Das ganz normale Chaos

Ein paar kleine Tricks zum Bildaufbau beim Fotografieren

| 5 Kommentare

Ich werde mich hüten, mich in irgend einer Weise Profifotograf zu nennen. Ich hab dazu viel zu wenig Ahnung. Aber wenn man einen schönen Moment festhalten möchte, kann man mit ein paar einfachen und kleinen Tricks beim Bildaufbau viel mehr aus den Bildern herausholen und sie vom Status „Schnappschuss“ befreien. Diese Tricks, die ich hier nenne, funktionieren mit jeder Kamera.

Objekte zentrieren

Manchmal kann es sinnvoll sein, Objekte, die man fotografiert, auf dem Bild zu zentrieren. So lenkt man die Aufmerksamkeit direkt auf das Objekt. Ich nutze es gern bei unruhigen Hintergründen.

Auf die Blickrichtung achten!

Wenn man Lebewesen fotografiert, die nicht direkt in die Kamera schauen, sollte man auf die Blickrichtung achten und dann in Richtung des Blickes dementsprechend Platz lassen.

Mit Perspektiven spielen!

Perspektiven sind im Bildaufbau ein wichtiges Mittel. Wenn nicht sogar das Wichtigste. Mit Perspektiven kann man die Grundstimmung und Grundaussage eines Fotos beeinflussen.

Froschperspektive

Bilder aus der Froschperspektive werden so geschossen, dass der Fotograf mit der Kamera niedriger ist, als die Augenhöhe der fotografierenden Person, bzw bei Fotos ohne Personen von einer Höhe, die unter der Größe des Fotografen ist. Es wird von unten nach oben fotografiert.

Mit der Froschperspektive kann man das Motiv übermächtig, stark und auch bedrohlich wirken lassen.

Normalperspektive

Bei der Normalperspektive sind Modell/Objekt und Fotograf gleichgestellt , also auf Augenhöhe. Das bietet sich vor allem dann an, wenn man Kinder oder Tiere fotografiert, die von sich aus ja schon kleiner als der Fotograf sind. Es lohnt sich also Fotograf immer mal in die Knie zu gehen und zu testen, wie ein Foto in der Normalperspektive wirkt.

Vogelperspektive

Bei der Vogelperspektive fotografiert man von oben herunter auf ein Objekt um es klein, unterlegen und schwach darzustellen. Menschen und Tiere wirken dadurch unterwürfig.

Das waren die ersten Tipps von mir. Ich werde demnächst noch mehr Tipps sammeln und dann veröffentlichen. Und jetzt schnappt euch eure Kamera und probiert ein bisschen herum.

5 Kommentare

  1. Pingback: /|(;,;)/|

  2. Pingback: Knut

  3. Pingback: Cala

  4. Pingback: TiiaBloggt

  5. Das find ich ja vor allem für meine ersten Lomografie-Gehversuche ganz interessant… dankeschön 😀

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.