Das ganz normale Chaos

In Ernährungsfragen: Back to the roots

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Bei mir wollte es in letzter Zeit nicht so richtig mit der Abnahme klappen. Irgendwie dümpelte ich so auf einer Stelle herum und wusste auch nicht, was ich denn falsch mache. Meiner subjektiven Einschätzung nach, habe ich alles richtig gemacht und mich gut ernährt.

Wenn das Gewicht stagniert, hilft es mal zu schauen, was man isst und ob nicht doch mehr versteckte Carbs vorhanden sind, die man gar nicht so im Blick hat. Das habe ich mit der App. „Kalorienzähler von Fatsecret“ gemacht. Auch wenn mir als Low Carber die Nackenhaare beim Appnamen hochstehen, ist sie wirklich zu empfehlen, denn sie zählt auch Kohlenhydrate und hat eine sehr große Datenbank an Lebensmitteln.

Also habe ich meine Carbs gezählt und erschrank am Ende des Tages. Meine mir selbst gesteckte Grenze von 20-30g habe ich locker überschritten. Ich lag an manchen Tagen bei 70-80g. Das ist die Menge, die man bei der Erhaltungsphase, also dann wenn man sein Gewicht halten will, anstreben sollte.

Für mich hieß es also „Back to the roots“. Alle überflüssigen Carbs meiden, bewusst ernähren, keine Extras. Und siehe an, vier Kilo purzelten auf einmal von allein. Manchmal muss man sich zurückbesinnen um Erfolge zu sehen.

Vorteil: Es geht weiter.

Nachteil: Meine neuen, für die Gamescom und IFA gekauften Sachen schlabbern schon wieder. Ich hatte die Sachen extra möglichst knapp gekauft, damit ich länger etwas davon habe und nun rutschte heute meine Hose. Wollte den Gürtel etwas enger machen und sah „Letztes Loch“.

Ich will mich aber gar nicht beschweren, sondern froh sein, dass ich meinen Weg ein wenig korrigieren konnte. Ich komme meinem Wunschgewicht immer näher, strotze vor Energie und könnte Bäume ausreißen. Wenn das mal kein Erfolg ist.

Wer übrigens bei anderen Atkinsern/Low Carbern mitlesen will: Project Fine von Nadine, Blogwiese von Steffi (auch wenn da der letzte Eintrag schon ein bisschen älter ist.

 

 

8 Kommentare

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  3. Wenn du schon von „Back To The Roots“ sprichts, dann lege ich dir mal das Video „Das Steinzeitrezept“ aus der ARD Mediathek nahe!
    Es geht eigentlich darum, dass der Mensch an sich alleine von Fleisch, Gemüsen und Früchten leben kann.
    Brot und Milchprodukte sind eigentlich gar nicht für den menschlichen Körper ausgelegt!

    Das Low Crab Prinzip kenne ich jetzt nicht so genau wie du, aber ich denke es ist ähnlich.

    Link zum Video:http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage—dokumentation/7131424_das-steinzeitrezept–wie-wir-unsere-zivilisationskr

    • Ja Paleo und Low Carb sind schon recht ähnlich, nur dass bei Low Carb eben auch Produkte okay sind, die künstlich hergestellt wurden, so lang sie keine Kohlenhydrate haben, wobei man diese natürlich einschränken sollte.
      Im Endeffekt berufen sich diese Ernährungsformen alle mehr oder weniger auf die ursprünglichen Ernährungsweisen des Menschen.

      Im meinem Fall bedeutete Back to the Roots allerdings, dass ich mich wieder auf meine eigenen Grundsätze konzentriere, da ich sie im Laufe der Zeit immer freizügiger ausgelegt hatte und merkte, dass nichts mehr ging.

  4. Wir sind immer noch dabei. Aus privaten Gründen bin ich nur noch nicht dazu gekommen mal auf dem Blog up zu daten 😉 Also bei Schatzi läufts ganz gut. Die Kurve die die gesamte Tendenz anzeigt geht kontinuierlich abwärts. Meine dagegen verläuft nun waagerecht was mich jetzt nicht davon abhält weiter zu machen, weil wenn es in den Alltag integriert ist, es echt ein Kinderspiel ist, aber ich sage mir dann auch, warum verzichtest überhaupt auf Nudeln oder ein Stück Kinderschokolade, wenn es doch eh nicht abwärts geht 😉 Auch bei dem Umfang tut sich nix, teil wirds so gar ein cm mehr.

    Ich habe auch teils noch Buch geführt bei FDDB, aber da wir eh nicht so viel aussergewöhnliches essen, spare ich mir nun die Zeit zum eintragen.

    Ich möchte eigentlich meine Essgewohnheit nun so beibehalten, da es mir damit echt gut geht. Aber ich würde auch gerne ein paar Pfunde loswerden und es ist zermürbend wenn man nicht wirklich weiss woran es liegt, das es langsam bis gar nicht geht.

    Naja, vielleicht bin ich auch nur „verwöhnt“ von Metabolic Balance da es da relativ schnell ging und Atkins ist eben seehr langsam 😉

    • Hallo Steffi,
      ich kenne das. Ich hatte eine waagerechte Linie etwa 2 Monate lang. Wichtig ist Bewegung und viel trinken. Wenn man eine gewisse Diätenvergangenheit hat, dann geht es einfach langsamer. Beim ersten Mal Atkins verlor ich 8 Kilo in den ersten 2 Wochen. Das verwöhnt und wenn es dann langsamer geht, frustriert man.
      Analysieren hilft immer. Hats bei mir dann auch.

      • Die Kurve rechts oben wird ja weiterhin aktualisiert. Da siehst ja meinen Verlauf 😉 Gott sei Dank gewöhnt man sich schnell an diese Essweise, also bis auf das Thema Schokolade, aber das ist oft nur ein kurzer augenblick 😉 Na mal schauen. Bisher ist der Wille noch stark!

  5. Mir gehts im Moment genauso. Ich werde schon wieder viel zu selbstsicher und hänge fest. Hier ne Ausnahme, dort eine Verlockung und schon is auch einmal mehr das schlechte Gewissen im Spiel.

    Im neuen Jahr will ich dem Mann zuliebe wieder öfter mit ihm baden gehen. Bis dahin muss ich noch einiges los werden.
    Ich glaub, ich kram mal die Bücher wieder aus und blase mir ein bisschen Atkins ins Hirm 🙂

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