Artikel-Schlagworte: „Rezept“
Vor einiger Zeit hab ich ja in Twitter erwähnt, dass ich das Rezept vom Colahuhn nachkoche, welches im TV vorgestellt wurde. Dort hatte man es nach einem Rezept von Chefkoch.de nachgekocht um auszuprobieren, wie dieses seltsamen Rezepte aus diesem seltsamen Internet schmecken.
Ich hatte es ebenfalls ausprobiert und für unerwartet lecker befunden. Da das Originalrezept allerdings sehr weit entfernt von einer Low Carb geeigneten Ernährung ist, habe ich es bisschen abgewandelt. Ich weise darauf hin, dass das Originalrezept nicht von mir stammt und ich es lediglich angepasst habe.
Zutaten:
- 1kg Huhn am Stück oder Hühnerteile
(mit anderem Fleisch hab ichs noch nicht probiert, sollte aber auch gehen)
- 1 Tasse Sojasauce
(Sojasauce enthält zwar Kohlenhydrate, doch zum Großteil als Ballaststoffe, diese brauchen nicht angerechnet zu werden.)
- 1 Liter Cola (Zero, Max oder andere 0%) Die Max- bzw 0% Sorten sollten wegen des Geschmacks bevorzugt werden.
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Stange Lauch oder andere Zwiebelgewächse
- 1 Dose Pilze (oder angebratene Frische)
- 2 grüne Paprika
- Öl
- Salz/Pfeffer
- Guarkernmehl
(enthält keine Kohlenhydrate und ein sehr gutes Bindemittel und guter Stärke/Mehlschwitze Ersatz)
Zubereitung:
Das Fleisch wird zusammen mit dem Ingwer, dem Knoblauch, dem Gemüse und dem Lauch in deinen Topf gegeben und ein wenig angebraten. Wenn es ein wenig Farbe bekommen hat, die Zutaten mit der Sojasauce und der Cola ablöschen und köcheln lassen.
Danach lässt man das Ganze gut kochen (Die Flüssigkeit sollte ruhig ein wenig einkochen).
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und danach die Flüssigkeit mit dem Guarkernmehl (bitte nicht zuviel sonst habt ihr Pudding!) zu einer Sauce anrühren.
Das Gericht kann man dann zu Nicht-Low Carbler mit Reis und für Low Carbler mit Mandelbrot anrichten. Für dieses Rezept habe ich nun keine Carbs gezählt, diese kommen allerding nur aus der Sojasauce (je nach Sorte 0,3g anrechenbare KH pro 100g) und aus dem Gemüse.
Fotos:
(folgen, wenn ich das Gericht, das nächste Mal koche)
Hühnchenbild :
Hier habe ich für euch einen kleinen Kochtipp, wie ihr mit wenig Kosten und Aufwand einen leckeren Pilzfond für Suppen und Saucen zubereitet.
Wenn ich Pilze zubereite, habe ich häufig einiges an Verschnitt. Dazu gehören die Pilzstiele, die ich grundsätzlich herausdrehe, weil sie häufig faserig sind. Diese Stiele muss man aber nicht wegwerfen! Ich verwende sie dazu um einen leckeren Pilzfond zu kochen.
Was man braucht:
- Pilze oder Pilzabschnitt
- Zwiebelschalen (!)
- Zwiebelwürfel
- Salz, Pfeffer
- Wasser
Zuerst brät man die Pilzstücke und die Zwiebeln gut in einer Pfanne an. Die Zwiebeln sollten schon ein bisschen bräunlich werden und die Pilze gut gebraten sein. Sind die Zwiebeln zu dunkel, sollte man sie entfernen, da sie dann sehr bitter werden und den ganzen Fond verderben.
Man löscht das Gebratene dann mit einer Tasse Wasser ab. Nun gibt man die Zwiebelschalen hinzu (die braunen trockenen Schichten). Sie sorgen dafür, dass der Font eine appetitliche braune Farbe bekommt. Ich verwende Zwiebelschalen sehr gern für Saucen, die eine dunkle Farbe bekommen sollen, denn dies ist ein natürlicher Farbstoff, der dem Ganzen einen sehr appetitliches Aussehen verleiht.
Das Ganze lässt man 5-6 Mal auf kleiner Stufe einkochen und schüttet es wieder mit Wasser auf. Je öfter man es einkochen lässt, desto intensiver der Geschmack und desto aromatischer das Ganze.
Gegen Ende holt man die Zwiebelschalen wieder aus dem Fond. Auch die festen Teile, wie Pilzstücke und Zwiebeln entfernt man aus dem Fond. Der Pilzfond wird dann entweder direkt weiterverwendet, tiefgefroren oder für max. 2 Tage im Kühlschrank gelagert.
Heute habe ich mal wieder gebacken (wurde Zeit, denn die Frischhefe hält sich ja auch nicht ewig) und das ist dabei herausgekommen. Wie es aussieht, stieht für heute noch ein Brot an, denn 1 Kilo Mehl und einen Würfel habe ich noch.
Die kleinen Baguette esse ich heute Abend bei meinem Salat und die Brötchen ess ich heute Mittag.
Kennt ihr das? Man steht Samstags auf hat Hunger und würde gern frische Brötchen kaufen. Man macht sich also auf dem Weg zum Bäcker, aber dort sind die Brötchen alle ziemlich gummiartig und nicht gerade frisch. Davon abgesehen.. weiß man was der Bäcker da reintut? In den seltensten Fällen backt er nur mit Mehl sondern mit fertigen Backmischungen.
Wenn ihr morgens ein bisschen Zeit habt, und gern frische Brötchen backen wollt, gibts auf meiner Rezepteseite nun ein Rezept für unglaublich gute und leckre Brötchen.
Ich verspreche euch, wer die einmal gegessen hat, will nie wieder zum Bäcker
Ich muss ja sagen, ich war heute, was Essen kochen anging, völlig unmotiviert. Aber so total.
Daniel meinte nur, ich solle mir was überlegt haben, bis er wieder von der Arbeit zurück sei.
Durch Zufall stoß ich auf den sehr interessanten Blog von Dorothy Lite, die dort unter anderem auch den Nudelsalat mit Tomate und Mozzarella vorstellte.
Ich war ja anfangs skeptisch. Passt das? Bei Nudelsalat muss ich immer an die mayonaisegetränkten Schraubennudeln mit sauren Gurken denken. Mag ja ganz lecker sein, aber darauf hatte ich heute ja gar keine Lust.
Der Salat ist aber anders. Praktisch gesehen, ein Tomaten-Mozzarella Salat, wie man ihn kennt, nur noch mit gekochten Nudeln drin. Total einfach zu machen und kostet nicht die Welt.
Ich habe das Rezept aus planungstechnischen Gründen aber noch etwas abgewandelt. Ich habe mir dazu Geschnetzeltes mit feingeschnittenen Zwiebeln angebraten und dieses, fertig gebraten in den Salat gegeben und die restlichen Zutaten in die noch heißen Nudeln geschüttet. So ist der Mozzarella verlaufen und ich hatte ein leckres frisches und nicht zu schweres Nudelgericht.
Kennt ihr das, wenn etwas so lecker ist, dass man nicht mehr aufhören kann, obwohl man schon satt ist? Genau diese Erfahrung hatte ich heute. Einfach lecker!
Schaut also mal bei der Dorothy vorbei. Da gibts viel zu entdecken!









