Das ganz normale Chaos

10 Fragen, 10 Antworten, 10 Blogger Stöckchen von Nina

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Oh ich bin ja schon lang nicht mehr mit einem Blockstöckchen beworfen worden. Da freue ich mich, einmal wieder mitmachen zu können. Danke Nina 🙂 Es geht darum, 10 Fragen zu beantworten und dann das Stöckchen an 10 Leute weiterzugeben. Auch wenn ich glaube, dass mir letzteres schwer fallen wird, werde ich es zumindest versuchen.

  1. Trinkst du Tee, wenn nein warum nicht und wenn ja welchen?
  2. Auf was könntest du in jedem Fall für immer verzichten?
  3. Ein Rat den jemand dir gegeben hat, an den du dich bewusst oder unbewusst gehalten hast?
  4. Was magst du an dir?
  5. Wie wichtig ist dir deine Wohnung? Nutzt du sie nur zum schlafen?
  6. Was nervt dich am meisten an diesem Internet?
  7. Mit welchem Blogger würdest du dich gerne einen Abend in deine Lieblinskneipe setzen um Biere zu trinken?
  8. Was war das seltsamste was dir in einem Bus oder einer Bahn jemals passiert ist?
  9. Hast du dich jemals kopfüber in etwas gestürzt von dem du nicht sicher wusstest wie es endet? Wenn ja, was war es?
  10. Was hältst du davon, das jeder sich scheinbar mehr mit seinem Telefon beschäftigt als mit der Welt um sich herum?

Das sind meine 10 Fragen und ich versuche sie jetzt mal einfach ehrlich und direkt zu beantworten.

1. Ich liebe Tee. Ich trinke ihn leider viel zu selten. Ich mag guten Schwarztee, Fencheltee (Für Fenchel-Anis-Kümmel würde ich morden!) und Kamille. Wenn jemand marrokanische Minze da hat, bin ich im Himmel. Ich mag keinen Früchtetee, meist ist er viel zu süß, mit künstlichen Aromen versetzt und macht mir Bauchschmerzen. Kräutertees sind allerdings eine ganz große Liebe. Ich mag übrigens auch noch sehr gern Jasmintee. Guten zu finden ist aber ebenfalls nicht so einfach.

2. Auf Geld. Geld ist der Anfang aller Probleme. In einer Welt ohne Geld wäre es vermutlich etwas einfacher und stressfreier. Ich gebe zu, ich hab das nur oberflächlich durchdacht, aber wenn ich in mein Umfeld schaue, dann sind alle Probleme, die Menschen, um mich herum haben, mit Geld zu lösen. Fehlendes Geld hält Menschen davon ab glücklich zu sein. Deswegen.. Geld regiert die Welt und treibt sie ins Unglück.

3. Weniger Nein, mehr Ja sagen. Kennt ihr den Film „Der Ja-Sager“ wo jemand mit einem langweiligen Leben (weil er immer nein sagte) auf einmal die großartigsten Sachen erlebte, weil er auf einmal nur noch „Ja“ antworten konnte. Mir wurde einmal der Rat gegeben, auch wenn mein Bauchgefühl „Nein“ sagt, stattdessen etwas zu wagen. Das „was wäre wenn“ ist nachher schlimmer als eine negative Erfahrung.

4. Meine manchmal selbst für mich schwer nachvollziehenden komplexen Gedanken, meinen Gerechtigkeitssinn, meine Leidenschaft mit denen ich Sachen, für die ich mich interessiere, verfolge. Und meine Geduld 😀

5. Da ich schon seit Jahren nicht mehr das Gefühl von „Zuhause“ hatte, ist mir meine Wohnung an sich nicht wichtig. Viel wichtiger ist mir, was in ihr ist. Erinnerungen, Fundstücke und natürlich meine Katzen. Wenn ich diese Dinge und Tiere bei mir habe, kann ich überall leben.

6. Ich hasse und liebe das Internet. Und eigentlich hasse ich nichts AM Internet an sich. Manchmal rege ich mich nur über Menschen auf, die es ebenfalls nutzen. Ich mag keine unsozialen, ungerechten Menschen, die außer ihrem eigenen Ego nichts anderes mehr überblicken. Rücksichtslosigkeit, Machtmissbrauch.

7. Mit den meisten Bloggern habe ich das bereits schon getan. Letzten Monat habe ich mich endlich wieder mit Sixtus treffen können und hatte einen unglaublich tollen Abend, wo wir uns über viele Dinge unterhalten haben. Ich liebe es mit Menschen zu reden und zu diskutieren. Wenn man dann noch auf einer Wellenlänge ist, dann macht es das Ganze noch angenehmer und inspirierender. Ich lasse mich vor allem von kreativen Menschen gern inspirieren.

8. Seltsam. Hmm in Bus und Bahn passieren mir eigentlich fast nur seltsame Dinge. Das ist wohl der Preis wenn viele verschiedene Menschen zusammentreffen. Zwei Geschichten habe ich mal aufgeschrieben. Einmal hier und einmal hier.

9. Ja das habe ich. Und das sogar noch vor Kurzem. Das Ergebnis war eine neue Beziehung und ich bereue nichts. 🙂 Ich bin eigentlich ein Mensch, der immer abwägt, hinterfragt und 1000 vermeintliche Enden durchspielt, bevor ich mich entscheide. In dem Fall habe ich es einfach passieren und sich entwickeln lassen und mein Herz hat mir in dem Fall aber die Entscheidung abgenommen. Irgendwann war ich an einem Punkt „der oder keiner“. Das Beste, das mir in diesem Jahr passieren konnte.

10. Ich würde es gar nicht schlimm finden. Da ich fast nur mit „Internetmenschen“ zu tun habe, ist es für mich fast schon anstrengend, mit Leuten zu tun zu haben, die das Internet eher weggeschoben haben. „Ich möchte in keiner Welt leben, in der ich schräg angeschaut werde, wenn ich mein Essen instagrame.“ Keine Ahnung ob der Satz von Sixtus oder mir an dem Abend fiel, aber er spiegelt genau das wieder, was ich denke.

Übrigens habe ich ein seltsames Erlebnis dementsprechend gehabt. Ich stand vor ein paar Wochen am Rand des Bürgersteigs (auf Häuserseite) und tippte meinem Freund eine Nachricht. Ich hatte mich extra abseits gestellt um niemandem im Weg zu stehen. Ich sah kurz auf und sah dass ein Älteres Ehepaar an mir vorbeigehen wollte und schaute wieder aufs Display. Auf einmal bekam ich einen heftigen Stoß und geriet ins Stolpern. Ein „Hast du keine Augen im Kopf du dumme Pute“ folgte darauf. Der etwa 20cm größere ältere Mann hatte mich absichtlich angerempelt und zwar so heftig, dass ich einen blauen Fleck an der Schulter/am Arm davon trug. Ich hab völlig falsch reagiert, bin schnell weggegangen. Eigentlich hätte er mindestens eine Anzeige dafür verdient.

Meine 10 Fragen

Jetzt kommen meine 10 Fragen, die ich euch stelle:

  1. Warum ein Blog? Wieso nicht ein Tagebuch?
  2. Wissen eure Freunde und Bekannten vom Blog? Wenn ja, wie reagieren sie und wen nein, wieso nicht?
  3. Nutzt du noch andere Medien außer Blog (Youtube/Soundcloud usw)
  4. Befolgst du irgendwelche (selbstgemachten) Regeln oder bloggst du, wie dir gerade danach ist?
  5. Welche Musik läuft beim Bloggen?
  6. Siehst du dich selbst als Blogger/Bloggerin oder definierst du dich nicht über dein Blog?
  7. Was war das persönlichste, was du jemals verbloggt hast?
  8. Was könnte dich dazu bringen, mit dem Bloggen aufzuhören?
  9. Was sind große Interessensgebiete neben dem Bloggen?
  10. Organisierst du dich mit anderen Bloggern? Facebookgruppen usw.

Nun zu den 10 Bloggern. Da habe ich ein Problem, weil ich glaube, dass viele das Stöckchen schon hatten und ich dementsprechend doppelt und dreifach bewerfen würde. Daher nehmt es euch, wenn ihr wollt, verlinkt euren Beitrag bei mir in den Kommentaren und stellt euren Lesern neue Fragen.

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