Das ganz normale Chaos

Stürmisch..

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ying-yangStürmisch ist das Wetter und stürmisch die Gedanken. Das wird wieder einer meiner berühmten Matschbeiträge, in denen ich einfach mehr oder weniger Gedanken verpacke und Ereignisse festhalte, die mir durch den Tag, die Tage, und die Wochen geisterten.

Geht es euch wie mir? Man konzentriert das ganze Jahr lang seine Gedanken auf den Sommer, die schöne Jahreszeit. Da wo man viel machen will, wo man alles schaffen will. Dann ist der Sommer da, es ist warm, zu warm irgendwas zu schaffen, zu machen und man verbringt die Zeit ächzend vor Ventilatoren und redet davon, was man machen will, wenn es endlich wieder kühler ist. Was man machen will wenn…

Aber das ist nicht nur mit den Jahreszeiten so. Man nimmt sich so viel vor, was man machen will wenn… und dann macht man es nicht. Man schiebt es auf, bis es zu spät ist und irgendwann sitzt man da und hat nichts getan und das einzige was einem durch den Kopf geht ist. “Ich machs dann wenn…” Ein verdammter Teufelskreis und schwer ihn zu durchbrechen. Wenn man nicht aufpasst, ziehen Jahre ins Land und man fragt sich, wo eigentlich das Leben geblieben ist von dem man damals lapidar sagte “Wenn ich mal erwachsen bin, dann…”

Mich macht diese Tatsache zur Zeit nachdenklich und ich stelle mir die Frage, wie man diesen Teufelskreis durchbrechen kann und endlich nach vorn läuft anstelle sich im Kreis zu drehen oder auf der Stelle zu springen. Das natürlich aber alles im Einklang mit sich selbst und in Harmonie. Geht das überhaupt? Ist Harmonie etwas, was man uns einpflanzt aber etwas, was nie erreicht werden kann? Ein künstlicher Wunschtraum aber gegen die Gesetze unserer Natur.

Lasse ich den Beitrag einfach mal mit der Frage offen. Ich werde sie für  mich auch (noch) nicht beantworten können.

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  3. Wie man ihn durchbrechen kann?
    Einfach machen.
    Ich fahre Morgen nach Berlin. Einfach so. Ein Schritt. Immerhin.
    Ich habe – wie Du beschrieben hast – vieole, viele Pläne, die ich vor mir herschiebe und vor mir herschieben muss. Das Problem ist aber ein anderes: Nämlich dass man in den Trott fällt, also die Routine entwickelt, seine Träume und Wünsche vor sich hin zu schieben. Einfach, weil man es gewohnt ist.
    In unserer heutigen Zeit leben wir, um zu arbeiten. Wir sollten aber arbeiten, um zu leben. Wenn ich jeden verfluchten Monat also am Dispolimit kratze, dafür aber ein lange Wochenende in London verbracht habe, dann ist es mir das wert. Denn dann habe ich meine Lebensliste – eine Liste auf der Orte stehen, die ich besuchen will und Dinge, die ich machen will – weiter verkürzt.
    Und das ist ein unglaublich gutes Gefühl.
    Mit dieser Art der Überwindung ist es genau, wie im Sommer:
    1) Rafft man sich erst einmal auf, etwas zu tun, packt man es auch und das besser, als im Winter.
    2) Der Sommer geht irgendwann vorbei. Die Gewitter gehen irgendwann vorbei. Das Leben leider auch…
    Wir sollten die Hitze nutzen, um uns aufzuwärem und die Sonne zu genießen. Die Gewitter, um uns abzukühlen und in den Armen unserer Liebsten zu liegen. Und unser Leben dazu, zu leben.

    Just my 5 Cents…

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  5. Ja das kenne ich auch. Ich will auch immer so viel machen und dann mache ich es am Ende doch nicht. Es stimmt zwar, das es zu warm ist, aber auch wenn es nicht warm wäre, würde ich manche Dinge nicht machen, die ich eigentlich schon lange hätte in Angriff nehmen sollen. Ich will mir zum Beispiel seit mindestens zwei Jahren einen neuen Job suchen, weil ich mich in meinen nicht mehr wohl fühle. Aber dann kommt diese Bequemlichkeit. Man hat ja was und weiß nicht was man bekommt. Aber ich bin fest davon überzeugt: Ich schaffe das, wenn es nicht mehr so warm ist :-))

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