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True Blood Staffel 3 in deutsch

True Blood Staffel 3: Meine Meinung

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True Blood Staffel 3 in deutschGerade ist die letzte Folge der dritten Staffel True Blood auf Syfy gelaufen und ich möchte euch meine Meinung über diese Staffel kund tun. Diese Staffel True Blood enthielt weniger Sex, mehr Gewalt und war ein bisschen wirr, vor allem da ich das Buch vorher gelesen hatte. Die dritte Staffel hält sich höchstens grob an die Literaturvorlage „Club Dead“ von Charlaine Harris und kann deswegen nicht als Nachverfilmung mit ihr verglichen werden.

Was so grob passiert

Die Vampirkönig von Lousiana ist pleite, und kann ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Der Vampirkönig des benachbarten Bezirks von Mississippi Russell Edgington möchte sie trotz seiner offen gelebten Homosexualität heiraten, um die Bezirke zu vereinen und größeren Einfluss zu haben.

Um an sein Ziel zu gelangen geht Russell auch über Leichen, denn das konnte er schon immer gut, auch wenn er sich meist nicht selbst die Hände schmutzig macht, sondern seine Wehrwölfe, die ihm seit Jahrhunderten folgen, die Drecksarbeit machen lässt. Eric hat mit Russell aber noch eine Rechnung offen, denn dieser hat 1000 Jahre zuvor seine Eltern getötet, um an die Krone seines Vaters zu kommen. Eric schwor ihm auf dem Totenbett Rache und will diese nun an Russell Edgington ausüben.

Sookie findet in dieser Staffel endlich heraus, was sie ist und was ihr die Kräfte verleiht, die sie hat, denn zu ihrem Gedankenlesen kann sie auch Blitze aus den Händen herausschießen nur scheinbar kann sie das noch nicht richtig kontrollieren. Nachdem Sookie herausfindet, was sie ist und welchen Auswirkung ihr Blut aud Vampire hat, ist sie in Lebensgefahr und sie weiß nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann.

Tara hat ihren Freund Benedikt durch eine Kugel verloren und trifft in Staffel drei den geheimnisvollen Vampir Franklin Mott und hat mit ihm einen One Night Stand. Franklin allerdings wird regelrecht besessen von ihr und entführt sie, um sie zu einer Unsterblichen zu verwandeln. Das kann Tara abwenden, aber trotzdem hinterlässt Franklin sie traumatisiert.

Lafayette findet in Jesus Velasquez, dem Krankenpfleger seiner Mutter eine neue Liebe. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten finden beide zueinander. Jesus gesteht Lafayette, dass er eine Hexe sei.

Jason trifft ein Mädchen namens Crystal Norris, in das er sich direkt verliebt. Die Gefühle scheinen auf beiden Seiten zu bestehen, aber irgendwas stimmt nicht mit ihr. Als er sie zuhause besucht, findet er sie in einem Haus mit ihrem Verlobten, der gleichzeitig auch ihr Halbbruder ist. Crystal verleugnet Jason aus Angst ihre Familie zu verlieren, weil sie „anders“ sei. Jason gibt nichts darauf, bis Crystal eines Nachts in der Gestalt eines Panthers in Jasons Schlafzimmer steht.

Sam trifft endlich seine Familie und ist nach anfänglicher Euphorie nicht so glücklich, sie getroffen zu haben, als er sieht, dass seine Eltern seinen Bruder Tommy Mickins, der ebenfalls ein Wandler ist, für Hundekämpfe einsetzen. Er rettet seinen Bruder da heraus uns bricht den Kontakt zu seinen Eltern ab. Mit seinem Bruder hat er danach aber keine leichte Zeit.

Terry und Arlene sind zusammen und Arlene schwanger. Beide schweben im 7ten Himmel, bis Arlene herausfindet, dass das Kind nicht von Terry, sondern von ihrem Ex-Verlobten Rene ist. Sie versucht es mit aller Kraft loszuwerden, merkt aber nicht wie sehr sie damit Terry das Herz bricht.

Nähe zum Buch

Die Handlungsstrang des Buchs bewegt sich rund um die Entführung Bills und Sookies Versuch ihn zu retten. Nebenbei bekommt man mit wie Sookie der Spielball ihrer Hormone wird, indem sie Gefühle für Alcide und Eric entwickelt, am Ende jedoch zu Bill zurückkehrt.

Dieser Strang ist in der Serie eher nebensächlich und die Serie geschichtlich vielseitiger. Man kann also sagen, dass sich die Serie zwar am Buch orientiert, jedoch ihren eigenen Charakter entwickelt hat.

Meine Meinung

Sookies ewiges Hin und Her kann einem auf die Nerven gehen. In der einen Minute ist sie das toughe Mädel, was mit nem Wehrwolf kämpft und in der anderen Minute stellt sie sich an wie eine Mimose und spielt kleine Dinge völlig auf. Im Buch kommt sie zwar immer ein bisschen naiv rüber, in der Serie ist sie manchmal aber wirklich so seltsam, dass ich ihr gern auf den Hinterkopf schlagen würde.

Trotzdem sind die Handlungsstänge rund um die Charaktere spannend und mitreißend. Ich fand die Geschwindigkeit der Handlung zwar sehr schnell und deswegen leicht chaotisch, aber wenn man bedenkt, dass die Bücher meist auch weniger als 300 Seiten haben, muss man schon mehr hineinbringen um es etwas über 12 Folgen spannender zu machen.

Meine Lieblingsstaffel wird es nicht werden, aber ich bin schon gespannt auf Staffel 4, die in den USA im nächsten Sommer ausgestrahlt werden soll. Dann können wir in Deutschland sicher mit einer Ausstrahlung im Spätherbst rechnen.

P.S: Nein Eric Northman stirbt nicht.

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5 Kommentare

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  3. So im Vergleich zur zweiten Staffel ist es nicht die beste, das stimmt. Aber sehr gut war sie trotzdem, weil sie halt ziemlich gut behandelt, warum Vampire eben nicht die herrschende Rasse auf dem Planeten sind oder sein können. Fand ich gut. Außerdem mag ich den Charakter des Vampirkönigs sehr *g*

    Aber Sookie nervte ziemlich, das stimmt. Dafür war Bill aber nicht so ein Weichkeks, wie sonst immer, was ich auch sehr angenehm fand 🙂

    • Ja ich denke die Staffel war schon sehr wichtig um die Hierarchie kennenzulernen und zu verstehen, dass eben nicht alles Friede, Freude Eierkuchen ist, sondern es auch innerhalb der Strukturen Differenzen gibt. Sag mal, weißt du woher ich den Schauspieler des Magisters kennen könnte? Der kam mir total bekannt vor, aber ich weiß nicht woher.

  4. Ich habe bei mir generell einen gewissen Trend von Bill weg und zu Eric hin bemerkt. Bill war mir etwas zu wenig Vampir, wobei ich Marco recht gebe, dass er sich zum Glück etwas verändert hat. Mich hat er aber einfach trotzdem etwas genervt. Gefühlt stand er in jeder Folge 3 Mal vor der Tür und nach dem Öffnen kam ein tiefes und immer im gleichen Tonfall gehauchtes „Sookie!“. Das war ja schon ein RunningGag.

    Sookie als …naja Nervfaktor, kann ich bestätigen. Empfinde/empfand ich genau so.

    Den Handlungsstrang mit Godric fand ich sehr gut, auch wenn ich seine „Verwandlung“ nicht ganz nachvollziehen kann. Aber ich kann ja auch nicht nachvollziehen, warum Sookie und andere „Schwerverletzte“ von einem Liter V lediglich geheilt werden, während Lafayette und Jason – jeweils mit Partner(in) nen totalen Superflash mit überirdischen Auswirkungen erleben.

    Und das Ding mit Erics Tod… naja… entweder war er wirklich „zu“ stark, Bill zu doof um das abzuschätzen oder es war von Bill generell eher als Denkzettel, denn als wirklicher Versuch geplant.

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