Das ganz normale Chaos

Urlaub – Nichts tun – Nicht gut

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Urlaub – der Erste seit Beginn meiner Selbstständigkeit im Mai 2011. Also der erste  richtige“ Urlaub. Ich hatte schon von Beginn an Angst vor der Zeit der fehlenden Arbeit. Klar, man kann sich auch Arbeit suchen, aber mein Kopf sagte „Spann mal aus, gönn dir die Ruhe, lade die Akkus auf.“ Das habe ich jetzt versucht. Irgendwie glaube ich nicht, dass ich sonderlich erfolgreich war.

Das erste Wochenende nach Urlaubsbeginn habe ich geschlafen. Ich bin nur zum Essen, Katzenfüttern aufgestanden und habe mich danach wieder hingelegt. Genauso Weihnachten. Die Zeit nach Weihnachten war ich wieder etwas munterer. Gestern und heute könnte ich aber wieder nur schlafen. Holt sich mein Körper tatsächlich den Schlafmangel der letzten Jahre zurück?

botani

Die Phasen, in denen ich dann tatsächlich wach war, sind seltsam. Ich denke (zu) viel nach und suche mir immer besser Ablenkung, damit das nicht überhand nimmt. Das kann ich nämlich leider auch sehr gut. Zu viel denken. Ich hab vor allem an Anton gedacht. Einige Male geweint, wenn ich daran dachte, dass ich dieses Plüschwölkchen nicht mehr durch die Wohnung laufen sehen werde. Ich kann schlecht mit Verlusten umgehen. Das wusste ich schon vorher. Wenn es dann meine Tiere betrifft ist es 100 Mal schwerer.

Jetzt am Ende des Urlaubs fühle ich mich immer noch müde, unkonzentriert und zu nachdenklich. Vielleicht brauche ich wirklich die Arbeit, um zu funktionieren. Ich brauche diesen Grund, morgens aufzustehen und zu wissen, dass ich was sinnvolles getan habe. Ich kann nicht untätig sein. Ich bin auf meine erste Arbeitswoche gespannt. Wie gut es klappt, wieder in den Arbeitstrott hineinzukommen. Ich freue mich, wieder zu arbeiten. Ich freue mich darauf, was nächstes Jahr alles passieren kann und wird. Ich freue mich, dass dieses Jahr endlich vorbei ist.

2 Kommentare

  1. Du bist selbstständig, arbeitest von zu Hause aus und hast chronischen Schlafmangel? Also irgendwas machst du falsch.

    (Gesendet aus der naiven Phantasie eines Angestellten)

  2. Urlaub sollte einen Tapetenwechsel bedeuten, sonst bringt er nix (IMHO).

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