Das ganz normale Chaos

Meine derzeitige Musikplaylist (Alben)

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Ich komme momentan endlich wieder dazu mehr Musik zu hören, alte Musik wiederzufinden und neue Musik zu entdecken.

Nachdem ich aufgrund diverser Gründe doch ziemlich lange musikabstinent war, hab ich sie jetzt eigentlich immer laufen und das find ich gut, weil ich so Erinnerungen wecken, kann die ich mit vielen Liedern von damals Verbunden habe.

Fangen wir doch nun mal an, meine derzeitige Musikplaylist vorzustellen:

Empyrium – Weiland

Empyrium - Weiland

Ich kann eigentlich kaum beschreiben, wie sehr mich dieses Album berührt, inspiriert und beeindruckt hat. Empyrium begannen 1994 mit atmosphärischem Black Metal und wandten sich im Laufe der Zeit und im Laufe der verschiedenen Alben  immer mehr den folkloristischen Tönen zu. Eine Wandlung, die eigentlich gar nicht so unüblich ist, da auch Black Metal teils wirklich unglaublich schöne klassisch/folkloristische Stücke vorweisen kann. Das Album Weiland ist Atmosphäre und Gänsehaut pur. Für mich der Höhepunkt und leider auch das Ende von Empyrium, denn die Band löste sich im Jahre 2002 auf, um neue musikalische Wege zu beschreiten (dazu mehr in einem meiner nächsten Artikel). Wer sich auf die ruhigen Gitarrenstücke, den klassischen Gesang und die düsterschöne Stimmung einlassen kann, der wird Weiland lieben. Ich will fast behaupten, dass dies DAS Album der vergangenen Jahre für mich war.

Weiterführende Links:

Empyrium Offizielle Seite 
Empyrium Myspace

 

Angizia – Ein Toter fährt gern Ringelspiel

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Was Angizia nun wirklich ist, das ist schwer zu beschreiben. Angizia ist anders, schwierig, definitiv nicht Mainstream – geeignet, radiotauglich erst recht nicht und deswegen unheimlich gut. Angizia zu mögen fällt den meisten schwer. Mein Freund beschreibt es gern als “Zirkusmusik” wenn ich das Album angestellt habe und mitsumme. “Ein Toter fährt gern Ringelspiel” ist, wenn man es kategorisieren sollte, ein morbide/groteskes jüdisches Musiktheaterstück. Es spielt 1947 in Königsberg auf einem Friedhof, auf dem Elias Hohlberg, der Protagonist des vorherigen Album “39 Jahre für den Leierkastenmann” wieder von den Toten aufersteht und als Gerippe noch ein letztes Mal dem Leben frönt. Musikalisch beinhaltet es die Musikrichtungen “Jazz, Metal, Klezmer und Rock” verbunden durch die ausdruckstarken Stimmen von Michael Haas, Jochen Stock (Dornenreich), Irene Denner und Rainer Guggenberger.

Weiterführende Links:

Angizia auf Myspace mit Liedern zum Anhören
Angizia Homepage
Angizia auf Facebook

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