Archiv für die Kategorie „Freizeit“
Hier mal ein paar Impressionen eines gelungenen Abends mit der Bonsailinse
Übrigens. Das komische Vieh auf dem letzten Bild war draußen am Kinderbereich angebracht und irgendwie hat es mir Angst gemacht. Ich meine, wer braucht so viele Arme und wozu und was ist das überhaupt?
Die Getränke waren übrigens sehr lecker. Schade, dass ich von meinem Subwaydingens kein Foto gemacht hab.
Das war auch lecker!
Die Bücherkiste der gelesenen Bücher hat sich nun weiter gefüllt. Drei weitere Bücher sind hinzugekommen und warten darauf, besprochen zu werden.
Terry Pratchett – Alles Sense!
Klappentext:
Auf der Scheibenwelt herrscht bezüglich des Lebens nach dem Tod ebenso große Uneinigkeit wie anderswo. Doch eines hätte einfach nicht passieren dürfen: dass man Tod, dem Sensenmann der Scheibenwelt ein Stundenglas in die Hand drückt und ihn pensioniert. Der Schnitter jedenfalls ist stockbeleidigt, macht sich vom Totenacker und schwingt die Sense nur noch beim Heuen. Bleibt den lieben Verschiedenen vorerst nichts weiter als die Untoten-Selbsthilfegruppe- Himmel oder Hölle, das Leben ist wirklich ein Jammertal, wenn man nicht einmal ordentlich sterben kann…
Kurzfassung:
Der Tod, ist sich seines Jobs sicher und verrichtet Tag für Tag seine Arbeit, so wie sie vorgesehen ist. Tage an sich haben für ihn genauso wenig Bedeutung wie Zeit im Allgemeinen. Das ändert sich schlagartig, als er sein eigenes Stundenglas inmitten der anderen findet. Das Stundenglas ist eine Sanduhr in der die Lebenszeit eines Lebewesens gezählt wird. Dem Tod wird auf einmal klar, dass auch er sterblich ist und hängt seinen Job frühzeitig an den Nagel um auf die Scheibenwelt zu reisen und seine Zeit mit etwas anderem zu verbringen wie zuvor.
Währenddessen gibt es ein Problem. Ohne Tod können die Menschen nicht mehr sterben. Im Besonderen trifft es Windle Poons, den greisen Zauberer, der sich schon auf den Tod vorbereitet hat und seine Zaubererkollegen, die sich eigentlich auch schon mit dem Ableben von Poons abgefunden hatten und denen es nicht unbedingt recht war, dass der Tod nicht so eintraf, wie geplant.
Gleichzeitig tauchen in der Scheibenwelt hübsche kleine Schneekugeln auf, die dann wieder verschwinden. Stattdessen finden sich auf einmal überall Einkaufswagen und keiner weiß wo sie herkommen, aber alle finden sie furchtbar praktisch, bis sich die Wagen auf einmal gegen die Besitzer wenden.
Der Tod vertreibt sich die restliche Zeit als Hilfsarbeiter namens Bill Tür bei Frau Flinkwert auf ihrer Farm. Dort lernt er das Leben kennen und Lieben und entschließt sich, seinen Job als Tod nicht einfach so aufzugeben und sich gegen den neuen Tod durchzusetzen.
Meine Meinung:
Terry Pratchett schafft es, mit jedem Buch seiner Scheibenweltromane neue Facetten zu seiner absurden und grotesken Welt hinzuzufügen. Immer wenn man denkt, dass es eigentlich nichts abwegigeres geben könnte, setzt er noch einen drauf. Pratchett schreibt ausführlich, verschachtelt und man muss wirklich aufmerksam lesen, um alles im Kopf zu behalten, was er sich zusammenschreibt. Das macht das Lesen von Pratchettbüchern anstrengend und Schnell- bzw Vielleser wie ich sind dann immer recht frustriert wenn der Kopf und die Augen nach 20 Seiten einfach nicht mehr mitlesen wollen.
Die Geschichte des Buchs “Alles Sense!” ist hingegen wirklich klasse. Da hat man zum einen den Tod mit seinem inneren Konflikt mit dem Leben und seiner Erkenntnis wie viel das Leben wert ist. Und auch die Erkenntnis, dass man etwas nur zu schätzen weiß, wenn man es nicht mehr hat oder es abzusehen ist, dass man etwas verliert.
Zum anderen ist dann der Erzählstrang vorhanden der sich mit den Konsequenzen auseinandersetzt, die das Handeln des Tods mit sich gebracht haben. Keiner kann sterben und die Lebensenergie bleibt auf der Welt und sorgt für vielerlei Unruhen.
Mir hat das Buch, trotz der vorher genannten Frustration beim Lesen, wirklich gut gefallen und ich würde es sicher auch irgendwann noch einmal lesen wollen, denn bei jedem Lesen findet man bestimmt neue Einzelheiten, die einem vorher gar nicht aufgefallen sind.
Anne Rice – Hexenstunde
Klappentext:
Seit Michael Curry bei einer Springflut beinahe ertrunken wäre, ist er nicht mehr derselbe Mensch. Zwar konnte ihn die Ärztin Rowan Mayfair wieder ins Leben zurückholen, doch seither verfügt Curry über die Gabe der Psychometrie: Er kann hellsehen, sobald er einen Gegenstand oder eine Person berührt. Weder er noch Rowan ahnen, dass es hier um wahre Hexerei geht. Und dass ein Dämon auf seine Chance lauert, durch ihre Hilfe Gestalt anzunehmen…
Kurzfassung:
Rowan Mayfair ist eine erfolgreiche Ärztin, doch war sie immer etwas anders als alle anderen um sie herum. Sie weiß, dass sie von einer Cousine dritten Grads adoptiert wurde und eigentlich aus New Orleans stammt. Zu ihrer Familie dort und auch zu ihrer Mutter hat sie allerdings keinen Kontakt und weiß auch nicht, durch welche Umstände sie von dort wegmusste. Als ihre Adoptiveltern sterben, verbringt sie ihre Zeit meist mit Arbeiten und wenn sie dann doch nach Hause muss, schläft sie in der “Sweet Christine”, einem Schiff, was sie von ihrem Adoptivvater geschenkt bekommen hat. An einem der Abende, die sie auf der “Sweet Christine” verbringt, sieht sie einen Mann leblos im Wasser treiben und rettet ihn. Bei dem Mann handelt es sich um Michael Curry, einem Unternehmer, der versehentlich vom Wasser mitgerissen wurde und beinahe ertrinkt. Für Michael und Rowan ist dieser kurze Augenblick in dem sie miteinander konfrontiert werden lebensverändernd. Michael kann nach dem Vorkommnis hellsehen, wenn er etwas mit seinen Händen berührt. Das treibt ihn beinahe in den Wahnsinn und er verkriecht sich in seinem Haus und trank sich jeden Tag beinahe besinnungslos. Lediglich seine Tante Viv versorgt ihn mit dem Nötigsten.
Über seinen Arzt versuchte er Kontakt zu Rowan herzustellen, um herauszufinden, was an jenem Abend geschehen ist. Auch möchte er versuchen durch Berühren des Decks des Schiffes mehr darüber herauszufinden was er in der Phase seines Todes gesehen hat, denn er ist der festen Überzeugung, dass höhere Mächte ihm eine Aufgabe gegeben haben und er nur deswegen noch am Leben sei. Rowan zeigt sich hilfsbereit und bringt ihn zu ihrem Schiff. An dem Tag verlieben sich Rowan und Michael und beschließen, zusammenzubleiben.
Zwischendrin taucht ein seltsamer Engländer auf, der unabhängig versucht sowohl zu Rowan als auch Michael Kontakt aufzunehmen. Dieser Herr stellt sich als Mitglied der Talamasca vor. Dies ist ein Geheimbund, der sich mit der Aufzeichnung übersinnlicher Vorkommnisse beschäftigt. Von Michael erfährt er aus der Zeitung und die Geschichte von Rowans Familie wird schon seit Jahrhunderten von der Talamasca aufgezeichnet und archiviert.
Michael hatte vor seiner Fahrt zu Rowan beschlossen, zurück nach New Orleans zu gehen, dem Ort an dem er aufgewachsen ist. Nach der Liebesnacht mit Rowan bricht er auch zur Reise auf. Kaum d
ort angekommen, stirbt Rowans leibliche Mutter. Rowan, die ihre Mutter unbedingt noch ein mal sehen möchte, bevor sie beerdigt wird, reist ebenfalls nach New Orleans und trifft dort ihre sehr alte Großtante Charlotte, die am Tag der Beerdigung von Rowans Mutter selbst verstirbt. Plötzlich ist Rowan Alleinerbin des “Vermächtnisses”. Dieses umfasst nicht nur eine schwindelerregend große Menge an Geld, sondern auch einen Fluch, der die Familie seit jeher begleitet und einige ihrer Ahnen bereits ins Verderben gestürzt hat. Zusammen mit Michael und Aaron, dem Mann der Talamasca versucht sie gegen den Fluch zu kämpfen, stellt aber schnell fest, dass die Dunkelheit ihre eigene Anziehungskraft hat, die jeglicher Beschreibung spottet.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein ziemlicher Schinken! 1086 Seiten umfasst der erste von drei Bänden zu diesem Thema und ist damit eins der dickeren Bücher, die in meinem Regal stehen. Ich brachte dem Buch wegen der Länge große Skepsis entgegen, denn oft, verlieren sich Autoren in ihren Geschichten und man merkt, dass man die Geschichte eigentlich nur noch diagonal lesen möchte. Bei diesem Buch hatte ich einige wenige Male das Gefühl nur noch umblättern zu wollen. Das wurde verursacht durch die vielen Wiederholungen in der Mitte des Buches, als es um die Akte der Mayfair Hexen ging. Ansonsten halten sich die Wiederholungen selbst aber in Grenzen und das Buch wird auch über lange Strecken nicht langweilig sondern behält seine Spannung. Ich freue mich bereits auf die anderen Beiden Bände um sie zu lesen und hoffe es geht genauso spannend weiter.
Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind
Klappentext:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift Like kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?
Kurzfassung:
Als Emmi ihr Zeitschriftenabo kündigen will, landet sie versehentlich nicht bei dem Zeitschriftenverlag sondernd bei Leo Leike, der prompt antwortet. Durch eine Massen-Weihnachtsgruß Email kommen beide wieder in Kontakt und schreiben sich in gewisser Regelmäßigkeit Emails in denen sie Plaudern, Flirten und sich versuchen gegenseitig verbal zu duellieren. Bald kommt es zu mehr als freundschaftlichen Gefühlen zwischen beiden und ein Treffen zwischen beiden scheint unausweichlich, doch Emmi ist verheiratet und Leo hat gerade eine unglückliche Beziehung beendet und irgendwie scheinen sie trotz allem nicht zueinander finden zu wollen.
Meine Meinung:
Das Gute an dem Buch ist, dass man es schnell und einfach herunterlesen kann. Die 223 Seiten waren an einem Abend gelesen ohne dass ich mich groß anstrengen musste. Die Form, den kompletten Roman in Emails abzudrucken, gefällt mir. Es ist einmal was anderes und erfrischend zu lesen. Nun das große ABER. In dem ganzen Buch schafft der Autor es nicht mir die beiden Hauptpersonen ans Herz wachsen zu lassen. Dem Buch fehlt es über weite Strecken an Glaubwürdigkeit. Man nimmt den Hauptpersonen ihr Geschriebenes nicht ab. Die Mails wirken (bis auf einige wenige) einfach nur dahin geklatscht. Kein Knistern zu spüren, keine Nähe zwischen den beiden Akteuren. Man möchte sogar denken, dass die beiden sich eigentlich gar nicht leiden können, so wie sie mit jeder Mail versuchen sich über ihr gegenüber zu stellen und sich besser aussehen zu lassen. Es wurde kein wirklicher Spannungsbogen aufgebaut. Am Ende sitzt man dann da und sagt “Und nu? Wozu das?” Wozu weiß ich jetzt. Es gibt einen zweiten Teil. Aber ob ich den lesen will? Da bin ich nicht so sicher.
Was ist eigentlich die Kunst am Kochen? Dass man es schafft, Milch zu erhitzen, ohne sie anbrennen zu lassen? Oder etwa, dass man mit diversen Tütchen und Schächtelchen in denen sich homogene Pülverchen befinden, schafft etwas zuzubereiten, was gewisse Ähnlichkeiten mit dem künstlich gestellten Produkt auf den Verpackungen aufweist? Oder ist die Kunst zu Kochen etwas ganz anderes? Ist es das Kreieren minimalistischen Naschwerks auf zu großen Tellern zu überteuerten Preisen?
Jeder wird sich nun sicherlich einen der Punkte herauspicken können, von dem er denkt, dass es sich dabei um Kochkunst handelt. Vielleicht auch deswegen weil es auf ihn zutrifft.
Was ist Kochkunst für mich? Kochen ist das Zubereiten von Nahrung. Nahrung ist für uns Lebenswichtig, weswegen sich jeder mit dem Thema “Nahrung kochen und Essen” schon Mal auseinandergesetzt hat.
Eine Kunst wird es, wenn man mit Liebe, Leidenschaft und Kreativität Speisen zubereitet, die schmecken und auch den Zweck erfüllen, jemanden zu sättigen. Ich halte die Fähigkeit “Selbst kochen zu können” für überlebenswichtig. Dazu gehört für mich die Kenntnis, frische Lebensmittel mit einfachsten Mitteln in eine gesunde und leckere Mahlzeit zu verwandeln. Früher war es selbstverständlich, dass zumindest die Mädchen in der Schule und von ihren Müttern lernten, Gerichte zuzubereiten. Irgendwann wandelte sich die Einstellung dazu und es gehörte beinahe zum guten Ton, wenn man sagte “Kochen? Ich? Nein, ich bin doch kein Muttchen. Ich habe größeres im Leben vor, als vor dem Herd zu stehen und jeden Tag zu kochen. “
Für diese Leute war es im Gegenzug aber auch das Größte, wochenends bei der Oma zu essen, denn da schmeckt es doch am besten. “Selbst bekommt mans ja sowieso nie so hin. Ist ja viel zu aufwändig.”
Wenn die Oma dann irgendwann das zeitliche segnet, nimmt sie ihre kulinarischen Tricks und Geheimnisse mit ins Grab und sie sind für immer verloren. Heran wachsen Generationen, ohne das Wissen und die Erfahrung ihrer Vorfahren.
Darauf hat die Lebensmittelindustrie reagiert und verspricht, dass man die kompliziertesten Gerichte nur mit dem Zusammenschütten diverser fertiger Mischungen mit ein paar Zutaten hinbekommt. Das Ganze soll schneller gehen und einfacher sein, dabei aber genauso schmecken, wie traditionell zubereitete Speisen. Dabei nimmt es so groteske Züge an, dass die künstlichen Speisen in der Zubereitung länger dauern, teurer sind und dabei auch noch komplizierter in der Herstellung, als traditionelle Gerichte. Die Industrie hat den Kunden jedoch so fest im mentalen Griff, dass der Konsument glaubt, es sei einfacher und besser weil es die Werbung suggeriert obwohl die Absurdität eindeutig ist.
Je mehr man von diesen Lebensmitteln zu sich nimmt, desto mehr gewöhnt man sich an den industriellen Beigeschmack und entfremdet sich dem “richtigen” Essen. Kinder orientieren sich, wenn es um den Geschmack von Obst geht, an den künstlichen Aromastoffen der Süßigkeiten und erkennen das natürliche Pendant gar nicht. Von Gemüse ganz zu schweigen.. Denn das gibts nicht in Süßigkeiten.
Ein Kind, dessen Vater sagt: “Spinat mag ich nicht, das ist ekelhaft.”, wird sicherlich nicht herzhaft zum Spinat greifen und ihn vorbehaltslos essen. Was kann jeder einzelne gegen diese Entwicklung machen und was unterbricht diese Kette?
Eine bewusste Ernährung und eine unvoreingenommene Einstellung zum Kochen hilft ganz sicher. Da kann man mit ganz einfachen Rezepten anfangen und mit immer anspruchsvolleren weitermachen. Man kann dann dieses Wissen aufschreiben und weitergeben und auch seine Kinder, egal ob Mädchen oder Junge für dieses wichtige Thema sensibilisieren. Denn wer soll dies sonst machen, wenn nicht die eigenen Eltern?
Wie einige von euch ja bereits wissen, besitze ich zwei Deutsch Langhaar Zuchtkatzen, Crystal und Amithi. Dazu auch noch Crystals Vater Anton, der als Kastrat unser Leben bereichert. Die Deutsch Langhaar ist eine historische Rasse, deren Ursprung zu Beginn des Zuchtvorhabens 2005 noch sehr im Nebel lag. Ihre Erstbenennung durch Prof. Dr. Schwangart fand im Jahre 1929 statt. Vorher nannte man diese Katzen alle Angora oder auch Perser und sie wurden nach ihrer Fellfarbe unterschieden und kaum nach ihrem sonstigen Aussehen. Schwangart überlieferte uns viele Texte, eine Zeichnung (es könnten mehr sein, aber das wissen wir noch nicht, denn die Recherche hält immer noch an) einige wenige Fotos und einen Standard. Durch weitere Recherchen konnten mehr Fotos gefunden werden, aber die Katzen darauf waren oft optisch recht unterschiedlich, dass die Frage nach dem “Ja wie solls denn nun” immer größer wurde. Also begann die Suche nach Fotos von Katzen vor dem Zeitraum, als Schwangart die Deutsch Langhaar bestimmte, denn die Angora war eine sehr beliebte Rasse und wurde dementsprechend sehr oft abgebildet. Die Deutsch Langhaar findet sich hingegen in nicht so vielen Büchern, da ihre Glanzzeit durch den zweiten Weltkrieg zu schnell beendet wurde.
Was wir jedoch haben ist das Foto eines Kater, der Bundessieger wurde und an ihm kann man sich toll orientieren. Aber es fehlten natürlich noch mehr Bilder um sich noch genauer ein Bild machen zu können.
Oftmals schaute ich im Internet nach “Vintage Cat Pictures” denn dort wurden oft alte Katzenfotos abgebildet. Manchmal fand man das ein oder andere Prunkstück dazwischen. Gestern Abend suchte ich bei Ebay nach "Blechwerbeschildern”. Ihr kennt doch diese Blechschilder auf die historische Werbung gedruckt ist. Ich wollte ein paar schöne mit Katzenmotiven zur Dekoration ausfindig machen. Dabei stieß ich auf dieses hier:
Und ich dachte mir “Wow, diese Katze ist perfekt!” “Wer ist das, woher kommt sie?” Bis auf das etwas kümmerliche Gesicht finde ich sie einfach perfekt. Also recherchierte ich im Netz, ob dieses Schild ein modernes, auf alt getrimmtes oder ein echt historisches ist. Leider fand ich im Netz dazu nichts, also schrieb ich eine lange Email an die Firma Cadbury’s.
Irgendwie war durch dieses Schild mein Sucherinstinkt geweckt und ich schaute mal wieder nach Bildern um den Zeitpunkt von 1900. Zwei Stunden später stieß ich auf ein Buch von 1903, welches die Zucht von Katzen zum Hauptteil hatte. Dort wurden die Eigenheiten aller Katzen aufgezählt, dazu nette Geschichten umschrieben. Und am Anfang des Buches, es war das erste Foto, stieß ich dann auf dieses Bild:
Fällt euch was auf? Es ist die Katze von dem Blechschild. Zufällig gefunden in dem Buch von 1903 und hier auf dem Foto passt das Gesicht auch zum Kopf und sie ist wunderschön. Glaubt jemand von euch ans Schicksal? Ich glaube jetzt schon, denn schaut mal wie diese Katze heißt. Crystal. Genau wie meine allererste Deutsch Langhaar und die Katze wegen der ich zur Zucht gekommen bin. Ist das ein Zufall oder sind hier höhere Machte im Spiel? Ich glaube langsam daran dass das hier vorbestimmt war. Dieses Buch beinhaltet ungefähr 350 hochqualitative (wenn man das Alter mal bedenkt) Fotos von den Katzen nach denen wir immer gesucht haben. Ich saß hier am Rechner, als ich durch das Buch scrollte (als PDF) und mir liefen die Tränen die Wangen hinunter, zeigten diese Bilder doch, perfekt was ich mir unter einer Deutsch Langhaar vorstellte und jede einzelne Katze für sich war einfach perfekt.
Jedes neue Foto wurde von mir beinahe mit einem leisen Aufschrei begrüßt und mit einem “Oh nein!” und “Oh mein Gott” begeitet. Hier noch einige Impressionen. Alle diese Bilder stammen von vor 1903.
Wer sich jetzt nun denkt “Jaja h
übsche Bildchen und so aber ihr wusstet doch vorher schon durch die Texte haargenau wie die Katzen aussehen müssen” dem kann ich sagen, dass Texte beim Lesen immer von einer eigenen Interpretation verstanden werden. Sätze werden von 10 Leuten in 10 verschiedenen Weisen verstanden. Aber Bilder. Das ist was anderes. Bei Bildern kann man direkt vergleichen und sieht, wie richtig man ist. Diese Bilder lügen nicht! Das größte Glücksgefühl überhaupt war es endlich zu sehen, dass unsere Interpretation des historischen Standards doch gar nicht so verkehrt sein kann. Und jetzt 4 Stunden nach meiner Recherche und nach meinem Fund bin ich hellwach, aufgeregt, habe kalte, zittrige Finger und an Schlaf ist nicht zu denken.
Wer auch immer für diesen Wink des Schicksals verantwortlich ist und mich auf diese Bilder stießen ließ, dem danke ich für alles!
Ich weiß ja einige von euch sind selbst Katzenbesitzer oder wollen gern irgendwann mal selbst Katzen besitzen. Ich habe mir diesen großen Wunsch bereits erfüllt und kann einige Katzen mein Eigen nennen. Sie gehören für mich einfach zur Familie und stehen im Mittelpunkt des Alltags. Oftmals ergeben sich im Alltag Situationen, die man gern einfach mal festhalten will. Einen Teil dieser Situationen teile ich mit meinen Freunden hier im Netz. Nun also für alle meine Katzenfans nun neuen Katzencontent in stillen und bewegten Bildern!
Katzenfotos:
Katzenvideos:








