Das ganz normale Chaos

Tagesausflug durch Nürnberg (Ein Urlaubsrückblick)

| 5 Kommentare

Panorama Nürnberg

Wenn ich fremde Gegenden und fremde Städt besuche (vor allem wenn sie eine weitreichende Geschichte haben), dann stehe ich total auf Sightseeing, welches auf meine Interessen zugeschnitten ist. Ich schaue mir gern historische und kuriose Dinge an und genieße es die Seele eines Ortes zu finden und zu erleben. In Nürnberg ist es nicht schwer, auf historische Dinge zu stehen, denn sie sind überall! Da ich meine Kamera dabei hatte, konnte ich eine Menge Fotos machen, die ich euch jetzt nach und nach zeigen möchte.

Als erstes kommen Stadtfotos

NürnbergerAltstadtZum Glück hatten wir mit dem Wetter Glück. Das einzige was uns noch aufhalten konnte waren unsere schmerzenden Füße und mein schmerzender Rücken, aber wann ist man schon mal in so einer schönen Stadt, also hält man sich ein wenig zurück mit dem Jammern und genießt die Aussichten.  Die Nürnberger Altstadt hat viel von dem, was ich hier vermisse. Die Urigkeit, den Charme und vor allem das Fachwerk, welches man hier eher vereinzelt anfindet. Ich habe nichts übrig für 60er und 70er Jahre Betoncharme. Ich liebe historische Häuser! Für mich war es interessant zu sehen, dass es durchaus üblich ist in Nürnberg das Fachwerk in verschiedenen Farben zu gestalten. In Soest gibt es da feste Vorgaben, welche Farbe das Ständerwerk und die Gefache haben durften. Ich denke in Nürnberg sist die Farbvielfalt vor allem darin begründet, dass nicht nur eine Holzart zum Bauen verwendet wurde. Verschiedene Holzsorten haben verschiedene Farben und so lassen sich auch die verschiedenen Anstriche erklären.

Nürnberg am FlussAltes Fachwerk, Wasser, Ruhe (!!). Damit macht man mich glücklich. In einer der Seitenstraßen fanden wir einen kleinen Tee- und Gewürzladen, der mich überglücklich machte, denn er verkaufte einen Jasmintee, der dem sehr ähnlich schmeckt, den ich vor einiger Zeit einmal von Meßmer hatte und der leider nicht mehr weiterproduziert wurde. Ich hatte fast Tränen in den Augen, als ich das kleine Teetütchen in meinen Händen hielt. Endlich wieder Jasmintee. Guten!! Jasmintee trinken können. Langsames Bummeln führte uns dann weiter durch die Altstadt vorbei an weiteren Fachwerkhäusern und schönen Brücken (fast wie in Venedig *g*). Wir erreichten den Henkersteg.

Der Steg beginnt am Henkerturm und verbindet den Trödelmarkt, eine Insel in der Pegnitz, mit der Lorenzer Altstadt, wo er neben dem Unschlitthaus auf den Unschlittplatz mündet.

1457 wurde für Fußgänger über dem südlichen Ausfluss der Pegnitz an der vorletzten Stadtmauer ein Holzsteg errichtet. Den Namen Henkersteg erhielt er vom Henkerturm, der früheren Wohnung des reichsstädtischen Henkers auf dem Säumarkt (heute: Trödelmarkt). Während des Hochwassers von 1595 verursachten Eisgang und Eisstau Schäden an den Brücken über die Pegnitz. Der Einsturz des Henkerstegs Ende Januar 1595 kostete acht Schaulustigen das Leben, als sie mit der Brücke von den Fluten mitgerissen wurden. Nach dem Hochwasser riss man drei Stadtmauerbögen der vorletzten Stadtbefestigung ab und errichtete den Henkersteg weiter westlich als überdachten Holzsteg neu; seitdem mündet das südliche Ende des Steges in den Unschlittplatz. In den Jahren 1657, 1671, 1761 und 1776 wurde der Henkersteg erneuert oder umgebaut. Nach starken Kriegsschäden wurde der Steg 1954 rekonstruiert. Im Jahr 2000 wurde er zu einer Station des anlässlich des 950. Stadtgeburtstages entstandenen Historischen Meile Nürnbergs.

(Wikipedia: Henkerssteg)

Henkerhaus Nürnberg Henkersteg in Nürnberg

Henkersteg Nürnberg

Das könnte dich auch interessieren:

  1. Ich bin wieder zuhause

5 Kommentare

  1. Pingback: TiiaAurora

  2. Nürnberg hat schon seine schönen Seiten 😉 – aber ich bin da auch etwas voreingenommen, da sie meine Heimatstadt ist.

  3. Pingback: TiiaAurora

  4. Schöne Altstadt ist schön!

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: