Habe mich als Testseite für ein schönes kitschiges bonbonfarbenes Theme entschieden. Als Grundlage hierzu diente das dreispaltige Layout mit zwei Sidebars links und dann rechts dem Contentbereich. image

Das habe ich dann auf www.templatr.de so ausgewählt. Nach der Auswahl per Pfeiltaste sollte man auf das die Grafik klicken, damit sich recht die Vorschau aktualisiert.

Man kann das Design aber auch noch, sollte man sich im aktuellen Entwicklungsprozess umentscheiden, zu jeden Zeitpunkt ändern. Die Änderungen werden dann übernommen.

imageWenn man kein fluides, also sich dem Browserfenster von der Größe anpassendes Design will, muss man sich eines kleinen Tricks behelfen um eine aussagekräftige Vorschau zu erhalten, denn bei festen Größen, die über das Framefenster der Vorschau hinausgehen, erhält man horizontale Scrollleisten, die alles etwas unrund aussehen lassen.  Der Trick geht ganz einfach. Man klickt im Vorschaufenster auf die rechte Maustaste und wählt “Aktueller Frame” –> “Frame in neuem Tab anzeigen”. Schon öffnet sich ein neuer Tab wo ihr dann eurer Design Fullscreen bewundern könnt. Nach Änderungen klickt ihr im entsprechenden Tab einfach auf F5 und schon könnt ihr sie sehen.

imageMit den Imagetools könnt ihr alle eure Grafiken schnell und einfach hochladen. Diese könnt ihr dann beliebig in Design einsetzen. Beim späteren Download des Themes sind diese Bilder dann im Theme-Ordner enthalten.

Ich habe gemerkt, dass wenn Bilder hochgeladen wurden und man sie im Designtool einbinden wollte, sie erst in der Auswahl erschienen, wenn ich im Designer F5 gedrückt hatte. Das ist natürlich ärgerlich und sollte irgendwie behoben werden.

imageUnd damit sind wir dann schon beim Designtool. Das ist das eigentliche Herz von templatr. Es ermöglicht das Design aller beliebigen Elemente des Themes per Menü überm Vorschaufenster. Dort kann man dann also die jeweiligen Divs auswählen und ihnen dann alle wichtigen Eigenschaften zuweisen. Wer nicht genau sicher ist, welches Div welchen Namen trägt, kann den Bereich auch direkt im Vorschaufenster anklicken und es erscheint oben automatisch in der Auswahl.

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Zum Designen selbst sage ich jetzt mal nicht viel, denn ich denke, dass da die Kreativität jedes einzelnen gefragt ist.

Wenn man mit der Indexseite zufrieden ist, kann man oben im Menü dann die Vorschauansicht für statische Seiten und für die Einzelansicht der Artikel auswählen. Dort kann man dann entweder das gleiche Design wie für die Indexseite wählen, oder diese Seiten anders aussehen lassen. Auch hier kommt es immer darauf an, wie ihr es haben möchtet.

So. nun seid ihr fertig und möchtet das Design herunterladen. Ich habe gestern innerhalb von 2 Stunden ein Design erstellt (erstaunliche Geschwindigkeit, denn sonst brauche ich länger ;) ) und wollte dieses dann nun auf meinem lokal installieren Testblog ansehen.

Leider brauchte ich zum Download mehrere Versuche, da mir der Templatr einige Male einfach ein leeres Layout beim Download ausgespuckt hat. Nach einigen Malen klappte es dann aber doch.

Beim Download habt ihr die Möglichkeit das Theme in verschiedenen Sprachen herunterzuladen. Das erspart euch nachher das elendige Übersetzen.

Also Theme heruntergeladen, installiert und aktiviert und dann? Oh Schreck. Das sieht ja ganz anders aus! Das Design war zwar so wie ich es mir vorgestellt hatte, aber es hatte nur eine Sidebar. Ich wollte ja eigentlich zwei nebeneinander. Als ich dann im WordPress Backend schaute, sah ich, dass das Theme auch gar nicht Widgetfähig war.

imageDas erforderte dann ein bisschen Nachjustierung. Wie man ein Theme widgetfähig macht, weiß zum Glück der WordPress-Codex. Da ich zwei Sidebars habe, musste ich dementsprechend den Code etwas modifizieren. Auch musste ich dann den Code für die Sidebars in allen php-Files ändern, wo die Sidebar aufgerufen wurde, damit auch beide angezeigt werden.

Diese Modifikation hat mich dann ungefähr noch mal 10 Minuten gekostet. Das Theme war dann voll funktionsfähig. Und hier das Ergebnis. Über Geschmack lässt sich streiten, aber das hier war lediglich zum Test ;)

Mein Fazit hierzu ist, dass es natürlich zuuuu schön gewesen wäre, wenn man wirklich ein Out-of-the-box Theme bekommen würde an dem nichts mehr gemacht werden müsste. Genauso blöd ist es, dass man hochgeladene Bilder nur durch Tricks anzeigen lassen kann. Da muss definitiv noch was geändert werden. Auch sollten die Themes von Hause aus widgetfähig sein, oder es sollte zumindestens die Auswahl geben ob.

Jetzt kommt von mir jedoch ein groooßes ABER: Das Ganze ist ja erst in der Beta-Phase. Man kann also davon ausgehen, dass an diesen Fehlerchen noch ein bisschen geschraubt wird. Alles in allem ist mein Fazit aber positiv. Bislang ist mir noch kein Generator untergekommen, in dem man so schnell und so einfach individuelle Themes herstellen konnte. Die üblichen Generatoren, die ich kenne, hinterließen immer einen recht monotonen Stil, bei dem man sofort erkannte, dass es sich um ein generiertes Design handelte. Das ist hier nicht der Fall und die einzige Grenze die es gibt, ist die eigene Kreativität.

Wer das alles also auch mal ausprobieren möchte und vielleicht auch ein eigenes Design haben will, der geht auf www.templatr.de und legt einfach los.

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11 Kommentare zu „Mein Fazit für den Templatr“

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