Das ganz normale Chaos

Feedback über Twitter ist vielschichtig

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Twittervögelchen Jeder, der Twitter nutzt, weiß wie vielschichtig Reaktionen auf die eigenen Tweets sein können, da sich hierzu innerhalb der Twittersphäre verschiedene Funktionen und Gepflogenheiten gefestigt haben. Ich möchte euch nun ein paar Tricks / Tipps und Tools vorstellen, mit denen das Verfolgen dieser Reaktionen vereinfacht wird, da Twitter leider nicht für alles eine Lösung “ab Werk” bietet.

Retweets

Retweets sind die Zitate auf Twitter. Angeführt werden sie mit einem RT vor dem ursprünglichen Tweet oder auch mit einem / via @nickname hinter dem Tweet. Es gibt dabei zwei verschiedene Arten von Retweets. Einmal die “alte Version” des Retweets wie oben erklärt und einmal gibt es die neue Version von Twitter integriert. Dort wird der Retweet nur der Timeline angezeigt ohne RT davor. Beide RT Versionen haben ihre Vor- und Nachteile.

 

Alte Version: Vorteile: Man kann Retweets nachträglich ändern und kommentieren. Retweets werden wie normale Tweets angezeigt und behandelt. Nachteile: Wenn ein Tweet zu lang ist, kann man ihn nicht RTen ohne den eigentlichen Tweet zu kürzen. Es können bei mehreren Retweets sogenannte RT-Ketten entstehen z.B “RT @Username1 RT @Username2 RT @Username3: Tweet”. Alle Retweets dieser Kette werden wie “Mentions” behandelt und entsprechend an die User gesendet, die den Tweet einmal geretweetet haben. Retweets dieser Art sind schlecht verfolgbar und schlecht in Statistiken zu fassen.

 

Neue Version: Vorteile: Retweets können getrackt und zusammengefasst angezeigt werden. Es ist egal, wie lang ein Tweet oder ein Username ist, da der Tweet so angezeigt wird, wie er vom Verfasser versendet wurde, nur eben in der Timeline des Retweeters. Nachteile: Man sieht nicht direkt, wenn man geretweetet wurde. Einige Clients unterstützen den neuen RT noch nicht.

Wie man RTs am Besten verfolgt:

Retweets Interne Twitterfunktion: Die interne Twitterfunktion ist ein bisschen versteckt, aber sie ist da. Dort kann man sehen, welcher Tweet von welchem User über die neue (!) RT Funktion geretweetet wurde. Die Übersicht ist meines Erachtens schon recht gut, wenn man schnell einen Überblick über die letzten Tweets haben möchte. Dort kann man auch einsehen, was die Freunde zuletzt geretweetet haben und welche Retweets man selbst gemacht hat.

TopsyTopsy: Topsy ist eine Twittersuchmaschine, welche über eine Vielzahl an Funktionen verfügt. Zudem erkennt es an gleichen URLs im Tweet, wie oft dieser im Gesamttwitter erwähnt wurde. Topsy ist einer meiner Lieblingsdienste rund um Twitter, weil er wirklich gut aufgebaut und relativ zuverlässig ist. Dazu bietet er eben eine Menge von Zusatzfunktionen, die man bei Einzeldiensten (und auch bei Twitter selbst) vermisst. Übrigens ist mein Retweetbutton oben in der Artikelanzeige auch von Topsy.

 

Mentions:

@ Mentions sind direkte Antworten eines Users auf einen anderen Tweet. Sie sind nur den Usern sichtbar, die beiden betroffenen Usern folgen. D.h unterhalten sich UserA und UserB, dann kann UserC die Mentions nur lesen, wenn er auch beiden Usern folgt. Ansonsten werden die Mentions vor ihm verborgen. Möchte man trotzdem, dass eine Mention von dem Rest der Timeline gelesen wird, etwa, weil sich der Tweet auf die Person bezieht und nicht als Antwort gedacht ist, dann kann man vor das @Username einen Punkt setzen. So wie hier -> .@Username oder man fügt den Usernamen einfach an das Ende des Tweets. Man sollte allerdings nicht alle Mentions so kennzeichnen, denn diese Filterfunktion wurde von Twitter eingeführt, um die Timelines der User von privaten Gesprächen unter zwei Usern frei zu halten.

Faves:

Star Faves kennzeichnen Tweets als “Favoriten”. Gefällt ein Tweet besonders gut, wird er mit einem Sternchen versehen, damit man ihn für den Verfasser besonders hervorheben kann oder damit seine Bewunderung zum Ausdruck bringt. Manche User faven auch, um wichtige Tweets und Links nicht aus den Augen zu verlieren. Praktisch wie eine Art “später Lesen” Button.

Favs lassen sich am Besten über den Dienst “Favstar.fm” verfolgen. Dort bekommt man einen Überblick über die zuletzt gefavten Tweets, über die meist gefavten und dann auch darüber, wer wen am meisten gefavt hat.

Screen von Favstar

 

Bilderquellen:

Vögelchen: http://designreviver.com/freebies/6-free-new-social-icons-digg-twitter-stumble-rss-delicious-reddit/

Sternchen: http://www.bittbox.com/freebies/random-free-vectors-part-13-stars

10 Kommentare

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  4. Speziell die Fav-Funktion wird viel zu wenig genutzt. Ich verstehe auch nicht, wieso Twitter selbst das Faven so stiefmütterlich behandelt. Wie wäre es denn mit trending Topics, nach Favs sortiert? Die Möglichkeiten sind da recht Vielfältig.

    • So wars doch anfangs auch bei den RTs, bis Twitter dann eine eigene Funktion dafür entwickelt hat. Gut, Favs waren schon vorher da, aber die Leute haben ihre Wertschätzung doch meist durch RTs zum Ausdruck gebracht. Ich hab auch erst spät angefangen zu Faven, einfach deswegen weils irgendwie unersichtlich war, wo die Favs landen und ob das der Verfasser jemals sieht.

  5. Wow, jetzt weiß ich endlich, wie man sehen kann, wer einem wegen was gefavt hat. Auch wenn ich bei manchen Tweets nicht nachvollziehen kann, wieso das jetzt nen Fave Wert war ^^

    • Wenns danach ginge, müsste man sich auch fragen, wieso Twitter überhaupt so nen Erfolg werden konnte, wo die meisten Tweets ja eigentlich 0 Mehrwert haben. Aber das ist es. Menschen wollen nicht immer 100% Informationen haben. Sie wollen sich manchmal auch einfach nur berieseln lassen. Dafür ist Twitter doch ganz gut.

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