Artikel-Schlagworte: „Facebook“

Ich hatte ja mehrfach schon erwähnt, dass ich das neue Facebook-Design im Gegensatz zu der letzten Facebook Designänderung doch sehr gelungen finde. Die Seite ist übersichtlicher geworden und man muss sich nicht mehr wie blöde durch die ganzen Menüs klicken, bis man etwas gefunden hat. Aber irgendwie kam es mir doch bekannt vor. An irgendwas erinnerte mich das Design. Chrome, der meine beliebtesten  Webseiten als Startseite des Browsers mit den passenden Thumbs der Webseiten anzeigt, führte es mir dann vor Augen, da beide Seiten sich nebeneinander befanden.

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Links seht ihr das WordPress Dashboard, also praktisch den Adminbereich der Blogsoftware, rechts das neue Design von Facebook. Sachen gibts…

Ich habe es letztens in Twitter bereits erwähnt.

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In den Blogs scheint es langsam aber sicher eine geteilte Meinung zu Kommentaren zu geben. Es geht dabei nicht um spezielle Dinge zum Thema Kommentar, sondern um die elementare Frage “Kommentar: Ja oder Nein”. Es gibt (logisch) zwei Lager zu dieser Frage.

Pro Kommentar:

Kommentare gehören zu Blogs dazu. Sie haben die Blogs erst zu dem gemacht was sie sind, da sie entgegen der klassischen Medien eine Diskussion an Ort und Stelle zu dem Thema zulassen. Jeder kann seine Meinung sagen, jeder ist gleich wichtig. Oftmals stellen Kommentare sogar einen Mehrwert zum Artikel dar und sind ab und zu sogar informativer als selbiger. Man hat durch Kommentare ein direktes Feedback vom Leser und kann darauf eingehen. Die Hemmschwelle einen Kommentar zu einem Artikel zu hinterlassen ist geringer, als eine Email zu schreiben. Auch deswegen, weil der Aufwand geringer ist. Bloggen ohne Kommentare zu schreiben ist wie gegen eine Wand reden.

Contra Kommentar:

Kommentare sind Spielwiese für anonyme Unruhestifter, was für den Admin einen gewissen Arbeitsaufwand bedeutet, Kommentare zu sortieren/filtern. Ganz abgesehen von der Tatsache und der grundlegenden Frage, ob Kommentare gefiltert werden sollen und inwiefern man für die Kommentare seiner Leser haftbar gemacht werden kann. Zudem besteht die Gefahr, dass man versucht mit seinen Artikeln darauf abzuzielen möglichst viele Kommentare zu bekommen und sich somit von seinen eigentlichen Beweggründen zu bloggen entfernt, weil man versucht es dem Leser “recht” zu machen. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist jedoch der Gedankengang, dass man durch das Fehlen der Kommentarfunktion eine bessere Vernetzung der Blogosphäre fördern könnte, indem die einzige Möglichkeit wäre, sich zu einem Artikel zu äußern, selbst einen Artikel zu schreiben und diesen per Pingback oder Trackback auf den Ursprungsartikel verweisen zu lassen.

Meine Meinung:

Ich betrachte die Diskussion mit gespaltener Meinung, kann also keine klare und eindeutige Stellung beziehen. Warum? Das kann ich euch sagen. Einerseits bin ich der Meinung, dass Blogs sich definitiv von den klassischen Medien unterscheiden sollten. Genau diese zweiseitige Diskussion hat Blogs so beliebt gemacht. Die Nähe zu den Lesern ist das was ich an Blogs gut finde. Das möchte ich nicht missen. Andererseits habe ich manchmal auch das Gefühl, die Leute möchten diese Diskussion nicht, weil sie es von den klassischen Medien nicht gewohnt sind. Man bekommt durch die Medien eine Meinung vorgegeben und es ist eben einfacher diese anzunehmen, als sich selbst eine Meinung zu bilden. Zum anderen muss man sich anschauen, wer auf Blogs kommentiert. Es sind zumindest bei mir zu 99% selbst Blogger. Leser die über Google und Co kommen, kommentieren selbst fast gar nicht. Ist der Internetnutzer also überhaupt an einer Kommunikation mit dem Seitenbetreiber interessiert?

Zum anderen finde ich den Punkt interessant, dass ein Fehlen der Kommentarfunktion die Vernetzung steigern würde. Würde das wirklich funktionieren, wäre das von Vorteil für alle Blogs, aber auch hier denke ich nicht, dass es klappen würde. Zwar klingt es im ersten Moment logisch, aber wenn die Leser sich schon nicht dazu hinreißen lassen, einen Kommentar zu hinterlassen, dann werden sie sicherlich erst recht nicht den Aufwand betreiben, einen Artikel in Bezug darauf zu schreiben. Außerdem würde man so die Gruppe derer ausschließen, die nicht bloggen. Es sind wie oben erwähnt zumindest bei mir nicht viele, aber ich will trotzdem die Option offen halten, dass diese Leser die Möglichkeit haben, ihre Meinung zu schreiben.

Andere Aspekte:

Assbach hat in einem Tweet den Punkt angesprochen, dass es förderlich ist, die Möglichkeiten zu vereinfachen, seine Meinung zu hinterlassen und dass die Leute lieber dort aktiv sind, wo sie sich sowieso aufhalten (Social Networks). Um es auf ein Beispiel zu übertragen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich teilweise recht viele Antworttweets auf Artikel bekomme (dadurch, dass ich neue Artikel auch über Twitter publiziere) und die Artikel selbst dann aber teilweise keine Kommentare bekommen. Für die Leute ist es einfacher mir über Twitter zu schreiben, weil sie es eh die ganze Zeit machen und sich fast schon freuen, etwas zu haben, worüber sie tweeten können (weil sie wissen, dass es je nach Followerzahl auch viele lesen).Ich stehe dem kritisch gegenüber. Ich bin ein Mensch der gern alles an einem Ort zusammenhält, anstelle das Feedback über 1000de Social Communitys zusammen zu sammeln, zumal man sich damit auch von diesen Communities abhängig macht. Allerdings gehört das wohl auch zur Entwicklung des Netzes und irgendwie muss man sich dem auch unterwerfen wenn man ein Teil dessen sein will.

Eure Meinung:

Das Thema betrifft ja irgendwie alle von uns. Sowohl Blogger als auch Nichtblogger. Wie denkt ihr über die Sache? Könntet ihr euch vorstellen, ein Blog ohne Kommentarfunktion zu führen? Wovon macht ihr es abhängig, ob ihr irgendwo kommentiert oder nicht? Würdet ihr, wenn euch ein Artikel gefällt, es aber keine Kommentarfunktion gibt, euch die Mühe machen und darüber bloggen, um eure Meinung zu dem Artikel loszuwerden? Ich bin sehr gespannt, wie ihr darüber denkt!

Es geht um Facebook-Games. Entweder man hasst sie oder man liebt sie! Ich gehöre zu der Fraktion, die einige Spiele echt liebt und sie total gern spiele. Recht lang spiele ich schon “Pet Society” und “Restaurant City”. Auch “Farmville” habe ich früh begonnen, muss aber sagen, dass ich damit nie ganz “warm” geworden bin.

Heute Abend habe ich dann mal testweise “Petville” gestartet und muss sagen, dass es mir grafisch besser als “Pet Society” gefällt. Es ist aber auch sicher einfach, etwas übertreffen, was es bereits gibt, anstelle etwas Neues zu schaffen.

Hier mal ein paar Impressionen:

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Soweit es sich vermeiden lässt, versuche ich meine Timeline natürlich nicht mit Game-Notifications zuzuspammen! Ich finde die Spiele sind aber eine gute Möglichkeit mal “abzuschalten”. Außerdem sind die Viecher doch echt süß

Es gibts ja zig Social Networks, in denen man sich anmelden kann, ein Profil erstellt um dann Kontakt zu alten oder neuen Bekannten aufzunehmen.

Neugierig wie ich bin, habe ich mich natürlich auch durch getestet und berichte euch von meinen Erfahrungen.

Myspace:

Damit fing alles an. Damals als wir noch Veranstaltungen gemacht haben, kamen wir um Myspace eigentlich gar nicht herum, daher habe ich da auch ein Profil. Oftmals war es einfacher, mit Musikern per Myspace in Kontakt zu bleiben, als per Email. Auch wenn man Infos über eine Band suchte, war Myspace als zentraler Musikersammelpunkt die einfachste Anlaufstelle.

Nachteil an der ganzen Sache ist jedoch, dass je nach Profil, die Seiten extrem langsam sind und sogar meinen Rechner zum einfrieren bringen. Alle die Gestaltungspunkte, die bei Webseiten ein No-Go sind, werden bei Myspace aufgehoben. Da sprengen Bilder im Profil einfach mal die Fenstergröße, Es werden mindestens 10 Videos aufs Profil gepackt, die auch alle gleichzeitig laufen. Dazu kommen Tonnen von Fotoslideshows und im Hintergrund dudelt Musik während ein paar gifs vor den Augen ungesund im Takt zucken.

Viele Profile sind wahre Müllhalden. Zu etwas anderes als Musikrecherche und Promotion habe ich Myspace kaum genutzt.

Facebook:

Bei Facebook habe ich mich sehr früh registriert. Am 16.06.2007. Da kannte keiner um mich herum Facebook. Den Tipp bekam ich von einem Bekannten aus Finnland, wo Facebook zu diesem Zeitpunkt einen großen Hype bekam. Ich hab mich dann registriert, nachdem er meinte, das würde sicher auch in Deutschland ne ganz große Nummer. Ich habe mich dann einfach mal registriert, fand die Seite aber ziemlich unübersichtlich. Zudem war noch alles in Englisch (was an sich zwar kein Problem ist), aber mir schien die Seite damals noch extrem US-ausgelegt gewesen zu sein.

Zu Facebook kam ich dann später zurück, nachdem die Seite komplett Re-Designed wurde. Es wurde in meinen Augen deutlich übersichtlicher, auch wenn auf einmal alle Facebook eher als Spieleplattform nutzten. Nach der Übersetzung ins Deutsche, wurden auch deutlich mehr deutsche User auf Facebook aufmerksam.

Nachteile sind in meinen Augen, dass Facebook oftmals Probleme hat, so kann ich mich manchmal nicht einloggen, oder bei irgendwelchen Aktionen bekommt man dubiose Fehlermeldungen. Dazu kommt, dass Facebook optisch nicht grad nen Schönheitswettbewerb gewinnen könnte. Das was Myspace an Reizüberflutung zu bieten hat, gleicht Facebook somit wieder aus.

Studi-VZ / Mein-VZ

Zu Studi-VZ kam ich ganz ganz spät. Erst Anfang 2008 habe ich mich bei Studi-VZ registriert und bin dann später in Mein-VZ übergesiedelt. Habe dort viele viele viele alte Bekannte gefunden. Dadurch konnte ich auch Kontakt zu alten Schulkameraden aufnehmen und bis jetzt halten. Was Social Network angeht, hatte Studi-VZ / Mein-VZ für mich bislang den größten Mehrwert. Gut finde ich auch, dass es ziemlich übersichtlich gehalten ist. Keine unnützen Apps, oder sonstige Spielereien, wo ein Seitenaufbau Stunden dauern könnte.

Wer-kennt-Wen

Ich bekam letztes Jahr aus meiner Verwandtschaft den Tipp, mich doch bei Wer-kennt-Wen anzumelden, weil das ja total witzig sei. Ich hatte mich vorher immer erfolgreich geweigert, mich dort anzumelden. Grund: Die Leute, bei denen ich gesehen hatte, dass sie aktiv bei WKW sind, waren genau die, mit denen ich eigentlich nichts zu tun haben wollte. Aber um nicht direkt über etwas zu urteilen, was ich nicht kenne, meldete ich mich an und wollte die Sache zumindest mal testen.

Es dauerte nach meiner Anmeldung nicht mal 10 Minuten, da schrieben mich die ersten ekligen, schmierigen (So Ludolf-Verschnitt) Typen an, die irgendwelche Körperteile oder Körperöffnungen von mir sehen wollten. Naja Idioten gibts überall, also diese Nachrichten gelöscht und weitergeschaut. Etwas gefunden, womit ich aber dann was anfangen könnte, habe ich nicht. In meinen Augen ist WKW das Mallorca unter den Netzwerken. Brauch ich nicht wirklich. Mein Account dort ist dann auch wieder von mir gelöscht worden. WKW kommt bei mi dann in die Kategorie “Erfahrungen”.

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