Das ganz normale Chaos

Gedanklich Abschied nehmen

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image Je weiter die Zeit schreitet, desto schwerer wird mein Herz, wenn ich an den Abschied aus meiner geliebten Heimat denke. In den letzten Tagen fahren meine Gedanken und Gefühle Achterbahn, jetzt wo es so weit ist, dass mir so einschneidende Änderungen bevorstehen. Eigentlich mag ich gar keine Änderungen. Im Gegenteil ich finde Änderungen in gewisser Hinsicht einfach störend, aber oft benötigt man Änderungen um die eigene Situation zu verbessern.

Ein ewiger Twist Kopf gegen Herz. Wer gewinnt? Keiner. Ich versuche einfach vernünftig zu sein. So war es immer am Besten und so wird es auch diesmal am Besten sein. Es ist nur eine Stadt. Aber es ist meine Stadt.

Es ist nicht so als hätte ich noch nie woanders gelebt. Nein, ich war schon eine längere Zeit woanders. Sogar noch weiter weg als jetzt. Aber damals musste ich nie Abschied nehmen, denn ich wusste, ich komme zurück. Jetzt ist es anders, endgültig.

Wenn es passiert ist, sehe ich es bestimmt anders. Vernünftiger. Momentan geht das nicht. Momentan spüre ich eher den Verlust als den Gewinn. Aber es ist sicher besser so.

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  3. wieso lässt du dir nicht die möglichkeit offen irgendwann zurück kommmen zu können?

    • Ich bin in meinem Leben schon extrem oft umgezogen. In den letzten 6 Jahren 6 Mal. Das wäre jetzt das siebte Mal. Nach einer Zeit hat man den Wunsch einfach mal bleiben zu können und nicht mehr umziehen zu müssen.

      Dass man sich mal richtig einrichten kann, um sich wohl zufühlen. Ich bin nicht gemacht für das Nomadenleben.

  4. Ich kann das durchaus nachvollziehen. Bin auch schon sehr viel durch die Weltgeschichte gezogen (komme aus Dachau, habe bereits in Italien, in Düsseldorf und Frankfurt gewohnt) und irgendwie wusste ich bei keinem Abschied so genau, ob ich jemals wieder komme. Nach den vielen Umzügen in wenigen Jahren hatte ich dann auch den Wunsch nun endlich mal irgendwo Wurzeln zu schlagen. Nur leider ist es in der alten Heimat nicht mehr so wie es mal war, wenn man nach einigen Jahren zurück kommt. Viele alte Freunde sind auf verschollen und man muss irgendwie alles ganz neu aufbauen, ist fast wie irgendwo total neu anzufangen. Fällt mir heute noch schwer, deswegen sind wir auch so viel zu Hause.

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