Das ganz normale Chaos

Dinge erledigen, auf die man keine Lust hat

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Das kennt ihr sicher. Man muss einige Dinge erledigen und hat weder Lust anzufangen, noch irgendwie Muße eine Anfang zu finden.

Unterschiedliche Lernaspekte

Manche Leute quälen sich damit schon ihr ganzen Leben herum. Bei mir fing es damals in der Schule bereits an. Meine schriftlichen Noten waren immer gut (in der Oberstufe hat mein Deutschlehrer im Leistungskurs an eine Formulierung in einer Klausur mal “geil!!!!” an einen Absatz geschrieben *g*) aber meine mündliche Note ließ immer sehr zu wünschen übrig, weil mich der Stoff zumindest in der Schule langweilte. Ich lernte lieber zuhause. Meinetwegen hätte er mir das Thema sagen können und ich hätte es mir dann selbst erarbeitet. Das hat mir mehr Spaß gemacht.

Mein früher Weg raus aus der Demotivation

Da sich das natürlich nie realisieren ließ habe ich schon sehr früh angefangen (da war ich noch in der Grundschule und auch später noch in der Unterstufe) für meine mündliche Beteiligung Strichlisten zu führen (ja nennt mich nun freakig 😉 ). Ich habe aus der ganzen Sache eine Art Spiel gemacht und versucht mich selbst zu überbieten. Natürlich gabs dann trotzdem zwischendurch noch Phasen wo ich keine Lust hatte mitzumachen, aber das war dann okay, weil ich sonst ganz gut war. Der andere Vorteil war, dass ich über meine mündliche Mitarbeit oftmals besser informiert war, als meine Lehrer *g*.

Demotivation heute im Alltag bekämpfen

Heute ist es genauso. Zwar steht hier kein Lehrer, aber ich habe an mich selbst die Motivation, Dinge zu erledigen. Außerdem lasse ich mich extrem schnell von den Dingen ablenken, die ich eigentlich machen wollte, weil andere Sachen dazwischen kamen. Normalerweise konnte ich mich immer gut auf viele Dinge gleichzeitig konzentrieren, aber in den Zeiten des Internets kommen einfach auch zu viele Sachen auf einmal auf einen zu, dass man für sich die wichtigsten festhalten sollte.

Wie schon mal beschrieben, mache ich dies mit einer To Do Liste. Die führt mir unverblümt und ungeschönt vor Augen, was noch getan werden muss.

Richtiges Aufsplitten

Wichtig bei der To Do Liste ist es, dass man die Aufgaben so splittet, dass sie in der eigenen Psyche realisierbar bleiben. Also es würde wenig bringen, wenn ich nun schreibe:

To Do:

– Alle Aufgaben für heute erledigen

Immerhin wusste ich das ja auch schon vorher.

Wenn ich nun zum Beispiel das Ziel habe, das Wohnzimmer komplett aufzuräumen, zu putzen und vielleicht neu zu dekorieren (also das komplette Programm 😉 ), dann schreibe ich nicht nur “Wohnzimmer machen” sondern schreibe mir die Arbeitsschritte einzeln auf. Das hat den Effekt, dass durch das Abhaken der Belohnungseffekt nicht nur schneller sondern auch häufiger einsetzt und die Belohnung natürlich die effektivste Waffe gegen fehlende Motivation ist. Wichtig ist es auch, dass man die ungeliebtesten Dinge nach ganz oben schreibt. Hat man diese erst mal hinter sich gebracht, schafft man den Rest im Handumdrehen 🙂

Ich arbeite mit der To Do Liste viel effizienter und schneller als ohne und für mich ist es die einfachste Möglichkeit meinen Tag zu ordnen und zu strukturieren.

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14 Kommentare

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  2. Blume: Dinge erledigen, auf die man keine Lust hat: Das kennt ihr sicher. Man muss einige Dinge erledigen .. http://cli.gs/gG3Ye

  3. Ich bin ein sehr fauler Schüler und quäle mich auch jeden Tag mit den Hausaufgaben, lernen usw. In letzter Zeit habe ich mit einer „To Do-Liste“ meine Sachen erledigt. Klappt echt viel besser und man tut es auch! 🙂

    Danke für deine Tipps dazu.

    • Kein Problem.
      Ich hab mich mit solchen Sachen auch rumgequält und Hilfe bekommt man da so oder so oft nicht. Denn da heißt es nämlich man sei faul.

      Wenn ich aber erstmal einen Anfang gefunden habe, dann gehts einfach alles schnell von der Hand.

  4. Hach… ich bin so ein To-Do-Prokastrinierer… ich habe eine To-Do-Liste auf der nur steht „Schaue auf To-Do-Liste“ 😐

  5. Jo die ToDo-Listen helfen definitiv weiter. Sonst würde bei mir wahrscheinlich gar nichts passieren aber irgendwie hab ich auch Tage (momentan zieht sichs schon etwa seit dem 15.) wo ich die ToDo-Liste anschaue, noch 3 Sachen die mir eingefallen sind da drauf schreibe und dann denke „Och nöööö“ und einfach nur versacke 🙁

    Muss sich demnächst auch mal wieder ändern…

  6. Steh total auf To-Do-Listen… ist jedesmal wieder toll, wenn man einen Punkt wegstreichen kann und sieht wie die Liste immer kleiner wird 😀

  7. Bekenne mich … ebenso Anhänger von To-Do-Listen: Egal ob im Alltag, beim Job oder auf meinem Blog (jepp, gibt es nettes Plug-in für’s Dashboard).
    Für mich eigentlich nur wichtig, weil ich Aufgaben übersichtlich terminiert und strukturiert haben möchte – im Alltag und im Job lege ich allerdings Wert darauf, dass diese handgeschrieben sind – habe dafür einen Block oder selbstkreirte Zettel. Nen Fimmel, liegt mir wohl im Blut :-).

    Aber finde es interessant, dass es doch mehr Menschen gibt als ich dachte, welche es ebenso handhaben :-).

    Liebe Grüssle,
    Manu samt Wuselis

    • Ja so Zettelchen hab ich mir damals auch immer gemacht. Also erstmal Lineal rausgeholt und was tolles aufs Papier gebracht.

      Jetzt habe ich ein Add-On für Googlemail. Immer wenn ich Google Mail öffne, plöggt mir auch meine To Do liste entgegen. Also habe ich sie auch immer im Blickfeld.

      Kann da auch mehrere anlegen. Hab eine fürs Bloggen, eine für den Alltag und dann immer mal ein für Webprojekte usw.

  8. Auf der Arbeit mach ich mir auch immer ToDoListen wenn ich noch viel vor mir habe. Sollte ich Zuhause auch mal mit anfangen..

  9. Also ich habe nie gerne gelernt, was man hinterher aber immer bereut. Hätte ich es mal gemacht,, aber hinterher ist man ja immer schlauer.

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