Das ganz normale Chaos

Gewalt gegen Männer ist okay…

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Doppelmoral, ick hör dir trappsen. aber ganz schön laut, wenn ihr mich fragt. Da hat der Herr Becker (man kann ihn mögen, muss man aber nicht) darüber geredet, dass er geschlagen wurde, von einer Frau, von seiner Frau. Was passiert? Deutschland bekommt sich vor Witzeleien nicht mehr ein. Als bekannt wurde, dass Raffi van der Vaart seiner Sylvie eine gepfeffert  hat, war Deutschland entsetzt. Wie kann man nur so eine schöne Frau schlagen, die ja so viele Schicksalsschläge hinter sich hat?

Da haben wir nun zwei Ehen in denen Gewalt stattfand. Mit verdrehten Rollen. Die Reaktionen darauf sind in beiden Fällen doch sehr unterschiedlich. Wie kommt das? Ich hab damals zum #Aufschrei dieses Thema schon einmal angesprochen und darauf hingewiesen, dass in unserer Gesellschaft eine Doppelmoral dazu herrscht, was Menschen sich gefallen lassen sollen und müssen. Victim Blaming nennt das die feministische Bewegung, wenn es darum geht, Frauen die Schuld dafür zu geben, was ihnen widerfahren ist. Dem Opfer die Schuld daran geben, oder dem Opfer sagen, dass die empfundene Demütigung irrational sei.

Victim Blaming

Wir sind uns einig – Victim Blaming gegen Frauen ist eine Schweinerei. Ein Opfer ist kein Täter. Beim Victim Blaming gegen Männer sind wir uns aber offensichtlich uneinig, denn wenn ein Mann ein Opfer einer Frau wird, dann heißt es „Er ist doch der Mann,  er soll sich halt durchsetzen“. Dazu zu stehen, dass man Gewalt erfahren hat, ist für Männer die Opfer seelischer oder körperlicher Gewalt geworden sind fast noch schwerer, als die Gewalt selbst. In der Öffentlichkeit outet  man sich nämlich dann als „unmännlich, schwach, eine Memme, kein richtiger Kerl“. Viele Männer haben deswegen Angst, verurteilt zu werden und schweigen. Sie fressen diese Geschehnisse in sich hinein, bis sie irgendwann daran zugrunde gehen, zusammenbrechen.

Genau wie es Frauen auch passieren kann. Beide Geschlechter haben hier die gleichen Probleme. Frauen haben den Vorteil (und in diesem Fall ist es irgendwie schon traurig, von einem Vorteil zu reden), dass ihnen eher geglaubt wird. Dass ein Mann einer Frau gegenüber gewalttätig ist, scheint in den Köpfen vieler ein realistischeres Szenario zu sein, als dass ein Mann das Opfer einer Frau wird. Vielleicht passieren diese Vorfälle nicht so häufig, wie umgekehrt, aber vielleicht wird auch einfach nur sehr viel weniger darüber geredet.

Und dann passiert sowas wie mit dem Becker. Er „outet“ sich als Opfer von Gewalt und – auch wenn es ihn persönlich nicht interessieren wird – er wird Bestandteil von vielen verachtenden Witzen gegenüber Männern, die sich nicht durchsetzen konnten.

Alle leiden

Ich habe in meinem Bekanntenkreis Frauen, die Gewaltopfer waren und auch Männer, die unter Frauen gelitten haben. Je nachdem wie schlimm es war, fällt es Frauen leichter, damit umzugehen. Nicht nur weil ihnen eher geglaubt wird, sondern auch, weil sie viel offener mit Emotionen und Ängsten umgehen dürfen. Bei Männern ist das Zeigen von Schwäche nur dann akzeptabel, wenn sie allein sind, oder mit vertrauten Freunden reden (und selbst unter guten Freunden wird oft geschwiegen). Es ist immer noch ein Tabu-Thema und unsere Gesellschaft scheint noch nicht begriffen zu haben, dass Stärke, Schwäche, Dominanz, Gewalt nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. Jeder kann Opfer werden, jeder kann Täter werden und jeder sollte gleich ernstgenommen werden.

Ich finde es furchtbar traurig, dass man dieses Thema offen ansprechen muss, weil es doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Dinge die man auf der einen Seite verurteilt, darf man doch nicht auf der anderen Seite gutheißen. Ich möchte nicht bezwecken, dass ich Gewalt gegen Frauen kleinrede oder „aber die Männer“-Sätze hervorbringe. Ich würde mich aber freuen, wenn man in Zukunft bei Gewalt gegen Männer den gleichen Maßstab der Entrüstung anbringen könnte, wie bei Frauen, denn beide leiden. Und niemand der leidet, sollte dann Opfer von Spott werden müssen.

Lesenswerte Links zum Thema (werden ergänzt):

48 Kommentare

  1. Es geht nicht nur um die Reaktion der „anderen“ Menschen im Umfeld.

    Ich habe es erlebt, dass ich nach häuslicher Gewalt bei der Polizei ausgelacht worden bin. Man hat mich dort erst ernstgenommen, als ich mit einer heftigen Platzwunde dort aufgetaucht bin. Sämtliche Anzeigen gegen die Gewalttäterin wurden von der Staatsanwaltschaft sehr schnell eingestellt.

    Ich wurde auch zweimal nach häuslicher Gewalt als Opfer durch die Polizei der Wohnung verwiesen. Das ist mir in zwei verschiedenen Städten in NRW passiert.

    Die Reaktionen der Umwelt sind toll, ja. Mein Vater sagte zu mir wortwörtlich: „Du hättest noch viel mehr auf die Fresse bekommen sollen.“ Na, vielen Dank. Es gehört nicht nur Mut dazu, über als Mann erlittene Gewalt zu berichten, es gehört auch eine riesige Portion Zuversicht dazu, dass es etwas bringt. Solange man sich aber von den Zuständen einschüchtern lässt, wird sich nichts ändern.

    • Unfassbar! Dabei ist es doch egal, wo und von wem einem Gewalt angetan wird, das MUSS von der Polizei ernst genommen werden. Gewalt geht auch von 14jährigen aus – gegen 30jährige. Nicht vorstellbar? Bahnhofskameras zeigen es doch immer wieder, wie das geht.

      Gewalt ist ein NoGo, egal von wem und gegen wen. Und wenn einem Gewalt angetan wird, MUSS der Gewalttäter zur Rechenschaft und notfalls aus dem Verkehr gezogen werden.

      Gewalt ist NIE okay!

  2. Ich finde es sehr gut, dass du das hier ansprichst und es auch genau so ansprichst, wiedu es hier tust. Denn egal ob Frau oder Mann, wir sind alle Menschen und haben alle Gefühle, die man mit „ohne Niveau“ verletzen kann.
    Ich glaube nicht unbedingt, dass einer Frau leichter geglaubt wird. Ich glaube, dass es von einem Mann einfach nicht ernst genommen wird und er eben dann als Weichei hingestellt wird. Was bei Frau dazu kommt ist oftmals ja auch, dass unterstellt wird, man äußere solche Behauptungen lediglich um eine andere Person unter Druck zu setzen.

  3. Mir wurde als Mann von der Polizei nur „unter fließendem Blut“ geglaubt. Vorher bin ich dort ausgelacht worden. Wollte ich nur anmerken zum „einem Mann wird auch geglaubt“.

  4. Die eigentliche Tragoedie ist doch das “Er ist doch der Mann, er soll sich halt durchsetzen” dem Manne impliziert _er_ moege selbst Gewalt anwenden. Denn wen sie zu Gewalt eskaliert hat, bleiben ihm nur Rueckzug oder Gegengewalt. Und fuer den Rueckzug wird er gesellschaftlich geaechtet (sie im Zweifelsfalle auch, aber keinesfalls im gleichem Masse).

  5. Sehr guter Beitrag. Bei anderen Beiträgen, die dieses Thema angesprochen habe, hatte ich oft das Gefühl, dass hier die Gewalt gegen Frauen gerechtfertigt wird.
    Wir sind alle Menschen und sind mit dem auf die Welt gekommen, was Gott uns mitgegeben hat. Niemand sollte deswegen Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt werden.

  6. Interessant wäre es, herauszubekommen, welche Gruppen am stärksten auf dem offenbar falschen Klischee bestehen, daß im Mittel körperlich überlegene Männer fast immer mit Gewalt von Frauen allein klarkommen müssen – sei es, daß sie sie abwehren oder daß sie sie wegstecken.

    Denn der Punkt ist: Diese Gruppen müssen nicht durch Geschlechtergrenzen entstehen: Auch Männer betreiben victim blaming gegenüber Männern, obwohl es trivialerweise gar nicht in ihrem eigenen Interesse liegt, Menschen als Mitglieder der eigenen sozialen Klasse systematisch zu verspotten.

    Denn wenn einerseits im Mittel körperlich überlegene Männer Gewalt hinnehmen und andererseits im Mittel körperlich unterlegene Frauen geringfügige Gewalt wie z.B. Ohrfeigen ebenso abwehren können, dann hat die Duldung von Gewalt nichts mit Unterschieden in der Körperstärke zu tun.

    Vielmehr scheinen beim victim blaming ganz unterschiedliche Handlungen dasselbe label zu tragen. Ich schlage damit folgende Erklärung vor, bei der nicht mitbehauptet wird, daß der jeweilige blamer Recht hat:

    1. victim blaming vom Mann gegenüber dem Mann: Hier verteidigt der blamer den Wert seiner Fähigkeiten, die mit viele Mühe oder auch Schmerzen erkauft wurden. Auf den Schutz der sozialen Klasse verzichtet der blamer hier, er fühlt sich stark genug, seine soziale Klasse zu ignorieren. Solche blamer kann man leicht zurückweisen, indem man ihnen darlegt, nicht verstanden zu haben, daß die behaupteten Fähigkeiten eigentlich völlig unnütz sind.

    2. victim blaming vom Mann gegenüber der Frau in punkto Intimität: Hier beruft sich der blamer auf die Rollenverteilung der Geschlechter „men are always in charge“, um nicht die ganze Verantwortung für alle Geschehnisse allein zu tragen. Denn wenn Frauen sich weigern, sich so zu verhalten, daß sie bei der Annäherung irgendeine Verantwortung schultern, so daß der Mann immer vorpreschen muß, dann geht das auch mal schief. Die Folge ist, daß blamer die Vorwürfe von Frauen, Grenzen zu überschreiten, unfair und irgendwie auch unmenschlich finden, weil Fehler nun mal vorkommen und er das ganze Risiko allein trägt.

    Für körperliche Gewalt paßt das natürlich nicht. Vermutlich muß man noch weiter differenzieren.

    3. victim blaming von der Frau gegenüber der Frau in punkto Intimität: Hier bedient sich die blamerin zweier des Sexismus, daß Männer hirnlose Einlocher sind, die von Schlampen mit nahezu exibitionistischer Kleidung besonders herausgefordert werden – und sich folglich nicht über Probleme zu wundern brauchen. Die blamerin, die mehr auf sich hält, anders rumläuft und keine Probleme mit Schnellfickern hat, ordnet sich einen höheren moralischen Wert zu.

    Für körperliche Gewalt paßt das natürlich nicht. Vermutlich muß man auch hier noch weiter differenzieren.

    4. victim blaming von der Frau gegenüber dem Mann: Bisher war es einfach, aber hier bin ich unsicher. Ntürlich könnte ich hier die üblichen Gemeinplätze nennen wie „Erhalt des Opferstatus“, „Verniedlichung weiblicher Gewalt“ oder die Grundsätze „Männer sind für alle ihre Probleme selbst verantwortlich.“ bzw. „Weder die Gesellschaft noch die Frauen schulden Männern irgendetwas.“, aber damit bin ich selbst unzufrieden. Denn zwar kann man damit victim blaming von Frauen gegenüber Männern vorhersagen, aber für eine Erklärung verlangen wir viel mehr als für eine Vorhersage – wie wir aus jedem Grundkurs in Wissenschaftstheorie wissen:

    http://www.scilogs.de/blogs/blog/mind-at-work/2010-09-11/wissen-oder-erkl-rung-teil-1

    Auch Rachsucht finde ich wenig überzeugend, denn sowas eignet sich kaum zur Erklärung von Massenphänomen wie es das victim blaming von Männern durch Frauen ist.

    Zu wissen, wer am stärksten auf victim blaming von Männern besteht, heißt zu identizieren, wer durch welche Teilhabe an sozialen Kooperations- und Organisationsstrukturen profitiert. Den Frauenvorteil zu identifizieren, bedeutet demnach auf empirische Weise und unabhängig von feministischer Ideologie (teilweise) herauszufinden, wie das soziale Miteinander wirklich funktioniert.

    Vielleicht überlasse ich die Frage, inwiefern Frauen beim victim blaming von Männern profitieren, mal der community. Macht was draus! 🙂

  7. Ich bin in einer ehemaligen Beziehung auch mehrfach geschlagen worden. Die Frau streitet es natürlich ab. Ich habe wegen der gemeinsamen Kinder trotzdem nicht gleich nach dem ersten Mal den Schlussstrich gezogen, weil ich meine Kinder nicht alleine in dieser Situation lassen wollte.
    Als ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht für meine Kinder haben wollte war es aussichtslos, weil mir niemand geglaubt hat. (Polizei, Familiengericht und am schlimmsten waren die Verbrecher vom Jugendamt) Das ist Menschenverachtung pur.
    Was hätte ich in dieser Situation tun können? Ich hätte vor den Augen meiner Kinder zurück schlagen können. Das geht gar nicht aber es wäre die einzige Möglichkeit gewesen Gerechtigkeit zu erfahren.
    Mich hat sie dann nach dem dritten Mal raus geschmissen, meine Kinder müssen die Situation immer noch aushalten und ich weiß nicht was mich dazu veranlassen sollte zu glauben, dass sich die Situation bei meinen Kindern in der Zwischenzeit gebessert hat.

    • Ich habe ähnliche Erfahrungen mit der deutschen Gerichtsbarkeit gemacht. Man ließ mich gar nicht zu Wort kommen, als ich die Gewalt schildern wollte. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat dann meine Ex bekommen.

      Sie war ja nur gewalttätig und zu dieser Zeit in der Tagesklinik wegen ihrer Borderlineerkrankung.

      Mir hat unser System gezeigt, dass es einen riesengroßen Unterschied macht, wer die Gewalt ausübt. Außerdem hat es gezeigt, wie es um die Sorge um das leibliche Wohl von Kindern in Deutschland bestellt ist.

    • Hallo Sebastian, gehe doch mal zu einer Familienberatungstelle die können dir sicher weiterhelfen oder dir noch bessere Ansprechpartner nennen.
      So aussichtslos wie es momentan vielleicht aussieht ist die Situation nicht. (zumindest wenn du auch das Sorgerecht hast)
      Gruß Max

  8. Das ist ein Problem, ja. Körperliche Gewalt ist abzulehnen, egal von wem sie ausgeht. Nur leider sind auch Feministinnen und andere Menschen gegen den Einfluss von Geschlechtervorsellungen nicht gefeit – eine Frau, die einen Mann schlägt ist intuitiv „lustig“. Ein junger Teenager mit einer älteren Frau ist „nice“, ein junges Mädchen mit einem älteren Mann ist „creepy“. Der Doppelstandard wird einem erst dann bewusst, wenn man diese unterschiedlichen Kriterien begründen soll. Hier muss die Bevölkerung wahrscheinlich leider noch sensibilisiert werden…

  9. Pingback: Hirnfick 2.0 » Kurz verlinkt CXCVI: Zahlungsfähigkeit mit Extras

  10. bei männern ist es so, dass gesagt wird, die können sich selber wehren – was heißt das im umkehrschluss, die politiker(innen) und die medien fordern, dass männer frauen züchtigen

    man stelle sich diese ansätze in der wirtschaft vor, also ein großes unternehmen, in dem eingebrochen wird und etwas gestohlen wird, was wäre die normale vorgehensweise? die firma macht eine anzeige und die polizei ermittelt dann, überführt die person und diese kommt wegen diebstahl und einbruch vor ein gericht und wird eben entsprechend verurteilt, wenn man jetzt aber die thesen der politiker und der medien hernimmt, dann würde bei einer anzeige des unternehmens die polizei sagen, na ihr seit groß und stark genug – ihr könnt das selber regeln?

    hallo was wäre dann los? das unternehmen müsste also die person selbst überführen, dann diese person aburteilen und bestrafen also einsperren und zusammenklopfen oder was? das wäre das ende des rechtsstaates

  11. Der US-Sender ABC hat eine Serie mit dem Titel „What would you do?“, in der sie sich regelmäßig eine brisantes Thema vornehmen, mögliche Lösungen mit Schauspielern in der Öffentlichkeit durchspielen und die Reaktionen von zufälligen Passanten filmen.

    Ein Thema war Gewalt zwischen Geschlechtern. Was dabei herauskam könnt ihr euch hier ansehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=CRCS6GGhIRc

  12. … oder einfach mal akzeptieren, dass eine Ohrfeige kein Weltuntergang ist, es sei denn, man macht sie dazu.

    • Jede Ohrfeige ist ein Kontrollverlust. Und jede Ohrfeige ist eine zu viel.

      • In Italien wűrdest du jetzt ein Schmunzeln ernten. Alles Ansichtssache. Bedenke aber bitte, dass das Echauffieren űber Lappalien dazu fűhren kann, das Menschen mit echten Problemen nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Wenn man nur oft genug „Feuer“ schreit, kommt irgendwann keine Hilfe mehr, sondern eben nur noch ein Schulterzucken.

        • Ist es aber nicht so, dass eine Frau eher davon ausgeht, dass eine Ohrfeige von ihr harmlos ist?
          Die Ohrfeige von einem Mann ist dann aber wieder häusliche Gewalt?

          Es wird mit zweierlei Maß gemessen.

          Männer wachsen auf mit: „Mädchen schlägt man nicht.“
          Was aber nun, wenn das Mädchen einen schlägt?

          Oder aber hier im Falle der „harmlosen Ohrfeige“: Was wäre, wenn durch diese harmlose Ohrfeige eine Spirale der Gewalt entsteht? Sobald eine Ohrfeige als normal angesehen wird, ist eine Grenze gefallen und die Grenze für massivere Gewalt ist herabgesetzt.

          • Was wäre, wenn? Was wäre, wenn nicht? Befürchtungen treiben gerne Blüten, die der Realität aber meist nicht standhalten. Ein Beispiel ist die Befürchtung, dass Videospielen zu Gewalttätigkeit führt. Wer sich damit näher beschäftigt, weiß, dass das Schmarrn ist. Und genausowenig wird jemand, dem mal in einer Stresssituation die Hand ausrutscht, zum Serientäter.

            Ansonsten bin ich der Meinung, dass Fälle echter häuslicher Gewalt grundsätzlich verfolgt werden sollten, ob nun ein Mann oder eine Frau der Täter ist.

        • Vielleicht definiert jeder seine Grenze sehr anders. Wenn du dir gern Ohrfeigen verpassen lässt.. Das ist dann wohl deine Entscheidung. Ich persönlich bevorzuge Kontakt zu Menschen, die mich so respektieren, dass sie die Hand NICHT gegen mich erheben.
          Genauso würde ich auch die Hand nicht gegen einen Menschen erheben. Ob man das in Italien nun doof findet oder nicht, ist mir herzlich egal.

          • Nicht nur vielleicht, so ist es in jeder Hinsicht im Leben, deshalb ja das Beispiel, dass die Ansichten anderswo eben nicht der eigenen entsprechen müssen. Du kannst dir die Welt nicht einfach so zurechtbasteln, damit sie für dich jederzeit passt, es gibt kein Schwarz und Weiß, sondern lediglich unzählige Graustufen. Aber deine Reaktionen, die kannst du stets selbst wählen. Und das ist doch auch was, oder?!

            Aber das eigentliche Thema ist ja hier die Unterscheidung zwischen Gewalt von männlicher und weiblicher Seite. In banalen Fällen lohnt die Diskussionen darüber nicht, Boris Becker macht sich hier lächerlich. In Sachen echter häuslicher Gewalt muss JEDEM Fall nachgegangen werden, wobei eine körperliche Bedrohung des Mannes durch eine Frau wohl eher selten sein dürfte, Frauen haben andere üble Waffen, siehe Fall Kachelmann.

          • Dazu muss man nicht mal woanders hingehen. Diskriminierung von Menschen findet vor der eigenen Haustür statt. Gewalt gegen Menschen ebenfalls. Und auch wenn ich die Menschen vielleicht nicht dazu bringen kann, dass sie ihre Einstellung ändern, kann ich sagen, dass es mich stört. Und das tut es. Mich stört diese zweifache Wertigkeit der gleichen Sache und die Doppelmoral.

            Hat ein Mensch das Recht, einen anderen körperlich oder psychisch zu verletzen? Nein. Das hat er nie. Ob es nun Außenstehende für eine Lapalie halten ist dabei völlig irrelevant.

          • Tiia, ich kann leider diesmal nicht direkt unter deiner Antwort posten, da steht kein „Antworten“. Deshalb an dieser Stelle:

            Klar, du kannst dich jederzeit zu allem äußern, das ist netterweise hierzulande ohne weiteres möglich, deshalb tue ich das auch manchmal. Mir ist daran gelegen, darauf aufmerksam zu machen, dass man Zeit und Energie nicht mit Lappalien verschwenden, sondern lieber etwas bewegen sollte, wenn es ansteht. Sprich, ich kümmere mich lieber um jemanden, der ein echtes Problem hat, statt aus ’ner Boris-Story ein Riesenbohai zu machen.
            Gerade der Deutsche hat es sich zum Volkssport gemacht, bei jedem Furz Diskriminierung zu schreien. Das ist sowas von unentspannt und rührt nur daher, weil wir im Alltag nur selten mit echten Problemen konfrontiert werden.

          • Ich habe Boris Becker hier lediglich als Aufhänger genommen. Das Problem ist aber außerhalb dieser Geschichte auch in Deutschland ein Problem für Opfer. Die Becker-Geschichte hat nur schön aufgezeigt, wieso das so ist.

          • Ach, übrigens: >>Wer aber hat gewonnen? […] Es ist Boris Becker selbst: Jedenfalls steht sein Buch „Das Leben ist kein Spiel“ kurz nach Ausbruch des Twitter-Scharmützels auf der Amazon-Bestsellerliste ganz oben.<< *LOL* 😉
            http://bit.ly/151czi0

  13. Ist euch schon mal aufgefallen, was die Presse, neben dem verächtlichem Bashing von ‚Bobele‘ aktuell daraus macht? Da ‚prügeln‘ sich die Kerle (Becker und Pocher) in der Nacht auf Twitter und es wird in Leitartikeln prominent publiziert. Das eigentliche Gewaltthema (und damit Barbara Becker) ist fein raus.

    Auch eine ausnutzende Sandy Meyer-Irgendwas (oder wie die nun aktuell heißt).

    Es ist widerwärtig, wie die Medien mit diesem Thema umgehen – und sehr subtil by the way.

  14. Vielleicht ist das Marginalisieren und Verleugnen von Männern als Opfer weiblicher Gewalt eine Art unbewusste Abwehr gegen die Auflösung der Vorstellung einer GRUNDSÄTZLICHEN STÄRKE des männlichen Geschlechts: Mann hat die Zähne zusammen zu beissen und keine Schwäche zu zeigen, sich durchzusetzen und nicht zu jammern!

    Wenn man gesellschaftlich akzeptiert, dass in der kleinsten Einheit „Zweierbeziehung“ diese Vorstellung Schwachsinn ist und Gewalt genauso bei beiden vorkommt wie auch Schwäche und „Opfer werden“ – tja, dann wäre ja Tür und Tor geöffnet, auch auf anderen Gebieten vom Mann nicht mehr grundsätzliches „Durchhalten“ unter allen erdenklichen miesen Bedingungen erwarten zu können!

    Nicht auf dem Bau, wo sie sich auf Dauer den Rücken kaputt machen mit dem Tragen viel zu schwerer Zementsäcke, nicht in den Büros, wo von ihnen oft ein Einsatz weit über die übliche Arbeitszeit hinaus erwartet wird. Wäre es für Männer allgemein möglich, zu sagen: „ich schaff das nicht, ich bin hier Opfer menschenverachtender Strukturen und erpresserischer Chefs und Chefinnen – ich kann nicht mehr und brauche Hilfe!“

    Tja, dann müsste sich einiges in der Arbeitswelt ändern…

  15. @Naike: “ Boris Becker macht sich hier lächerlich“ – das ist ja gerade das, was dieser Artikel zu Recht als ungerecht anprangert! Würde eine Frau davon berichten, dass ihr Ex sie geschlagen hat, würde NIEMAND sagen „die macht sich hier lächerlich“.
    Wie INTENSIV die häusliche Gewalt jeweils ist, ist eine ganz andere Frage als die nach der unterschiedlichen Behandlung von Männern und Frauen als Täter/innen bzw. Opfer.

    Und von wegen SELTEN: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

    • Ihr tut euch schwer damit, Bagatell-Fälle von echter häuslicher Gewalt zu unterscheiden. Dass jemand in einer Extremsituation ausflippen kann, ist völlig menschlich – und den Berichten nach scheint dies bei Barbara Becker der Fall gewesen zu sein. Und deshalb ist Boris urplötzliche Anklage nach Jahren (!) absolut lächerlich, abgesehen davon dass es das Allerletzte ist, wenn jemand seine Beziehungsangelegenheiten in die Öffentlichkeit bringt. Da soll man Mitleid haben? Nicht im Ernst, oder?!

      Die Studie ist in dem Zusammenhang hier irrelevant, da es darin um die bereits erwähnte echte häusliche Gewalt geht, die, wie gesagt, grundsätzlich verfolgt werden sollte, egal ob Männlein oder Weiblein. Ich denke, da sind wir uns hier alle einig.

      • Also eine Ohrfeige, egal wie wann wo und aus welchem Grund ist nun mal Gewalt! Das als Lapalie oder Bagatell-Fall ab zu tun …nun gut, dann ist es auch OK Kindern mal nen Klapps zu geben, zur Not tuts beim Kleinkind mit Windel ja auch nicht so weh!

        Fakt ist..hätte eine Frau solch eine Biograpie geschrieben und erzählt das ihr Mann ihr mal eine geschallert hat, dann wären die Reaktionen anders.
        Also why not, ich bin definitiv kein Becker Fan und das er sich jetzt mit diesen Pocher Twitter Kindereien so ins Lächerliche zieht steht auf einem anderen Blatt. Am Ende bleibt eine Ohrfeige aber dennoch ein körperliche Gewalt, so lapidar sie auch für andere sein mag finde ich sollte sich keiner anmaßen zu beurteilen wie sie für den betroffenen gewesen sein mag (physisch oder psychisch). Wer das gut heißt tut eben das was ich oben bereits sagte.

      • Wo ziehst Du denn die Grenze zwischen Bagatell-Fällen und echter häuslicher Gewalt? Als erstes Indiz würde ich evtl. sehen, dass es öfters vorkommt. Nach dem, was ich bisher gelesen habe, scheint es auch bei den Beckers so gewesen zu sein. Aber wenn Männer von Frauen geschlagen werden, wird das eh automatisch als Bagatell-Fall eingeordnet.

        Bei einer Frau wird es doch auch aktepziert, wenn sie erst nach vielen Jahren ihre Scham überwinden und endlich darüber sprechen kann. Nicht nur das, für die späte Überwindung bekommt sie auch noch einen Mitleidsbonus. Es muss ja ganz besonders schlimm gewesen sein, wenn sie es so lange nicht berichten konnte.

        Du bestätigst mit Deinem Post nur die These des Artikels, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Oder würdest Du es ernsthaft als das „Allerletzte“ und „lächerlich“ bezeichnen, wenn eine misshandelte Frau ihre Beziehungsangelegenheiten in die Öffentlichkeit bringt?

        • Auch du hast meine Beiträge leider nicht genau gelesen. Ich zitiere mich zur Zeitersparnis noch einmal selbst:

          Naike schrieb: >>Ansonsten bin ich der Meinung, dass Fälle echter häuslicher Gewalt grundsätzlich verfolgt werden sollten, ob nun ein Mann oder eine Frau der Täter ist.<<

          • Das habe ich durchaus gelesen. Aber Du hast meine Frage nicht beantwortet, wo Du denn nun die Grenze ziehen würdest zwischen Bagatell-Fällen und „echter häuslicher Gewalt“. Offensichtlich scheinst Du das Boris Becker ja nicht zugestehen zu wollen, dass er darunter litt.

            Und noch eine Frage: Wenn einem Mann mal eine ausrutscht und er seiner Frau eine scheuert oder sie so wie Barbara Becker ihren Mann aus Wut mal komplett verprügelt, würdest Du das auch als Bagatell-Fall bezeichnen, den man nicht weiter verfolgen sollte?

            Das riecht alles doch zu sehr nach dem Schema: Frau schlägt Mann = Bagatell-Fall, Mann schlägt Frau = echte häusliche Gewalt.

      • Hier ist jemand Opfer von Gewalt geworden. Wie lange das her ist spielt hierfür absolut keine Rolle. Die Einige, die sich hier lächerlich macht, bist du.

        • Versuche dich mal am Riemen zu reißen und sachlich zu bleiben, statt persönlich beleidigend zu werden. Auch verbale Unverschämtheiten sind eine Form von Gewalt. Aber ist ja egal …

      • @Naike

        Gewalt von Frauen zu verharmlosen – wie du es hier machst – sie zu verniedlichen oder als im Einzelfall berechtigt darzustellen – wie du es ebenfalls versuchst – ist Teil des von dem post kritisierten Alltagssexismus mit dem Männer offenbar zu kämpfen haben.

        Und es ist ein geradezu klassischer derailing- Versuch, scheinheilig zu fragen, ob man mit Becker Mitleid haben soll. Weder geht es in dem post um Sympathien für Becker, noch darum, ob du ihn hübsch oder intelligent findest. Stattdessen geht es – nach meinem Verständnis – um eine generelle pazifistische Botschaft, nach der Gewalt zwischen Menschen generell abgelehnt wird.

        Das einzig Spektakuläre mag vielleicht sein, daß Frauen die Menschenrechte anderer eben auch dann zu achten haben, wenn es sich um Männer handelt. Die Intensität der Rechtsverletzung – darauf haben hier schon andere aufmerksam gemacht – ist dafür irrelevant: Wenn z.B. ein Mann eine Frau zum Sex nötigt, sagt ja auch keiner „Ach, die paar Tränchen, die soll sich mal nicht so anstellen, es gibt schließlich viel schlimmere Fälle sexueller Gewalt.“.

        Stimmt leider, die gibt es. Aber sollen wir deshalb wegen der paar Tränchen keinen Aufstand machen? Es ist allgemeiner Konsens und Standard, genau das zu tun – und zwar mit Recht.

        Und um nichts anderes geht es hier in diesem post auch. Es ist mir ein Rätsel, warum du dich so windest, das zuzugeben und alles tust, damit wir einem Opfer körperlicher Gewalt unsere Aufmerksamkeit und Sorge verweigern – nur weil es sich um einen Mann handelt.

        Männer sind Menschen. Wer damit ein Problem hat, ist ein Sexist – nicht mehr und nicht weniger. Und ich hoffe, daß es darüber auch keinerlei Mißverständnisse mehr gibt.

        • Elmar, leider hast du mich nicht verstanden oder wolltest mich nicht verstehen. Lies dir entweder meine Stellungnahme noch einmal genau durch, um den Kern zu erkennen, oder lasse es bleiben. Hier macht eine Antwort jedenfalls gerade keinen Sinn, wir reden aneinander vorbei.

          • „Hier macht eine Antwort jedenfalls gerade keinen Sinn, wir reden aneinander vorbei.“

            Ja, die bösen Männerrechtler …. daß sie aber auch nie verstehen wollen. 😉

  16. Ich habe vor über zwanzig Jahren etwas ähnliches erlebt, allerdings habe ich mich gewehrt. Ich wohnte damals mit meiner Ex noch in derselben Wohnung und ich wollte etwas tun, woran sie mich partout hindern wollte. Aufgrunddessen griff sie mich an, verpasste mir einen Fußtritt und fing an, auf mich einzuschlagen.
    Ich hatte ziemlich Schiß vor ihr, weil sie erst zwei Wochen vorher einen feministischen Selbstverteidigungskurs besucht und hinterher damit geprahlt hatte, dass es da bestimmte Schläge gebe, die tödlich seien.
    Aufgrund dieser Angst und natürlich auch aus der Wut heraus, die sich die Wochen zuvor angestaut hatten, habe ich ihr zwei, drei heftige Schläge verpasst, bis sie zu Boden ging und ich natürlich sofort von ihr abgelassen habe.
    Sie war nicht verletzt, rief aber sofort die Polizei, woran ich sie nicht hinderte. Ich selbst sah das aber nicht für nötig an. Lustig dabei: Die Polizei waren für sie als linke Feministin vorher „die Bullen, die das Schweinesystem stützen“. Aber wenn man sie dann doch mal braucht…
    Eine Freundin von ihr kam dann auch sofort, hatte natürlich rührendes Mitleid mit ihr. Die Polizei kam, hörte sich beide Seiten an, nahm jeweils Protokoll auf. Der Beamte, der mich befragte, fragte dann, ob ich Anzeige erstatten wolle, was ich verneinte, weil das für mich eine Bagatelle war und ich nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen wollte. Außerdem hatte ich die kleine Prügelei ja gewonnen. Viele Wochen später kam von der Staatsanwaltschaft ein Brief, dass die Anzeige wegen Körperverletzung gegen mich eingestellt wurde. Ohne Gründe zu nennen, ich vermute wegen Aussage gegen Aussage.
    Aufgrund dieses Vorfalls war ich in der gemeinsamen Bekanntschaft anschließend das miese Schwein, das Frauen schlägt. Es war schon damals so, dass man sich die Frauen anhört, mit ihnen Mitleid hat, und daraufhin die andere Seite erst gar nicht mehr hören will. Zumindest im linken Milieu.
    Heutzutage wäre das natürlich anders abgelaufen. Aufgrund des Gewaltschutzgesetzes hätte ich höchstwahrscheinlich zusätzlich sofort die gemeinsame Wohnung verlassen müssen.
    So viel zum Thema: „Ihr könnt Euch doch wehren“.

    • „Außerdem hatte ich die kleine Prügelei ja gewonnen. Viele Wochen später kam von der Staatsanwaltschaft ein Brief, dass die Anzeige wegen Körperverletzung gegen mich eingestellt wurde. Ohne Gründe zu nennen,“

      Wenn die Staatsanwaltschaft in so einem Fall ein Verfahren einstellt, dann gibt es juristisch betrachtet dafür 3 Möglichkeiten: Mangels öffentlichem Interesse, bei geringer Schuld oder wegen Geringfühgigkeit.

      Straftaten, die aus sozialen Konflikten heraus entstehen, werden oft aufgrund geringer Schuld eingestellt.

  17. Das Thema ist sehr wichtig, denn leider gibt es eben sowohl Frauen als auch Männer, die ihren Partner mißhandeln. Wie schlimm es eben auch durch Frauen passieren kann, ist aber noch nicht wirklich ins öffentliche Bewußtsein gelangt. Das ist mal einem kolumbianischen Freund von mir passiert: Von seiner (deutschen) Frau geschlagen und dann hat sie gedroht die Polizei zu rufen und zu behaupten, er habe sie geschlagen. „Na, wem werden sie wohl glauben?“ Da war allerdings noch eine rassistische Komponente.
    Diese Seite befasst sich übrigens mit dem Thema. Ist zwar amerikanisch, aber vieles läßt sich 1 zu 1 übertragen.

  18. Das Schlimme an der Sache ist der double-bind namens „Als Mann musst du dich halt durchsetzen!“

    Was soll das heißen? Soll ich jetzt (m)eine Frau schalgen, wenn sie mich schlägt? Nein, das wäre dann ja wieder Gewalt gegen Frauen. Wenn ich aber nichts mache, heißt es, dass ich es dann auch nicht besser verdiene, wenn ich es mit mir machen lasse.

    Gehst du als Mann zur Polizei, wird dir erst geglaubt, wenn du mit dem Kopf unterm Arm daherkommst. Dasselbe gilt für „Beratungsstellen“. Dort wird dir dann erzählt, dass du als Mann doch bitteschön ergründen sollst, was DU falsch gemacht hast; schließlich schlagen Frauen nie einfach so ohne Grund.

    Egal was du machst: es ist falsch.

  19. Ein guter Freund wird seit Jahren von seiner Frau misshandelt. Nach einer Operation am Rücken hat sie eifersüchtig ihn beleidigt geschupst das er sich das Becken danach noch angebrochen hat. Er denkt das er alles noch regeln kann und wird so bald es ihn gesundheitlich besser geht systematisch eingesperrt er darf nicht telefonieren das Handy wurde einkassiert. Alles damit er ja nicht mit dritten kommunizieren kann. Auf meinen Anrufbeantworter habe ich anrufe von ihm wo Ohrfeigen und einsperren von ihm mitgeteilt sind. Anfang April teilte er mir mit das es großen stress gab mit üblen Beleidigungen und das er am liebsten Rattengift nehmen will damit dies ein Ende hat. Jetzt habe auf Umwegen erfahren das er im Krankenhaus liegt weil er einen Unfall hatte. Kann ich auch anzeige gegen seine Frau erstatten oder wird dadurch alles noch schlimmer. Ich brauche einen Rat.

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