Das ganz normale Chaos

draucheneier

Der Tag nach dem Urlaub

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Ich bin kein Mensch der viel und oft Urlaub macht und meist hörte ich von anderen immer, wie “schrecklich” der erste Tag nach dem Urlaub sei. Der Tag an dem man von “YAY” zu “Arbeit Arbeit (im Warcraft 3 Ton)” wechselt. Auch wenn ich des öfteren die Chance dazu gehabt hätte, bevorzugte ich es immer zuhause zu bleiben. Allein schon wegen der Tiere, die ja nicht ein paar Tage allein ohne mich auskommen. Über Ostern konnte ich aber dank Katzen- und Fischsitters einmal ein paar Tage wegfahren und nun kenne ich dieses “Der Tag nach dem Urlaub” Gefühl.

Nach Jahren habe ich wieder einmal Ostereier gefärbt und ich glaube, sie sind mit gelungen

Es ist schon seltsam, wie viel sich nach einem langen Wochenende verändern kann. Vorab, die Katzen haben meine Abwesenheit gut verkraftet. Sie haben zwar anscheinend ein bisschen gefeiert und die Wohnung umgestaltet, aber das bleibt ja nicht aus. Nichts was man in 10 Minuten nicht wieder aufgeräumt bekommen hätte. Gefressen haben sie nicht so viel wie sonst, aber das ist wohl normal, wenn die Bezugsperson fehlt. Nachdem ich gestern wieder da war und ihr erstes Begrüßungsgeschrei (vor allem Püppi ist immer sehr euphorisch) verklungen war, saßen sie alle um ihre Näpfe und haben sich den Bauch vollgeschlagen, um mich dann den ganzen Abend zu belagern.

Mehr Sorgen hatte ich mir schon eher um meine Babys gemacht. Bei kleinen Fischen ist es wirklich sehr wichtig, dass man regelmäßig und ausreichend füttert, damit sie gut wachsen können. Als ich gestern die Katzen gefüttert und die Wohnung ein wenig in Ordnung gebracht hatte, schaute ich also ins Aquarium und was sehe ich? Neben meinen mittlerweile drei Würfen Babyfischen tummelten sich wieder kleine Babys, die ungefähr halb so groß waren wie mein letzter Wurf. Den Fischen ging es also nicht nur gut, sondern bestens. Ich überlege mittlerweile sogar ob ich nicht ein weiteres Aquarium aufstelle. Normalerweise kamen bei einem Fischwurf von mir immer 4.5 Fische durch und davon bin ich auch ausgegangen. Allerdings sind meine Fischeltern so wenig kannibalisch, dass allein von den letzten beiden Würfen noch 20 kleine Wuselchen umherschwimmen. Beim Neuen konnte ich noch nicht zählen, weil sie sich die ersten beiden Tage immer noch verstecken, um nicht gefressen zu werden. In 2-3 Tagen weiß ich mehr. Es sind jedoch zu viele für das kleine Becken. Ich habe im Keller noch mindestens ein Aquarium stehen und auch noch genug Kies und Technik für ein zweites. Mal schauen ob ich das mache, denn bevor sie sich gegenseitig auf die Flossen treten, ist das sicherlich ganz klug. (Auf dem Weg zur verrückten Fischfrau)

Als ich eben einkaufen war und meine Lebensmittelvorräte wieder aufstockte, ging ich im Laden an einer Kübelpflanze vorbei (es war die letzte aus einem Sonderangebot). Auf dem Preisschild stand “1,39€“, “0,90€“, “0,60€”. Mein erster Gedanke “Hmm Schnäppchen”. Ich schaute sie mir an, nahm sie aus dem Regal um sie zu begutachten und dabei fiel eins ihrer Blätter direkt ab. Jeder andere hätte sie wieder zurückgestellt und gesagt “die ist ja schon halb kaputt”. Ich habe jetzt eine Kübelpflanze mehr. Realistisch betrachtet wäre sie in spätestens zwei Tagen dort in der Tonne gelandet. Jetzt darf sie meinen Balkon in diesem Sommer schmücken, denn ich habe mich für dieses Jahr gegen Nutzpflanzen entschieden. Zwar liebe ich es, mein Gemüse selbst anzupflanzen, aber auf dem Balkon ist das immer mit Einschränkungen möglich und die letzten beiden Male hatte ich nicht so viel Glück mit der Ernte. Freilandanbau ist vermutlich nach wie vor besser. Meine dreiblättrige Kübelpflanze (übrigens eine Engelstrompete) steht aufgrund ihrer Giftigkeit im katzenfreien Zimmer am Fenster und darf sich erstmal ein bisschen erholen. Wenn es warm genug ist, kommt sie dann in einen Kübel auf den Balkon.

Der Tag nach dem Urlaub ist gar nicht so schlimm, zumindest nicht wenn man ihn mit so vielen positiven Erlebnissen angeht. Jetzt muss es nur noch wärmer werden, dann wäre ich noch ein bisschen glücklicher.

Habt ihr Ostern gut verbracht?

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3 Kommentare

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  3. Ostern war bei mir ganz entspannt.
    Die Besonderheit zu den letzten Jahren war,
    dass ich weder jemanden besucht habe noch besucht worden bin.
    Lediglich über Skype und das Telefon wurde mit den lieben Verwandten (allen voran Mama und Oma) kommuniziert.

    Dafür habe ich leckere Steaks für mich selbst gemacht,
    jede Menge gechillt und reichlich getwittert. :)

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