Das ganz normale Chaos

To-Do Listen

| 3 Kommentare

Heute greife ich ein Thema auf, das Dorothy Lite heute in ihrem Blog anspricht. To-Do Listen! Ich bekenne mich! Auch ich bin ein konsequenter To-Do Listen Schreiber-und-danach-den-Tag-Gestalter.

Mein Problem ist, wenn ich irgendwas erledigen will, lasse ich mich so schnell von irgendwas ablenken, bis ich vergessen habe, was ich überhaupt machen wollte. Auch bei komplexeren Sachen verliere ich total schnell den Faden und lass es dann eher liegen, als dass ich es fortführen würde.

Aber der erste Schritt etwas an einer Schwäche zu ändern ist es, Lösungen dafür zu finden. Dass man mit durchdachtem Zeitmanagement auch seine Freizeit und seine täglichen Pflichten in kürzerer Zeit, ordentlicher erledigt, versteht sich da von selbst.

Bei mir fängt es damit an, dass ich mir, wenn ich mehrere Dinge einkaufen muss, eine Einkaufsliste mache und genau überlege, was ich brauche und was nicht. Dann hole ich meist auch nur dir Dinge die drauf stehen. Das spart Zeit und Geld. Sonst bin ich immer einfach so in den Laden gegangen „Nur mal gucken was sie so dahaben und was man brauchen könnte.“ Da es selten Sachen gibt, die man nicht braucht oder nicht mal ausprobieren wollte, hatte ich im Endeffekt viel Geld für viele Dinge ausgegeben, die ich nicht dringend brauchte und die Sachen, die ich gebraucht hätte, hab ich vergessen. Seit ich mit Einkaufszettel einkaufe, brauche ich nur noch die Hälfte des Geldes und habe immer alles da was ich brauche. Und mal ehrlich, wer hat heute noch das Geld, einzukaufen und alles in den Wagen zu werfen, was er haben will? Ich nicht.

To-Do Listen, die das tägliche Leben Regeln, bringen tägliche Rituale in den Alltag, was aus psychologischen Gründen wichtig ist, weil er eine Art Sicherheit und eine gesunde Routine darstellt. Natürlich kann man es auch übertreiben. So teile ich mir nicht ein, wann ich Freizeit habe, oder von wann bis wann ich putze usw. Ich schreibe mit lediglich eine Liste mit den zu machenden Aufgaben. Alles in ungeordneter Form. Die Dinge, die ich am meisten hasse, mache ich als erstes und dann mach ich mit denen weiter, die ich ein bisschen lieber mag, bis ich bei den Sachen ankomme, die ich gerne mache.

Mein eigener Ehrgeiz führt dazu, dass ich die Dinge so schnell wie möglich und so sorgfältig wie möglich erledige und jeder abgestrichene Punkt macht mich zufriedener, wieder etwas geschafft zu haben.

So, ich gehe ich „Blogeintrag schreiben“ auf meiner Liste abhaken 😉

3 Kommentare

  1. Ja den Dienst kenn ich schon, aber ich bevorzuge das oldschool-Listen-schreiben und sie mir dann irgendwo gut sichtbar aufzuhängen. Wenn man Erledigungen machen will ist das Internet Ablenkfaktor nr1

  2. Pingback: Dinge erledigen, auf die man keine Lust hat - Das ganz normale Chaos

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.