Das ganz normale Chaos

6345772920_152e5aedd9_z

Lasst uns in Ruhe! Wir wollen so leben wie WIR sind! [Rant]

| 220 Kommentare

Diese zwei Sätze möchte ich gerne jedem an den Kopf knallen, der meint andere Leute in irgendeiner Weise fremdbestimmen zu können. Man ist in vielen Bereichen ja oft fremdbestimmt. Geht man zum Bäcker, hat man nur eine eingeschränkte Auswahl an Brötchen oder Brot. Das ist okay. Brötchen sind nicht das, worum es sich im Leben hauptsächlich dreht. Gingen wir früher Klamotten kaufen, war die Auswahl auch recht eingeschränkt. Man entschied sich dann für das, was von allen Sachen am okaysten aussah.

Heute mit dem Internet sind die Möglichkeiten andere. Nirgendwo erlebt man so große Freiheit und nirgendwo wird man plötzlich so eingeschränkt. Eingeschränkt? Richtig. Ich habe das Thema hier ja bereits einmal am Rande angeschnitten. Es geht um die Auswüchse und Perversionen der Gleichberechtigung. Perversion deswegen, weil sie die Gleichberechtigung umkehren in das Verhöhnen von Männern, als hätten sie das Recht, Rache für etwas zu üben, von dem sie nie betroffen waren, weil sie in hübschen Vorörtchen groß wurden, sich alles kaufen konnten, wenn sie Papi nur nett anblinzelten, sie die Schule besuchen konnten, wählen gehen durften und Gleichberechtigungskampf eher als nette Freizeitbeschäftigung ansehen. So wie Wale retten, nur dass man hier nicht nass wird oder ertrinken könnte.

“Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns.”

Im Kampf gegen für die Gleichberechtigung gibt es nur zwei Fronten. Entweder du bist dafür oder du bist dagegen. Manchmal bist du auch dafür und die Leute behandeln dich, als wärst du dagegen oder Leute sagen sie seien dafür, sind aber eigentlich dagegen (siehe oben).

Wieso genderst du nicht?

Ich finde es scheinheilig an alles ein IN oder INNEN anzuhängen. An alles? Nein nicht an alles. Negative Personenbeschreibungen werden sehr viel seltener konsequent gegendert als positive. Wie das nur kommt? Ich finde es albern. Ich liebe die deutsche Sprache so wie sie ist und möchte sie nicht durch das Gender-Ding verschandeln. Durchgegenderte Texte lesen sich ruckelig. Sie lesen sich unschön. Ich lese drei Sätze, klicke oder blättere sie Weg. Mein Kopf sträubt sich. Lasst mich mit eurer AschenbecherIn in Ruhe. Ich gendere nicht. Wahrheit braucht kein IN und INNEN. Vernunft ist nicht ein Ergebnis von stilistischen Mitteln, sondern von Einsicht.

Als Frau musst du aber…

Ich muss gar nichts. Ich muss nicht bei eurer kleinen Maskerade mitmachen, wenn ihr euch nachmittags trefft und darüber redet, was eure “Freunde” wieder Dummes angestellt haben, dass sie ja sowieso nichts verstehen, weil es nur Männer sind. Ich muss mir nicht mit ansehen, wie ihr männliche Meinungen in den Boden redet, weil sie von Männern kommen. Ich muss mir nicht eure durchgegenderten Blogartikel durchlesen, in denen ihr erst einmal demonstriert, wie klein und verletzlich ihr seid, und euch dann echauffiert, was euch der große böse Mann denn Böses zu gesagt hat. Ich muss vor allem auf keinen Link klicken, den ihr mit “Sexistische Kackscheiße” (euer Schlachtruf mit der ihr eure Armee zu den Waffen ruft) betitelt während ihr euch aber gleichzeitig beim Bademodemodel der H&M-Werbung die Lippen leckt.

Ich muss mir vor allem nicht anhören, dass alle Frauen nur Sklaven der Männer sind und Feministinnen ihre einzige Chance, aus diesen Klauen befreit zu werden. Ich bin frei und ich will so leben wie ich bin. 

Some rights reserved by therealbridgetpalmer

Werdet erwachsen!

Ihr könnt mir nichts vormachen, ich bin eine Frau. Ich bin in einem Haushalt nur mit Frauen aufgewachsen. Wir waren Mutter + drei Töchter. Ich kenne diese ganzen Psychospielchen. Ich kenne das “auf Prinzessin” machen, um an Ziele zu gelangen. Diese künstliche Betroffenheit mit dem Charakter eines aufgescheuchten Hühnerstalls. Ich kenne das Ausstechen von Konkurrenz aus Angst, schlechter dazustehen. Ich kenne auch genauso das Vortäuschen von Schwäche, um unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen. Ich weiß, dass in Streitfragen zwischen Mann und Frau immer eher der Frau zugesprochen wird. Weil Frauen ja so schwach und verletzlich sind. Ich weiß das, ihr wisst das. Machen wir uns nichts vor.

Benehmt euch wie erwachsene Menschen. Behandelt alle Geschlechter gleich. Behandelt niemanden abwertend, nur weil er was anderes zwischen den Beinen hat, als ihr. “Frausein” ist nichts besonderes. “Mannsein” auch nicht. Alle sind gleich wichtig, alle haben das Gleiche zu sagen.

Statt zu versuchen Rache zu üben, Macht zu missbrauchen oder euch in eurer Profilneurose zu suhlen, macht einen Schlussstrich. Macht Frieden. Wir sind nicht im Krieg. Frauen sind keine Sklaven, ihr seid keine Weltretter. Ich will nicht dass ihr über mein Leben bestimmt. Ich will nicht, dass ihr mir sagt, was gut für mich wäre. Ich will nicht, dass ihr mir unterstellt “ich wüsste es ja nicht besser” und “ihr wusstest besser was ich machen sollte”. Stellt euch mal vor: Ihr habt Unrecht.

Wisst ihr wer wir sind? Wir sind starke Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand genommen haben, wir sind die, die sich nicht nur auf ihr Geschlecht berufen haben, sondern auf ihre Leistung. Und wir sind die, die es satt haben, von euch bevormundet zu werden. Denen schlecht wird, wenn sie “Frauen müssen/Frauen sollen” aus euren Mündern hören. Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass wir uns historisch von der einen Unterdrückung in die Nächste begeben. Lasst uns in Ruhe! Wir wollen so leben wie WIR sind! Wir WERDEN so leben wie wir sind. Geht Wale retten!

Disclaimer:

Ich bin für die Gleichberechtigung. Gleichberechtigung, die bedeutet, dass jedes Geschlecht gefördert wird, wenn Unterdrückung stattfindet. “Man kann den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben”, sagte meine Oma immer. Recht hatte sie.

Dieser Artikel richtet sich nicht an die Gesamtheit der Feministinnen. Ausgenommen sind jene, die sich der Bedeutung von Gerechtigkeit im Klaren sind. Jene, die wissen, dass alle Menschen gleichwertige Wesen sind. Jene, die wissen, dass eine Frau mehr Qualitäten hat, als sich verletzlich zu geben, um ihre Ziele zu erreichen. Jene, die etwas erreicht haben, weil sie Vorurteile überwunden haben. Diesen Menschen gebührt mein großer Respekt. Für den Rest blicke ich fremdschämend zu Boden.

Das könnte dich auch interessieren:

  1. Gleichberechtigung = Gleichschaltung um jeden Preis?
  2. “Daumen hoch, wenn du Weltfrieden magst” [Rant]
  3. Wünsche allen Männern einen schönen Weltmännertag
  4. Blogblume ungeschminkt: Real Life stinkt (und das virtuelle Leben manchmal auch)
  5. Das ist keine Diät, das ist mein Leben

220 Kommentare

  1. Pingback: /|(;,;)/|

  2. Pingback: Ursu de Raku

  3. Pingback: cat zi

  4. Pingback: Darkman

  5. Pingback: TiiaBloggt

  6. Pingback: Hel

  7. Pingback: Hatice Noir

  8. Pingback: Some box...

  9. Pingback: Lisamon

  10. Pingback: Captain Lori

  11. Pingback: Robi

  12. Pingback: Ludmilla

  13. Pingback: Bob

  14. Pingback: Mike Stone

  15. Pingback: Christian E.

  16. Pingback: Subkr0k3n

  17. Wie du mir einfach aus der Seele sprichst…
    Ich kann echt nix mehr hinzufügen.

    Danke! =)

  18. Pingback: Dusan Vranjes

  19. Full Ack! Ich bin zwar auch für die Gleichberechtigung bzw. Gleichsetzung – schließlich kann ein Mensch nicht schlechter oder besser sein als der andere nur wegen seines Geschlechts.
    Aber mal ehrlich: Diese ganzen “Feministinnen” – also die hier angesprochenen, radikalen, übertriebenen – setzen sich letztlich hauptsächlich für das ein, was Ihnen gerade in den kram passt.
    Bei allem wollen Sie gleichgesetzt werden, aber nur dann, wenn es Ihnen passt. Als es noch die Wehrpflicht gab, wollten Frauen zum Bund – und Feministinnen wollten natürlich, dass die, die da hin wollen, auch hin können. Soweit so gut. Als es dann darum ging, die Wehrpflicht auf Frauen auszuweiten kamen die gleichen Feministinnen mit lauter “Gegenargumenten”. Was denn nun?
    Genauso wie sie bei allem gleich gesetzt werden wollen, aber sich Echauffieren wenn man(n)sie auch mal gleich behandelt – schließlich ist man doch kein Mann und will wie eine Frau behandelt werden. Entscheidet euch verdammt!

  20. Pingback: Raùl π

  21. Pingback: Felicitas Träumer

  22. Ach jetzt liebe ich dich.
    Seit Tagen überlege ich ein Video zu diesem Thema zu machen.
    Aber das hier ist ja mal richtig klasse.
    Ich habe immer die ach so frauenfeindlichen Ampelmännchen im Kopf die vor ein paar Jahren angeprangert wurden.
    Weiter so.

    Gruß Pudel/in <- sieht das Kacke aus!

  23. Pingback: Elmar Thiel

  24. Pingback: Daniel Heitmann

  25. Bravo!! Wie Lori kann ich auch nur sagen: Du sprichst mir aus der Seele!

  26. Pingback: Me, eternally.

  27. ich beschränke mich jetzt einfach mal auf ein von herzen kommendes “bravo!”

  28. In den Einschränkungen aus dem ersten Abschnitt sehe ich das größte Problem, zumindest für mich persönlich.

    Teilweise wildfremde Feministinnen meinen mir vorschreiben zu müssen, was ich in meinem Privatleben als Frau machen “darf” – Mich auf die Seite von Männern stellen? NEIN, dann bin ich eine Sklavin. Mich weiblich kleiden oder schminken? NEIN, dann mache ich mich selbst zum seelenlosen Objekt. Typisch weibliche Dinge schön finden? NEIN, dann unterstütze ich ja Klischees. Die Liste ist endlos, und ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich im Internet schon gelesen hab, wie Feministinnen anderen Frauen mit Sätzen wie “AHA, ich dachte du wärst emanzipiert???!!” belästigt haben. Das ist Bullshit, und macht mich einfach nur wütend. Man ist nicht emanzipiert, wenn man sich so verhält, wie einzelne Feministinnen es gerne hätten – man ist dann emanzipiert, wenn man sich NICHT unterdrücken lässt, und das tut, was man selbst für richtig hält. Und das wird mir niemand austreiben können.

    Andere Frauen niederzumachen und Emanzen-Polizei zu spielen ist auch nicht die Essenz der feministischen Bewegung, aber das haben viele scheinbar vergessen… Es ist ja auch leichter, unter dem Deckmantel eines guten Zweckes auf andere Menschen loszugehen, als sich wirklich sinnvolle Maßnahmen auszudenken.

  29. via G+ gefunden.

    Sehr gut! Danke!

    Neulich bei Bildungbürgertums am Frühstückstisch: “Schatz, reichst du mir bitte mal die Salzstreuerin?”

    • Danke!
      Dafür, dass du aussprichst, was eben doch irgendwie eine andere Bedeutung hat, wenn es eine Frau ausspricht, weil es um die Dinge geht, welche die ‘Frauheit’ so bewegen.
      Ich weiß, dass du nicht die einzige bist, die so denkt. Aber es gehört auch ein wenig Mut dazu, sich so gegen die Strömung zu stemmen und sich dem Gegenfeuer auszusetzen, das du dafür wahrscheinlich erhalten wirst.
      Und dafür: Danke!
      ;-)

  30. Pingback: kuschelpunker

  31. Pingback: nibbler

  32. Pingback: Himmelblau.

  33. Pingback: van Thomas

  34. Pingback: Andreas G.

  35. Pingback: feynmanslash

  36. Pingback: Weidekaiser

  37. Pingback: dt

  38. Pingback: Florian H.

  39. Pingback: Florian H.

  40. Pingback: Klischeepunk

  41. Pingback: Gilly

  42. Pingback: Grober Unhold

  43. Oh wie wahr…
    Dabei bin ich sogar für eine Gleichberechtigung, aber dann eben auch in allen Bereichen. Okay, das mit dem Wehrdienst hat sich ja anders geregelt, aber mein Lieblingsthema hier bei unserer Behörde: “Warum muss die Gleichstellungsbeauftragte eigentlich zwingend eine Frau sein? Ist sie damit nicht gleich ein Fall für sich selber?”
    Ich habe damit unsere Gleichstellungsbeauftragte schon mehrfach in den Wahnsinn getrieben, aber noch nie eine wirklich gute Begründung gehört. Erst kam sie mir mit: “Weil eben Frauen ihre Probleme und wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen lieber mit einer Frau besprechen”. Meine Rückfrage ob dann Männer grundsätzlich nie ungerecht behandelt werden oder sie dann nicht auch wahrscheinlich lieber mit einem Mann darüber reden würden blieb auf ewig unbeantwortet…
    Legendär ist auch unser Schriftwechsel zum Thema “Sonderurlaub für die Geburt des eigenen Kindes, wenn man nicht verheiratet ist”. Schlüssig ist mir immer noch nicht, warum in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft die “andere” Frau Sonderurlaub bekommt, obwohl sie mit der Entstehung des Kindes ja nun nachweislich weniger zu tun hatte als ich. Auch hatte ich die Vaterschaft schon vor der Geburt anerkannt. Daraufhin kam man mir damit, dass “dass man rechtlich Verantwortung übernimmt, indem man eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft eingeht – dass es also nicht nur an die Elternschaft gebunden ist.”
    Als ich dann erwidert habe, dass ich “mit der Anerkennung der Vaterschaft und der Erklärung der gemeinsamen Sorge hinsichtlich der rechtlichen Verantwortung ja auch einem Ehepartner gleichgestellt sei” und ich unterhaltspflichtig sei, Sorge über das Aufenthaltsbestimmungsrecht trage und dass eine eingetragene Lebenspartnerin dahingegen nur das sogenannte kleine Sorgerecht hätte, ich also sogar mehr rechtliche Verantwortung hätte als eine eingetragene Lebenspartnerin, hatte ich endgültig verschissen. Seit diesem Tag grüßt mich die gute Frau nicht mal mehr *lach*
    Vielleicht sollte ich mich an sie wenden, weil ich mich durch ihr Nichtgrüßen als Mann diskriminiert fühle? :-D

  44. Für alle die des Englischen mächtig sind und viel Zeit zur Hand haben: Ich empfehle zu diesem Thema den Youtube-Kanal von girlwriteswhat

  45. Ich sag da nix zu. Bin ja ein Mann. Aber es hat mich daran erinnert und das hat mir gefallen. :)

  46. Pingback: YuccaTree Post

  47. Pingback: Wishu Kaiser

  48. Pingback: Jule

  49. Pingback: Jens Un.

  50. Pingback: Jens Un.

  51. Pingback: Regenbogenkotze

  52. Pingback: The Barbvarian

  53. Pingback: Andreas Knepper

  54. Pingback: Markus

  55. @Fotopuls: Spannend, interessant und mit hohem Nachdenkanstoß, was du schreibst.

    Das “Nichtgrüßen” ist faktisch Mobbing.

  56. Pingback: STYNG

  57. Pingback: Björn

  58. Pingback: Stefan

  59. Bevor ich mich in die Reihe der danksagenden Gratulanten einreihe und meinen nicht vorhandenen Hut ziehe möchte ich betonen, dass solche Meinungen nur diskutiert werden können wenn ein gewisses Maß an ehrlicher Toleranz, Akzeptanz und Einsicht vorhanden ist. Ansonsten kann ein solcher Text auch als direkter Angriff gewertet werden und nur weiteren Missmut schüren.

    Traurig genug.. aber egal, denn jetzt kommt die Gratulantennummer ;) <3

  60. Pingback: Laser

  61. Pingback: Denis Werner

  62. Pingback: Thomas Michel

  63. Wahnsinn, der Beitrag, so schön klar und deutlich wie ich schon lange nichts mehr in der Art gelesen habe im Internet. Darf ich aus diesem Beitrag unter Nennung der Quelle wohl mal ab und an was zitieren? Weil da sind Sätze drin, die würde ich mir am liebsten auf ein Shirt drucken lassen.

    Aber auch generell sprichst du da Sache in dem Beitrag an, da könnte und werde ich mal ausführlicher zu meinen Senf in form eigener Blogbeiträge abgeben.

  64. Weisheit. In klaren Worten. Respekt.

  65. Pingback: Netter älterer Herr

  66. Einfach absolut wahr und gut geschrieben

  67. Pingback: Anjuna Nerdbeere ☆

  68. Pingback: Julian Reydt

  69. Pingback: Henryk

  70. Ich weiß auch nicht. Ich finde das Thema so, so, so schwer und ich verstehe einerseits natürlich voll deinen Standpunkt, wenn du sagst, dass Frauen stark sind und diese Stärke einfach zeigen sollen, ohne, quasi, gesteuert zu werden, aber ich verstehe auch die Seite, die sagt, dass es einfach eine unglaubliche Ungerechtigkeit gibt. Die gibt es nämlich ganz eindeutig, gerade was Berufe angeht. Da auch nicht nur so, dass Frauen benachteiligt werden, sondern auch in manchen Berufsgruppen, dass Männer da diskriminiert werden.
    Ich glaube der sinnvollste Weg ist, dass man das von Fall zu Fall entscheidet, wo man gegenlenken muss und wo man den Dingen einfach ihren Lauf lässt. Texte zu gendern halte ich auch für Unsinn, bei Anreden im Brief seh ich das etwas anders. Aber da bringt uns die deutsche Sprache ja schon die nötigen Werkzeuge. Werbungen für Mode halte ich oft für sexistisch und gefährlich, Frauenbeauftragte in Unternehmen aber meistens (!) für sinnvoll.
    Vermutlich muss das wirklich jeder für sich entscheiden, wie er dazu steht… das ist ja auch ein Teil der Freiheit, die du hier ansprichst. ;)

    • Ich bin nicht gegen Feminismus oder Gleichberechtigung. Ich bin gegen die Menschen, die das als Deckmantel nutzen, um ihre Macht zu missbrauchen und den Sinn und Zweck ins Gegenteil zu wandeln. Daher der Disclaimer unten ;)

  71. Ich verneige mein Haupt. Wenn man als Mann sowas schreiben würde, wär man wieder Sexist.

  72. Pingback: Frank Mazny

  73. Pingback: Sören Schewe

  74. Pingback: Sören Schewe

  75. Pingback: Michael Kupfer

  76. Pingback: Michael Kupfer

  77. Pingback: allo

  78. Das hast du schön gesagt, danke.
    Ich kenne auch eine Frau die sehr anstrengend reagierte, weil sie nicht gebeten wurde die schweren Kisten zu tragen, sie möchte lieber als Mann behandelt werden. (gleichzeitig aber bitte auch sexy Frau natürlich) Dieses extrem nervt mich sehr. Jede Höflichkeit in den Boden zu stampfen nur weil sie sich persönlich angegriffen fühlt (obwohl sie die Kiste eh nicht hätte tragen können ;D).

    Musste mich auch daran erinnern, wie mich ein Dozent angeekelt als Feministin beschimpfte, weil ich darauf hinwies, dass bei Asterix und Obelix sehr wohl Frauen existieren.. O_o

    Du hast das Thema toll abgedeckt.
    Jedes Extrem ist anstrengend. Würde mir auch wünschen, dass man mal weniger verkrampft miteinander umgehen kann.

  79. Pingback: oleschri

  80. Toller Artikel, Ric :) Dieses Gender-Geseier geht mir schon ne ziemliche Weile auf den Sack (die Säckin?!), weil es meistens eh nur ein Männer-Gebashe ist – oder das Bashen von Frauen, die da einfach nicht mitziehen wollen.
    Den Song von Grossstadtgeflüster hatte ich übrigens auch direkt im Kopf ;)
    Sagen diese Gender-Extremisten denn tatsächlich Aschenbecherin? Landet in dieser Aschenbecherin dann auch der Zigaretter? Herzlichen Glückwunsch an alle, die keine richtigen Probleme haben und sich stattdessen auf diesem Feld ereifern. Aber das, liebe Ricarda, hast Du ja alles bereits sehr ausführlich und sehr viel richtiger formuliert :) Kudos :-* (und wo ist hier eigentlich der flattr-Button? ;) )

  81. Pingback: Christian Schmidt

  82. Pingback: Magic M.

  83. Pingback: Christian Schmidt

  84. Mal wieder ein wunderbarer Beitrag zu dem Thema. Die Diskussion, so wie sie von manchen geführt wird, erreicht nämlich nichts außer, dass Augen genervt verdreht werden oder auf Durchzug geschaltet wird. Natürlich sind in unserem Denken und Verhalten sehr viele Relikte aus vergangenen Zeiten drinnen, aber genau dort sollte man ansetzen. Z.B. dass Ehebruch bei einer Frau schlimmer gewertet wird, als bei einem Mann, oder dass Magazine etc den Frauen noch immer einreden unzufrieden mit ihrem Körper sein zu müssen etc. Die Bewegung erreicht nichts, wenn junge Frauen in durchgegenderten Medien ein ungesundes Verhältnis zu ihrem Körper eingetrichtert wird.

  85. Pingback: christoph_puppe

  86. Danke! Bin schon mehrfach als “potentieller Vergewaltiger” in Diskussionen unter die Räder gekommen, weil ich ziemlich exakt diese Meinung vertrete. Aber als Mann halt, und da wird´s dann schwierig.

  87. Die von dir angesprochenen Personen benutzen ja nicht mal den Begriff “Gleichberechtigung”, sondern nur den des “Feminismus” und schreiben Sexismus, wenn eigentlich Frauenfeindlichkeit gemeint ist. Jegliche Diskussionsversuche in diese Richtigung werden dann mit sexistischer Kackscheiße oder Maskulinismus abgetan, siehe z.B. die Diskussion hier: http://antiprodukt.de/feminismus-101-teil-12-was-sind-mannliche-privilegien/#comments

    Vielen Dank für deinen Blogartikel und die Erkenntnis, dass es auch Frauen gibt, die das Thema so entspannt sehen.

  88. “Ich liebe die deutsche Sprache so wie sie ist und möchte sie nicht durch das Gender-Ding verschandeln.” – Herrlich! :-)

    Das erinnert mich an die gruseligen Praktikumsberichte, die wir im Lehramtsstudium an der Uni schreiben mussten. (“Schülerinnen und Schüler”, “SchülerInnen”, “SuS” usw.)

  89. Herrlich!! Ich werde komisch angesehen, wenn ich selbst zahle und Männern auch mal die Türe auf halte. Nicht die Mannen schauen, die Männinnen gucken schräg. Nur ja nicht ändern, hörste. Und ja Oma hat immer recht!!!

  90. Pingback: Ann-Christin Huth

  91. Ich hatte eine depressive deutsche Mutter, die hat uns Brüder täglich terrorisiert und geschlagen (“Euch müsste man gleich nach dem Aufstehen eins auf die Fresse hauen!”). Später hat sie sich am Toilettenrohr erhängt. Feministinnen fände ich gut, wenn Feminismus nicht zufällig immer Karriere in der Männerwelt bedeuten würde.

  92. Pingback: Jozze

  93. Pingback: Daniela Richter

  94. Pingback: Gerd Eist

  95. Pingback: kurorori

  96. Pingback: Was TiiaAurora über übertriebene Genderei und überkandidelte Feministinnen sagt … | Bombasstard's Ranting Zone

  97. Pingback: Melanie MP

  98. Pingback: Simon

  99. Pingback: entropy

  100. Pingback: entropy

  101. Pingback: Zensurkontrolle

  102. Pingback: Peter

  103. Pingback: Sebastian Simon

  104. Pingback: Thorsten Beiderbeck

  105. Gibt es nicht, weitaus wichtigere Dinge auf der Welt als, Feminismus?Ausbeutung der 3. Welt, Kapitalismus, Weltmarktsituation, … Rassismus ?

    • Man kann Probleme nicht gegeneinander aufwiegen.
      Das wäre, als wenn ich beim Tod deines Opas sagen würde, dass es halb so wild sei, weil es millionenfach täglich auf der Welt passiert.

  106. Pingback: Pascal Schmid

  107. Pingback: Michael

  108. Pingback: To

  109. Pingback: Dalaimoc

  110. Pingback: Männerrechte

  111. Pingback: Männerrechte

  112. Lolig, um es mal so auszudrücken. In 2010 hab ich mal einen Kommentar bei den Thekenschlampen, oder wie dieses Blog heißt, formuliert. Ich kannte das Blog vorher nicht, und ich habe erst im Nachhinein erfahren, dass sie mit ihrem Feminismus im Web einen Grimme Online-Award erhalten haben. Wenn die Jury sich dort seit Jahren selbst auszeichnet ist das natürlich kein Wunder. Dort stieß man sich an einem Werbespot von Sky für Fußball, weil Frauen darin herabgewürdigt wurden – angeblich. Weil ich eine andere Meinung hatte, war ich dort nicht gut gelitten. An die erinnerte mich dann dieser Eintrag von dir. Jedenfalls Feminismus als Kampf ist anstrengend, weil man in einer Diskussion nie das Gefühl bekommt, dass man auf einem Level steht, wenn man nicht derselben Meinung ist. Das ist psychologisch aber kein Torf für gesunden Diskurs.

    Ich hab nach dem Erlebnis auf diesem Feministinnen-Blog gebloggt ^^. Ich hab mich gefragt, was bei dir der Auslöser dazu war.

  113. Wo ist der Flattr-Button?

  114. Pingback: /|(;,;)/|

  115. Ich kann mich der Lobhudelei nicht anschließen.

    Obwohl oberflächlich betrachtet in diesem Artikel der Feminismus (oder Teile davon) abgelehnt werden, transportiert er die feministische Propaganda weiter, z.B.

    * “Männer und Frauen sind gleichwertig” (völliger Unsinn, wie man schon allein daran sieht, dass die Feuerwehr fast nur aus Männern besteht, fast alle Wikipedia-Artikel von Männern stammen und fast alle Patente von Männern angemeldet werden)

    * “Gleichberechtigung” (Gleichberechtigung ist parasitär, wenn man nicht gleichzeitig Gleichbenachteiligung oder Gleichbepflichtung sagt).

    * “Behandelt alle Geschlechter gleich” (Ungleiches gleich zu behandeln ist ein Zeichen von Geisteskrankheit oder menschenfeindlicher Ideologie)

    * “Wir sind starke Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand genommen habe” (auch Unsinn, denn solange Männer die Nettozahler sind, also staatliche Transferleistungen nur eine Richtung kennen Mann->Frau, werden Frauen immer von Männern finanziert, ob direkt oder indirekt)

    Du meinst also etwas gegen den Feminismus gesagt zu haben, outest dich aber als indoktrinierte Hardcore-Feministin, die auf einem hohen Niveau jammert.

    Das einzige, was an diesem Artikel OK ist, ist die Ablehnung der “Aschenbecherin”.

  116. Pingback: Instrumentenfreak

  117. Pingback: Enno Nymous

  118. Aha, Gleichheitsfeministin bäscht Differenzfeministen. Sonst was Neues?

    Heulst über PrinzessININININNEN aber maßt Dir “Frau” an. Beides sind Adelsbezeichnungen, da geht die Verlogenheit schon los.

    “Wir wollen so leben wie WIR sind!” – Blahblah; sowas nennst Du “erwachsen”? Im richtigen Leben gibt es Pflichten. Anders funktioniert nämlich weder eine Beziehung noch eine Gesellschaft.

    Und was den kindischen Gleichheitsschwachsinn betrifft: Einen Mann (oder besser: “Herren”, wenn wir schon bei Adelsbezeichnungen sind), der Dir tatsächlich bloß gleichwertig ist, willst Du nicht und nimmst Du nicht. Selbst soweit Du es überhaupt beurteilen kannst. Deine ganze Natur straft Dich Lügen.

  119. Pingback: Bob

  120. Pingback: SupRa

  121. Pingback: Pablo V. Hildebrandt

  122. Pingback: Sylvia

  123. Pingback: Jesters Licence

  124. Pingback: Claudia Klinger

  125. Danke für diesen Beitrag, der zumindest ansatzweise spiegelt, was ich denke. Ich bin eine Frau, und das ist gut so.

    @sexistisches Arschloch:
    Einen Mann (oder besser: “Herren”, wenn wir schon bei Adelsbezeichnungen sind), der Dir tatsächlich bloß gleichwertig ist, willst Du nicht und nimmst Du nicht.
    Gefällt mir.

  126. Pingback: Lina

  127. Hallo,
    schön das mal von einer Frau zu hören. Als Mann würde man sich das nicht trauen.

    Gruß
    Wolfram

  128. Du bist nicht neutral, sondern eine waschechte Antifeministin. Solange aber daraus keine politischen Forderungen erwachsen, kann sich auch jedes Mädchen wem und womit anbiedern, wo und wie sie nur will. Also bitte: Nur zu! Die Antifeministen werden dich aber nicht akzeptieren, weil du eine Frau bist. Die Feminist_innen hingegen lachen dich aus, weil du keine Politik machst, sondern uninteressante Tagebücher schreibst.

    • @Thea Tiger “Du bist nicht neutral, sondern eine waschechte Antifeministin.”

      Unsinn, sie ist eine Feministin des schlimmsten Schlages: Eine Feministin, der es durch männliche Transferleistungen so gut geht, dass sie meint, das habe weder mit dem Feminismus noch mit Männern zu tun.

      @Thea Tiger “Die Antifeministen werden dich aber nicht akzeptieren, weil du eine Frau bist.”

      Auch Schwachsinn. Das ist wieder die übliche Anmaßung, “Feminismus” als Synonym für “Frauen” zu setzen und somit Anti-Feministen als “Frauenhasser” zu titulieren. Typische Femastasenlogik.

      Übrigens gibt es seht viele Anti-Feministinnen. Leider sind Frauen ziemlich unfähig und feige und können sich deshalb nicht richtig organisieren. Auch der Feminismus hat es nur mithilfe von Männern (oder besser: Pinken Pudeln) geschafft.

      @Thea Tiger “Die Feminist_innen hingegen lachen dich aus, weil du keine Politik machst, sondern uninteressante Tagebücher schreibst.”

      Dann lachen sie aber noch mehr über dich, weil du nur ein Kommentator unter ihrer Tagebuchseite bist.

    • Müsstest du nicht Tigerin heißen.^^
      Aber du stellst ein gutes Beispiel dar.
      Bist du nicht für uns dann bist du gegen uns…blablabla

  129. Ich bin Betreiber von http://www.vaeterentsorgung.de.vu, http://www.opfer-gewaltschutzgesetz.de.vu und http://www.frauengewalt.de.vu . Mir geht der gesamte Feminismus mit all seinen Auswüchsen gehörig auf den Sack. Ich weiß das nicht alle Frauen so sind, so wie ich es habe persönlich und mit dem Familiengericht und Jugendamt habe erleben müssen. Aber gegen genau die, die das Klima zwischen Mann und Frau vergiften, fast schon dauerhaft zerstören, genau gegen diese Weiber gehe ich vor.

    Ich habe immer gesagt, dass der Feminismus den Frauen mehr Unheil, als Vorteile bringen wird. Viele Frauen sind heute stolz, wenn sie beruflich vorwärts gekommen, emanzipiert sind, auf eigenen Füßen stehen und sie feiern es frenetisch, wenn sie ihre Männer/Väter ihrer Kinder entsorgt haben (Frauenhausjargon: Macht und Kontrolle!), ihre Kinder in Verwahranstalten abgeladen haben und letztlich ihre gesamt Familie zerschlagen haben. Irgendwann mit 40-50 Jahren wachen diese Frauen dann auf und werden merken, dass die Vorstandssitzung im Frauenhaus kein Ersatz für eine Familie ist.

    Aus dem Grund begrüße ich solche Beiträge hier, weil sie letztlich auch das Erwachen der Frauen als solches erkennen lassen. Frau muss sich vom Feminismus emanzipieren. Ich bin ausdrücklich für ein MITeinander, so wie es http://www.agensev.de vertritt. Bis dahin zurück wird es noch ein weiter Weg und da im Wege stehen werden noch jede Menge von Politik-Parasiten, Heuschrecken, Frauenbeauftragte und die berühmten Kuhn´schen Vogelscheuchen.

    Euch hier noch viel Erfolg! … ich verlinke gerne!

    YK

  130. Pingback: Maskulisten

  131. Pingback: Urs Brechbühl

  132. Pingback: Michael Speier

  133. Emanzipiert zu sein, bedeutet eigentlich auch, die Wahl zu haben. Möchte ich als Frau Hausfrau und Mutter sein, muss ich mich als emanzipierte Frau dafür entscheiden können. Möchte ich Karriere machen, muss auch das möglich sein. Leider ist es heutzutage oft noch so, dass frau Karriere machen muss, um emanzipiert zu sein. Alles andere ist unemanzipiert.

  134. Pingback: Männerrechte

  135. Pingback: Männerpartei

  136. Pingback: /|(;,;)/|

  137. Pingback: Robert

  138. Sehr schöner Kommentar !!
    Spricht mir (als Mann) absolut aus der Seele.
    Der übertriebene Genderwahnsinn heutzutage ist Geschlechterrassismus in Reinform, nur andersherum, gegen die Männer. Es ist wie ein Apartheitssystem und niemand wagt dagegen den Mund aufzumachen.
    Danke nochmal für den Kommentar – weiter so !!!

  139. Pingback: cptsalek

  140. Pingback: Klaus N.

  141. Pingback: Cord

  142. Pingback: Cord

  143. Ui, da hast du mit deinem Beitrag scheinbar einen Nerv der Trolle getroffen.

  144. Pingback: Sebastian Flothow

  145. Hier ein Link zu einem Artikel aus der zeitonline, der ergänzend zu Deinen Gedanken sein kann, und etwas tiefer in die Materie einsteigt:
    http://www.zeit.de/2012/16/DOS-Maenner/komplettansicht

  146. Pingback: /|(;,;)/|

  147. Pingback: kuschelpunker

  148. Pingback: Gewitterwolke

  149. Pingback: Jule

  150. Pingback: patsyjones

  151. Pingback: torschtl

  152. Pingback: badmaxx

  153. Pingback: Virtual Mat

  154. Pingback: Sarah Von und Zu

  155. Pingback: antiprodukt

  156. Pingback: antiprodukt

  157. Pingback: Leo Bellersen

  158. Pingback: grrrlghost

  159. Pingback: elitemedium

  160. Pingback: kleine Bitchprincess

  161. Pingback: Kelly Bailey

  162. Pingback: the Thirteenth Step

  163. Bestes Beispiel dafür, dass da jemand wohl nicht ganz verstanden hat, was Feminismus eigentlich ist. Erst informieren, dann schreiben. So long, immer schön das Feindbild vorantreiben. #Fail

    • Vielleicht solltest du meinen Artikel mal komplett lesen. Es geht mir um Gerechtigkeit und Einigung. Nicht um Feindbilder.
      Genau die Leute, die künstlich Feindbilder erschaffen, sollen sich darauf besinnen, was sie eigentlich wollten.
      Ich will ein miteinander auskommen und Harmonie. Und das für alle.

  164. Pingback: obvious troll

  165. Pingback: Feministisch oder feminismuskritisch? « Gedankensalat…

  166. Jetzt haben die ganzen Berufsempörten und Weltverbesseristinnen auf Twitter den Artikel entdeckt. Und die einzigen Gegenargumente sind mal wieder: Die hat nichts verstanden und das ist sexistisch. Und die fragen sich auch noch, warum niemand Feministen noch ernst nimmt.

    • Ein ganz hervorragender Beitrag, weil Du den Feminismus und mit ihm auch jede andere totalitäre Ideologie – völlig entlarvt hast. Wir sind alle Individuen! Das bedeutet Niemand kann uns vorschreiben, wie wir uns zu verhalten haben. Dein Beitrag ist so wertvoll, weil er auch dann den selben Sinn ergibt, wenn er von jedem anderen Menschen dieser Welt gelesen würde.

      Und wenn man das tut, sind die Ideologien am Ende, da müssen sie Farbe bekennen, da demaskieren sie sich oft als rassistisch, sexistisch, faschistisch: “Gehörst Du nicht zu unserer Gruppe, bist Du der Feind!”

      “Dummerweise” hilft ein Blick ind Gundgesetz, Artikel 3. Dieses ist ein Individualgesetz. Gruppen gibt es dort nicht und dementsprechend darf man Menschen nicht nach ihrer Gruppenzugehörigkeit “ausgleichend” auf- oder abwerten. Und DU hast das erkannt.

  167. Pingback: Pfarrerssöhne Ex³ #123 — Sexistische Kackscheiße | monoxyd

  168. Pingback: Fatango

  169. Pingback: Malin

  170. Pingback: Markus Klemm

  171. Pingback: erdbeerhasi

  172. Pingback: Sascha S.

  173. Hach, das ist alles ein so zweischneidiges Schwert! Mal zu dem ganzen “in/innen”-Thema:
    Ich habe in meinem Studium den Schwerpunkt “Manipulation durch Sprache” gewählt. Das Thema “Sprache schafft Realität” wurde dabei auch in vielen Seminaren durchgekaut und heiß diskutiert.

    Es gibt auch Studien dazu, die unterstreichen, dass die reine Verwendung der männlichen Form das Weltbild beeinflusst.
    So sollten Grundschulkinder z.B. anhand von Stichwörten Bilder malen. Zu Stichwörtern wie Arzt oder Lehrer malten sie fast ausschließlich männliche Figuren – auch wenn sie im Alltag fast nur mit Lehrerinnen oder Ärtinnen zu tun hatten. Durch Verwendung der männlichen Form werden die weiblichen Vertreterinnen ausgeblendet.

    Das deutet schon darauf hin, dass die Sprache zumindest unsere Wahrnehmung der Realität prägt. Solange wir nur von Managern, Abteilungsleitern und Spitzenpolitikern sprechen, erscheint es als seien Frauen, die in einer solchen Position sind, nicht der Erwähnung wert.

    Umgekehrt lassen es sich die Männer übrigens nicht gefallen. Als erstmals männliche Geburtshelfer zugelassen wurden, musste das gesamte offizielle Wording zu dem Thema angepasst, also “Hebammen” durch “Geburtshelfern/innen” etc. ersetzt, werden. Es war den Männern ja nicht zuzumuten, sich von der weiblichen Form mit angesprochen zu fühlen.

    Ich bin ganz sicher keine Emanze und ich hasse jeglichen “Männer-Bashing”. Aber Fakt ist, dass wir von echter Gleichberechtigung noch weit entfernt sind. Und sofern wir uns nicht klar positionieren, wird es keine weiteren Fortschritte (vermutlich eher das Gegenteil) in diese Richtung geben.

    • @Nonamey

      “Es gibt auch Studien dazu, die unterstreichen, dass die reine Verwendung der männlichen Form das Weltbild beeinflusst.
      So sollten Grundschulkinder z.B. anhand von Stichwörten Bilder malen. Zu Stichwörtern wie Arzt oder Lehrer malten sie fast ausschließlich männliche Figuren”

      1) Die Kinder malen das, was bei ihnen Eindruck hinterlässt. Da Frauen grundsätzlich inkompetenter sind, werden Kinder auch in 50 Jahre eher Männer malen.

      2) Grundschulkinder? Gähn.

      3) Wurde dieser Test auch in anderen Länder gemacht? Z.B. England?

      4) Dass Kinder mit “Arzt” einen Mann assoziieren liegt auf der Hand, seit es die Floskel “Arzt und Ärztin” gibt. Von daher kreiert diese Floskel geradezu die Vermännlichung des Arztberufes. Von daher unterstütze ich diese Floskel woimmer ich kann.

      Natürlich wurden dir solche Punkte nicht an der Uni nahegebracht, denn die Unis sind fest in der Hand der Feminazis.

      @Nonamey

      “Ich bin ganz sicher keine Emanze und ich hasse jeglichen “Männer-Bashing”. Aber Fakt ist, dass wir von echter Gleichberechtigung noch weit entfernt sind.

      Das stimmt sogar. Solange Frauen eine viel längere Lebenserwartung haben als Männer sind wir noch weit entfernt. Es müssten noch viel mehr Frauen auf den Schlachtfeldern der Welt, in Fukushima, bei Feuerwehreinsätzen sterben.

      Bis dahin bleiben Frauen die meistgepämperte Gruppe der Gesellschaft.

      • Wow…was für ein Menschenverachtender Beitrag.

        “Frauen sidn grundsätzlich inkompetenter” ? Du bist kein Stück besser als ein Nazi, weißst du das? Du verurteilst einen Menschen, weil er eine Frau ist und schreibst diesem feste Charackterzüge zu? Und…es ist so respektlos zu schreiben Frauen sollten mehr in den Krieg ziehen-kein Mensch sollte für irgendwas in den Krieg ziehen müssen. Du Vollidiot. Frauen werden im kreig systematisch vergewaltigt, also hab keine Sorge das Frauen weniger im Krieg leiden müssen. Du bist so abscheulich.

        • @hell

          sei vorsichtig mit dem was du sagst, du solltest dich besser informieren auch Männer werden vergewaltigt und das nicht nur im Krieg,

          Aber sind ja nur die Männer nicht? da kann man die Gewalt ja ausblenden.

          Wie abscheulich du doch bist in deinem Wahn.

          • Systematische Vergewaltigung von Männern im Krieg? Habe ich noch nie gehört. Du bist es, der sich besser informieren sollte.

  174. Well played, lady ;)

  175. Pingback: Himmelblau.

  176. Dein Artikel ist auf jeden Fall Pro 7 tauglich, schön einseitig. :)
    Wenn Du dir mal die größten ethischen Fortschritte der Menschheit anschaust-wie das Überweinden von Rassismus müssen für uns “komplett selbstverständliche” Dinge neu überdacht werden-die Menschen haben damals genauso geschockt reagiert, als es plötzlich hieß Schwarzen und Weißen stehen die gleichen rechte zu wie die Überlegung eine Frau sollte auch wählen dürfen oder ein Richter kann auch eine Frau sein-also Richterin. Bei der FRauenbewegung geht es darum frei zu sein, mehr Optionen zu haben. Es bedeutet eine Mutter udn Hausfrau sein zu können ohne das man dafür verurteilt wird oder Inhaberin eines Sexspielzeugsladens oder Akademikerin. Und ein Mensch der Männer nicht als gleichwertig mir Frauen sieht ist keine Feministin sondern ein Sexist.

    • Der Beitrag ist einseitig, weil das hier mein Blog ist und ich hier über meine Meinung und Einstellung schreibe.

      Was du beschreibst wäre ein Idealzustand. Es ist aber leider nicht Realität.

  177. Ein sehr angenehm zu lesender Artikel. Schön im Tal der Dunkelheit mal ein kleines Licht der Vernunft zu erblicken.
    Besonders begrüße ich, dass du die Qualität der deutschen Sprache zu schätzen weißt. Diese Wahnsinnigen, welche die Sprache durchgendern wollen, betreiben Raubbau am dem de facto höchsten Kulturgut dieses Landes. Unsere Sprache ist das beste, was wir vorweisen können; an ihr herumzupfuschen ist eine große Sünde und zeugt außerdem von einem verkümmerten ästhetischen Empfinden. Durchgegenderte Texte lesen sich in der Tat ruckelig, es sieht beschissen aus und es ist sinnlos. Die deutsche Sprache erfährt schon ohne diese Verrückten genug Geißelungen.

    Eine Gleichberechtigung muss nicht erst erreicht werden – sie ist bereits verwirklicht. Eine Frau hat die gleichen Rechte wie ein Mann. Nur scheinen Feministinnen und andere Spinner Hunde zu sein, die man zur Jagd tragen soll. Dass du alles darfst, was ein Mann darf, heißt nicht, dass du es auch bekommst. Holen musst es dir schon selbst!
    Also was wollen diese Leute? Erniedrigung des Mannes, anderen Frauen Vorschriften machen, sich ein bisschen aufspielen und wichtig tun – Ja, das scheint mir schon eher ihre Motivation zu sein.

    Aber solange es noch Frauen mit Mut und Verstand gibt, gibt es auch noch Hoffnung, dass dieser ganze Schwachsinn wieder in der Versenkung verschwindet.

    Es gibt aber auch Punkte, denen ich widersprechen muss. Ich werde ganz sicher nicht beide Geschlechter gleich behandeln. Frauen schlägt man nicht; Männer – wenn es sein muss – schon. Das ist ein Beispiel von vielen und das ist auch gut so. Es ist nichts falsch daran, unterschiedliche Menschen unterschiedlich zu behandeln. Das ist eine logische Konsequenz. Was nicht in Ordnung ist, ist, jemanden ungerecht zu behandeln. Diese Dinge sind jedoch nicht deckungsgleich.

    Und der Begriff der Gleichwertigkeit ohne nähere Definition war mir schon immer suspekt (wenn er auch Gang und Gäbe ist…) – Also wenn ich krank bin, hat ein Architekt nicht den gleichen Wert für mich wie ein Arzt. Ein Wert muss sich immer auf etwas beziehen, muss an irgendeine Wertvorstellung gekoppelt sein. Einen Wert an sich gibt es nicht. Daher halte ich das für eine hohle Phrase.

    Aber abgesehen davon: 1A

  178. Pingback: Sprachreform: “man” oder “frau”? | Pinkstinks Germany

  179. Super- Artikel, Danke!
    Und hier was Konstruktives:
    Kein Binnen- I bei Firefox mehr mit diesem add-on:
    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/binnen-i-be-gone/

  180. Pingback: 142

  181. Pingback: Sozialer Umgang: Wie sehr muss ich von meiner Meinung (der Harmonie wegen) abweichen? | Das ganz normale Chaos

  182. Schöner Text, hier noch ein kleiner Trost: Du bist nicht alleine. Der Zustand, im ganzen Themengebiet Frauen/Männer von selbsternannten durchideologisierten Heilsbringerinnen herumkommandiert zu werden, ist für Männer seit Jahrzehnten der Normalfall, gerne auch mit sich widersprechenden Anforderungen (mal Softie, mal Macho) von konkurrierenden Denkschulen. Bei Männern kommt noch das allgemeine Männerbashing (die Schuldigen für die Finanzkrise und auch sonst alles Unglück der Welt) verstärkend hinzu, davon bleiben Frauen zum Glück verschont. Ohren auf Durchzug stellen geht leider auch nicht, dazu haben die Feministinnen wie von der Leyen und Co. inzwischen zu viel Macht. Eventuell verschwindet der Spuk, wenn die 68er Generation endlich in Rente geht.

  183. Pingback: Echo Chamber #16 | biotechpunk

  184. leider erst heute entdeckt!

    Die Vorstellung, diesen Text als Predigt einer – katholischen – Pfarerrin, am heutigen Mariä Himmelfahrt, hat mir den Tag gerettet ;-)!

    Schade, dass solche Stellungnahmen so selten sind. Damit haben die den Eindruck, dass ihre Ideologie Zuspruch findet. “In the End, we will remember not the words of our enemies, but the silence of our friends.” -Martin Luther King

  185. Pingback: Christian Hutyra

  186. Pingback: ohpleezz

  187. Pingback: Christian Schmidt

  188. Pingback: Sebastian Simon

  189. Pingback: Maren

  190. Pingback: WF002 Perlenmilch - Wertungsfrei Podcast

  191. Pingback: Michael Fehr

  192. Pingback: Femtrolls, Gender-Fuuuu: Die Piraten habens verkackt – Kommentar | Das ganz normale Chaos

  193. Hach, wie gern würde ich Dir uneingeschränkt zustimmen.

    Bei den Mädels&Frauen, die Du ansprichst, sind wir völlig einer Meinung. Die sollen mich in Ruhe lassen und ihre doofe vorgeschobene Unterlippe ebenfalls wieder einpacken.

    Allein schon eine Szene vor drei Wochen: “Warum bist Du denn hier?” – “Ich schreibe darüber, ich bin Journalist.” – “Du meinst wohl, Du bist JournalistIN?” AAAAAAAAAARRRRGGGGGHHHHH!

    Auch dabei, dass Gleichberechtigung bedeuten soll, dass eben kein Geschlecht vorgezogen werden soll, auch nicht die Frauen, sind wir völlig auf einer Linie. Was bringt es denn, Männer zu unterdrücken auf Kosten der Frauen? Das ist keine Gleichberechtigung, sondern nur der Wechsel der regierenden Partei. Völliger Käse also.

    Warum ich trotzdem nicht uneingeschränkt zustimmen kann?

    Weil einige der Forderungen der nervigen Mädels leider zu Recht bestehen. Je älter ich werde, je mehr Erfahrungen ich durchlebe, desto häufiger stelle ich fest, dass Frauen (in diesem Fall: mir!) für gleiche Arbeit nicht dasselbe Geld bezahlt wird. Wenn ich diese Arbeit überhaupt bekomme.

    Wenn jemand bei einem Job vorgezogen wird, weil er besser ist als ich, weil er schneller war als ich oder meinetwegen auch, weil sein Vater mit dem Boss studiert hat – meinetwegen. Doch ins Gesicht gesagt zu bekommen, dass man sich keine Frau ins Haus holen will, weil die “irgendwann schwanger” werden oder andere dusselige Gründe aufführt, wie dass Frauen nicht belastbar genug seien (alles natürlich ohne Zeugen) – dann beginnt man nach und nach sich zu ärgern. Auch bei Präsentationen, bei denen ich beginnen will, und es dann heißt: “Kommt ihr Chef auch noch?” und die ersten 20 Minuten dafür draufgehen, dass ich anhand meines Werdegangs erstmal Vorbehalte zerstreuen muss. Schade ist das.

    Es ist Fakt, dass viele viele Frauen mehr leisten müssen, um gleiche Anerkennung zu erlangen. Über das geringere Gehalt muss man gar nicht reden. Mit Anfang Zwanzig habe ich über Alice und Co. gelacht. Mir und meiner großen Klappe gehörte die Welt und Quotenregelungen waren ja wohl nur etwas für diejenigen, die nicht aus eigener Kraft und durch Leistung einen Job bekamen, jawohl!! Und auch heute halte ich Quotenregelungen nicht für das richtige Mittel, weil sich da eben auch Damen durchwurschteln könnten, die es bei einer rein objektiven Beurteilung der Fakten eben nicht geschafft hätten. Aber was ist die Alternative?

    Einige Jahre verbale Nackenschläge oder verbale Schläge direkt ins Gesicht bin ich skeptischer geworden. Ja, mich nervt diese Genderdebatte. Doch ist sie nur die Spitze des Eisberges derjenigen, die unermüdlich für das Ziel arbeiten, dass wir alle haben: GLEICHberechtigung.

    Deshalb sorgt mich ein Rant wie dieser ein klein wenig. Nicht, weil Du in dem konkreten Fall falsch liegen würdest – ganz im Gegenteil.

    Mich sorgt, dass zahlreiche Männer, die sich von starken Frauen bedroht fühlen, einen Text wie Deinen für ihre Argumentation umfunktionieren werden. In meiner Twitter-TL schon passiert. Nicht: “Guck mal, hier beschwert sich jemand darüber, wie idiotisch INNEN und Co. in Texten ist” sondern: “Noch ne Frau, die Emanzipation/Feminismus/Gleichberechtigung eigentlich gar nicht will”. Dass Du so gar nicht argumentierst, ist dann egal.

  194. Einfach danke.
    Du bist toll.

  195. Was ich noch nachwerfen wollte ist, dass mir bei jedem verunstalteten Text wirklich das Herz blutet. Echte Gleichberechtigung gibt es nicht durch die Vergewaltigung von Sätzen, sondern durch ein Umdenken in der Gesellschaft. Und Texte wie Deiner sorgen hoffentlich dafür, dass diese Unart immer weniger wird.

  196. Frauen wie du werden dafür sorgen das wir irgendwann Gleichberechtigt zusammen leben können. Achtung und Respekt allen Menschen gegenüber ist das wichtigste.

    LG von einem Mann

  197. Auf den Punkt…ich habe mittlerweile teilweise das “diskutieren” aufgegeben..gegen die “absolute Wahrheit” komm ich oft nicht an…
    Auch sehr interessant..mit einigen Sätzen die eigentlich nur als Realsatire anzusehen sind…und ich meine nicht die des Verfassers..

    http://www.zeit.de/2013/24/genderforschung-kulturelle-unterschiede/komplettansicht

  198. Wow, das spricht mir aus der Seele. Vor allem weil ich auch sehe daß die Unterdrückung der Frauen nun in eine Unterdrückung der Männer umgewandelt werden soll. Auge um Auge.
    Frauenquote statt Gender-Quote etc.

    Selbst ein Freund sagt dazu “ist doch ok, die Männer waren die ganze Zeit bevorteilt, ist doch gut so wenn jetzt die Frauen dran sind”
    Diese Personen haben es einfach nicht verstanden daß es um Abschaffung der ungleichen Behandlung geht.

    Ich schreibe nicht weiter da Dein text einfach schon so passend ist und ich es eh nicht auf den Punkt bringen kann was mir alles durch den Kopf fliegt.

  199. Pingback: Gutes wollen und das Gegenteil erreichen | Pyrolirium

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: