Das ganz normale Chaos

Low Carb Ernährungstipps – Genug trinken

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Durch Crazy Girl ist mir die Idee gekommen, euch mal ein paar Tipps zur Low Carb-Ernährung zu geben. Oftmals sind es kleine Dinge, die einen durch den Alltag “retten”.

Als schwierig bei Low Carb empfinde ich es, die Trinkmenge einzuhalten. Zwischen 3 und 5 Litern sollte man am Tag zu sich nehmen. Wenn man es gut auf den Tag verteilt, ist es möglich, aber nicht jeder schafft diese Menge so ohne weiteres.

Woraus sollte diese Trinkmenge bestehen?

In erster Linie natürlich Wasser!

Wer nicht so gern Wasser trinkt kann seine Trinkmenge auch mit zuckerfreier (!) Limonade ergänzen. Diese gibt es von günstig bis teuer. Man muss sich einfach von seinem eigenen Geschmack leiten lassen.

Problematisch?

Tee, auch wenn er ungesüßt ist. Warum? Tees enthalten durch ihre pflanzlichen Bestandteile Wirkstoffe die zB auch in der Medikamentenindustrie verwendet werden. Wenn man bestimmte Wirkstoffe in großem Maße aufnimmt, kann sich eine Immunität dagegen entwickeln.

Verdünnte Saftschorlen, denn auch sie enthalten Kohlenhydrate. Fruchtsäfte haben sowieso schon Kohlenhydrate durch den Fruchtzucker, jedoch ist nicht selten auch noch extra Zucker beigemengt. Daher, Finger weg.

Wie aber nun die Menge erreichen?

Es gibt einen kleinen Trick, den ich auch gerne anwende, wenn ich einfach nichts runterbekomme.

Götterspeise! Ihr lest richtig. Natürlich eine zuckerfreie Variante!

Im Handel gibt es zwei Sorten. Einmal die fertig gesüßte und einmal eine ohne Zucker. Die müsst ihr nehmen und dann mit entsprechend viel Süßstoff zubereiten.

Da Götterspeise zum Großteil aus Wasser besteht, kann sie bedenkenlos konsumiert und zur Trinkmenge hinzugezählt werden.

Und mal ehrlich. Sowas geht doch leichter runter als die entsprechende Menge Wasser 😉

44 Kommentare

  1. Blume: Low Carb Ernährungstipps – Genug trinken: Durch Crazy Girl ist mir die Idee gekommen, euch mal ein .. http://cli.gs/b1BhNm

  2. Nur mal so als kleine Hinweise:

    Süßstoff ist ein alles andere als gesunder Stoff. Ich bin mittlerweile so weit, dass ich sage ich würde Übergewicht bevorzugen als in allen möglichen Lebensmitteln Aspertin etc. in mich hineinzuschaufeln. Gutes Buch zu dem Thema is auch „Die Lebensmittellüge“

    3-5 Liter trinken sind natürlich super (weil sie stopfen und man weniger Hunger empfindet – was ja auch in allen Anna-Foren gerne erzählt wird) aber bei mir wie 7 Litern können die Organe ernsthafte Probleme bekommen. Ja, auch bei Wasser

    Es kommt auf das gesamtbilanz der Energiezufuhr und Verbrauch an. Unser Körper benötitgt KOhlenhydrate. Wurde auch neuestens bewiesen das Low Carb, Low Fat oder sonstige Diäten bei denen es gute und schlechte Lebensmittel gibt tendenziell gleiche Resultate bringen – und was die Nachhaltigkeit angeht alle ihre Defizite haben wenn man sonst nichts anpasst. Außerdem wird man bei zu geringer Kohlenhydratversorgung gereizt und ist nicht mehr so Leistungsfähig.

    LG

    • Die Folgen die durch jahrelangen übersteigerten Zuckerkonsum enstehen sind schwerwiegend und nicht wegzudiskutieren.

      Ich bevorzuge was diese Themen angeht wissenschaftlich fundierte und unabhängige Studien und keine Bücher.
      Wenn du wissenschaftliche Berichte über die Wirkung von Süßstoff vorliegen hast, kannst du sie mir gern zukommen lassen.

      Ich lebe nun seit fast 4 Monaten extrem Kohlenhydratreduziert und kann nicht beklagen, dass ich weniger leistungsfähig oder übermäßig gereizt bin.
      Meine Kohlenhydrate die ich zu mir nehme kommen aus Gemüse und aus den Milchprodukten die ich aufnehme.

      Der Großteil der in unserer Gesellschaft aufgenommenen Kohlenhydrate kommt aus dem Zucker, der sämtlichen Lebensmitteln beigemischt wird, damit sie überhaupt schmecken.

      So ist in allen möglichen Marinaden, Gewürzen, ja selbst in Wurst Zucker.
      Auch Light-Produkten wird Zucker beigemengt, damit sie geniessbar werden.

      Weiterhin essen wir in unseren Breitengraden viel zu viel Reis, Nudeln, Brot und Kartoffeln. Mit den Mengen an Kohlenhydraten kann man einen Ausdauersportler antreiben, aber der Durchschnittdeutsche kann sie überhaupt nicht verwerten.

      Desweiteren trinke ich nicht soviel weil es stopft. Ich esse regelmäßig und auch ausreichend. Das wird bei Low Carb sehr groß geschrieben.

      Mir scheint es du bringst da ein paar Sachen durcheinander die du mal gelesen hast.

  3. Was für einen Kalorienumsatz hast du?

    Und wenn wir zu viel zu uns nehmen, vielleicht deshalb weil wir zu große Portionen nehmen? Vielleicht zuviel schon zu sehr verarbeitete Sachen und nicht Lebensmittel die einfach noch sehr hochwertig sind?

    Seit 4 Monaten. Wirst du das dein Leben lang durchziehen oder irgendwann wieder „normal“ essen?

    Machst du Sport während deiner Diät ? Machst du überhaupt eine Diät?

    Fragen über Fragen, ich freue mich über deine Antworten.

    Rest schreibe ich später, bin gerade auf dem Sprung,

    lg

  4. Von Low Carb halte ich auch nichts. Diesem http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/abnehmen-alles-essen-aber-davon-wenig_aid_374764.html einfachen und bewährten Konzept gebe ich den Vorzug.

    • Also nach dem Prinzip FDH?
      Siehste davon halte ich nichts 😉

      Ich bevorzuge da dann eher „Friss das Richtige“ als „Friss die Hälfte“.

      Wer sich nur von Pizza ernährt, lebt nicht gesünder, wenn er weniger Pizza isst.

      Wenn man sich mit gesunden Lebensmitteln auseinandersetzt, kann man langfristig was ändern. Und meiner Meinung nach sind Pommes, Chips, Süßigkeiten und Co. weit entfernt von gesunder Ernährung.

      Deswegen habe ich für mich beschlossen darauf im Alltag zu verzichten und es klappt gut.

      • Die FdH-Methode ist nicht immer zum Abnehmen oder Gewicht halten geeignet: http://www.gewichtsreduzierung.info/ist-friss-die-haelfte-fdh-zum-abnehmen-sinnvoll/

        Nur Pizza zu futtern ist natürlich nicht gerade toll für die Gesundheit, aber in Maßen kann alles gegessen werden.

      • Die FDH Methode ist meiner Meinung überhaupt nicht zum Abnehmen geeignet. Das hat mehrere Gründe

        1) Übergewichtige essen im Alltag meist bereits viel zu wenig weil sie ein gestörtes Verhältnis zum Essen haben. Daraus resultieren Kreislaufprobleme, Blutzuckerabfall und Heißhungerattacken. Diesen Leuten klar zu machen, sie müssten weniger Essen treibt sie geradezu von der einen Essstörung in die Nächste.

        2) Nicht jedes Übergewicht ist auf die Ernährung zurückzuführen. Auch (nichterkannte) hormonelle Probleme oder eine Medikamentengabe kann Übergewicht provozieren.

        3) Wenn jemand auf Grund fehlenden Wissens über richtige Ernährung an Übergewicht leidet, muss er das richtige und bewusste Essen erst lernen. Dazu gehört es auch zu lernen, dass einige Lebensmittel wertvoller für den Körper sind, als andere. Nicht nur die Kalorienzahl ist wichtig sondern auch die Ausgewogenheit der Mahlzeiten.

        4) Unsere Gesellschaft und die Werbeindustrie provozieren derzeit wahre Fettphobien, dabei ist Fett ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung.

        5) Zu sagen, man müsse lediglich die Kalorien reduzieren ist Augenwischerei, denn wichtiger ist es doch woher die Kalorien kommen.

        Es gibt nicht DIE Methode, die auf jeden von uns passt. Abnehmen ist leider nicht einfach nur Rechnerei, sondern es spielen viele Faktoren mit in die Körperprozesse die einfach nicht mit Mathematik zu berechnen sind, zumal Kalorienzählerei im Alltag überhaupt nicht praktikabel ist (Zum Beispiel wenn man essen geht) und viele Leute genau deswegen auch ihr Vorhaben abbrechen.

        Du siehst, Theorie und Praxis sind oft nicht vereinbar, auch wenn die Theorie ziemlich einfach und rosig klingt.

      • @ Ricarda

        Zu 1.) Nicht jeder Übergewichtige hat eine Essstörung. Übergewicht ist teilweise ein schleichender Prozess – es reicht schon täglich ein kleiner Kalorienüberschuss, der langfristig zu massivem Übergewicht führt.

        Zu 2.) Stimmt, aber in den meisten Fällen handelt es sich um ernährungsbedingtes Übergewicht.

        Zu 3.) Viele Übergewichte wissen Aufgrund ihrer unzähligen Diäten, welche Nahrungsmittel gesund sind, aber essen lieber andere Lebensmittel, weil sie ihnen einfach besser schmecken – dabei kommt es mangels Erfahrung schnell zu einer Fehleinschätzung, der tatsächlich zugeführten Kalorien.

        zu 4.) Stimmt.

        zu 5.) Kalorien sind Kalorien. Beim Abnehmen ist nur die negative Energiebilanz entscheidend -> weniger Kalorien dem Körper zuführen als benötigt und schon wird Fett abgebaut.

        In der Anfangszeit einer Gewichtsreduktion sollten sich Übergewichtige mit dem Kaloriengehalt von Lebensmitteln befassen, damit sie sich vor Augen führen, wie viele Kalorien dem Körper zugeführt worden sind. Erst wenn das in Fleisch und Blut übergegangen ist, können die Abnehmwilligen sich nach Gefühl ernähren. Auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung führt bei einem Kalorienüberschuss zu Übergewicht.

        Der individuelle Energiebedarf kann mit einem Energieverbrauchsrechner ziemlich genau ermittelt werden. Bei muskulösem Körperbau ist der Wert höher – im Bedarfsfall muss die persönliche Energiebilanz durch Austesten ermittelt werden.

        Ich kann die Theorie ganz gut mit der Praxis vereinen, da ich als ein auf Übergewicht spezialisierter Trainer schon viele praktische Erfahrungen sammeln konnte.

        Und nach was zu FdH:

        Angenommen, ein Mann hat 40 Kilo Übergewicht. Sein Arzt sagt ihm eindringlich, dass er sofort abnehmen muss, ansonsten sei er stark Herzinfarkt gefährdet. Der Mann hat schon viele Abnehmkonzepte durch, aber alles ist irgendwie nicht sein Ding gewesen. Jetzt stellt er fest, das FdH bei Ihm gut funktioniert, weil er sich damit voll identifizieren kann.

        Wie sollte sich Deiner Meinung nach der Mann verhalten?

        Möglichkeit A: Er soll FdH sein lassen und warten bis sich seine Einstellung gegenüber gesunder Ernährung geändert hat.

        oder

        Möglichkeit B: Bei FdH werden zwar nicht nur gesunde Lebensmittel gegessen, aber wenn durch die Gewichtreduzierung, das Schlimmste verhindert werden kann, ist das in diesem Fall in Ordnung.

      • Übergewichtige haben nicht alle eine Essstörung, das habe ich in Punkt 2 ja schon zum Ausdruck gebracht. Als Übergewichtiger hat man aber, wenn man unglücklich mit seinem Gewicht ist, ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zu den verschiedenen Nahrungsmitteln.

        Woher nimmst du die Kenntnis, dass es sich in den meisten Fällen um ernährungsbedingtes Übergewicht handelt?

        Natürlich haben Übergewichtige mit Diäterfahrung ein gewisses Gefühl gegenüber Lebensmitteln, das wollte ich mit Punkt 4 zum Ausdruck bringen. Die meisten Diäten und auch die sogenannten Diät- oder Lightprodukte zählen auf Fettreduzierung. Das dieses nicht erfolgreich sein kann liegt auf der Hand.

        Die Produkte (die übrigens auch in Deutschland noch wie verrückt gekauft werden) und denen Fett entzogen wird, werden dann mit Geschmacksverstärkern und auch Zucker versetzt, damit sie überhaupt geniessbar sind. Dann haben sie einen niedrigen Fettgehalt, bringen aber beim Verzehr den Blutzuckerspiegel ins Chaos, dieser steigt ins unermässliche und wenn er dann genauso schnell wieder sinkt, kommen Hungergefühl und Heißhungerattacken.

        Bei einer Heißhungerattacke ist der Kopf weitestgehend ausgeschaltet. Der Betroffene isst dann einfach, weils nicht anders geht und er es nicht aushält.

        Natürlich ist es auch wichtig WOHER die Kalorien kommen, denn verschiedene Lebensmittel haben bei gleichem Gewicht eine Unterschiedliche Kalorienzahl.
        Es gibt Leute die essen nur Unsinn weil sie im Kopf haben, sie müssen lediglich die Kalorien minimieren und werden einfach dadurch nicht satt.

        Wer nen Teller Nudeln isst, nimmt nunmal mehr Kalorien auf, als wenn er stattdessen nen Teller Blumenkohl isst.
        Dazu kommt, dass so Sachen wie Fleisch einfach schneller und auch länger satt machen als Nudeln (siehe oben Erklärung mit dem Blutzuckerspiegel).

        Am Anfang jeder Diät sollte ein Abnehmwilliger zuerst einmal aufschlüsseln, welche Dinge er überhaupt zu sich nimmt, wie viel er isst, was für ein Esser er ist und welche Lebensmittel er gern isst und welche er nicht verträgt.

        Er sollte sein normales Essverhalten über eine Woche genaustens protokollieren und wirklich alles aufschreiben, was den Tag über anfällt. Auch sollte er sich aufschreiben, wann er sich wieviel bewegt hat.

        Danach sollte er schauen, wie viel davon Fast-Food, Süßigkeiten sind und wie viel einfach nur nebenher aus Langeweile gegessen wird. Diese Dinge sollten als erstes überdacht werden.

        Auch sollte er mit dem Gedanken abschließen, dass Essen eine Belohnung für etwas ist. Essen ist keine Belohnung. Süßigkeiten sind keine Belohnung.

        Viele Übergewichtige Leute, die wirklich unzufrieden sind, haben diesen Belohnungseffekt im Kopf fest verankert. Wenn sie traurig sind, greifen sie zu Schokolade, Chips oder anderen Süßigkeiten, weil es ihnen in dem Moment ein gutes Gefühl gibt. Natürlich stürzt es sie später, wenn sich das Gewicht nach unten verändert in die nächste Krise und in die nächste Belohnungsfalle.

        Abnehmen fängt in erster Linie im Kopf an!

        Abnehmen sollte auf der Basis passieren, dass man gesünder lebt, sonst braucht man erst gar nicht abnehmen. Wer seine Einstellung zum Essen nicht verändert wird denn JoJo Effekt am härtesten zu spüren bekommen, wenn er wieder in alte Muster verfällt.

        Beim Abnehmen sollte man seine Ernährung dauerhaft und nicht nur für die Zeit der Gewichtsreduktion umstellen. Auch so kommt der JoJo Effekt schnell zurück.

        Warum aber so Dinge wie FDH gern empfohlen und propagiert werden? Weil man den Menschen versucht klar zu machen, dass sie ohne wirkliche Änderung (ausser dass sie nicht mehr satt werden) ihr Traumgewicht erreichen.
        Nix tun und trotzdem abnehmen? Klingt gut! Warum sich mit gesunden Lebensmitteln und ausgewogener Ernährung rumplagen wenns doch so von alleine geht?

      • Dort http://www.who.int/dietphysicalactivity/publications/facts/obesity/en/ kannst Du nachlesen, das Übergewicht hauptsächlich ernährungsbedingt ist, weil das Verhältnis von Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch, auf Grund von Bewegungsmangel und dem Konsum von energiereichen Lebensmitteln im falschen Maß, nicht mehr ausgeglichen ist.

        Richtig, abnehmen beginnt im Kopf und gerade deshalb müssen sich Abnehmwillige mit dem was sie essen, identifizieren können – zu strenge Vorschriften wirken schnell demotivierend. Deswegen sind kleine Sünden in Maßen genossen ein Stück Lebensqualität. Wobei natürlich immer eine gesunde Ernährungsweise an erster Stelle stehen sollte.

        Volle Zustimmung: Eine dauerhafte Gewichtsabnahme schafft kaum jemand ohne regelmäßige Bewegung.

      • Sorry Mario, aber FDH halte ich auch nur Menschen sinnvoll, die vorher „das Doppelte“ gegessen haben 😉
        Ansonsten ist FDH ein ziemlicher Quatsch aus ernährungsphysiologischer Sicht. Wie soll denn damit eine sinnvolle Zusammensetzung aller notwendigen Nährstoffe stattfinden. Ricardas Beispiel der halben Pizza finde ich diesbezüglich genial.

        Wer sich beispielsweise Low Carb ernährt für den ist die Energiebilanz wie Du sie wahrscheinlich rechnest auch nicht mehr ausschlaggebend, denn er verbrennt aufgrund des niedrigen Insulinspiegels weitaus mehr Fett als ein Mischkostler, bei dem sich ständig das Insulin wie ein Wächter vor den Fettzellen tummelt.

        Und sorry, aber von jemanden, der zur DGE verweist auf seiner Seite, kann zu Low Carb kein anderes Statement kommen als Deines. Nur… lang kann die DGE ihren Fett-macht-Fett Schwachsinn nicht mehr halten, 3 Studien, gegen tausenden Gegenstudien.

      • @ Crazy Girl,

        1. Wenn Du mich zitierst, solltest Du Dir vorher alles detailliert durchlesen. Dann wirst Du vielleicht das Wort Quatsch weglassen – eine philosophische Betrachtungsweise sind keine Fakten.

        2. Eine fettarme Ernährung erleichtert das Abnehmen und bei einer fettreichen Ernährung wird schnell ein Kalorienüberschuss erreicht. Deshalb ist dieser Ratschlag von der DGE nicht falsch. – aber es geht auch mit mehr Fett, wenn eine negative Energiebilanz eingehalten wird.

        3. Bitte nenne mir seriöse Studien, die belegen das Low Carb besser ist, als eine kohlenhydratreiche Ernährung. Aber möglichst keine Leute zitieren, die nur ihre Bücher oder irgendwelche Pülverchen unter das Volk bringen wollen. Nach Deiner Low-Carb-Theorie dürfte niemand von den Weight Watchers Leuten abnehmen – alles darf im richtigen Maß gegessen werden – aber warum tun es viele doch? Wenn bei Low Carb die Energiebilanz nicht ausschlaggebend sind – wo willst Du die Kalorien denn lassen? Ins Weltall biemen? Ich kann Dir sagen, wo zu viele Kalorien bleiben – im Körper und führen zu Übergewicht.

        4. Die Art, der zugeführten Kalorien (Kohlenhydrate-, Fettkalorien etc.) ist völlig egal, solange dabei kein Kalorienüberschuss entsteht. Das ist ein einfaches physikalisches Gesetz. Weniger Kalorien zuführen als der Körper braucht = Gewichtsabnahme – mehr Kalorien als nötig = Gewichtszunahme. Weil das so einfach ist, wird gern von Lobbyisten Verwirrung gestiftet, da das Abnehmen ein Milliarden Geschäft ist und die meisten aus Unkenntnis darauf reinfallen.

        Wenn ich mehr Zeit habe, starte ich in meinem Blog eine Schlankheitsaktion nach dem „ALLES PRINZIP“. Ich werde eine(n) Blogger(-in) über einen gewissen Zeitraum online schlank coachen (natürlich ehrenamtlich ohne Bezahlung). Gern kann ich Dich anschreiben, wenn Du das verfolgen möchtest?

      • @Mario,
        wie erklärst du dir, dass ich trotz eines täglichen Überschusses von mehreren 100kcal pro Tag stetig abnehme?

      • @ Ricarda, was macht Dich so sicher, dass Du mit einem Kalorienüberschuss abnimmst?Energiebilanzrechner ermitteln nur einen nicht zu 100% genauen Richtwert. Außerdem sagt mir meine jahrelange Erfahrung etwas gegenteiliges.

      • Weil ich jetzt mehr und fettiger Esse als in den Jahren , wo ich noch zugenommen habe.

        Mein Nachtisch besteht aus Mascarpone-Creme, die zu 80% aus reinem Fett besteht und ich esse Eis, welche aus ausschließlich Sahne hergestellt wird, ohne zuzunehmen.

        Bei mir gibt es jeden Tag mehrmals Fleisch-Fisch, was ich in einer Pfanne mit Öl brate.

        Ich esse pro Tag mehrere Eier. Zum Frühstück auch gern Eier mit Speck.

        Reicht das? 😀

    • Sorry, Mario, aber was ich als Quatsch empfinde, musst Du schon mir überlassen.

      Dein Schlank-Coaching Angebot ist zwar sehr nett, aber zum einen esse im kaum Kohlenhydrate und werde das auch nicht tun, egal was wer auch immer sagt. Ich habe eine Laktoseintoleranz, eine Fruktoseintoleranz, eine Insulinresistenz sowie eine gestörte Glukosetoleranz. Abgesehen davon habe ich einen BMI von 21, eine Körperfettmasse von 18%, bin also schlank und das schon einige Jahre…

      Viele Studien kannst Du auf http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/ einsehen. Vielleicht solltest Du bei der BSA zu deinen Fitness Trainer Ausbildungen die Ernährungstrainer B-Lizenz ins Auge ziehen, um das zu Lernen, was Du eigentlich Coachen möchtest 😉 Dann würdest Du u.a. auch erfahren, welche Krankheiten die Kohlenhydratemast nach sich zieht und natürlich vieles mehr, was zu einer fundierten Ernährungsberatung gehört. Wenn Du das hinter Dir hast, können wir vielleicht mal weiter diskutieren.

      • @ Crazy Girl, wenn Du Dich beim BSA nicht nur oberflächlich umgeschaut hättest, dann wäre Dir aufgefallen, dass die Ernährungtrainerlizenz schon in meiner Lehrer für Fitness Ausbildung enthalten ist 😉

        Um mal Butter für die Fische zu machen. Wie gefährlich eine kohlenhydratarme Kost ist, hier mal was konkretes und nicht nur eine Datenbank zur Selbstbedienung: http://www.stern.de/sonst/:Low-Carb-Die-Di%C3%A4ten-L%C3%BCge/530890.html http://www.bmelv.de/cln_044/nn_752140/SharedDocs/downloads/03-Ernaehrung/KompassErnaehrung/Ausgabe-2006-1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Ausgabe-2006-1.pdf http://www.oeaie.org/aktuell/6013.pdf

        @ Ricarda, das reicht leider nicht – siehe Links

      • @Mario: Du solltest Dich mal ein bißchen in Toleranz üben. Mit der missionarischen, bevormundenden und rechthaberischen Art die Du an den Tag legst, wirst Du Dir nicht viele Freunde machen.

      • @ Crazy Girl

        Du hast Dich doch in diese Diskussion eingeschaltet und behauptet, dass das Quatsch ist und ich noch eine Ernährungstrainerlizenz machen soll – das zum Thema Rechthaberisch.

        Im Gegensatz zu Dir nenne ich Fakten und lasse mich auch kritisieren, wenn es berechtigt ist. Ausweichen mit irgendwelchen Sprüchen (rechthaberisch, bevormunden …) sind keine Fakten. Wenn ich deshalb bei Dir unbeliebt bin, weil ich konkret auf Deine Kommentare eingegangen bin, dann kann ich gut damit leben.

      • Die Seriösität deiner genannten Quellen zweifle ich an. Sorry, aber wer schon den Stern als Quelle für Ernähungsfragen angibt…

        Wieso die alleinige Kaloriengrenzunterschreitung keine Lösung sein kann:

        Dass man zunimmt, wenn man zuviele Kalorien zu sich nimmt stimmt nur unter der Voraussetzung, wenn man viele Kohlenhydrate UND Fett zu sich nimmt.

        Wenn man die Kohlenhydrate einschränkt, bezieht der Körper seine Energie nicht aus der aus den Kohlenhydraten Glukose sondern verbrennt hauptsächlich Fett. (Stoffwechselvorteil).
        (Quellen:

        Willet W.“Got Fat? Exploring Nutrition Myths: A Digest from the Center for Health Communication of the Harvard School of Public Health 29. März 2000

        Liu S. et al. „A Prospective Study of Diety Glycemic Load, Carbohydrate Intake and Risk of Coronary Heart Disease in U.S Women“ 2000 S.1455-1462

        Westman, E. et al. „Effect of a Very Low Carbohydrate Diet and Nutritional Supplements on Serum Lipids in Mildly Overweight Individuals“ 18. Februar 2000)

        Fettverbrennung verbraucht mehr Kalorien, weswegen man mehr Kalorien essen kann, und dabei trotzdem abnimmt.
        Wer mit einer Low Fat Diät die gleiche Kalorienanzahl aufnimmt, würde nicht abnehmen, sogar zunehmen.

        Eine kohlenhydratarme Ernährung sorgt für einen normalen Insulinspiegel. Ein erhöhter Insulinspiegel fördert die Fetteinlagerung fürht zu Hyperinsulinismus, fördert auch Diabetes, Atherosklerose und Bluthochdruck.
        Seit neustem vermutet man auch einen Zusammenhang für ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs und das polyzystische Ovarialsyndrom.
        (Quellen:

        Song E.Y., et al., „Diabetes but not Obesity Is a Prognostic Factor for Disease-Free Survival in Women with Stage I, II or III Breat Carcinoma Receiving Tamoxifen“ Dezember 2000

        Goodwin P.J et al, „Prognistic Effects of Circulating Insulin-Like Growth Factor Binding Proteins“ Dezember 2000

        Franceschi S. et al. „Intake of Macronutriens and Risk of Breast Cancer“ 1996 S. 1351-1356)

        Was ist schlecht an Kohlenhydraten? Eine Kohlenhydrataufnahme aus Gemüse ist nicht schlecht. Gemüsu sind wichtige Lebensmittel die unser Körper braucht.
        Braucht unser Körper aber weissen Zucker? Braucht er weisses Mehl? Braucht er weissen Reis? Braucht er industriell stark veränderte Lebensmittel?

        Zwischen 1910 und 1970 waren koronale Herzerkrankungen ein seltenes Thema.
        Seit dem nahm der Verzehr an tierischen Fetten ab, der Cholesterinkonsum blieb gleich und der Verzehr von Zucker und Weißmehl nahm um 60% zu.

        (Quelle:
        Enns, C.W. et al. „Trends in Food and Nutrient Intakes by Adults“ 1977-1978, 1989-1991, 1994-1995)

        Innerhalb von 100 Jahren hat sich allein in den USA der pro Kopf Verbrauch von Zucker und Weissmehl verzehnfacht.
        1975 waren das 56 Kilogramm Kalorienhaltige Süßungsmittel pro Kopf, Pro Jahr und 1999 waren es bereits 72 Kilogramm.
        Ein erwachsener der sich „normal“ ernährt nimmt etwas geschätzt ein Drittel seiner Kalorien aus ernährungsphysiologisch wertlosen und für den Stoffwechsel schädlichem Zucker auf.

        Zucker macht mehr als 60% unseres ganzen Kohlenhydratkonsums aus!

        Die erhöhte Aufnahme von Zucker und anderen raffinierten steigert die Insulinausschüttung der Körpers. Insulin ist einer der wichtigsten Faktoren bei Übergewicht (Adipositas). Zucker ist Gift für unseren Stoffwechsel und für unsere Gesundheit. Das kann man entweder ignorieren und die Quantität des Essens herunterschrauben, dann aber vielleicht Hungern. (Das raten nämlich die üblichen Diäten! FDH usw.) Oder man steigert die Qualität und die Verwertbarkeit der Lebensmittel und entscheidet sich für eine dauerhafte Ernährungskorrektur und für seine Gesundheit. Die Wahl kann dann jeder für sich selbst treffen. Ich hab sie für mich getroffen. Mehr Qualität und mehr Lebensfreude.

      • @ Ricarda,

        ich habe 3 Quellen genannt und nicht nur den Stern. Zweifelst Du die anderen beiden Quellen bzw. seriösen Institutionen auch an? Falls ja, warum? Niemand hat hier behauptet, dass sich jemand ausschließlich vom einfachen Zucker oder Weißmehl ernähren soll.

        Auf der Seite Kompass-Ernährung vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (zweiter Link) steht, welche Art von Kohlenhydrate hauptsächlich konsumiert werden sollten (komplexe bzw. stärkehaltige Kohlenhydrate). Deshalb habe ich diese Webseite als Verweis angegeben.

      • Das ist alles was du zu meinem Kommentar zu sagen hast?

        Das PDF ist schlecht recherchiert und in keinem Fall aussagekräftig.

        Die Werbeblättchen der Regierung kenne ich und gebe auf deren Informationen genauso viel wie auf die Versprechen der Werbung, dass meine Kinder durch Weingummi alle nötigen Vitamine aufnehmen, oder durch verzuckerten Quark das Knochenwachstum angeregt wird.

        Immer schön dran denken, wer sowas finanziert und welche Interessen da bestehen. Wieso sollte ich meiner Regierung in solchen Sachen vertrauen wenn sie schon auf ganz anderer Ebene versagen?

    • @ Ricarda,

      ok, die zweite Quelle ist für Dich auch nicht glaubwürdig, aber wie gesagt – ich habe Dir 3 Linkquellen genannt.

      Und das ist Quelle Nr. 4 http://www.dge.de/modules.php?name=St&file=vollwert

      Ich bin schon mit einem kilometerlangen Text auf alles mögliche eingegangen und möchte mich nicht ständig wiederholen – Kurzform: Alles Essen im richtigen Maß, aber den Schwerpunkt auf eine ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse und Vollwertkost legen.

      Wir drehen uns hier im Kreis. Du bist von Deiner Sache überzeugt und ich von meiner. Wir können diese Diskussion noch ewig fortführen und irgendwann überholen wir textmäßig alle Diät-Foren 🙂

  5. Auf die Idee wär ich nie gekommen.
    Aber durch den Süssstoff kriegst doch irgendwann Heißhungerattacken?!

    • Scheint wohl bei jedem anders zu sein.
      Ich kann Süßstoff geniessen ohne Heißhungerattacken zu bekommen.

      Nach Zucker- und KH-Genuss bekomme ich sie allerdings auf jeden Fall.

  6. Mit den Getränken klappt das bei mir leider noch gar nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😉
    Andere Frage: Gibt es eine Low-Carb Alternative für Mehl, um beispielsweise mal einen Low-Carb Kuchen zu backen?

  7. Pingback: Low Carb Ernährungstipps – Kuchen ohne Mehl - Das ganz normale Chaos

  8. Supi, Danke für den Tipp!

  9. Hallo Ihr Lieben,
    immer gibt’s Streit, wenn es um low carb geht, aber mal ganz ehrlich: was wissen wir denn wirklich genau und auf welche Studien kann man sich verlassen? Und was ich mich wirklich frage: wie ist das mit Trinken eigentlich genau? Warum sollten wir denn das Gefühl für die richtige Trinkmenge verloren haben? Ich tu mich auch schwer ab 2 Liter aufwärts, aber es gibt auch viele andere Stimmen die sagen, es ist besser, auf den Körper zu hören und ihn nicht zu „ertränken“. Und auch mit dem Süsstoff ist es doch das Problem: es gibt Studien, die sagen, kein Problem – aber mindestens ebensoviele Studien, die sagen: bloss nicht!!! Tja, woran soll man sich da orientieren? Und warum dann immer diese Verbissenheit?
    LG, toptob

    • Wenn jemand einen Weg ausserhalb der Norm geht, wird es immer Leute geben, die aufschreien, wie schlimm es doch ist.

      Ich habe früher auf meinen Durst gehört und war regelmäßig dehydriert. (mehr als ein Glas am Tag habe ich nicht runterbekommen) Daraus resultierten: Schlappheit, Kopfschmerzen und Probleme mich zu konzentrieren.
      Mittlerweile trinke ich endlich wieder mehr und fühle mich besser. Dafür müss ich auch dann trinken, wenn ich gar keinen Durst habe.

  10. Mal zum eigentlichen Thema: Genug trinken sollte man immer – egal ob man abnehmen will oder nicht 😉
    Der Titel hat mich verwirrt. Wollte ich nur loswerden^^

  11. Viele dieser Mineral- und Vitamin-Brausetablette haben auch kaum carbs und sind bei mir immer eine willkommene Möglichkeit was mit Geschmack zu trinken 🙂

    Low Carb ist super, vor allem fürs Fitness-Studio 🙂 Kraft ohne Ende, und Fettabbau. was will man mehr?

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