Das ganz normale Chaos

Kino: Das Bildnis des Dorian Gray

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Dorian Gray Am Donnerstag kam die Oscar Wilde Verfilmung in Deutschland ins Kino und Freitag habe ich sie mir zusammen mit Bonsailinse und PinkFluffy angeschaut. “Das Bildnis des Dorian Gray” soll eine moderne Adaption des Buchs von 1890 sein und wurde extra in dieser Art und Weise für das jüngere Publikum gemacht.

Obwohl ich das Buch schon seit einigen Jahren im englischen Original in meinem Bücherregal stehen habe, bin ich bisher noch nicht dazu gekommen, es zu lesen, daher kann ich nicht sagen wie nah der Film an der Geschichte ist, jedoch kann ich meine Eindrücke zu dem Film festhalten. 

Der Film lässt im Ganzen ein wenig einen roten Faden vermissen und auch ein richtiger Spannungsbogen wurde nicht aufgebaut. Die Schauspieler wirken, bis auf Colin Firth in der Rolle des Lord Henry Wotton, sehr zweidimensional. Gerade vom Schauspieler des Dorian Gray habe ich mir ein wenig mehr erhofft. Oftmals bleibt ein bisschen die Frage im Kopf des Zuschauers zurück “Wieso macht der das grad?”

Meiner Meinung nach hätte man die Beziehung von Dorian zu seinem Gemälde viel intensiver darstellen können, stattdessen schien dieser Aspekt irgendwie vor sich her zu dümpeln und deswegen war das Finale auch eher unspektakulär.

Dorian Gray ist ein Film, den man sich einmal ansehen kann. Das reicht dann aber auch schon. Noch einmal würde ich ihn mir nicht anschauen wollen.

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4 Kommentare

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  3. Übrigens hat der Dorian Gray im Buch blonde Haare… in allen Filmen wird er aber ausnahmslos dunkelhaarig dargestellt (Kannst du bereits auf den ersten Seiten nachlesen). Schweinerei sowas.
    Ich glaub, den Film schau ich mir nicht im Kino an 😉

    • Das gleiche Problem gabs auch bei „Queen of the Damned“ wo ja ziemlich viel ziemlich falsch war. Dort war Marius im Film ein eher kleiner, schmächtiger, dunkelhaariger Typ. Im Buch allerdings ein großer, blonder Hüne. Nenn ich definitiv eine Fehlbesetzung.

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