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Spambots nicht filtern sondern blocken!
Die gängige Praxis um gegen Spam vorzugehen, vor allem gegen automatisierten Spam, ist üblicherweise das filtern der Spamkommentare in den Spamordner des Blogs. Dort werden sie einige Tage oder Wochen gespeichert und dann automatisch gelöscht. Für diese Zeit sind sie aber im Blog im Spamorder und somit auch in der Datenbank gespeichert. Ich sah heute Handlungsbedarf, als 41 Spambots im Minutentakt meinen Spamordner mit sinnlosen Spamnachrichten beschossen. Ich grübelte, ob es denn nicht eine Möglichkeit gäbe, diese von vornerein das Kommentieren zu untersagen, ohne Captchas oder Matheaufgaben für meine normalen Leser einzusetzen. Abhilfe schafft hierbei das Plugin
NoSpamNX
Dieses Plugin fügt dem Kommentar zusätzliche Felder hinzu, und versteckt diese gleichzeitig vor dem normalen Leser. Bots, die von Natur aus nicht so schlau sind, “sehen” diese Felder aber trotzdem und füllen sie auch aus. Da greift das Plugin und lässt das Blog diese Kommentare mit den “zu viel” ausgefüllten Feldern erst gar nicht speichern. 5 Minuten nach dem Einbau des Plugins wurden bei mir bereits 3 Spambots geblockt.
Jetzt kommt nur noch ein Bruchteil des Spams überhaupt im Blog an, der sonst in meinem Spamordner landet. Ich teste das Plugin nun auf zwei meiner Blogs und werde euch in einer Woche berichten, wie viel NoSpamNX herausgefischt hat.
Gravatar, Wavatar und Co. in Artisteer
Wenn man ein Theme von Artisteer verwendet und die Dienste von Wavatar, Identicon und MonsterID für Kommentatoren ohne eigenes Gravatar einsetzen will, stößt man an das Problem, dass egal was man im Backend bei Wordpress (siehe unten) einstellt, immer das Gravatar-Logo angezeigt wird
Das lässt sich ganz einfach ändern, wenn man weiß wo man suchen muss. Die Änderungen für dieses Problem muss man in der functions.php des jeweiligen Themes vornehmen. Die Zeilenzahl variiert, deswegen sucht einfach nach “Avatar” und ihr solltet zur richtigen Zeile kommen.
Der problematische Teil ist der $default=’<path_to_url>’. Der ist eigentlich dazu gedacht, dass man dort unter Nennung einer URL einen eigenen Standardavatar einfügen kann. Ist dort aber keine gültige URL angegeben, kommt automatisch das Standardbild vom Gravatardienst.
Möchte man also einen anderen Dienst nutzen, löscht man den entsprechenden Teil, bis es so aussieht.
Also nochmal in aller Schnelle.
Aus
($comment,$size=’48′,$default=’<path_to_url>’ )
Wird dann
($comment,$size=’48′)
Übrigens könnt ihr bei size noch eine eigene Gravatargröße angeben, da 48 ja oftmals ziemlich klein wirkt. Ich habe die Größe 70 (was der Kantenlänge von 70 px entspricht) hier eingestellt.
Die functions.php dann einfach wieder speichern und hochladen. Dann solltet ihr in der Lage sein, Wavatar und Co. zu nutzen.
3 Praktische Wordpress Plugins
Ich bin ja immer mal wieder auf der Suche nach Wordpress Plugins, die einem das Wordpress-Leben erleichtern. Wordpress an sich ist ja schon wirklich easy, aber man hat ja immer den Wunsch es ein bisschen komfortabler zu machen.
Ich hab euch jetzt mal ein paar Plugins herausgesucht, die ich euch empfehlen kann.
Yet Another Related Posts Plugin
Dieses Plugin zeigt euch nach eurem Artikel eine Liste von anderen Artikeln an, die thematisch mit eurem Artikel verwandt sind und die eure Leser vielleicht auch interessieren könnten.
Cross-linker versieht ausgewählte Wörter automatisch mit einem selbstgewählten Link. Jedesmal wenn ich zB Gilly schreibe, verlinkt Cross-linker dieses Wort auf Gillys Blog. Für mich sehr praktisch!
o42-clean-umlauts (Windows Live Writer Edition)
Damit wären ä, ö, ü in den Überschriften für die Permalinks in ae, oe, ue, umgewandelt.
Ohne das Plugin sähen Titel wie: “Lästern über Lösungsmittel” in den Permalinks so aus: “lstern-ber-lsungsmittel”
Das oben genannte Plugin macht daraus dann: “laestern-ueber-loesungsmittel”.
Das freut dann auch google!
Heute teste ich Scribefire
Scribefire? Was ist denn das schon wieder?
In meiner ewigen Liste der Bloggingsoftware-Produkte, hat mich gr4y via Twitter auf Scribefire
aufmerksam gemacht. Scribefire ist keine eigenständige Software, sondern ein Add-On für den Firefox und somit auch nur darüber verwendbar.
Für Leute, die sowieso Firefox benutzen, also kein Problem. Dieser Artikel hier entsteht nun also mit Scribefire.
Ein riesengroßer Vorteil ist auf jeden Fall die Plattformunabhängigkeit, da es den Firefox für alle populären Betriebssysteme gibt. Somit ist Scribefire auch auf diesen Betriebssystemen nutzbar.
Die Einrichtung geht über den Assistenten sehr einfach, denn man muss lediglich seine URL und die Zugangsdaten eingeben und der Rest geht von allein. Dann kann man auch schon direkt loslegen.
Scribefire ist an sich in Deutsch, aber einige Menüpunkte sind (noch?) in englischer Sprache, aber ich denke, das sollte man trotzdem verstehen können.

Bilder einfügen funktioniert auch problemlos, wie man sieht und man kann den Bildern Wasserzeichen hinzufügen. Oben rechts bei diesem Bild könnt ihr das sehen. Ich habe einfach ein Foto von mir dazu verwendet.
Die Livevorschau die ich bereits beim Windows-Livewriter toll fand finde ich hier auch wieder.

Editiermöglichkeiten gibt es natürlich auch alle, die man für sein Blog braucht.

Ich werde es auf jeden Fall mal aktiviert lassen und mit den anderen Blogs testen, die ich auch noch schreibe. Sollte sich an meiner momentan doch recht positiven Meinung etwas ändern, gebe ich euch Bescheid











