Artikel-Schlagworte: „Wordpress“

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Spam in a can.

Es gibt Spammer und es gibt Spammer in WordPress Blogs. Die einen sind doofe Bots, die einem zu jedem Thema als ultimative Lösung eine Penisverlängerung anbieten wollen und dann gibt es jene fiese Möps, die sich an deine Artikel setzen und händisch Kommentare unter dem Namen “Roulette Online” schreiben, deren Inhalt aber eigentlich passend zum Artikel ist. Die ersteren kommen bei mir schon gar nicht mehr durch. Die zweiten hingegen landen bei mir zumindest in der Moderationsschleife.

Auf meinem anderen Blog traten sie jetzt wieder extrem vermehrt auf (extremer als bei allen anderen Blogs zusammen) und ich fragte mich wie das sein kann. Bin ich auf irgend einem Spamverteiler gelandet oder hatte man mich anders herausgepickt? Die Lösung war klar. Sie hatten gegoogelt!

Ein Blick auf meine Google Anfragen brachte dann auch die gewünschte Antwort:

Besucher die nach “Kommentarlinks könnten nofollow frei sein” suchten:

  • Besucher: 1
  • Hits: 7
  • Auf der Seite verbrachte Zeit: 21m 44s

Ich hab im Miauinfo Blog das Nofollowfree Plugin eingesetzt. Linklove für meine Kommentatoren. Ihr versteht schon. Dieses Plugin setzt standardmäßig einen Link auf den Autor des Plugins mit den Worten “Kommentarlinks könnten nofollow frei sein“. Und klar. Danach suchen Spammer ja, Blogs die nicht auf nofollow stehen. Googelt man nun nach dem Satz in Anführungszeichen, bekommt man dank Google eine schön säuberlich geführte Liste an Blogs bei denen sich der Seospam lohnt.

Ich werde den Link nun herausnehmen und dann schauen wie es sich entwickelt.

Zrclip 008n211e8828 in Nach ner kleinen Nachtschicht hab ich soweit alles wieder rekonstruiert. Woran es nun wirklich lag.. Keine Ahnung. Eine Funktion flog raus, zwei kleine Sachen fehlen noch in den Sidebars, aber ansonsten geht alles wieder. Da bin ich jetzt aber auch erleichtert. Und für euch gilt: Es ist alles wie vorher. Keine Panik!

Und aus einem “Oh mein Blog geht ja nicht mehr, mal schnell gucken, was es ist” wurde ein “Oh jetzt isses kaputt”. Gleichzeitig wurde aus einem “Ich geh heute mal früher schlafen, weil ich morgen noch was Wichtiges vor habe.” ein “Na gut, also wie immer.”

Worans lag kann ich jetzt nicht genau sagen. Ich vermute, es gab einen Theme-WordPressversion-Plugin-Konflikt. Irgendwas in der Art. Das werde ich dann aber jetzt dazu nutzen, um mein Design ein bisschen aufzumotzen und aufzufrischen, allerdings kann ich euch erstmal nicht sagen, wie lang ich dafür brauche.

Zrclip 001n1d80ab7f in

Jedenfalls werde ich jetzt, mit Six Feet Under im Hintergrund, versuchen das Gröbste zu fixen, damit es zumindest in den nächsten Tagen und Wochen benutzbar ist und ihr mein Blog normal nutzen könnt.

Es kommt alles anders als man denkt..

The neverending Story, was? Ricarda testet Blogeditoren. Den perfekten Editor hatte ich ja bislang nicht gefunden. Alle hatten Vor- und Nachteile und keiner schaffte es irgendwie alle Vorteile in sich zu vereinen. Zoundry Raven hingegen ist nah dran. Sehr nah dran.

Ich weiß jetzt natürlich nicht wie Raven den Beitrag veröffentlicht. Es kann also gut sein, dass ich jetzt eine Lobeshymne schreibe und danach nur Kuhdung im Blog ankommt, aber es gibt eben nur eine Chance für den ersten Eindruck und der ist durchaus positiv.

Zoundry Raven ist ein Open Source Programm, was für mich grundsätzlich schon einmal bedeutet, dass jemand da ist, der sich drum kümmert. Es werden also regelmäßig Updates kommen! Das erste positive Erlebnis vorneweg hatte ich nach der Installation, denn Zoundry Raven erkennt bestehende Windows Live Writer Installationen und übernimmt, wenn gewollt, die Einstellungen. Wer also den Umstieg scheut, weil er nicht alle Blogkonten neu einpflegen möchte, dem sei hiermit schon einmal die Angst genommen.

(Edit: Passwörter werden nicht übernommen. Diese müssen vorm Veröffentlichen im Raven gespeichert werden.)

Zrclip 002n71597ccc in

Zrclip 003p764db6e7 in Wie man sehen kann ist das Editorenfenster klar, aufgeräumt und vor allem nicht überladen! Die wichtigsten Funktionen sind nur einen Klick entfernt. Und mein ewiger Punkt an dem ich ja fast verzweifelt wäre.. die Bildereinstellungen werden hier optimal gelöst. Alles wichtige lässt sich endlich einstellen. Das ist ja bislang so ein wenig das Steckenpferd des Blogdesk Programms gewesen und in diesem Fall gefällt mir Zoundry Raven besser. Bildeffekte bis auf Rahmen konnte ich nicht finden, finde es persönlich aber auch nicht tragisch, denn diese Effekte sind zwar schön, aber im Endeffekt auch nur eine Spielerei, die nicht unbedingt von Nöten ist, wenn man es mal genauer hinterfragt.

Gibt es auch etwas, was ich vermisse?

Durchaus. Wordcount zum Beispiel. Hab ich leider nicht gefunden. Auch gibt es für Blogdienste ausserhalb von Blogger keine automatische Designerkennung. Da hilft dann ein bisschen tricksen. Aber das wars eigentlich schon. An alles andere wurde wirklich gedacht. Unglaublich eigentlich. Wer Raven jetzt nun mal ausprobieren will, besucht:

http://www.zoundryraven.com/

und bildet sich ein eigenes Urteil von diesem Programm.

Achso. Falls nun jemand auf die Idee kommt, mich fragen zu wollen, wieso man einen Blogeditor und nicht das Backend verwendet, dem empfehle ich die Antworten dazu unter meinen anderen Testberichten zu lesen. (Diese Frage kommt als Einzige anscheinend immer wieder). Alle anderen Fragen hingegen werden natürlich weiterhin beantwortet.

Deadbug in Manche von euch haben es vielleicht mitbekommen, dass heute im Blog ein bisschen was anders war. Manche haben vielleicht auch meine Jammertweets mitbekommen oder mussten sich mein Gejammere im IM anhören. Ich hatte schon seit einiger Zeit (vor dem Update auf 3.0) ein paar Fehlerchen im Blog, die irgendwie nicht auszumerzen waren. Die Links unten unter den Beiträgen zeigten immer ausschließlich auf den allerersten Artikel im Blog und teilweise fand sich eine Seitennavigation in Artikeln wo gar keine zwei Seiten hätten sein können. Mir war klar, dass es sich definitiv um ein Datenbank-Problem handeln musste.

Was also tun? Datenbanksicherungen brachten mich in dem Fall nicht weiter, da genau diese ja “im Eimer” war. Also bin ich den umständlicheren Weg gegangen.

  • Ein neues leeres Blog installieren, welches dann das neue Blog wird.
  • Im alten Blog per “Daten exportieren” Beiträge, Kommentare, Tags und Kategorien sichern
  • Datei im neuen Blog importieren (Wichtig! Dateieanhänge mit herunterladen lassen)
  • Plugins im neuen Blog installieren
  • Theme im neuen Blog installieren
  • Altes Blog von der URL entfernen
  • Neues Blog auf die URL umziehen lassen
  • Evtl alte Bildpfade in der Datenbank durch die Neuen ersetzen
  • Hardgecodete Bilder fixen
  • FEHLERSUCHE (denn auch wenn man alles bedacht hat, schleichen sich immer noch 548307530479407 Fehlerchen ein!)
  • Hoffentlich glücklich sein!

Tja. Nun hat mein altes Blog also ne frische Datenbank und ne frische Installation von WordPress bekommen. Für euch sollte sich eigentlich dadurch nichts verändert haben. Ich fand aber einiges interessant. Trotz gleicher “Ausstattung” ist das Blog im Durchschnitt 0.3 Sekunden schneller geworden (Gemessen hier). Das kann ich nur darauf zurückführen, dass die Datenbank eben leerer ist und unnötige Eintragsleichen verschwunden sind. Das zeigt mir, dass sich der Schritt jetzt trotz einiger verlorener Nerven doch gelohnt hat. Das muss ich zwar nicht unbedingt noch einmal haben, aber sollte noch einmal etwas passieren, weiß ich wie es geht.

Foto: Dead Bug Sisay CC Licence

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