Das ganz normale Chaos

Leserbindung in Blogs? Stammleser gewinnen.

| 46 Kommentare

Es gibt doch nichts Schöneres, als wenn man etwas bloggt und sich einige Stammleser danach zu Wort melden. Entweder weil sie das Thema interessiert, oder weil sie einfach gern deine Artikel lesen.

Falscher Denkansatz

Aber Leserbindung kommt nicht von ungefähr. Es ist tatsächlich nicht so, dass man ein Blog ins Netz stellt und die Leute nur drauf warten, sich wie die Geier drauf zu stürzen und zu kommentieren. Wer das denkt, wird schnell die Lust am Bloggen verlieren.

“Wieso kommentiert bei mir keiner?” “Ist das uninteressant, was ich schreibe?” werden dann sicher die Gedanken sein.

Im Internet gibt es für jedes Thema eine Zielgruppe. Mal ist sie größer, mal ist sie kleiner, aber es gibt sie. Der Trick ist, sie muss auch von dir wissen und dich finden!

Grundlagen schaffen

Es bringt natürlich nichts, dein Blog zu eröffnen, einen ersten Beitrag zu schreiben “Hallo hier ist mein Blog. Viel Spaß beim Lesen” und dann den Link herumzuschicken und zu schreiben “Hey ich hab ein tolles neues Blog, schaut doch mal rein”.

Wenn der Empfänger des Links nicht gerade deine Mutter ist, wird der Besucher sicherlich gelangweilt die Seite schließen. Denn da ist ja nichts. (Deine Mutter wird sagen: “Och deine Seite ist ja richtig schön geworden und gefällt mir schon sehr gut!” Fazit: Gebt nichts auf das Urteil eurer Mutter 😉 )

Also bevor du du anfängst, wie wild loszuspammen brauchst du eine Grundlage und das sind Artikel. Diese müssen keine journalistische Meisterleistung sein, aber sie sollten im Groben zeigen, in welche Richtung dein Blog gehen soll und sie sollten das repräsentieren, was dein Blog ausmacht.

Wenn du also 3-4 Artikel geschrieben hast, kannst du deinen Link herumspa… halt natürlich nicht spammen. Spammen = Böse.

Niemand mag Spam. Wenn du spammst, mag niemand dich.

Auf deine Seite aufmerksam machen

Tja wie macht man das ohne zu spammen?

  1. Such dir Blogs, die ein ähnliches Thema behandeln und kommentiere dort. Schreibe einen sinnvollen (!) qualitativen Kommentar. Dann wird der Blogbetreiber und auch seine Leser auf dich aufmerksam und schauen sich deine Seite an, die du im URL-Feld angegeben hast.
  2. Werde selbst Stammleser bei diesen Blogs und bringe dich aktiv in das Geschehen und die Kommentare ein.
  3. Melde dich bei einigen Blogverzeichnissen an. (Wäge aber ab, ob es für dich von Nutzen sein kann. In manchen Blogverzeichnissen finden sich nur Sexlinks und Werbeblogs. Da wirst du sicher keine Leser finden).
  4. Bist du in Foren unterwegs? Setze einen Link zu deinem Blog in deine Signatur (sofern es erlaubt ist) oder in dein Profil. Manche Foren bieten auch einen speziellen Bereich an, wo man seine Seite oder sein Blog vorstellen kann.
  5. Setze deinen Link in die Profile anderer Dienste bei denen du angemeldet bist. Viele bieten die Möglichkeit dazu. Nutze sie.

Die ersten Leser haben sich eingefunden und kommentiert

Nun nicht verzagen. Jetzt geht es drum, dass sie dein Blog als so interessant und gut befinden, dass sie gern wiederkommen und auch gern kommentieren.

  1. Antworte deinen Lesern auf ihre Kommentare. Auch wenn es manchmal ein wenig Arbeit ist, aber so fühlen sich deine Leser gut betreut und wissen, dass ihre Kommentare gelesen werden. Niemand kommentiert noch einmal auf einem Blog, wenn sein Kommentar für Wochen allein unter einem Artikel verstaubt.
  2. Wenn eine Diskussion entsteht, schreibe doch auch einfach mal einen Artikel darüber und verlinke die jeweiligen Personen, die diese Diskussion führten darin
  3. Schreibe regelmäßig Artikel. Es gibt nichts schlimmeres als ein Blog in dem wochenlang nichts passiert. So verlierst du auch deine treusten Stammleser irgendwann. Das Internet ist voll von Blogleichen, die das beweisen.
  4. Richte deine Artikel nicht allein an dem aus, was grad populär ist und worüber alle gerade schreiben. Es gibt nicht schlimmeres als wenn 50 Blogs alle über das selbe Thema schreiben und dann sogar noch in fast dem gleichen Wortlaut.  Wenn du schon über ein populäres Thema schreiben willst, dann schreib deine eigene Meinung dazu und stelle deinem Leser einen gewissen Mehrwert, den anderen Blogs gegenüber, bereit.
  5. Blogge über diese Themen dann aber direkt und nicht erst nach einer Woche, wo alle das Thema schon satt haben.
  6. Finde deinen eigenen Stil, deine eigene Persönlichkeit und bleibe deinem Stil treu. Es gibt nicht Schlimmeres, als sich zu verbiegen nur um es möglichst vielen recht zu machen. Im Endeffekt machst du es dann niemandem recht und deine Beiträge werden wischiwaschi.
  7. Bleibe trotzdem offen für konstruktive Kritik. Nimm sie dankend an und denke darüber nach, inwiefern sie dich weiterbringen kann.
  8. Biete deinem Leser die Möglichkeit, nicht nur in deinem Blog zu lesen, sondern auch über RSS Feeds z.B. über einen Feed-Reader, einem Mailprogramm oder über mobile Endgeräte. Dazu solltest du deine Feeds aber nicht einfach abschneiden. Sonst braucht sie ja keiner. Enthalte deinen Feedreader nicht vor, denn auch sie sind Stammleser.
  9. Hab Spaß am Bloggen. Alles andere wirkt erzwungen.

46 Kommentare

  1. Pingback: TiiaAurora

  2. Was du da so geschrieben hast, stimmt. Zusätzlich mächte ich noch darauf hinweisen, dass man neue Leser nicht nur durch Kommentare in anderen Blogs finden kann, sondern sich so etwas -zumindest bei mir- jetzt schon das ein oder andere mal durch Gespräche mit vormals fremden Personen via Twitter ergeben hat. Wenn man dort ein wenig nach Personen sucht, die ähnlich Themen- oder Interessenschwerpunkte haben, kann man dort recht gut fündig werden 😉

    • Da hast du recht. Twitter ist in dem Sinne schon wieder ein Phänomen für sich. Nicht jeder versteht es, nicht jeder mag es (nicht mal die die selbst twittern).

      Mir hats auch schon sehr viel gebracht. Allein Twitterfeed möchte ich für diese Zwecke nicht mehr missen.

  3. Wow 🙂
    Richtig guter Artikel 🙂 Hast es soeben in meinen Feedreader geschafft 🙂

  4. Hi,

    Erstmal finde ich diesen Artikel sehr gut.
    Doch anmerken möchte ich, das bei mir im google Reader die einzelnen Punkte mit fast weisser Schrift auf weissem Grund ankommen.

  5. Alle Punkte würde ich so unterschreiben. 🙂
    Auch gut, dass du hervorgehoben hast, dass niemand Spammer mag. Ganz schlimm finde ich es nämlich zum Beispiel auch, wenn jemand einen Kommentar schreibt und darin hauptsächlich auf einen eigenen Beitrag verweist, so nach dem Motto „Ah, darüber habe ich auch geschrieben, hier ist der Link: xyz“.

    Nochmal: Schöner Artikel, wichtige Punkte gut zusammengefasst. Hast du vor, noch weitere Artikel dieser Art zu schreiben? 🙂

    • Kommt drauf an, ob mir beim Blogs durchstöbern wieder irgendetwas auffällt, was ich los werden muss 😉
      Auf einige einige der Punkte bin ich durch Trial und Error gestoßen.

    • Also das stört mich dann eher weniger. Wenn jemand auf seien Link verweist. Ich finde es viel schlimmer das man doch sehr häufig Kommentare bekommt, die Kommerziellen Scheiss eenthalten, oder irgendwelche Seiten, die man nicht ungefragt sehen oder Lesen möchte. (pornografische Seiten) zum Beispiel.Hatte mal einen Kommentar mit 325 ( ich habe es nachgezählt) Links zu pornoseiten……

      Aber ich stimme zu, dieser Artikel ist wirklich gut !

  6. Sind sehr gute Tipps dabei. Ein paar Sachen, auf die ich (wenn ich denn ein Blog erstelle, dass für die eine große Leserschafft sein soll) von alleine nicht gekommen wär denke ich.
    Bin sowieso totaler Blog-Newbie. 😉

    • Das ist im Endeffekt alles nur erfahrungswert.
      Am leichtesten sieht man es immer dann wenn man schaut, wie man selbst als Leser gewisse Dinge empfindet. Dann kann man das immer gut auf sich selbst als Schreiber beziehen.

  7. Schöner Beitrag. Nicht viel neues für mich, aber viel wahres.

    Kann auch jedem Blogger nur empfehlen eine klare Linie zu behalten.

    Hartnäckig zu sein und sich selbst Treu zu bleiben. Man kann den Lesern ja eben nicht nach dem Munde schreiben. Das hat noch nirgens funktioniert.

    • Genau, hartnäckig sein. Selbst wenns nun schon der 5te Artikel war, wo kein Kommentar kam, weitermachen. Trotzdem weiterschreiben.

      Kann manchmal ermüdend sein, aber wenn man dann doch irgendwann den „Durchbruch erlebt“ machts umso mehr Spaß zu wissen dass man drangeblieben ist.

  8. Nettes posting. Direkt mal in Feedreader geshared.

  9. Hi Ricarda,
    da hast du ja eine schöne und ausführliche Auflistung gemacht. Sehr schön.
    Blogger werden ist nicht schwer, Blogger sein dagegen sehr. Viele unterschätzen die Arbeit die in einem gutem Blog stecken. Auch ist es sehr schwierig Stammleser zu gewinnen und die zu binden. So schnell wie diesee kommen genauso schnell können die auch wieder abspringen.
    Es gibt viele Blogger da draußen. Einige haben die Motivation damit Ihren Lebensunterhalt zu verdienen andere haben das Ziel sich einfach selber im Web darzustellen.
    Ich finde das wichtigste ist immer am Ball zu bleiben seiner Linie treu zu bleiben. Allen kann man es nie recht machen.
    Viele Grüße
    Thomas

    • Hallo Thomas,
      ja am Ball bleiben ist extrem wichtig.
      Nebenbei mal ein Auge auf die Statistik werfen und auf Schwankungen reagieren.

      Dieses Blog gibts erst seit Oktober, aber ich habe vorher schon ein Jahr lang in einem Nischenblog mit einer (zugegebenermaßen) schreibfaulen Zielgruppe geschrieben. Da muss man wirklich Motivation aufbringen, wenn so überhaupt kein Feedback kommt. Aber die Seite ist nicht an Blogger gerichtet, also kann ich auch nicht erwarten, dass meine Leser wissen was zu tun ist.

      Dafür bekomme ich Unmengen Suchanfragen über Google und die User bleiben oft ziemlich lang und lesen sich so durch die Seiten. Das ist dann meine Motivation dort.

      Es ist sicherlich immer eine Frage, was man erwartet.

  10. Das war wirklich gut geschrieben!
    Nach dem gleichen Muster bin früher gegangen, als ich noch eine Grafik Webseite hatte, damals hatte ich Affiliates. Lief auch wunderbar!
    Im Grunde genommen ist es eine schöne Sache Gleichgesinnte zu haben. 🙂

    LG
    Mondgerbil

  11. Sicherlich hast du mit so ziemlich allem Recht. Das muss man dir glaube ich auch gar nicht groß sagen. Ich finde nur, dass man auch ohne sich groß Gedanken zu machen nach und nach ein Teil der Blogger-Familie werden kann. Ich habe bei mir auch eine interessante Entwicklung in dem Bereich feststellen können. Bloggen ist ein Findungsprozess. Du hilfst recht gut mit deinem Artikel hier, aber viele müssen einfach, wie du schreibst, ihren Weg finden. Und das kann auch mal dauern xD.

    Und in meinem Feed-Reader bist du schon ganz schön lang. Daher muss ich dich da jetzt nicht reinpacken :D.

    • Das freut mich doch, dass ich da schon reingefunden habe 😉

      Ich stimme dir zu, jeder muss seine Erfahrungen machen, aber viele scheitern dann schon an dem Punkt, den ich oben genannt hatte. Sie denken wirklich, wenn sie eine Seite ins Netz stellen, dann würde das schon reichen die Menschenmassen anzuziehen.

      Und wenn dann doch keiner schreibt, dann sind sie total demotiviert.

      Wenn man sich mal meine ersten Beiträge hier anschaut, wird man auch sehen, dass ich ziemlich lang kein oder kaum Feedback hatte.

      Über Google habe ich auch fast keinen Traffic, weil ich wahrscheinlich nicht speziell genug bin. Aber Stammleser sind in der Hinsicht auch viel mehr wert (wenn man nicht des Geldes wegen bloggt).

      • Ja klar. Stammleser sind toll. Und sie sind 10mal mehr wert als Leute, die wegen einem Bild oder 2 Worten zu dir finden. Nur dann, wenn sie sich auch für die Seite an sich interessieren, wird es richtig gut.

        Ich weiß, dass viele daran scheitern, aber scheitern ist nicht schlimm, wenn man wieder „aufsteht und wieder auf das Pferd, von welchem man runtergefallen ist, aufsteigt“. Dann halte ich scheitern für ebenso lehrsam, wie so ein Artikel.

        Aber wie schon erwähnt: Er ist wirklich gut und sicher auch hilfreich für die, die noch nicht genau wissen, wie der Hase läuft.

  12. Ich hatte am Anfang auch sehr wenige Kommentare. Google Besucher geben auch sehr selten Kommentare ab. Am Ende sind es dann doch die Stammleser, die immer mal was dazu schreiben. Mittlerweile habe ich fast zu jedem neueren Artikel einen Kommentar. Am Anfang hatte ich kaum Kommentare und das war schon ein bisschen demotivierend. Es mach auch einfach viel mehr Spass wenn auch zu dem Artikel was gesagt bzw diskutiert wird. Damit sieht man auch das Leben im Blog ist und das er gelesen wird.

    • Ja Besucher von Google lesen eigentlich nur und sind dann wieder weg. Reine Informationsbeschaffung.

      Aber daran sieht man gut, dass man einfach abwarten muss, und dass sich sowas entwickelt. Und natürlich auch, dass man immer etwas zurück bekommt, wenn man etwas gibt.

    • stimmt, kann ich nur zustimmen. Google Leser sind meisten Leser die sich verirrt haben. Dann schauen sie schnell mal rum und gehen dann wieder. Geben sehr sehr selten Kommentare. ich habe meistens auch zu jedem Thema Kommentare, aber es gibt auch Beiträge da wird nicht Kommentiert, das stört mich aber dann auch nicht. Ich habe nicht viele, aber eine kleine Gruppe an Stammlesern. Und das freut mich dann sehr. Aller Anfang ist schwer!

  13. Du hast ein absolutes „No go“ vergessen: Niemals, wirklich niemals per Kontaktformular einen Blogger anbetteln einen in seinem Bloggroll aufzunehmen. Mir ist es ein paar Mal passiert, dass ich solche Mails bekommen habe und ich fand das nicht gut. 🙄

    Ansonsten finde ich deine Liste echt super, bzw. den ganzen Artikel dazu. Ich hab auch meine „Leser“ mir erarbeitet und am Anfang „nur“ 3-4 Stammleser gehabt, aber mit der Zeit ist es schon schön angewachsen. Allerdings hab ich nur einen einzigen Blog gesehen gehabt, als ich damit anfing und das war bei Blogspot,also keine Community und gar nichts. Und wenn man oben auf „nächstes Blog“ klickte, landete man in Japan und sonstwo, also nicht nach Sprache sortiert, das erschwerte den Einstig noch mehr. Bis ich das mit dem Bloggroll kapiert hatte und dann „Bloghüpfen“ spielte um Blogs zu finden, die mir gefielen. :mrgreen:

    • Diese Blogspot-Erfahrung habe ich auch gemacht *g* Ich dachte mir dann auch „Wasn das fürn Mist“. Da kamen die interessantesten Sprachen bei rum *g*

      Mittlerweile habe ich ganz gute Wege gefunden, neue Blogs zu entdecken. Schöner wäre es natürlich die Google Blogsearch würde besser funktionieren und nicht größtenteils Foren ausspucken.

      Aber das mir dem Blogroll-Betteln ist mir bislang noch nie passiert *G* Sonst hätt ichs in die Liste genommen. Lustige Sache. Mir wäre das viel zu unangenehm nach sowas zu betteln.

      • Na ja, Blogspot bot sich damals an, da ich eh einen Account bei Google hatte und wenn man keine Ahnung von nichts hat….. :mrgreen:

        Also das mit dem Betteln kannte ich vorher auch nicht, aber bei Overblog ist es mind. 5x vorgekommen und auch wenn das fies klingt, aber ich seh das nicht ein. In meinem Bloggroll kommen nur Seiten, wo ich auch wirklich täglich vorbei schaue und das muss sich (klingt jetzt blöd, ich weiß) ein Blog halt „verdienen“ und nicht „erbetteln“ 🙂

      • Ja genau dafür ist es ja auch gedacht. Overblog kenne ich nicht, da ich nach einer sehr kurzen WordPress.com Phase direkt selber gehostet habe. Zuerst über simplephpblog und dann direkt zu WordPress nachdem simplephpblog mir mein ganzes Blog zerschossen hatte (aber sonst wars toll 😉 )

        Dass eine richtige Community dahinter steht, habe ich erst bei WordPress erfahren und fand es am Anfang (und auch jetzt) wirklich hilfreich, weil man immer eine Antwort findet, wenn man ein Problem mit etwas hat.

      • Betteln um in die Blogroll zu kommen? Also sowas habe ich auch noch nicht gehört. Wie soll ich das finden? Also ich würde niemanden nehmen nur weil er bettelt. Ich lese relativ wenig Blogs, weil ich auch nicht so viel Zeit habe, aber wenn ich einen Blog lese, dann mag ich diesen Blog und dann landet er selbstverständlich auch in meiner Blogroll.
        Bei Blogspot war ich ganz zum Anfang auch, um mich auszuprobieren, möglichkeiten auszuloten und auch um zu sehen ob bloggen was für mich ist. Benötigt ja auch eine gewissen Menge an Zeit. Also wenn ich auf nächstes Blog geklickt habe bei Blogspot, da hatte ich so gut wie nie ein deutsches Blog bei. Dann kam ich zu WordPress und nun hoste ich alleine. Un dbin wirklich begeistert, was man für Möglichkeiten hat. Bei WordPress. com ist zwar der Einstieg gut, aber man kann nicht mal seinen CSS Style verändern ohne dafür Geld zu bezahlen. So nun höre ich mal auf, sonst wird es zuviel. 😛

  14. Also ich hatte auch einige Kommentare von Lesern, die mich über Google gefunden haben, da ich über Depressionen schreibe.
    Leider gibts zu dem Thema kaum ein regelmässiger Blog, gut dann fühle ich gerne die Marktlücke.
    Natürlich wird auch ein Blog bekannter, wenn ich woanders kommentiere. Klinkenputzen könnte man das nennen.
    Toll finde ich es, wenn ich andere Menschen, die sich bei der Krankheit Depression nicht auskennen, dazu motiviere sich mit dem Thema auseinander zu setzen und Freunde/ Angehörige respektvoller und verständnisvoller zu behandeln.
    Sowas macht mich glücklich.
    Oder wenn ich andere Depressiven Mut mache.

    • Da sieht man aber auch, wie unterschiedliche Themen, unterschiedliche Voraussetzungen geben.
      Gerade bei Themen, die Krankheiten betreffen, hilft es Betroffenen, sich auszutauschen und Erfahrungen loszuwerden.

      Bei wieder anderen Themen „konsumieren“ die Besucher nur.

      Ich finde dein Blog sehr gut und wichtig. So kann jeder, der nicht betroffen ist, sich in die Lage eines Betroffenen hineinversetzen und versteht dann vielleicht besser wie man sich fühlt.

    • Auf meinem blog gibt es kein festgesetztes Thema. Das möchte ich aber irgendwie auch nicht. Ich schreibe über alles mögliche. Mittelalter ( Mittelalter Fan), Garten,Rezepte…. einfach über alles. Es gibt immer Leute die etwas passendes bei mir zu Lesen finden! ( hoffe ich jedenfalls. Aber jeder hat eine andere Vorstellung von Blogs. Ich habe viel Blogs besucht, die irgendwie vollgestopft waren mit Werbung an jeder Ecke. Meiner ist dann doch sehr „aufgeräunt“ gehalten.

      Übrigens: Deinen Blog lese ich hin und wieder auch!

  15. Das, was du geschrieben hast, ist völlig korrekt und hilft gerade Neulingen weiter.
    Ich habe festgestellt, dass man besonders bei Themenausrichtungen mit geringerer potentieller Interessentenzahl einen langen Atem braucht. Aber hat man dann seine Leser gefunden, macht es um so mehr Spaß. Unser Zwerghamster-Blog hat auch einen Moment gebraucht, bis Leser kamen. Und jetzt motiviert jeder neue Leser mehr. 🙂
    Ich werde in unserer nächsten Ausgabe der Linktipps der Woche nochmal auf deinen Beitrag verweisen. Vielen Dank!

    • Danke für deinen Verweis.

      Ja das meinte ich oben. Es gibt für alles eine Zielgruppe und ist sie noch so klein 🙂

      Es ist klar das einige Themengebiete fast Magneten sind und andere nicht, aber dafür sind bei den beliebten Gebieten oft zig Konkurrenzblogs.

  16. Hallo Ricarda,
    ein schöner Artikel hast Du geschrieben. Ich bin seit November 2008 Blogger. Am Anfang war es richtig schwer, alles richtig auf die Beine zu stellen. Suchmaschinen Anmeldung, Sprechende URL’s, Inhalt, Kategorien etc. Doch mittlerweile habe ich das wenigstens hinter mir. Ich schreibe 90% der Artikekl von meinen Persönlichen Erfahrungen, die ich auf Reisen gemacht habe.

    Jetzt hoffe ich, dass ich in Zukunft ein paar Stammleser gewinnen kann ;).

    Gruss Ivan

    • Ja man muss einiges beachten und oftmals kommen dann noch einige Dinge dazu. Man muss immer die Augen und Ohren für sowas offen halten.

      Wichtig ist es, dass man nicht versucht verzweifelt Themen hinterherzulaufen.

  17. Pingback: Linktipps der Woche: Gefunden im Netz - KW11/2009 | myCampbell.de - Das Campbell-Zwerghamster Blog

  18. Mahlzeit.

    Ein Fundus guter Ratschläge und daurch ein wertvoller Beitrag, der viele Anregungen gibt. Vielen Dank für die Mühe und Offenheit – werde sicherlich einiges für mich mitnehmen.

    Grüße an die Füße,
    Dan

  19. Pingback: gedankenkarussell » Blog Archive » What do I need, dear Mr G.?

  20. Mahltied, echt super Beitrag.
    Danke für den Tipp zu dem Artikel.
    Werd ich ganz klar beherzigen was
    du da geschrieben hast.
    au an other time
    on an other place

    der bagalutenGregor

  21. Pingback: FollowBlog « bagalutenGregor's BLOG

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