Basierend auf Atkins Myth and Facts

 

1. Atkins funktioniert nicht

Atkins funktioniert. Es gibt mittlerweile viele unabhängige Studien renommierter Institute, die Atkins seine Wirksamkeit zusprechen. Darunter die Studie der Stanford University vom 7. März 2007 bei der die Atkins Lebensweise die größten Gewichtsverluste aufwies. Zudem hatte Atkins einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel und die Probanden waren leistungsfähiger als mit anderen Diäten.

2. Atkins ist ungesund

Atkins konzentriert sich auf eine gesunde Gewichtsreduktion und einem Halten des Gewichts für die Dauer des ganzen Lebens. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die wichtigen Eiweiße und gesunden Fette gelegt und sowohl raffinierter Zucker als auch Transfettsäuren gemieden. Unverzichtbar sind bei Atkins auch sowohl faserreiche Gemüse, Obst als auch wertvolle Nüsse und Samen.

3. Bei Atkins isst man nur Fleisch und Eier aber kein Obst und Gemüse

Man darf Atkins nicht allein auf die Induktionsphase der ersten zwei Wochen beschränken, ganz davon abgesehen, dass auch in dieser Phase viel Gemüse und Salat gegessen werden sollten. Im späteren Verlauf kommen mehr Gemüsesorten und auch ausgewähltes Obst auf den Speiseplan, die den Blutzuckerspiegel nicht angreifen. Zum Schluss sind auch Vollkornprodukte in Maßen erlaubt.

4. Atkins verbietet alle Kohlenhydrate

Auch hier darf man die Induktionsphase nicht mit der kompletten Ernährung verwechseln. Selbst in der Induktionsphase sind 20g Kohlenhydrate erlaubt. 15g müssen aus Gemüse stammen. Im Laufe der Zeit erhöht sich die Zahl der Kohlenhydrate und neue Gemüsesorten kommen hinzu. Ziel ist es Fett abzubauen und seine persönliche Kohlenhydratgrenze zu finden und die Kohlenhydrate nur aus gesunden Lebensmitteln zu beziehen.

5. Atkins erlaubt es, soviele Eier und Speck wie möglich zu essen

Während der Induktionsphase von zwei Wochen ist es hilfreich für die Abnahme eine gewisse Menge an Eiern und Fleisch zu essen, um den Stoffwechsel anzukurbeln und das Hungergefühl loszuwerden. Das soll aber nicht zur Völlerei ausarten. Auch andere Lebensmittel wie Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte usw sollten den Platz auf den Teller finden. Bei Atkins essen wir solang bis wir gesättigt sind, nicht bis wir platzen.

6. Atkins ist zu streng

Im Gegensatz zu den Diäten, die man kennt, ist es bei Atkins möglich, Dinge zu essen, die vorher nicht nur tabu waren, sondern beinahe dämonisiert wurden. Mit dem Fortschreiten der Phasen kommen immer mehr Lebensmittel hinzu und es bleiben nur jene weg, die einen auf Dauer krank und dick machen. Das Ziel ist es, seine Kohlenhydratgrenze mit den Lebenmitteln zu füllen, die für uns am gesündesten sind.

7. Atkins ist eine Modeerscheinung

Atkins ist keine Modeerscheinung. Durch den Stein, den Robert Atkins damals ins Rollen brachte, entwickelten sich auf seinen Erkenntnissen immer mehr Diäten nach dem Low Carb Prinzip. Erstmals ins Gespräch kam das Prinzip “Low Carb” von William Banting  1864 in seinem Buch Letter on Corpulence. Dort beschrieb er seinen eigenen Gewichtsverlust  von 23 Kilo innerhalb eines Jahres durch die Reduktion von Kohlenhydraten. In Deutschland wurde die  Banting Kur Ende des 19. Jahrhunderts als ”Neue Methode zur Heilung der übertriebenen Wohlbeleibtheit und der Fettsucht“ beschrieben.

8. Atkins starb an einem Herzinfarkt

Atkins starb am 17. April 2003 aufgrund einer schweren Kopfverletzung, die er sich bei einem Sturz am 8. April zuzog. Da Robert Atkins keine lebensverlängernden Maßnahmen wollte erlag er seinen schweren Verletzungen. Dass Atkins an einer Kardiomyopathie litt, ist kein Geheimnis. Diese wurde jedoch durch eine viralen Infekt hervorgerufen und nicht durch seine Ernährung.

9. Als Atkins starb, war er stark übergewichtig

Auch dies stimmt nicht, wie Bilder zeigen, die kurz vor seinem Tod aufgenommen wurden. Wer würde diesen Mann als übergewichtig bezeichnet?

10. Mit Atkins ist man kraftlos und sehr müde

Diese Symptome können in den ersten Tagen auftreten, wenn der Körper von dem Kohlenhydrat-Stoffwechsel auf den Fett-Stoffwechsel umstellt. Nach spätestens 4-5 Tagen gehen diese Symptome aber weg und man merkt seine tatsächlichen Energiereserven. Manche spüren diese Umstellung auch überhaupt nicht.