Das ganz normale Chaos

Blogparade: Meine beeindruckendsten Konzerterlebnisse

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Der Fadenaffe hat eine Blogparade gestartet, bei der ich natürlich mitmachen will. Es geht um das beeindruckendste Konzerterlebnis bzw Konzerterlebnisse, die man bisher erfahren hat und da kann ich einige aufzählen.

Type O Negative 03.07.2003 Köln: Live Music Hall

Das wohl intensivste Konzerterlebnis überhaupt hat mir Type O Negative beschert, denn als meine Lieblingsband wollte ich sie unbedingt wenigstens einmal Live sehen. Ich sah sie dann an dem Abend nicht nur live, sondern stand direkt in der ersten Reihe, ganz links. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass genau dort auch Peter Steele stehen würde. Ich bekam das ganze Konzert nur in einem Halbdämmerschwärmhachzustand mit. Ich hab immer noch Herzklopfen, wenn ich daran denke. Leider war es mein erstes und letztes Type O Konzert. Hätte ich geahnt, dass Pete uns so früh verlassen würde, hätte ich sicher darauf bestanden, noch einmal den großen Mann aus Brooklyn zu „besuchen“. Vorband war an dem Abend übrigens Opeth 🙂

The Vision Bleak 2005, 2006

The Vision Bleak sind live IMMER ein Erlebnis! 2005 war ich auf einem Festival auf dem sie gespielt haben (nur wegen Ihnen war ich da) und 2006 haben wir dann selbst ein Konzert mit ihnen gemacht und ich konnte die Jungs mehr oder weniger kennen lernen. Dieses Jahr wollte ich eigentlich unbedingt noch auf ein Konzert mit ihnen und eigentlich war auch schon alles fest, aber wie lautet es so schön „Verlässt du dich auf andere, dann bist du verlassen“ und so war es in dem Fall dann auch. Der Fahrer sprang kurz vorher ab und ich hatte zwar die Möglichkeit hinzukommen aber nicht mehr zurück. So kanns gehen. Ich hoffe, dass bis zur nächsten Tour weder jemand von denen stirbt, noch dass sich die Band auflöst, sonst falle ich in mittelschwere Depressionen!

Darzamat LNOE 2006 (C) Johannes Gottschalk

Last Night On Earth 2006

Beeindruckend in dem Sinne, da es von uns veranstaltet wurde und ich einen sehr realistischen Blick hinter die Kulissen bekommen habe. Bands, die man eigentlich mag, mutieren privat zu Arschlöchern und Bands, die man eigentlich solala fand, möchte man für ihre Nettigkeit am liebsten den ganzen Abend drücken. (Hab ich aber nicht gemacht, wäre bisschen komisch rübergekommen).  Ich selbst muss mir das aber nicht mehr geben. Zuviel Stress, zuviele kaputte Nerven und zuwenig Dankeschön. Leute sind immer gut darin, anderen ihre Fehler aufzuzeigen anstelle Dinge zu loben, die gut gelaufen sind. Erst recht wenn sie selbst davon gar keine Ahnung haben.

6 Kommentare

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  3. Yeah, dankeschön fürs Mitmachen! 😀
    Wenn man bei der Organisation mithilft, glaub ich aber wirklich, dass das schon sehr cool ist. Aber eben auch fies und anstrengend. Darum beneide ich dich ja ein bisschen 😀

    • Im Nachhinein keine Erfahrung, die ich noch mal machen müsste, aber man merkt schon ein bisschen wie es hinter den Kulissen läuft. Man schaut sich die Musikszene mit anderen Augen an.

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