Das ganz normale Chaos

I love Google

Ich liebe Google (auch)

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Mein Internetleben wurde eigentlich schon immer von Google begleitet. Oder sagen wir besser, bevor Google in mein Leben kam, war das Internet eher langweilig und für mich uninteressant.

I love Google

Meinen ersten richtigen Kontakt zu Google hatte ich dann am 18. Oktober 2005, abends um 19:36 Uhr. Da eröffnete ich mein Google Mail Konto. Damals war Google Mail noch Beta und nur mit Einladung zu erreichen. Ich bekam meine Einladung aus der Schweiz von einem guten Freund und fand Google Mail anders und irgendwie aufregend.

Das war der Beginn einer bereits mehrjährigen Liebensgeschichte, die sich durch fast alle Dienste von Google zog, ob sie nun bestehen blieben oder wieder geschlossen wurden.

Natürlich war Google immer mal wieder in der Kritik und auch ich wurde des öfteren dumm von der Seite angemacht, wenn ich erwähnte, dass ich Pro-Google bin.

Meine Einstellung zu der Datensammelsache von Google ist folgende.

Damit Google seine Dienste in der Qualität anbietet müssen sie Daten sammeln. Das würde anders gar nicht gehen. Sie  wären nicht umsonst so erfolgreich, würde das Prinzip nicht funktionieren. Wenn ich selbst mit Google nicht einverstanden bin, brauche ich die Dienste ja auch gar nicht zu nutzen.

Google hilft uns, relevante Informationen im Internet zu finden und hat es geschafft, nervige und unpersönliche sowie unpassende Werbung in weniger aufdringliche personenbezogene Werbung zu wandeln. Ich finde das gut.

Ich mag an Google  zudem ihre für Außenstehende etwas größenwahnsinnige Vorstellung die Welt für die Nachwelt zu dokumentieren und archivieren. So ein Projekt wie zum Beispiel Streetview hat doch Ausmaße, die sich keiner von uns vorstelle kann und trotzdem ist es meiner Meinung nach total faszinierend. Ich kann von hier aus durch die Straßen fremder Städte gehen in die ich wahrscheinlich nie kommen werde und kann trotzdem ein wenig von der Atmosphäre mitbekommen.

Zudem hat Google mit diesen Aufnahmen wertvolle Informationen die wir aus vergangenen Zeiten gern gehabt hätten. Stellt euch mal vor, ihr könntet am PC per Streetview durch das antike Rom gehen?

Aber Streetview ist nicht das einzige Projekt, für mich jedoch das interessanteste bisher.

Neben diesen bahnbrechenden Unternehmungen bietet Google noch viele kleine Helferlein an, die unseren virtuellen Alltag erleichtern. Ich möchte zum Beispiel Picasa nicht mehr missen. Das kleine Programm hilft mir auch durch das größte Fotochaos auf meiner Festplatte und der Google Reader lässt mich Ordnung über meine Blogs halten.

Google Docs ist super zum Teilen von Dokumenten und erstellen von einfachen Umfragen.

Ich könnte die Liste jetzt ewig lang weiterführen. Dass mich ein Dienst mal so wirklich enttäuscht hat, wüsste ich nicht. Okay vielleicht deren hauseigene Blog-Plattform. Die ist Bullshit. Aber jeder hat ja kleine Fehler über die man hinwegsehen kann.

Ich liebe Google. Und das wird so bleiben.

Danke an Karsten für den Wurfstock

 

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10 Kommentare

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  3. Faszinierender und interessanter als Streetview finde ich eigentlich noch Google Books. Das gesamte niedergeschriebene Wissen der Menschheit zu digitalisieren ist eine unglaubliche Mammutaufgabe, aber absolut sinnvoll. Und furchtbar teuer und dennoch übernimmt Google das. Schade, dass ihnen dabei so viele Steine in den Weg gelegt werden.

    • Oh da sagst du was. Google Books ist auch ein Projekt welches ich von Beginn mit Spannung erwartet habe. Jeder, der schon einmal nach Informationen aus Büchern gesucht hat (Facharbeiten, Uni wofür auch immer) weiß, was das für eine Arbeit sein kann. Google Books würde diese Suche vereinfachen und optimieren. Leider wurde ihnen, wie du schon sagst, ein Haufen von Steinen in den Weg gerollt. Gerade in Deutschland. Natürlich kann ich auch die Autoren und Verleger verstehen, aber ich sehe das immer so. Wenn jemand ein Buch wirklich braucht, dann wird er es sich kaufen. Wenn jemand ein Buch nur für eine Arbeit braucht wird er es sich ausleihen oder eben online nachforschen. Leider sind da verschiedene Interessen die nicht unter einen Hut zu bekommen sind.

  4. Also meine Internetzeit fing vor Google an… Altavista war da angesagt.

    Die Dienste von Google sind gut. Aber ich würde denen nichts anvertrauen.
    Muss jeder selber wissen.

  5. Pingback: Oliver Zissing

  6. Ich mag Google auch, nur mit Chrome kann ich mich nich anfreunden 😛

  7. Ich liebe Google auch. Und habe exakt die selbe Einstellung gegenüber der Datenkrake wie du =)

    Aber mal aus Interesse: Wie findet man denn das Alter des GMail-Accounts raus? Außer nach der ersten eMail zu schauen, die existiert bei mir nämlich (komischerweise) nichtmehr.
    Alles vor 2007 ist bei mir aus GMail rausgelöscht 0.o

  8. Kurz und bündig auch von mir mal wieder ein Kommentar:

    ICH LIEBE GOOGLE AUCH !

    Ich kenne das mit den blöden Kommentaren, wenn man sich pro Google äußert aber das ist mir ziemlich egal. Und wer etwas missbrauchen will der macht es eh und meist geschieht genau das im geheimen. Da kriegen wir eh nix von mir. Ich versuche dann lieber erst mal vom positiven auszugehen.

    lg
    martinchen.

  9. Wo ich 92/93 ins Internet eingestiegen bin gab es noch kein Google nur dieses AOL und das von Rosa Riesen. Ich denke mal (so genau weis ich das heut auch nicht mehr), das auch ziemlich früh auf die Google Schiene aufgesprungen bin (alles andere würde mich auch wundern) und hab mit Google meine persönlichen Höhen und Tiefen erlebt.

    Doch zusammengefast kann und vor allem muss auch ich sagen, das ich ebenfalls Google sehr liebe.
    Nicht nur das die Dienste kostenlos sind, nein – sie gefallen mir auch noch richtig gut. Vieles was Google anbietet hab ich bis heute noch nicht alles entdeckt und das macht es für mich umso spannender. *grins*

    Was die „Sammelwut“ angeht…
    Vor ein paar Jahren machte auch ich mir da ein paar Sorgen doch heute schaut das gaaaaanz anders aus. Die ganzen „Contra“- Google Gegner sollen mir mal ein Unternehmen in gleicher Größe zeigen, das keine persönlichen Daten sammelt. Sogar die noch so kleinen Firmen halten es mit dem Datenschutz und „Sammlerwut“ ala eines „Messi`s“ nicht so genau, was die aktuellen Ereignisse letzter Jahre zeigt…. Lidl,Aldi,Daimler etc. etc. etc. die Liste ist laaaang

    In diesem Sinne und bis spätäter 🙂

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