Das ganz normale Chaos

Low Carb Brot aufgeschnitten

Kohlenhydratarmes Low Carb Brot und das Gluten selbstgemacht

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Bei Atkins, Low Carb, South Beach und wie sie nicht alle heißen mögen ist ein Thema GROß: Brot. Kohlenhydratfreies Brot bekommt man fast gar nicht und kohlenhydratarmes Brot ist auch eine Seltenheit. Ich habe nun mehrere Nächte lang verschiedene Foren gewälzt, mir Ideen durchgelesen und selbst zur Probe gebacken und ich denke, dass ich jetzt ein Rezept habe, mit dem ich guten Gewissens hier einen Blogbeitrag basteln kann und mit dem JEDER Zuhause kohlenhydratarmes Brot backen kann, das wie Brot schmeckt und aussieht.

Die Zutatenliste findet ihr ganz am Schluss des Artikels in Stichpunktform. 

Vorab sei gesagt, dass dies ein Brot auf Glutenbasis ist. Gluten selbst ist nicht gefährlich, auch wenn mal überall liest, man solle darauf verzichten. Wer jedoch bereits eine Glutenunverträglichkeit hat, sollte ein anderes Brot probieren, nicht dieses.

Woraus besteht das Low Carb Brot?

Um das Brot herzustellen brauchen wir eine Basis und diese ist Gluten, Weizeneiweiß. Gluten besitzt einen Kohlenhydratanteil von ca. 7 Prozent und ist somit nicht kohlenhydratfrei aber eine bessere Basis als Weizenmehl, denn das besitzt einen Anteil von etwa 71 Prozent. Ihr seht, da ist ein großer Unterschied, ob man ein Glutenbrot oder ein Mehlbrot backt.

Gluten kann man entweder fertig kaufen, oder  man kann Gluten selbst herstellen. Wenn man kein Gluten im Haus hat, aber spontan backen möchte, ohne eine Bestellung im Internet aufzugeben, kann Gluten auch selbst herstellen, wobei herstellen hier vermutlich das falsche Wort ist. Man kann es selbst extrahieren und zwar aus normalem Weizenmehl. Das bekommt ihr günstig in jedem Supermarkt. Ihr müsst kein teures Mehl kaufen.

Diesen Trick habe ich in einem veganen Forum gefunden, denn Gluten ist die Basis für Seitan, einem proteinreichen, fleischähnlichen Ersatzlebensmittel. Im veganen Kreis wird Seitan sehr häufig selbst hergestellt und dann roh eingefroren um immer etwas auf Vorrat zu haben. Fertiger Seitan ist meist sehr teuer und bereits vorgewürzt, deswegen lohnt selbst machen in dem Fall. Ich habe übrigens geplant auch einmal etwas mit Seitan zu kochen, so viel sei schon mal verraten. Da werde ich aber noch experimentieren. Das freut dann auch alle vegetarischen oder sogar veganen Low Carber. 

Als ich sah wie man Seitanmasse herstellt, dachte ich mir “Mensch, das kannst du doch auch für Brotteig machen. Einfach mal ausprobieren!” und das tat ich auch. Um ehrlich zu sein machte ich meinen ersten Backversuch mit Seitan bereits am gleichen Abend. Das Ergebnis sehr ihr hier:

Es sieht aus wie: Brot! Optisch war ich wirklich sehr zufrieden und hätte nicht gedacht, dass es wirklich so sehr nach normalem Brot aussieht. Immerhin hatte ich kein Rezept im Netz gefunden, bei dem Brot auf Seitanbasis gebacken wurde. Es war also ein Blindversuch. Mit dem Geschmack war ich allerdings noch nicht so zufrieden und habe heute eine neue modifizierte Version gebacken, bei der ich alle Punkte geändert habe, die mir beim obrigen Brot noch nicht gefallen haben. Daraus ist nun dieses Rezept entstanden, das ich allen Leuten die mit Low Carb entweder abnehmen oder gesünder leben wollen, an die Hand gebe. Ich habe hier aber eine kleine Bitte an euch. Wenn ihr es nachgebacken habt, dann schickt mir doch Fotos, wie es bei euch geworden ist. Ich würde mich darüber riesig freuen. Genauso freue ich ich über Geschmackstests. Wie schmeckt es euren nicht Low Carb lebenden Familienmitgliedern?

Low Carb Brot auf Glutenbasis und das Gluten selbst herstellen in drei Schritten

Schritt 1. Gluten selbstmachen / Gluten selbst herstellen / Gluten waschen (oder Gluten kaufen)

Wie ich oben schrieb, lässt sich das Gluten aus dem Weizenmehl extrahieren. Die Stärke, also den Bestandteil mit den meisten Kohlenhydraten waschen wir heraus. Nun werdet ihr euch fragen “Wie soll man Mehl waschen?” Das geht ganz einfach. Ihr braucht dazu: Eine Schüssel, Mehl und Wasser. 

Ob ihr nun mit dem Rührgerät arbeitet oder mit den Händen ist eigentlich egal. Für das erste Vermengen mit dem Wasser benutze ich lieber das Rührgerät, weil das eine ganz schöne Matscherei ist, später benutze ich zum Kneten die Hände.

Gießt nun also nach und nach Wasser in das Mehl. Immer ein wenig Wasser, dieses mit dem Mehl vermischen und dann wenn der Klumpen zu trocken wird, wieder ein wenig Wasser drauf. Nicht zu viel auf einmal, sonst wird der Teig zu flüssig und löst sich später auf.

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, dann habt ihr genau wie ich am Ende einen stabilen, nicht zu weichen und nicht zu harten Mehl-Wasser-Teig. Dieser wird nicht mit Gewürzen, Salz oder Hefe behandelt, weil ja immer noch die Stärke drin ist, die wir nicht wollen. Um sie raus zu bekommen, füllen wir die Schüssel soweit mit Wasser, bis unser Teigball bedeckt ist.

Nachdem der Teig eine halbe Stunde im Wasser lag und die Stärke zu quellen begann und anfing sich vom Teig zu lösen, bin ich mit meiner Schüssel ins Bad. Dort habe ich ein bisschen mehr Platz, denn jetzt kneten wir den Teig unter fließendem Wasser. Damit waschen wir die Stärke und die vielen bösen Carbs raus.

Irgendwann werdet ihr merken, dass sich der Teigball in kleinere Stücke löst, die sich ein bisschen wie Gummi anfühlen. Ihr seid auf dem richtigen Weg, denn das ist das Weizeneiweiß, das wir unbedingt haben wollen. Knetet so lange bis das Wasser klarer wird. Dreht das Wasser nicht zu stark auf, damit euch keine Teigstücke verloren gehen. (Es sieht übrigens unappetitlicher aus, als es in Wirklichkeit ist.)

Schüttet nun das Wasser so gut ihr könnt ab und stellt die Schüssel mit dem Seitan-/Glutenteig vor euch hin. Als nächstes müsst ihr das Gluten etwas trockener bekommen. Mein Problem am ersten Brot war, dass es zu nass wurde. Das umgeht man, indem man dem Gluten so viel Wasser entzieht, wie man kann. Dazu könnt ihr es in einem sauberen Leinentuch ausdrücken oder wie ich etwas Küchenrollenpapier nehmen und ihn abtupfen, bis er nicht mehr nass glänzt.

Herzlichen Glückwunsch, ihr habt euer erstes Gluten aus Weizenmehl herausgewaschen!

Schritt 2: Aus dem Gluten einen Brotteig bekommen – Gewürze, Hefe und was sonst noch reinkommt

Ab jetzt beginnt die eigentliche Brotherstellung, den aus dem Glutenklumpen wird jetzt Brotteig. Ich habe mittlerweile meine sehr eigenen Vorlieben entwickelt was den Geschmack von Brot betrifft und möchte man ein Low Carb Brot backen, sollte man nicht allzuviele kohlenhydratreiche Zutaten verwenden. So geht es bei mir also weiter:

Acht Esslöffel frisch gemahlenen Leinsamen (dunkel). Bitte nur frisch gemahlenen verwenden, da er sehr schnell ranzig wird, wenn man ihn zu lang stehen lässt.

Ein bisschen (!) Brotgewürz. Ich verwende hier die Version von Konzelmann, da ich es als Testprodukt zugeschickt bekommen habe. Brotgewürz gibt es in jedem größeren Supermarkt. Es enthält Koriander, Fenchel, Kümmel und Anis (manchmal auch Senfkörner). Es muss so wenig sein, dass man nicht herausschmeckt, dass Gewürz drin ist. Es soll dem Brot nur einen deftigeren Geschmack verleihen.  Also bitte sehr sehr sparsam damit umgehen. Lieber zuwenig als zu viel und sich sein Brot verwürzen.

Vier Esslöffel gemahlener Sesam. Sesam enthält Kohlenhydrate, also nicht zu viel verwenden. Sesam rundet den sehr eigenwilligen Geschmack des Leinsamens wieder ab.

Das Ganze bitte schön zu einem feinen Teig vermengen. Dann die Hälfte einer Tüte gemahlene Mandeln dazu mischen. Ihr werdet langsam merken, dass der Teig trockener wird. Das soll er auch, denn wir müssen noch Wasser hinzugeben und je trockener wir ihn so bekommen, desto besser.

Als nächstes löst ihr einen Würfel Hefe in wenig Wasser auf. Gerade so viel Wasser, dass sich alle Hefe löst. Bei zu viel wird euer Teig zu flüssig. Da wir hier nicht mit Mehl ausbessern können, wie man es vielleicht bei einem Mehlbrot macht, müssen wir vorsichtiger sein.

Macht in eure Teigkugel eine tiefe Kuhle und schüttet da die Hefelösung hinein. Macht die Kuhle so zu, dass die Flüssigkeit in dem Hohlraum in der Mitte der Kugel ist und dann verknetet sie sorgfältig, damit die Hefe im ganzen Teig ist. Mischt nun auch noch ca. einen Esslöffel Salz in den Teig. Meinen letzten Teig hatte ich mit nur einem Teelöffel voller Salz gewürzt und das war viel zu wenig.

Euer Teig wird jetzt vermutlich ein wenig feuchter sein als vorher. Jetzt kommt die andere Hälfte der gemahlenen Mandeln ins Spiel. Gebt sie hinzu und formt so einen schönen geschmeidigen Teig.

Wenn ihr bis jetzt alles richtig gemacht habt, sollte euer Ergebnis ungefähr so aussehen. Jetzt müssen wir die Hefe arbeiten lassen. Dadurch, dass ich ja bereits Backerfahrungen mit Mehlgebäck habe, weiß ich, dass Hefe Kohlenhydrate braucht, um zu Gehen. Die sind sozusagen die Nahrung für die Hefe. Kohlenhydrat-freie Hefebrote werden deswegen auch nie funktionieren.

Auch wenn in unserem Brot weniger Kohlenhydrate als in einem Mehlbrot sind, werdet ihr feststellen, dass die Hefe trotzdem ausreichend “Nahrung” findet, um ihre Arbeit zu machen. Dazu müssen wir ihr aber ideale Bedingungen schaffen. Der Teig darf nicht austrocknen, nicht kalt stehen und muss Ruhe haben. Ich packe ihn für die erste Runde “Gehen lassen” also samt Schüssel in eine Plastiktüte. (Ihr könnt auch eine ohne Schleichwerbungsaufruck nehmen, aber ich hatte nur diese) und stellt sie warm. Nicht wärmer als 65 Grad, denn das mag die Hefe nicht und stirbt ab.

Ich habe sie dazu vor meine kleine Heizung gestellt.

Jetzt geduldet ihr euch wieder und zwar. 30 Minuten. Auch Low Carb Brot braucht seine Ruhezeit.

Nach 30 Minuten formt ihr aus dem Teig einen Brotlaib oder gebt ihn in eine Kastenform (was ich eher empfehle, ihr seht gleich wieso) und packt ihn wieder in die Tüte (natürlich auf einer geeigneten Unterlage). Dann noch mal 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit heizt ihr euren Ofen auf 200 Grad vor.

In der Zeit kann man übrigens dann auch super das Chaos in der Küche beseitigen, das man mit Sicherheit verursacht hat. Dann nehmt ihr eine große backfeste Schüssel (oder eine Auflaufform) füllt sie mit Wasser und stellt sie auf den Boden des Ofens.

Sind die 30 Minuten um, ist euer Teig gewachsen und nun seht ihr auch, wieso er besser in eine Kastenform sollte, denn er wächst auch in die Breite. Das kann man mit einer Kastenform gut verhindern. Dummerweise habe ich (noch) keine, nur meine Kleine, und somit muss ich mit dem Flunderbrot vorlieb nehmen ;)

Nun wird das Brot mit Wasser bestrichen (das habe ich, wie man sieht schon gemacht, bevor das Bild geknipst wurde) das hilft dem Brot eine schöne Kruste zu bekommen.

Schritt 3: Jetzt wirds heiß! Das Low Carb Brot kommt in den Ofen!

Für 15 Minuten darf es jetzt bei 200 Grad backen, dann stellen wir es runter auf 180 Grad und backen es noch einmal 45 Minuten weiter.

Ist die Zeit um, stellen wir den Ofen aus und nehmen das Brot heraus. Dann betupfen oder bepinseln wir es noch einmal mit Wasser, solang es noch heiß ist. So bekommt es eine schöne glänzende Kruste. Leider meinte es meine Kamera mit dem Kontrast ein wenig zu gut und es sieht ein wenig “zu fertig” aus, aber es ist nicht so dunkel, wie es da wirkt. Ihr seht aber, dass die Kruste einen schönen Glanz bekommen hat.

Abkühlen lassen, anschneiden, nach Wahl belegten (natürlich Low Carb geeignet) und dann guten Appetit!

Für alle, die sich den ganzen Text nicht durchlesen wollten, sondern alle Infos kurz und knapp zusammengefasst bekommen wollen oder, die sich die Zutaten nicht herausschreiben möchten, gibt es jetzt alles noch einmal zusammengefasst: 

Für das Gluten brauchen wir:

  • 1 Kilo Weizenmehl Typ 405
  • Genug Wasser um einen Teig zu formen und noch einmal Wasser um ihn einzuweichen

Für das kohlenhydratarme Brot brauchen wir:

  • Das extrahierte Gluten aus Schritt 1
  • 8 Esslöffel gemahlenen braunen Leinsamen
  • 4 Esslöffel gemahlenen Sesam
  • wenig Brotgewürz
  • 1 Esslöffel Salz
  • einen Würfel Hefe
  • ein wenig Wasser
  • eine Tüte gemahlene Mandeln
  • Wasser um den Teig zu bestreichen

Zubereitungszeit inklusive der Glutenherstellung und der Geh- und Backzeiten ca. 3 1/2 – 4 Stunden, Backzeit einzeln 60 Minuten.

Das Ergebnis des Brotes aufgeschnitten ist genau das was ich erreichen wollte. Es sollte viele kleine Poren besitzen, nicht auseinanderbröckeln und wie BROT aussehen und schmecken. Nicht wie Kuchen oder Knäcke sondern wie richtiges Brot.

Schaut euch das mal an, da würde doch keiner glauben, dass es sich hierbei um ein kohlenhydratarmes Brot handelt:

Leute, ich bin zufrieden. Genau das habe ich in meiner ganzen Zeit unter Low Carb vermisst. Genau das wollte ich immer selber machen. Die Experimente und Recherchen haben sich gelohnt. Hier ist ein proteinreiches Brot, mit einem ordentlichen Fettanteil, das satt macht und lecker schmeckt – eben wie Brot.

Hier kann die ganze Familie mitessen, ob Low Carb oder nicht! 

Lasst es euch schmecken und vergesst nicht, mir zu schreiben, wenn ihr es nachgebacken habt. Kommentiert mir bitte unter diesem Artikel, packt Links zu den Fotos rein. Ich freue mich schon!

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  4. vielen vieln lieben dank das du das mit uns Lesern teilst *-* Nun werde ich das nächste Woche mal in angriff nehmen, das schaut sooooo lecker aus oO DANKE DANKE DANKE! Werde auf meinen Blog das fertige dann Präsentieren und zu dir linken ^^ *jammie*

    • Wenn du öfters mal mit fertigem Gluten backen möchtest, kann ich dir empfehlen, es bei veganwonderland.de zu bestellen, da kostet ein 5kg Sack 13,50€ ;)

      Das Brot sieht lecker aus ;)

      • Ja ich hatte gesehen, dass sie es da haben. Allerdings haben sie dort auch veganes Katzenfutter und du weißt ja, dass ich da eher ein große Gegner von bin und deswegen will ich wohl lieber woanders gucken. Der Shop, der mir immer mal wieder Proben zusendet hat auch Gluten im Sortiment und das wird vermutlich für meine Backversuche auch reichen. Sehr viel braucht man da ja sowieso nicht. Nur um die Brotstruktur zu bekommen.

        • Also lieber in einem Geschäft einkaufen welches Tiere schlachtet und zu Gesichtsmortdella verarbeitet als eines dass veganes Futter für Katzen anbietet?

          Ich bin ebenfalls kein Befürworter einen Carnivoren mit Pflanzen zu füttern (da die wissenschaft sich noch zu wenig mit der sinnvolen Zusammenstzung davon auseinandergesetzt hat), aber dennoch ist mir diese Logik schleierhaft.

          • Du musst meine Logik auch nicht nachvollziehen. Da ich weder vegan noch vegetarisch lebe, habe ich kein Problem damit, wenn ein Laden Fleisch verkauft.

            Da ich mich aber aktiv dafür einsetze, dass Katzen artgerecht ernährt werden und diese Ernährung sehr wohl wissenschaftlich untersucht wurde, (weiß nicht wie du darauf kommst, dass dem nicht so sei) unterstütze ich so etwas nicht.

            Das ist meine ganz persönliche subjektive Einstellung die ich niemandem aufzwinge, die aber jeder zu akzeptieren und zu respektieren hat.

    • Da bin ich aber sehr gespannt :)

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  12. Tolle Anleitung. Danke!

    Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der mir das nach dieser Anleitung backt, ich fürchte ich bin dafür zu ungeschickt ;)

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  16. Sieht echt gut aus! Aber lass dir das patentieren…du weißt, alle Menschen sind böse! ^^

    • Das klingt wie das Rezept, dass ich bei vegetarisch-rezept.de gesehen hab, nur dass die dort das Gluten nicht ausgewaschen haben.Der Rest is gleich.

      Und ich glaube, die waren schon früher damit online, wird also nix mehr mit dem Patent ;)

      Aber toll bebildert das Rezept, wirklich schön.

  17. Danke für das Rezept, ich werde es bald ausprobieren…
    Jetzt meine Frage: Ob das auch mit einem Brotbackautomaten geht? Hat da jemand Erfahrung?

  18. Vielen Dank, dass du die grandiose Idee mit uns teilst!!! Ich bin völlig fasziniert, wie einfach man doch ein Low-Carb Brot backen kann! Ich weiß was ich jetzt als aller erstes mal ausprobiere!! Weiter so!! ;-)

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  20. Ich find es klasse dass du uns dran Teil haben lässt! Vor allem da ich wirklich talentfrei bin was das backen angeht. Mehr als eine fertige Kuchenbackmischung bekomm ich irgendwie nich hin^^

    Duuuhuu? Wieviel Gluten braucht man denn für das Brot? Ich hab Gluten gekauft und würde dein Brot bei Gelegenheit gern mal probieren. In letzter Zeit is es ganz schlimm, da denk ich mir oft, wie toll ne Scheibe Brot unter dem Käse doch wär :)

    • Ohh mit trockenem Gluten habe ich gar keine Erfahrung. Habe gerade gegoogelt. In 1000g Mehl sind bei 550er Mehl 14% (Trocken)gluten, also 140 Gramm. Ich glaube in 405er ist etwas mehr.
      Wenn man 1000g auswäscht bekommt man einen 250g Glutenteig.
      Vielleicht hilft dir das weiter :)

      • Hmm, hätt ich ja selbst drauf kommen können *lach*
        Danke dir <3

        • Aber ich glaube bei trockenem Gluten muss man erst die trockenen Zutaten mischen und dann das Wasser mit der Hefe dazu geben. Aber das habe ich nur gelesen und weiß es nicht genau. Eventuell müsste man da etwas experimentieren.

          • Hallo Tiia…
            Ich finde die Low Carb Geschichte auch sehr toll, bin immer auf der Suche nach Rezepten… Dein Brotrezept werde ich ausprobieren.
            Ich habe auch ein Rezept für ein Low Carb Brot, allerdings ohne Gluten, dafür ist da ein wenig Weizenkleie drin… Auch sehr lecker und ganz einfach zu machen… Wenn du möchtest, schicke ich dir das Rezept… 8)
            Liebe Grüße
            Eternity

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  26. Suuuuper! Ich bin begeistert. Herzlichen Dank für die Anleitung für Gluten und die Weiterverarbeitung zum Brot. Das werde ich probieren – allerdings mit Dinkel.

    Liebe Grüße, Renate

  27. Hallo,
    darf ich den Link von Deinem Brot auf meinen Blog setzen?

    LG Renate

    • darfst du :)

      • Hey, ich hab grad mit Begeisterung von deinem LowCarb Brot gelesen.
        Ich würds gern nachbacken, hab mich sogar schon drauf vorbereitet, die Gluten-Wascherei zu machen :-)
        Folgende Frage: Wieviel KH hat denn das Gluten? Nehme ich die gesamte Glutenmenge, die ich aus 1 kg Mehl rauswasche für das Brot?
        LG,
        Inka

        • Hallo Inka,
          einen festen Wert kann ich dir da nicht geben, da es ja immer darauf ankommt, wie lang du es auswäschst. Alle Stärke wirst du vermutlich nie rausbekommen, aber dafür geht dann die Hefe besser auf, als bei reinem Glutenbrot.

          Ich nehme immer die komplette Menge, da nicht so viel von einem Kilo übrig bleibt.

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  30. Hey!
    Dein Rezept klingt verlockend und eigentlich einfach – auch wenn es wohl ziemlich Arbeit ist, das Gluten selber raus zu waschen. Es sieht aus, als ob es dabei einen Geling-Faktor hätte.
    Das werde ich bestimmt ausprobieren!
    Eine Frage hätte ich noch:
    Womit hast du den Leinsamen und den Sesam gemahlen?
    Liebe Grüsse, VeganFox.

    • Hallo VeganFox,
      ich habe mir dafür extra eine elektrische Kaffeemühle gekauft. Die nehme ich nur für Sämereien fürs Backen und Kochen. Meine hat, glaube ich, 5 Euro gekostet.

      • Hey Tilia.
        Ich hab dein Brot am Sonntag nachgebacken. War ne Heidenarbeit. Ich hab ganz lang ausgewaschen und hatte auch echt Mühe, das Gluten abzutrocknen (Zewa sind bei mir dran hängen geblieben *nerv*)
        Ich hatte 420 g Gluten. Das Problem war, dass das Gluten dann irgendwie das restliche Zeug nicht mehr so recht gebunden hat. Also auch am Ende, als alles andre drin war hatte ich immer noch so Gummispinnfäden drin. Allerdings hatte ich keinen gemahlenen Leinsamen und Sesam sondern nur geschrotet. Und ich hab das Gluten nach dem Waschen etwas liegen lassen. Meinst du das hat geschadet? Denn aufgegangen ist es überhaupt nicht, trotz abgedeckt und warmem Ort. Ich hab sogar ne Messerspitze Honig zur Hefe.
        Aber trotz alledem hat es gut geschmeckt! Echt wie Brot!!
        Danke für das Rezept.

        • Für die Festigkeit ist es wichtig, dass es fein gemahlen ist und dass auch die Mandeln fein gemahlen sind. Es wird nicht die Konsistenz von normalem Brotteig haben, sondern eher nass und fluffig. Wenn es nicht aufgeht, versuch es länger gehen zu lassen. Ich will meins das nächste Mal über Nacht direkt in der Form gehen lassen.

          • Okay, das mach mal so. Hast du auch mal gekauftes Gluten verwendet?

          • Bisher noch nicht. Das ist auch ganz anders zu handlen, weil du da ja eine Trockenmasse hast. Ich hab versucht, eine Möglichkeit zu finden, die einen nicht von Online-Shops abhängig macht, sondern mit jedem Supermarkt oder Discounter realisiert werden kann.

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  32. Du bist meine Heldin!!!!

    Esse nun seit drei Monaten keine Kohlenhydrate und bislang habe ich kein gluten gemacht und auch kein Brot oder ähnliches…heute hat es mich gepackt, gluten gemachte gebacken, eins mit röstzwiebeln, dass andere mit Speck…der Hammer!!!! Mann, Kind Oma Opa lieben es!!!!!! Vielen dank dafür!!!!!!!!❤❤❤❤

  33. heyho,

    ich hab versucht dein brot nachzubacken. der teil mit dem gluten waschen hat auch super geklappt, aber irgendwie verbindet sich dann mein gluten klumpen nicht mit den restlichen zutaten :/ gibts da einen trick für oder stell ich mich einfach zu blöd an ;)

    liebe grüße und danke für die tolle seite :)

    • Es bildet sich kein geschmeidiger Teig, wie beim normalen Brot. Es ist eher eine sehr weiche Gummimasse. Damit wäre es am ehesten vergleichbar. Hilfreich war bei mir viel Mandelmehl Das hat ein bisschen gebunden. Ansonsten viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

  34. Pingback: Gluten | Fitness Mentor

  35. ich bin gerade durch Zufall auf die Seite gekommen und habe deinen Beitrag zum Brot gelesen…als es mir dann zu kompliziert wurde gab ich auf und scrollte nur noch nach unten ;-) dabei habe ich dann das Bild von deinem fertigen Brot gesehen und es erinnerte mich an meins :-) Vielleicht bist du ja an einem einfacheren Rezept interessiert? Dann schau einfach mal hier… http://www.womenshealth.de/food/gesunde-rezepte/logi-brot-rezept.161590.html

    Ich habe das Rezept allerdings etwas verändert weil es mir anfangs überhaupt nicht geschmeckt hat…Zu erst bereite ich den Quark so zu, als würde ich Quark und Kartoffeln essen, also mit Kräuter, etwas Salz & Pfeffer und Zwiebel. Dann lasse ich den Quark etwas ziehen. Dann nehme ich statt 4 nur 3 Eier und statt 1 EL Mehl 2. Somit hatte das Brot für mich eine perfekte Konsistenz. :-) Bei meinem letzten habe ich noch ein paar Oliven kleingeschnitten und mit in den Quark getan…und was soll ich sagen, es schmeckt einfach genial! :-) Ich wollte nicht immer das gleiche essen und bin so auf die Idee gekommen mit verschiedenen Gemüsen, Körner, Samen etc. experimentieren :-) viel Spaß beim Ausprobieren, sofern ich dein Interesse geweckt habe ;-) LG

  36. Hallole liebe LC-ler!

    Ich habe mir auch die Mühe gemacht das Mehl zu waschen und dieses wirklich superleckere Brot gebacken! Die Konsistenz ist sagenhaft!

    Ich habe 1kg Mehl verwendet und mein Brotlaib wiegt 490 gr.
    Nach meinen Berechnungen (1,40*365kcal (Gluten) + 2*620kcal (Mandeln)+ 0,8*370kcal (Leinsamen)) komme ich auf insg. ca 2085kcal für das ganze Brotleib und somit auf 425kcal/100gr.
    Das wäre ziemlich viel… und nicht vergleichbar mit “herkömmlichen” Eiweiss-Broten.
    Hab ich irgendwas falsch gemacht in meinen Berechnungen?

    Ganz liebe Grüße :-*

  37. Danke für die Anleitung zum Gluten herstellen <3 Hab einen Brownieteig daraus gemacht :)

  38. Hallo,
    sehr gut beschrieben und hat mir auch weitergeholfen. Du solltest aber statt Weizenmehl Typ 405 – Weizengluten oder Mandelgrieß (Reformhaus) nehmen. Weizenmehl ist nicht low carb. 1 Weizenbrötchen hat ca. 30g KH – der Tagesbedarf liegt bei 120g.

    100g Weizenmehl 79,5g KH
    100g Weizengluten 7,0g KH

  39. Hi :) habe das brot selber nachgrbacken und fand es suuuuuuper lecker! Leider fand ich das mit dem hergestellten Gluten zu aufwendig und vorallem hab ich ewig meine Küche geputzt xD
    Wenn man fertiges Gluten verwendet wie viel hat nimmt man dann?
    Danke :)

  40. Ich habe das klassische “LOGI-Brot” von http://soulfoodlowcarberia.blogspot.de/ mit Magerquark gemacht.

    Auch nach dem Toasten/Rösten im Backofen hatte ich ein echtes Problem mit der Konsistenz. Meine Frage wäre nun: ist die Konsistenz deines Brotes auch eher fluffig, weich ja sogar matschig oder eher wie bei einem „normalen“ Brot eher locker und dennoch fest?

  41. Hey Tiia,

    ich habe gestern dein Low Carb Brot nachgebacken. Das Ergebnis siehr nicht unbedingt schlecht aus, jedoch: Die Hefe ist nicht so richtig aufgegangen. Außerdem war ein ganzer EL Salz wohldoch etwas viel :-D Hast du einen Tipp bezüglich des Hefeproblems? :-)

    • Wenn die Hefe nicht richtig aufgeht, kann das mehrere Gründe haben. Sie war zu alt, der Teig stand nicht warm genug, das Wasser zum Anmengen war zu heiß, die Gehzeit zu kurz. Ab 60 Grad stirbt Hefe ab, deswegen darf das Wasser nicht zu heiß sein.

  42. Hallo,

    ich wollte mal fragen, ob man das Mandelmehl auch weglassen kann? Wäre es dann nicht Low Carb UND Low Fat? Bin allerdings nicht so sicher… klappt das dann auch? Ich habe noch 500g Seitan-Fix (“mittelschnelles” Protein) daheim, könnte es also ohne Zusätze (nur Salz) testen… Wenns funktionieren würde, könnte man es – vielleicht mit Tofu Quark (Soy Protein = “scnnelles” Protein, sehr gut für Museklaufbau) – sicher als prima Snack nach dem Krafttraining einsetzen!

    Hat jemand schon mal versucht, das Mandelmehl komplett wegzulassen oder durch Tofu zu ersetzen?

    LG Ingo

    • Für Bodybuilding-Tipps solltest du dich an einen Profi wenden. Bei der Keto-Abnahme sind Fett und Eiweiß essenziell.

      • Bitte entschuldige, ich lese deine Antwort erst jetzt. Ich wollte lediglich wissen, ob es funktionieren würde ohne das Mandelmehl – oder ob das Ergebnis trocken und ungenießbar wird. Und an die “Profis” im Bodybuilding / Krafttraining will ich mich nicht wenden, da ich nichts von diesen Shakes und angeblichen Muskelaufbaupräparaten halte.

        Ich bevorzuge einen natürlichen Muskelaufbau, gesteuert durch pflanzliche eiweißreiche Ernährung (Tofu und sonstige Sojaprodukte, Seitan) mit wenig KHs und Fett. Auf die übertrieben aufgedunsenen Muskeln durch anabole Mittelchen und entsprechende Ernährung (Low Carb und hoher Fettanteil) kann ich gerne verzichten. D. h. mein Ziel ist kein Schwarzenegger-Body, sondern eher ein Körper in Richtung Hambüchen oder Nguyen.

        Wurde inzwischen 3x von mir getestet:
        1) Ohne Mandelmehl und Leinsamen, Sesam = ungenießbar und trocken
        2) Ohne Mandelmehl, aber mit allen anderen Zutaten = deutlich besser
        3) Ohne Mandelmehal, aber alles Andere plus Wasserbepinselung = lecker! :)

        Das ist es, was ich bisher herausgefunden habe. Die Variante mit Tofu und nur mit Seitan, Hefe und Salz wird aber auch noch versucht! Genauso wie ich über süße Varianten mit Süßstoff nachdenke… oder Seitan-Pfannkuchen. Weiterhin könnte ich mir Karottenbrot / -kuchen, Seitannudeln uvm. vorstellen.

        Viele Grüße,
        Ingo

  43. Erstmal großes Kompliment für deine Beiträge.
    Kannst du mir evtl. sagen wieviel Gramm Gluten man braucht bzw. Ob man einen saitan verwenden kann!
    Vielen Dank und lass uns bitte an deinen ” Experimenten ” teilhaben

  44. Tolles Rezept und beim zweiten Mal hats geklappt :) habe nur die mandeln gegen haselnüsse ausgetauscht (die sind momentan was teuerer)

    Danke dir :)

  45. Hallo Ricarda, was ist aus deiner Sicht von dem Eiweißbrot aus den Supermärkten zu halten? Das habe ich bei Penny und Aldi u.a. gesehen, traue mich aber nicht zuzulangen, weil ich mich nicht selbst sabotieren will. In Maßen genießen ist klar. Ist sowas aus deiner Sicht “essbar”, im Sinne einer LC-Diät? Oder lieber selber machen?

    • Hallo Sabrina,
      ich halte die meisten Sorten für eine schöne Abwechslung. Man sollte sie aber nicht so essen, wie man Brot normal essen würde. Sie haben trotz allem Gluten immer noch recht viele Kohlenhydrate.

  46. Ich schließe mich den Vorherigen an und bedanke mich für die tolle Anleitung. Ich möchte das gerne nachbacken, aber habe eine Frage. Die anderen wissen offenbar, was eine Tüte gemahlene Mandeln ist. Mir ist die Menge nicht klar? Und Du meinst die ganz normalen Mandeln?
    Danke herzlich, viele Grüße!

    • Hallo Charlotte, im Supermarkt bekommst du in der Abteilung für Backzutaten gemahlene Nüsse. Unter anderem Haselnüsse aber auch Mandeln. Letztere verwende ich häufig zum Backen, weil sie ein Gebäck aromatischer und auch saftiger machen. Leider neigt Low Carb Gebäck zum Trockenwerden. Die Mandeln verhindern das und erhöhen zudem den Fettgehalt, was bei Low Carb gewünscht ist.

  47. Man kann die Hefe auch flüssig bekommen, in dem man Sie in eine kleine Dose bröselt, einen Teelöffel Salz dazu gibt, die Dose verschließt und dann gut schüttelt. Je nachdem wie frisch die Hefe ist, kann das auch mal 1-2 Minuten dauern, aber die Hefe löst sich auf jedenfall auf, ohne ihre Hefigen Eigenschaften zu verlieren.

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