Das ganz normale Chaos

Ich zwinge mich etwas zu schreiben

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image Warum? Mir gehen momentan tausend und mehr Gedanken durch den Kopf. Aber diese Gedanken führen zu keinem Ziel. Normalerweise denkt man über Dinge nach, um zu einer Lösung zu gelangen. Eine Lösung, die einen, den Schritt weiterbringt, den man vielleicht gehen möchte. Meine Gedanken sind aber gerade so ermüdend, wie als würde man ein endloses Seil aufrollen. Die Rolle wird größer und doch ist kein Ende in Sicht. Es gibt kein Ende.

Deswegen zwinge ich mich, etwas zu schreiben. Um den Kopf frei zu bekommen, einfach irgendwas da stehen zu haben. Ich habe euch damals schon mal was über Selbstzensur erzählt. Mit dieser kämpfe ich gerade. Ich würde es am liebsten herausschreien, tu es aber nicht, auch wenn ich weiß, dass es mir danach besser ginge. Ich lasse es.

Mein Herz pocht schnell und je schneller es schlägt, desto rasender werden meine Gedanken und desto lieber würde ich herausschreien was ich denke. Aber ich tu es nicht.

Auch wenn dieser Beitrag für euch nun kryptisch beginnt, kryptisch ist und kryptisch endet, mir hat er geholfen. Wenn auch nur ein bisschen, denn die Frage nach dem Warum wird mir niemand beantworten können.

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13 Kommentare

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  2. Blume: Ich zwinge mich etwas zu schreiben: Warum? Mir gehen momentan tausend und mehr Gedanken durch den K.. http://cli.gs/ENrej

  3. Lass dir zeit und setzt dich nicht unter druck

  4. Ich wünsche mal einen wunderschönen guten Morgen und wünsch‘ Dir alles gute 🙂

  5. Ich lese aus Deinem Artikel heraus, dass Du ein ziemliches Problem mit Dir herumschleppst. Du wägst ganz genau ab, was die Leser Deines Blog etwas angeht und was nicht. Ich finde das sehr verantwortungsvoll und ich teile Deine Vorgehensweise zu 100%. Die wirklichen Probleme sollten mit jemandem besprochen werden dem man voll und ganz vertraut. Ich „kratze“ auch nur am Rande in meinem Blog, da gäbe es eine Menge was mir auf der Seele liegt, was ich aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlichen würde. Noch kann ich das nicht, vielleicht später. Man weiß wirklich nicht wer mit liest. Mein Chef? Meine Familie? Ich möchte Dir einfach nur sagen, dass Du mit diesen Gedanken/Gefühlen nicht allein da stehst.
    Ganz liebe Grüße

  6. Mmh, wenn dir das Schreiben hilft, schreib es doch auf und lass den Artikel als Entwurf gespeichert. Oder man kann doch auch die Artikel als Privat markieren, hab ich aber noch nie ausprobiert.

    Viele Grüße aus Franken
    Alex

  7. Wenn du das Gefühl hast, dass es dir besser geht, wenn du drüber schreibst, dann schreib es doch einfach für dich auf.
    Klar, dass man nicht alle Probleme bloggen möchte – schließlich lesen doch viele mit, die man auch real kennt und die trotzdem nicht alles über einen wissen sollen.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und nimm dir die Zeit die du brauchst. 🙂

    Liebe Grüße,
    Steffi

  8. Pingback: Stöckchen übers Bloggen | KathisBlog.de

  9. Wenn man die Dinge zu sehr in sich hinein frisst und mit sich rum trägt, dann wird das unweigerlich irgendwann negative Folgen mit sich bringen. Also raus damit 😉

    Übrigens… da fällt mir gerade eine Gleichheit zum Gewichtsthema ein. Könnte es sein, dass da ein paar alte Sachen raus wollen? Du hast ja schon beachtliche Abnehmerfolge zu verzeichnen und da der Körper ja gerne in der Ganzheitlich reagiert, folgt vielleich gerade Dein Geist Deinem Körper?

  10. Ich habe mir die Kommentare alle durchgelesen und kann Frau Wolkenlos und CrazyGirl nur beipflichten.
    Du musst es ja nicht auf den Blog schreiben. Lege eine Seite am PC an und schrebe dir mal alles von der Seele. Ich denke es wird dir helfen. Was auch immer dich gerade so beschäftigt. Ich hatte das lange Zeit gemacht. Hat mir mein damaliger Therapeut geraten (Ich hatte mal Magersucht/Bulimie) und ziemlich viele wirre Gedanken.
    Alles Gute 😀

  11. Ich komme mal wieder später. Liegt halt daran, dass es mir auch ziemlich mau die letzten Tage ging.
    Ich habe auch den neuen Artikel schon gelesen und freue mich, dass es Dir, Ricarda schon wieder besser geht. Da aber die Diskussion ja hier mit guten alten Bekannten geführt wird, trage ich meinen Senf nun auch dazu bei, denn die meisten wissen, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme und keine Probleme habe, mein Tagebuch öffentlich zu führen.
    Ich merke auch, dass es mir fast immer binnen weniger Stunden besser geht, dass sich manchmal eine Blockade im Kopf löst oder ich wieder neuen Mut und Antrieb bekomme.

    Ich kann es nur empfehlen, es rauszulassen. Und zwar im „Hauptblog“. Mir bringt es gar nichts, wenn ich es auf ein Blatt Papier oder in einen geheimen Zweitblog schreibe. Weil damit kann ich mich nie so recht identifizieren. Vielleicht gehört gerade der Kick der Öffentlichkeit mittlerweile für mich dazu. Aber das kann natürlich jeder für sich anders sehen.

  12. Nun ist ja klar, was dich zur Zeit vom Bloggen abhält. Völlig legitim, wenn du gerade den Kopf woanders hast. Kümmer dich jetzt erstmal um dich selbst und wenn du wirklich schreiben MÖCHTEST, dann solltest du das auch tun. Und WAS du schreibst, liegt allein bei dir. ich schick nochmal ein Drücki!

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