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Mein 2012 Fazit: Heiter bis wolkig

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Ich bin heute an dem Punkt, wo ich abschließen möchte. Mit diesem Jahr. Mit den vergangenen Monaten und mit all dem was passiert ist. 2012 war eine emotionale Herausforderung für mich. Sowohl in positiver aber vor allem in negativer Sicht. Ich habe sehr viele extreme Stimmungen durchgemacht und stand 1-2 Mal an dem Punkt, wo ich einfach aufgeben wollte.

Ihr habt davon nicht viel mitbekommen, weil ich in Zeiten wie denen lieber für mich bin. Nicht mit anderen rede oder mich mitteilen möchte. Dazu kommt die innere Barriere, Leuten nicht auf die Nerven gehen zu wollen, weil man selbst ein Problem hat. Bei guten Freunden vermutlich eine unbegründete Angst, wurde dir das aber einmal eingeredet, dann bekommst du es schlecht aus deinem Kopf wieder heraus.

Ich habe meine Probleme größtenteils allein mit mir ausgehandelt und das hat etwas in mir verändert. Wer sich über längeren Zeitraum emotionalem Druck aussetzt, der wird dann irgendwann anders. Kühler, distanzierter, vorsichtiger. Vielleicht auch ein Schutzmechanismus der eigenen Psyche davor wieder verletzt und gebrochen zu werden. Wenn man niemanden an sich heran lässt, dann kann man auch nicht verletzt werden. Eine Rechnung die nur solang aufgehen mag, wie man bevorzugt, allein zu bleiben.

Viele Menschen sind 2012 aus meinem Leben gegangen. In den meisten Fällen habe ich es als unvermeidbar angesehen und blicke im Nachhinein froh darauf zurück. Man verbringt sowieso schon viel zu viel Zeit mit Menschen, die eigentlich gar kein wirkliches Interesse an einem haben, dass es nur konsequent ist, seine Zeit anders und besser zu gestalten.

Ich hatte auch einige persönliche Erfolge an denen ich gewachsen bin und die mit Kraft und Mut geschenkt haben, dass nicht alles sinnlos ist. Ich versuche mich an diesen Erfolgen festzuhalten und schaffe es bislang ganz gut. Trotzdem muss ich sagen, dass das Jahr 2012 nicht mein Jahr war. Es hätte alles viel besser laufen können. Manchmal stand ich mir selbst im Weg, manchmal war es einfach Pech, was so passiert ist. Jetzt heißt es für 2013 nach vorn sehen und schauen, dass man die Möglichkeiten, die sich bieten, wahrnimmt. Noch so ein Jahr wie 2012 möchte ich keinesfalls erleben. So etwas reicht einmal im Leben.

Genau wie Menschen aus meinem Leben verschwanden, habe ich Menschen dazugewonnen, die ich sehr schätze und dir mir unglaublich wichtig geworden sind. Allein für diese Menschen hat es sich gelohnt, den Stress und Schmerz des vergangenen Jahres auf mich zu nehmen.

Ich freue mich auf den Morgen, an dem ich wach werde und keinen Kloß im Hals spüre, wenn ich an den Tag oder die Woche denke. Lange wird es hoffentlich nicht mehr dauern. Ich hab den Willen dazu. Jetzt muss nur noch der Rest passen.

Tschüss 2012, du zeigtest dich stets bemüht.

(Nein, das ist kein Mimimi-Beitrag wie scheiße alles ist. Das würde nicht stimmen. Mir gehen Mimimi-Beiträge selbst auf die Nerven. Das ist meine kleine persönliche Beerdigung des dahingeschiedenen Jahres auf dass ich bald bereit bin, das neue positiver angehen zu können.)

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  4. Dein Fazit für 2012 könnte auch ein Rückblick auf mein Leben sein.
    Ich wünsche Dir ein positives Jahr 2013.
    Ganz liebe Grüße, Renate

  5. Das tolle an 12 Monaten ist, dass immer Höhen und Tiefen passieren. Und weil das Leben einem selten zu viele Tiefen hintereinander aufbürgt, ohne zumindest zwischendurch für kleine Höhen zu sorgen, kann so ein Leben nie zu schwierig werden. So ist zumindest meine Hoffnung.

    In diesem Sinne: Schau freudig voraus auf 2013. Es kann nur gut werden.

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