Das ganz normale Chaos

Rezepte – Konventionell

Ricardas Hühnersuppe

Man braucht:

  • Hühnerfleisch (Suppenhuhn, Hühnerbeine, Hühnerflügel…)
  • 1 Bund Suppengrün
  • frische Petersilie
  • Salz
  • evtl einen Brühwürfel
  • Suppennudeln
  • Wasser
  • evtl 2 Eier

Das Huhn wäscht man gründlich ab und gibt es in einen großen Topf gefüllt mit Wasser. Dort hinein gibt man je nach Wassermenge noch Salz. Dann lässt man das Huhn kochen. Mindestens so lang bis es durch ist, aber wenn man die Zeit hat (vielleicht den Abend vorher) dann auch gern über Nacht) Wenn man es über Nacht kocht, sollte man die Flamme klein stellen und den Topf gut mit Wasser gefüllt haben, dass er nicht komplett leerkocht und das Huhn anbrennt. Wenn man unsicher ist, einfach einen Wecker für die halbe nacht stellen und dann nachgucken und gegebenenfalls nachgießen.

Am nächsten Morgen sollte das Hühnerfleisch butterweich sein und sich gut von den Knochen lösen lassen. Das Fleisch wird dann zerkleinert und warm gestellt. Je nach Geschmack kann man auch den weichen Knorpel und die Haut mit zum Fleisch geben. Mag aber nicht jeder.

Dann wird die Hühnerbrühe gesiebt, damit sie schön klar ist. Danach kommt das Fleisch wieder in die Brühe.

Ca 30 Min vor dem Servieren kommt in die kochende Brühe das kleingeschnittene Gemüse und der Brühwürfel. 10 Min vorher die Suppennudeln. Die brauchen normalerweise nicht lang. Wer will kann jetzt noch zwei verquirlte Eier in die kochende Suppe geben und stocken lassen.

Zum Servieren noch frische Petersilie obendrauf. Fertig.

Die Suppe schmeckt am anderen Tag übrigens noch besser. (Wenn noch was da ist 😉 )

Ricardas Chili

Ab und an kommt bei uns auch mal Chili auf den Tisch. Mindestens einmal im Monat. Da ich es also häufig koche, habe ich mir mittlerweile ein eigenes Rezept zusammengeköchelt, was vielleicht nicht das traditionelle Chili ist, aber trotzdem sehr lecker schmeckt.

Man braucht:

  • 300g Rinderhackfleisch
  • eine Zwiebel
  • Eine Chilischote oder zwei eingelegte scharfe Chilis
  • Frische Champignons oder aus der Dose
  • Rote Bohnen
  • 2 kleine Dosen Tomatenmark
  • fertig angerührte Brühe
  • Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • Pfeffer
  • Curry
  • Knoblauchpulver
  • Chilipulver frisch aus der Mühle gemahlen

Die Zubereitung ist sehr einfach, man muss aber die Reihenfolge einhalten, sonst gehts schief.

Als erstes gibt man das ungewürzte Rinderhackfleisch in eine heiße Pfanne. Dort brät man es gut/kross an. Das ist wichtig, weil wir mit den Aromen des Fleisches arbeiten. Als nächstes gibt man eine kleingehackte ganze Zwiebel in die Pfanne.

Die Zwiebel kommt nach dem Fleisch in die Pfanne, weil sie sonst schwarz wäre, bevor das Fleisch durch ist.

Man brät alles weiter, bis die Zwiebelwürfel goldgelb sind. Danach kommt die Chili hinein. Dort sollte man vorher die Kerne entfernen und die Schote selbst in hauchdünnte Streifen oder Würfel schneiden, damit niemand nen Feuerlöscher braucht, wenn er draufeisst. Alles noch ein bisschen brutzeln lassen. Dann kommen die beiden kleinen Dosen Tomatenmark in die Pfanne und werden mit der gleichen Menge Wasser aufgefüllt. Wenn man die Dosen nicht bekommt, geht alternativ auch eine Tube.

Alles gut durchrühren, sonst brennt das Tomatenmark an. Man bekommt eine cremige, fruchtige Tomaten-Hackfleisch Sauce. Sie ist die Basis für alles andere.

Als nächstes kommen die Pilze in diese Sauce. Entweder nimmt man sie frisch und zerschneidet sie oder man nimmt, wie ich einfach die aus der Dose. Man lässt das ganze etwas köcheln. Wenn das Wasser zuviel reduziert, wieder ein Glas voll fertiger Brühe nachschütten. Das Ganze sollte man ca. 4-5 Mal machen, je öfter desto besser, weil dann das Aroma besser wird.

Zuguterletzt kommen dann noch die roten Bohnen, ich nehme da auch die aus der Dose, hinein. Das Ganze noch ein bisschen einreduzieren lassen und dann gehts ans Würzen.

Das Würzen mache ich immer ganz zum Schluss, weil ich dann weiß, wie es bis dahin schmeckt und wie ich dann die Gewürze anpassen muss.

Als Erstes kommt immer Salz/Pfeffer/Paprikapulver hinein. Danach gut einen Teelöffel voll Chilipulver, was man kurz vorher frisch mahlt. Danach etwas Knoblauchgranulat und Curry. Zwischendurch immer abschmecken, damit man ein Gefühl für die Mengen bekommt. Man kann auch, wenn vorhanden, die Gewürze alle frisch im Mörser zerreiben und dann ins Essen geben.

Ich serviere das Chili entweder mit Brot oder als Nudelsauce, wenn ichs flüssiger lasse. Beides schmeckt lecker. Dann mal guten Appetit 🙂

Mein Brötchenrezept

Wir fangen an mit

500g Mehl, einem Päckchen Trockenhefe oder einem halben Würfel Frischhefe (die erst in warmem Wasser aufgelöst werden muss) einem TL Salz

Das Ganze wird zu einem geschmeidigen Teig geknetet (mind. 10-15 Min)

Den Teig auf ein bemehltes Tuch legen, Kreuz hineinschneiden.

Nach 10 Minuten sieht das ganze schon so aus. (Man achte auf das Streifenmuster 😉 )

Nach weiteren 10 (also insgesamt 20 Minuten) ist der Teig fertiggegangen

Mit einer scharfen Klinge wird der Teig nun so lang halbiert, bis die Stücke die richtige Größe haben. Bei mir waren es 8 Stücke, also 8 zukünftige Brötchen.

Die Teile werden in zwei hohlen Händen rund geformt indem man die Hände gegenläufig bewegt. Dies sollte man nicht zu kurz machen, da sonst der Teig im Ofen in die Breite geht.

Nun nimmt man ein Holzstäbchen (ich nehme immer ein chinesisches Essstäbchen) und drückt es in die Mitte des Brötchenrohlings. (Man sollte die Brötchen vorher etwas länglich formen, das habe ich nicht gemacht. ihr seht gleich wozu das führt)

Die Brötchen werden dann nochmal 20 Minuten kopfüber auf ein bemehltes Tuch gelegt und gehen gelassen. Nach 20 Minuten hatten sie eine schöne Größe! Man sollte in der Zeit schonmal den Ofen auf 225°C vorheizen.

Jetzt sollte alles schnell gehen. Man öffnet den Ofen und zieht das heiße Blech ein Stück heraus. Schnell kommen die Brötchen mit dem Schlitz nach oben auf das heiße Blech und bestreicht sie mit reichlich Wasser. Auch auf das Blech selbst streicht man etwas Wasser.

Nach 5 Minuten stellt man die Brötchen runter auf 200°C Man kann schon sehen dass sie sehr gut aufgegangen sind.

Nach 15-20 weiteren Minuten (je nach Ofen) sind die Brötchen fertig. Man sollte sie sofort vom Blech nehmen und ca 10 Minuten auskühlen lassen. Und dann guten Appetit!

Man kann jetzt sehen, dass die Brötchen ziemlich breit geworden sind. Nächstens Mal werde ich sie ovaler formen, dann wird das auch gelöst sein. Sie hatten jedenfalls eine schöne, dünne, knusprige Kruste und einen tollen Geschmack 🙂 Viel Spaß beim Nachbacken und vielleicht habt ihr noch Tipps und Variationen für mich 🙂

3 Kommentare

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  3. 500g Mehl, einem Päckchen Trockenhefe oder einem halben Würfel Frischhefe (die erst in warmem Wasser aufgelöst werden muss) einem TL Salz….

    Moin, fehlt da nicht noch eine Angabe?
    Ich meine, irgendwo müsste doch noch stehen, wie viel Wasser man braucht, oder?

    Danke schön fürs ergänzen

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