die per nach unten treten und anderen in den Rücken fallen nach oben kommen wollen. Ich war mal in einer. War lehrreich…

  4. Hallo Tiia,

    ich teile Deine sehr reflektierte Meinung zum Thema Rassismus/Sexismus und stimmte Dir deswegen heute auf Twitter zu. Es ist exakt diese Meinung, die mich dem #Aufschrei kritisch gegenüber stehen ließ. Leider macht mich das in den Augen einiger Radikaler zu einem solchen „Masku-Schwein“, dem man regelmäßig Frauenhaß, Nazitum und Ähnliches unterstellt. Und das nur, weil ich Sexismus ohne Machtkomponente betrachte und davon überezugt bin, dass weder Gewalt noch Diskriminierung ein Geschlecht, oder eine Hautfarbe hat.

    Da es möglich ist, dass meine heutige Zustimmung in Deine Richtung Dich in den Fokus einer Intrigantin ganz besonderen Ausmaßes rückte, möchte ich Dich um Verzeihung bitten. Auch, wenn ich mich an den Vorwurf „Masku-Schwein“ inzwischen gewöhnt habe, obwohl ich kein Maskulist bin, lag es mir fern, Dich mit meiner Zustimmung zu Deinen Aussagen in die „Schmuddelecke“ zu ziehen.

    Ich sag‘ Bescheid, wenn ich mal in Polen bin, dann können wir uns ja mal auf einen Kaffee treffen! 😀

  5. Im Laufe des Jahres 2013 wurde erörtert, dass es zwischen Mann und Frau Schwierigkeiten gibt. Jetzt müssen wir nur noch zueinander finden.

  6. „Beide Bewegungen sind nicht eindeutig definiert. Dementsprechend kann man sich auch nicht mit „Dem Feminismus“ oder „Dem Maskulismus“ identifizieren.“

    Das ist schon richtig, wenn man die beiden Begriffe in ihrer abstrakten, umfassenden Bedeutung benutzt. Aber es gibt ja genügend Präzisierungen (ich habe auch einige Präzisierungen versucht), und selbst wenn man nur „gemäßigte“ und „radikale / fanatische“ Anteile unterscheidet, ist schon viel gewonnen.

    „Ich habe in beiden Bewegungen die radikale Strömung kennengelernt und bin mit ihr aneinandergeraten.“

    Klar, gut so. Daraus würde ich aber schlußfolgern, daß sich die gemäßigten Strömungen 1. von den radikalen aktiv distanzieren müssen und 2. selber die Diskussion der strittigen Fragen voranbringen müssen. Die gemäßigten Strömungen leiden wiederum unter dem Problem der „schweigende Mitte“ – aus welchen Gründen auch immer ist diese Mehrheit nicht sehr präsent in der Debatte. Ein Grund mehr, Anreize zu geben, in den Debatten aktiv zu werden.

  7. Danke, ich sehs 10000% genau so. Das Problem ist auch, dass die Radikalen nicht den Unterschied zwischen „ich lehne deine Meinung total ab“ und „ich stimme in Teilen zu, aber das und das sehe ich anders“ nicht erkennen.

  8. Danke. Du hast, was mich selbst regelmaessig die Baeume hochtreibt, viel viel gelassener analysiert, als ich das normalerweise kann. Und der Katzenbaby-Vergleich ist schoen 🙂

  9. Es ist schade, dass Du das Katzenzüchterdingens aufgegeben hast. Schreib‘ doch mal einen Artikel über Leute, die frei streundende Katzen kastrieren und in Tierheimen mit wenig staatlichen Zuschüssen pflegen. Die suchen übrigens immer Hilfe… 😉

  10. Ich stimme dir in vielem zu. Was ich noch ergänzen möchte: Bevorzugungen oder Benachteiligungen von Menschen aufgrund ihres Geschlechtes ist konservativste Politik von vorgestern.

  11. Pingback: Lesenswerte Links – Kalenderwoche 39 in 2013 > Vermischtes > Lesenswerte Links 2013

  12. Mit den Piraten seh ich das genau gleich. Auf unterster Ebene sind sie super, haben tolle Ideen und sind Leute, wie du und ich. Wenn man aber hierarchisch weiter nach oben schaut, sieht man da Leute, die aus eigenem Interesse Prozesse blockieren, die zumindest zu überhaupt einer Entwicklung führen würden.

    Sexismus schmeschmissmus. Diskriminierung ist blöd, wenn es im kleinen aber aus Versehen passiert, sollte der eine die Größe haben, das normal anzusprechen ohne mit dem Finger zu zeigen, und der andere das anzunehmen und sich selbst zu reflektieren. So ein bisschen zumindest.

  13. Meine Theorie ist ja, dass männliche Feministen sehr wahrscheinlich Persona vom Typus Vergewaltiger sind, die sich so in die Nähe von Frauen schleimen und letztlich in dere Hösschen wollen, denen gesunde Verhaltensweisen im Beziehungen zu Frauen aufzubauen gänzlich fehlen.

    Sorry ‚Jungs‘, aber diesen Typ ‚Mann‘ löst in Frauen eigentlich nichts als Verachtung aus, stösst intuitiv ab. Waschlappen, sexuell frustrierte, Versager und sexuell sowie emotional Schwerstgestörte. Frauen sollten sich imho tunlichst von solchen fernhalten.
    Feministinnen nehmen deren lächerliche Unterwürfigkeit und Autoagressivität natürlich mit Freuden aus, was ihnen gewissermassen nur zu recht geschieht, können aber andererseits auch deren Nichtdurschauen der Gefahr die von diesem seelisch gestörten Typus ‚Mann‘ ausgeht nicht sehen und verstehen ( was wiederum Feministinnen gewissermassen ebenfalls nur zu recht geschieht ).

    Mehr als Kopfschütteln, Abscheu und Angst lösen ‚männliche‘ Feministinnen in mir nicht aus. Die sind halt seelisch absolut kaputt, da hilft nichts mehr. Ausser vielleicht : Sollte man sicherheitshalber kastrieren.

    P.S. Tolle Projekt / Aktionistische Idee : Ein echter Feminist ist nur, wer sich kastrieren lässt ! 😉 😉 😉 ( <- Bitte diesen Gedanken wild verbreiten, danke 😀 )

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