Das ganz normale Chaos

Meine Reise: Wie ich 50 Kilo abgenommen habe [Podcast]

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Viele von euch kennen die Geschichte ja sicherlich schon, weil sie mich hier ein bisschen länger lesen. Ich habe mir gedacht, dass ich sie aber auch noch mal für all die zusammenfasse, die sich nicht durch zwei Jahre Bloggeschichte scrollen und lesen wollen. Mein kleiner Podcast geht ungefähr eine halbe Stunde und befasst sich dabei mit meiner Phase des Zunehmens, der Reaktion meines Umfelds und meinen Abnahmeversuchen inklusive der tatsächliche Abnahme am Schluss. Viel Spaß beim Zuhören.

13 Kommentare

  1. Cool! Habe jetzt keine Zeit, mir das anzuhören. Aber „read later“ ist schon geklickt 😉

    Meine größten Abnehmerfolge habe ich auch mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate gemacht.

    Ich finde das aber auch unter anderen Aspekten als der Gewichtsreduzierung spannend. Es gab schon vor ein paar Jahren Studien, die die Wirkung der ketogenen Diät an Krebspatienten untersuchen sollten.

    Die Ergebnisse waren interessant:

    1. Nur ganz wenige Patienten haben die Diät durchgehalten
    2. Die, die durchgehalten haben, haben davon profitiert

    Die Studien wurden inzwischen – auch an dt. Kliniken – ausgeweitet.

    LG vom Wannsee,

    Sebastian

  2. Herzlichen Dank für diesen Podcast, dein Blog ist immer wieder ein grosser Motivator um über sein eigenes Körpergewicht nachzudenken, und vielleicht doch endlich mal etwas zu tun. Allerdings fehlt, der entscheidende „Arschtritt“ noch ^^

    Und du hast tatsächlich meine Produktivität verhindert 😉

  3. Mich beschäftigen deine Erfahrungen mit Vorurteilen gegenüber dicken Menschen. Wie du sagst, solche Vorurteile werden wohl vor allem über die Medien verbreitet und sind allgegenwärtig. Gerade deshalb ist es meiner Meinung nach oft unglaublich schwer, sich darüber hinwegzusetzen. Als dünner Mensch denkt man oft einfach nicht darüber nach, aus welchen vielfältigen Gründen jemand zugenommen haben könnte. Man kann sich auch nicht in die Situation hineinversetzen, da fallen Vorurteile leicht.

    Ich versuche darauf zu achten, Menschen nicht nach ihrem Äußeren zu beurteilen und ich bin der Meinung, dass ich das meistens ganz gut hinbekomme. Aber ich muss ehrlich zugeben, ich weiß nicht, wie gut ich das aus Sicht eines von Vorurteilen betroffenen mache und wie viele verletzende Dinge ich vielleicht schon gesagt habe.

    Dein Beitrag erinnert mich jedenfalls daran, mein Hirn ein- und die Vorurteile möglichst auszuschalten. Danke dafür.

  4. 50kg?? Das ist echt unglaublich. Glückwunsch-

  5. Danke für deinen Podcast!

    Bei vielem das du erlebt hast, dachte ich wie ähnlich das zu meiner eigenen Geschichte ist. Es ist sehr ermutigend, dass ich nicht die einzige bin die einen zweiten Anlauf gebraucht hat für Low Carb.

    Ich habe vor einem Jahr zum ersten Mal Low Carb gestartet, damals noch ohne Recherchen und nach Gefühl. Ich habe sehr langsam abgenommen, weil ich die Diät nicht ganz richtig gemacht habe. Das fand ich aber nicht störend, Hauptsache weniger Gewicht. Dann kam eine Phase in der ich übermäßigen Stress in meiner Arbeit hatte und um nicht komplett verrückt zu werden bin ich zu meinen High Carb Goodies zurückgekehrt.

    Meinen Neustart habe ich dann zu Neujahr gemacht. Diesmal lese ich Bücher darüber, höre Podcasts dazu und lese Blogs. Darüber habe ich auch dein Blog gefunden. Danke für deine Rezepte und deine Artikel! Ich habe auch durch die Bloggeschichte gescrollt, um alles zu lesen. Überraschenderweise hält der Neujahrsvorsatz immer noch und ich habe inzwischen in 2,5 Monaten mehr abgenommen als voriges Jahr in 7 Monaten. 20 – 25 Kilo fehlen noch bis zu meinem Wohlfühlgewicht.

    Wie oft und welchen Sport betreibst du pro Woche?

    Was sind deine Lieblings Low Carb Snacks?

    Danke, dass du deine Geschichte geteilt hast. Sie ist sehr motivierend.

  6. Kam es denn nie für dich in Frage, andere Medikamente, die das Gewicht nicht nach oben schnellen lassen, zu nehmen ?

    • Bei Antidepressiva steht die Wirkung auf die Psyche im Vordergrund und dass sie nicht abhängig machen. Gewichtsveränderungen sind eine Nebenwirkung, die man in Kauf zu nehmen hat.

  7. Hey Ricarda,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinem unglaublichen Abnehmerfolg. Darauf kannst Du wahrlich stolz sein. Hut ab!

    Habe mir gerade Deine halbe Stunde „Gelaber“ 😉 sehr interessiert angehört – des Themas wegen (obwohl ich Low Carb vermutlich nie im Leben durchhalten würde), Deiner persönlichen Geschichte wegen und auch, weil Du mich mit Deiner Erzählung tatsächlich an die Lautsprecher fesseln konntest, was mich persönlich eigentlich fast genau so sehr beeindruckt wie Dein Abnehmerfolg, denn normalerweise höre ich immer nur sehr kurz in so etwas hinein und wende mich direkt dem nächsten Thema zu. Hier nicht – was nicht an meiner Tagesform liegt, sondern an Dir.

    Du hast eine sympathische Stimme und eine äußerst angenehme und kluge Art zu erzählen. Das hat mir wirklich sehr gefallen! 🙂

    Ich wünsche Dir, dass Deine Psyche Dich möglichst nicht mehr ärgert, dass Du Deinen Weg weiterhin so gehst wie Du ihn gehen möchtest, dass die Dinge für Dich weiterhin so laufen, wie sie laufen sollen, und dass Du dabei so straight bleibst, tatsächlich oberflächliche Menschen abprallen lassen zu können. Von diesen „Wendehälsen“ gibt’s ja leider Gottes mehr als genug!

    Alles Liebe,
    Gunda

  8. Guten Morgen,

    ich höre sehr gerne und viele Podcasts. Ich deinem habe ich zwar „nur“ kurz reingehört, aber was ich da gehört habe hat mir gefallen! Eine gute Idee diesen über YouTube zu veröffentlichen…

    Überlege schon länger mit einem Freund zusammen ob wir zum ähnlichen Thema auch einen Podcast machen sollten. Was mich noch interessieren würde: Mit welcher Software hast du alles aufgenommen? Die Qualität scheint ja gut zu sein.

  9. Hey.
    Fünfzig Kilo ist schon Wahnsinn. Auch ich habe vor acht Jahren innerhalb eines Jahres sehr viel abgenommen (40kg). Ich habe dies allerdings mit sehr viel Bewegung geschafft. Ich bin jeden Tag eine Strecke von insgesamt etwa sechs Kilometern gelaufen. Aber ich bin lediglich spazieren gegangen. Zudem habe ich sehr viel mehr getrunken als zuvor. Meine Ernährung habe ich gar nicht umgestellt (außer die Flüssigkeitsaufnahme). Ich denke, dass es bei jedem Menschen individuell zu gestalten ist, wie er am besten abnehmen kann. Ich denke auch, dass die Methode der Gewichtsreduzierung je nach dem Grund, weshalb der Mensch übergewichtig ist, oder auch geworden ist zu wählen ist. Bei mir waren es die Hormone (Schwangerschaft). Ich habe mein viertes Kind vor fünfeinhalb Jahren bekommen und halte ein doch ungesundes Gewicht von 80-84 Kg bei 1,68m Größe. Ich habe vor einem Jahr etwa noch 87 Kg gewogen. Dann habe ich von Mai 2012 bis August 2012 durch sehr viel Bewegung auf knapp 79 Kg abgenommen. Nun bin ich durch mangelnde Bewegung und zu viel Essen auf 84 Kg hoch. Und ich habe vor, mich wieder mehr zu bewegen. Bei mir persönlich ist es also schon so, dass eine erfolgreiche Gewichtsreduzierung mit mehr Bewegung und die Beachtung der Flüssigkeitsaufnahme funktioniert. Dieser Weg ist denke ich also individuell manchmal doch der optimale. Gerade wenn man für mehrere Familienmitglieder kocht und so beispielsweise Schwierigkeiten hat, die Low Carp Methode langfristig durchzuhalten. Trotzdem finde ich es unglaublich toll, dass du das geschafft hast und finde, du kannst unendlich stolz auf dich sein.
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute.

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  12. Huhu!

    Mensch, ich war ja lange nicht mehr auf Deiner Seite. Von Deinem Low Carb Versuch wuste ich zwar, allerdings nicht, welche sagenhafte Erfolge Du damit erreicht hast. Zunächst also: Herzlichen Glückwunsch zu Deinem unglaublichen Erfolg und zu Deinem Durchhaltevermögen tortz der vielen Hindernisse, die Dir in den Weg gestellt wurden!

    Low Carb fand ich insgesamt schon immer interessant, ob ich selbst das durchhalten kann, weiß ich leider nicht. Ich versuch aber selbst schon seit einiger Zeit, auf Nudeln, Reis, Kartoffeln, etc. zu verzichten. Bisher hat es bei mir allerdings nicht wirklich zu Ergebnissen geführt hat. Ich hab aber auch nicht so sehr darauf geachtet, wie Du das tust und hab mir auch nie wirklich was dazu durch gelesen (abseits von Wikipedia). Vielleicht wage ich mich mal die nächsten Tage an das Projekt „Low Carb“ heran.

    Was mich sehr beeindruckt hat: Ich habe viele Sachen bei mir wieder erkannt, und bin jetzt am Überlegen, ob ich das auch mal ausprobieren soll. Die drastische Gewichtszunahme passierte bei mir durch drastischen Wegfall von Sport. Als jugendlicher war ich aktiver Schwimmer, durch die Ausbildung hab ich die Stadt gewechselt, und danach nahm ich in 1-2 Jahren drastisch zu. Von ~65kg (bei ebenfalls 1,68m) auf ebenfalls fast 110kg. Wie Du selbst es sagst, hab auch ich das nicht wahrhaben wollen, und hab von Anfang an eine sehr schlechte Ernährung gehabt, die alleine durch den Leistungssport ausgeglichen wurde (viel Zucker, viel Chips, 2 warme Mahlzeiten (eines davon meist Nudeln mit Tomatensoße und Käse, insgesamt viel Reis, Nudeln und Kartoffeln) + Frühstück (i.d.R. Kornflakes) und Abendbrot (i.d.R. viel Brot)), und auch ich erwische mich immer wieder beim „Frustfressen“, wenn es mir mal schlecht geht. Das Du das in Deinem Podcast so präzise auf den Punkt bringt, hilft, über seine eigenen Fehler nachzudenken.

    Ich leb jetzt jedenfalls seit mind. 5 Jahren sehr unglücklich und stark übergewichtig, und hab immer mal wieder versucht, dort mit Sport und auch Diäten entgegen zu wirken, bis auf wenige Kilo konnte ich aber bisher keine nennbaren Erfolge verzeichnen.

    Daher freut mich Deine Podcastreihe sehr. Überhaupt hast Du eine sehr angenehme Art Podcasts zu machen, und in meinem vollen Arbeitstag find ich die auch angenehmer als lange Blog-Artikel (von denen ich selbst immer sehr viele sehr lange schreibe 😉 ).

    Daher hoffe ich, dass da noch viele Podcasts folgen! Danke für Deine Mühen und viel Erfolg weiterhin mit Deiner Ernhärung!

    Liebe Grüße,
    ~ pygospa ~

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