Artikel-Schlagworte: „Bloggen“
Dieses Geständnis ist für meine Stammleser sicher nicht neu aber für meine neuen Leser sicher interessant. Ich bin Multibloggerin, was bedeutet, dass ich nicht nur dieses Blog betreibe, sondern noch andere. Hier stelle ich euch einmal meine anderen Blogs vor:
(Wer meine anderen Seiten schon kennt, kann diesen Beitrag gern überspringen)
Miauinfo
Miauinfo ist eigentlich meine Hauptseite, da sie älter ist als alle anderen. Miauinfo ist eine Infoseite für alle Katzenbesitzer und die, die es noch werden wollen. Dort könnt ihr euch Informationen, Tipps und Tricks aus erster Hand besorgen. Momentan ist es dort etwas ruhig, weil ich gerade neue Themen sammle und recherchiere. Das beansprucht immer ein wenig mehr Zeit. Derzeit könnt ihr euch dort meine Großkatzenfotos aus dem Zoo anschauen. Ich finde es immer spannend wenn man mal über den Horizont der Hauskatze hinaus schaut und sich andere Katzen ansieht.
Schreibwerkstatt
Die Schreibwerkstatt ist mein kleines geliebtes, wenn auch eher unbekanntes Baby. Bei der Schreibwerkstatt achte ich nicht auf Besucherzahlen und auch Kommentare bekomme ich dort selten. Die Seite dient einzig und allein als Veröffentlichungsort meiner Gedichte und Kurzgeschichten. Manchmal halte ich dort auch Fragmente oder Gedichte fremder Autoren fest, die mich in gewisser Weise beeinflusst haben. Auch wenn mir Statistiken auf dieser Seite nicht so wichtig sind, heißt es nicht, dass ich mich über Feedback nicht freue. Ihr könnt unter jedem Gedicht oder jeder Kurzgeschichte eure Gedanken aufschreiben.
Katzengang
Hier blogge ja eigentlich nicht ich *hust*, sondern hier bloggen mittlerweile ausschließlich meine Katzen. Wer sich also für kätzische Lebensabläufe und Gedanken interessiert, der wird an diesem Blog seine helle Freude haben. Die ein oder andere Katze ist natürlich wie im wahren Leben aktiver als die andere, aber jeder kommt zu Wort, wenn er das Wort ergreifen will. Natürlich bloggen die Katzen hier nicht nur, sondern antworten auch auf die Kommentare der Leser und Leserkatzen.
Kommentare darüber, wie übergeschnappt ich doch bin, so viele Seiten zu bedienen nehme ich jetzt gern entgegen. Auf die jeweiligen Seiten kommt ihr mit einem Klick auf das jeweilige Bildchen. Wer von euch outet sich nun auch als Multiblogger? Vielleicht sogar bei sich im Blog?
Ich bekenne mich ja dazu, dass ich größtenteils Privatblogs lese. So mancher mag den Kopf schütteln, aber mich interessieren die Gedanken und Erlebnisse von Menschen wie du und ich mehr als Blogs, die sich als Newsticker für die Nachrichten von gestern verstehen.
Autoren von Privatblogs haben ja die große Schwierigkeit, wie sie mit der Selbstzensur umgehen. So wenig wie nötig aber so viel wie möglich von sich preiszugeben ist ein schmaler Grat, den jeder so gerade schafft zu überwandern. Diejenigen, die es nicht schaffen sind auf der einen Seite entweder unpersönlich oder langweilig oder auf der anderen Seite zu offenherzig. Das Mittelmaß zu finden ist hier der beste Weg. Nur was ist Mittelmaß?
Wenn ich in diesen Tagen in meinen Feed schaue, so finde ich derzeit Massen von Werbebeiträgen für einen T-Shirtversand. Nicht in einem Blog sondern anscheinend in allen Blogs (nein, keine Angst. Ich will und brauch kein T-Shirt). Zwischen den T-Shirtbeiträgen finden sich diverse Fotobücherartikel begleitet von zigtausend Gewinnspielen usw. (Gleiches beobachte ich auch bei Twitter und überlege wie ich damit umgehen soll.)
Versteht das bitte nicht falsch. Auch ich habe bereits Produkttests gemacht (als letztes die Tassimo) und einige mögen das auch bereits als Werbung verstehen, aber es kommt immer darauf an, in welchem Verhältnis so Beiträge zum restlichen Content stehen.
So Wochen wie diese sind immer wieder Situationen, in denen ich mich frage, wohin die deutschen Privatblogs driften und ob sie zu Plattformen diverser Internethändler verkommen. Ob der Trend irgendwann einmal vorbei geht, kann ich nicht sagen, aber ich hoffe, dass er zumindest etwas zurückgeht, denn das Schönste ist es doch, wenn man sich als Blog im Feedreader unersetzlich macht und nicht den gleichen Kram schreibt, wie schon zig andere vorher.
Der Blogbeitrag darf als Gedanke von mir aufgefasst werden. Vielleicht auch als Gedankenanstoß für andere Blogger. Gern aber als Diskussionsgrundlage.
Fotoquelle: http://www.flickr.com/photos/antigone/ / CC BY 2.0
Am 18. Februar in diesem Jahr habe ich das Plugin NoSpamNX installiert, nachdem mein Blog von einer Hundertschaft an Spambots überrannt wurde. Jetzt, etwas mehr als 2 Monate später möchte ich mein Fazit dazu schreiben.
Allem voran, auch NoSpamNX kann keine Wunder vollbringen und ich bekomme auch immer noch Spam, ABER die Zahlen sprechen für sich, wie extrem dies zurückgegangen ist.
Hier mal ein paar Statistiken:
Man sieht nach dem großen Spamgau, wie die Anzahl der Spamkommentare im letzten Viertel extrem gesunken ist.
Der Spam dann mal in Zahlen:
| 12 / 2009 | 459 |
| 01 / 2010 | 417 |
| 02 / 2010 | 480 |
| 03 / 2010 | 42 |
| 04 / 2010 | 57 |
Mein persönliches Fazit:
Einzelne Spamverteiler kommen leider immer noch durch, aber das sind nicht viele. Momentan sind es glaub ich 2 oder 3, die noch etwas schicken. Ich bin wirklich sehr zufrieden, was die Ergebnisse angeht und werde NoSpamNX weiter einsetzen und auch gern weiterempfehlen.
Wer sich das Plugin auch herunterladen und installieren möchte, findet es hier:
Sicherlich habt ihr euch gewundert, wieso es hier ein bisschen still war und keine neuen Beiträge online gegangen sind. Ich war nicht krank, sondern hab mir mal ein paar Tage frei genommen und bin dem Landleben in die Großstadt entflohen.
Jetzt bin ich aber wieder in neuer Frische und hochmotiviert zuhause und werde wieder für euch herumbloggen.
Passend zur neuen Motivation habe ich im Header übrigens den Mond gegen mein Mondgesicht getauscht
Mal wieder ein Gedanke, den ich gern verarbeiten möchte, und diesmal ausgelöst durch den Artikel hier und die dazugehörigen Kommentare.
Das hat mich schon ein bisschen nachdenklich gestimmt und zwei Fragen aufgeworfen.
1. “Worüber soll ein(e) dahergelaufene(r) Befindlichkeitsblogger(in), so wir ich es bin und wie viele es von uns sind, schreiben?”
Zuerst einmal zu denken, private Blogs dürften nicht mehr als private Gedanken beinhalten ist ziemlich engstirnig, denn wie heißt es in einer der 7 Super Mega Blogregeln (an die sich jeder Blogger halten MUSS) doch:
Dein Blog ist Deine Spielwiese. Mach was du willst und lass dir auch von keinem A- oder B- oder C-Blogger vorschreiben, wie du zu bloggen hast. Auch nicht von mir oder sonst wem. Rechtschreibfehler sind nicht schlimm!
Wenn du über ein Thema schreiben möchtest, welches zwar nicht in den Blog passt, du aber darüber schreiben willst, was hält dich ab? Und wenn du mal ein Thema aufgreifen möchtest, von dem du denkst, dass es deine Leser interessieren könnte, wieso probierst du es nicht einfach mal aus.
Klar, bleibe authentisch. Versuche nicht jemand zu sein, der du nicht bist. Jeder Leser wird merken, ob du dich für ihn verbiegst. Es gibt aber, wenn du hinter deinen Themen und hinter deinen Artikeln stehst nichts, was richtig oder falsch wäre.
2. “Womit sollte man sich als privater Blogger zufrieden geben?”
Womit gebt ihr euch zufrieden? Wie hoch stellt ihr die Ansprüche an euch? Manchmal scheint es mir, viele private Blogger schrauben die Ansprüche an ihr Bloggen so niedrig wie möglich, weil sie ja eben “nur” private Blogger sind. “Ich brauch keine Leser, wenn sich mal einer verirrt isses okay.” Wieso bloggt man dann? Wieso schreibt man sich die Sachen dann nicht in ein großes dickes Buch zuhause und stellt es sich ins Regal? Wieso schreibt man über Dinge von denen man denkt dass sie sowieso niemanden interessieren? Wir bloggen doch, um jemanden zu erreichen. Leute an unseren Gedanken teil haben zu lassen. Jeder, der sein Blog mit einer funktionierenden Kommentarfunktion ausstattet, tut dies doch, damit er Feedback bekommen kann.
Ich habe schon mal in einem anderen Artikel geschrieben, als es um die Qualität des Bloggens ging, dass Besucherzahlen ein leicht zu manipulierender Faktor sind, wenn man sie als einzigen Anhaltspunkt für Qualität hernimmt. Wenn man die Aussage mal nicht auf hohe sondern niedrige Besucherzahlen umdreht, so heißt es, dass Besucherzahlen NICHTS über die Qualität eines Blogs aussagen. Nur weil ihr wenig Besucherzahlen habt, heißt es doch nicht, dass ihr euch 1. damit zufrieden geben müsst (weil ihr ja nur ‘nen privates Blog habt) und 2. Versuche, die Besucherzahl zu steigern gleichzusetzen sind, als würde man seine Seele verkaufen.
Allein der Versuch, die Reichweite des eigenen Blogs zu erweitern, indem man Beiträge über Twitter und Facebook veröffentlicht ist doch schon eine Optimierungsmaßnahme, mehr Leser zu bekommen, ohne dass man inhaltliche Dinge des Blogs ändert oder sich für den Leser verstellt. Und es funktioniert!
Private Blogs sind keine Lückenfüller im Internet. Private Blogs sind euer Sprachrohr. Die Relevanz eines Blogs ist weder abhängig vom Thema noch von Bildungsstand des Verfassers. Relevant ist was ihr wollt und was ihr denkt. Und wenn ihr ein Thema aufnehmen wollt, weil es für euch relevant ist, dann macht es. Wenn ihr für euch ausprobieren wollt, welche Themen in euren Blog funktionieren oder nicht? Macht es! Aber macht eins nicht. Denkt nicht, dass private Blogs weniger wert oder relevant wären, als die, die man als “die Großen” betrachtet.
Relevant ist, wer etwas zu sagen hat.
Satanskatzenfotos: http://www.flickr.com/photos/brandylee/ / CC BY-ND 2.0










